Land der Drachen

... und anderer unerklärlicher Wesen

 

 

Drachen

Gibt es ein faszinierenderes Tier als den Drachen? Es existiert nahezu keine Kultur, die ihn nicht kennt. Manche verehren ihn, manche fürchten oder hassen ihn. Er ist Widersacher der Götter und Schöpfer der Welt. Ebenso vielfältig wie die Kulturen die Drachen kennen, sind auch die Drachen selbst. Manche sind einfach gehörnte Riesenschlangen, andere haben viele Köpfe oder Beine. Doch unter all den vielen Arten gibt es überall auf der Welt einen Typ, den ich als „echten Drachen“ bezeichne:

Ein langer Schwanz der in einem Dorn oder einer Flosse endet. Körper und Pranken eines Löwen, bedeckt von großen Schuppen. Ein Paar Flügel mit Augen-Flecken. Ein starker Hals, über den sich ein Stachelkamm zieht, der über den Rücken geht und am Schwanz endet. Ein gehörnter Kopf mit riesigen Zähnen und glühenden Augen.
Diesen Drachen findet man überall in der Welt, mit nur leichten Veränderungen. Manchmal ist er dünner, mal hat er ein Geweih oder die Flügel fehlen. Dieses Wesen war bei Kulturen bekannt, die sich zuvor nie gesehen hatten. So kannten die Illinoi-Indianer einen Drachen Namens Piasa, lange bevor die ersten Europäer dort ankamen. Dies ist ein Punkt, der gegen ein frei erfundenes Wesen spricht, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich beide Kulturen ein Wesen ausdenken, dass fasst gleich aussieht. Der Greif, dessen Gestalt sich im Mittelalter veränderte, sah ursprünglich einem Drachen sehr ähnlich. Der chinesische Drache wird meist ohne Flügel dargestellt, doch in seiner letzten Entwicklungsform soll auch er Flügel entwickeln. Der Babylonische Sirrush sieht beinahe wie der europäische Drache aus, jedoch fehlen ihm die Flügel. Diese Flügel werden immer als Fledermaus-Flügel bezeichnet, doch wer sich alte Darstellungen von Drachen anschaut, wird feststellen, dass sie anders aufgebaut sind. Die Flügel von Fledermäusen sehen aus wie eine riesige Hand, zwischen deren dünne Finger Flughäute gespannt sind. Drachenflügel hingegen haben eine starke Haupt-Strebe, aus der viele kleinere Streben entspringen. Leonardo da Vinci, der auch sehr fasziniert war von diesen Geschöpfen, entwickelte eine Art Gleitdrachen aus eben dieser Art von Flügeln. Diese einzigartigen Flügel sind ein weiterer Punkt, der für die Existenz von Dachen spricht, da ihr Aufbau fasst immer gleich ist. Der nächste Punkt führt uns nach Afrika. Europäer berichteten, dass die meisten Drachen nicht im kalten Europa, sondern im warmen Afrika zu finden wären, was logisch wäre, da es 1. Reptilien sein sollen (wobei ich da noch eine andere Theorie habe) und 2. weil es nirgends so große Beutetiere gibt wie in Afrika. Der Elefant ist ein Tier, welches so groß ist, dass es keine natürlichen Feinde hat. Es gibt heute kein Raubtier, welches die Elefantenbestände dezimieren könnte. Daher müssen die Tiere leider teilweise abgeschossen werden, weil sie sich zu stark vermehren. Doch wie war es vor vielen Hundert Jahren, als es keine weißen Männer mit Gewehren in Afrika gab? Wer hat den Bestand reguliert? Löwen sind dort die größten Räuber, doch sie würden es nie wagen einen erwachsenen Elefanten anzugreifen. Die Elefanten wissen das. Sie fürchten nur den Menschen, da sie wissen, dass er sie töten kann. Doch alle Tiere, auch die gewaltigsten Elefanten geraten sofort in Panik, wenn sie ein Segelflugzeug sehen oder hören. Woher kommt diese Angst? Die Ureinwohner Komodos flohen genauso, als sie das erste Mal ein Segelflugzeug am Himmel sahen. Sie sagten, sie hätten es für einen Drachen gehalten und das ist der nächste Punkt. Elefanten sollen die bevorzugte Beute der großen, echten Drachen gewesen sein. Daher wäre es verständlich, wenn Elefanten und Nashörner voller Panik davon laufen, wenn sie einen riesigen Schatten am Himmel sehen. Auch die Afrikanischen Ureinwohner kennen „riesige, geflügelte Schlangen“, welche Elefanten fraßen.

Zeichnung Leonardo da vinci´s

 

der Piasa der Illinoi-Indianer

 

Doch es gibt immer einen berechtigten Einwand: Wo sind all die Drachen hin? Hierzu gibt es viele Ideen. In manchen Berichten heißt es, dass sich der Drache nach seinem Tod auflöst. Dagegen sprechen jedoch angebliche Obduktionsberichte aus dem Mittelalter. Manche sagen, Knochen würden von der Regierung unterschlagen oder befinden sich im Besitz reicher Sammler. Ich sehe allerdings keinen wirklichen Vorteil für die Regierung, wenn sie diese Funde Geheimhalten würden. Allerdings muss klar sein, dass es nie sehr viele dieser Tiere gegeben haben kann, was erklären würde, warum nur wenige Knochen gefunden werden. Doch ich bin da anderer Meinung. Ich denke, Drachen sind nicht ausgestorben. Es gibt Länder, wie Bhutan, in denen der Glaube an die Existenz von Yeti und Drachen selbstverständlich ist. Unsere Erde hat noch immer Regionen, die Menschen niemals vollständig erforschen können. Nicht nur die Tiefen des Ozeans, sondern auch die großen Wälder. Menschen mögen zwar schon dort gewesen sein, doch was heißt das schon. Die Wissenschaft räumt ein, dass ihr vermutlich erst 10% aller Tierarten bekannt sind und das ist auch absolut verständlich. Wer einmal von einem Berg auf die endlosen Wälder der Welt geschaut hat, dem sollte klar werden, dass es unmöglich ist, die Tiere dieser Wälder genau zu erforschen. Und so werden auch heute noch jeden tag neue Arten entdeckt, darunter auch große Arten. Wenn man bedenkt, dass Drachen sehr intelligent sind, scharfe Sinne besitzen und sich vorzüglich tarnen können (siehe „Maud und der Wyvern“), dann scheint es auch nicht mehr so unmöglich, dass Drachen noch heute in den Wäldern leben. Sie würden einen Menschen wahrscheinlich bereits bemerken, wenn dieser noch einen Kilometer von ihnen entfernt wäre, während ein Mensch einen getarnten Drachen wohl nicht mal sehen würde, wenn er direkt vor ihm stünde. Abgesehen davon sind sicher schon einige Menschen in den Wald gegangen und kamen nie mehr zurück. Und so mancher mag auch schon berichtet haben, dass er einen Drachen gesehen hat, doch wer würde diesem schon glauben schenken?
Ein weiterer Punkt, über den ich mir Gedanken gemacht habe ist, dass immer davon ausgegangen wird, dass Drachen Reptilien seien. Bei Schlangendrachen liegt das nahe, aber was hat ein echter Drache mit Reptilien gemeinsam? Richtig, die großen Schuppen. Allerdings werden diese oft so dargestellt, dass sie wie die Schuppen eines Schuppentiers aussehen. Auch sonst wirkt der Drache mehr wie ein Säugetier. Der Körperbau, die Intelligenz und vieles mehr, würden dafür sprechen. So, das waren einfach ein paar Gedanken und vielleicht ein wenig Wissenswertes zum Thema Drachen. Und jetzt meine Meinung:
Für mich sind Drachen göttliche Geschöpfe, Wesen die eine geistige und Körperliche Stufe erreicht haben, von der die meisten Menschen nur träumen. Sie sind nicht erfunden und nicht ausgerottet. Sie hatten einfach keine Lust mehr auf die Menschen und haben sich entweder in einer andere Sphäre zurückgezogen, oder aber sie haben sich schlafen gelegt, im inneren der Erde. Für meine Meinung kann ich keinen einzigen Beweis liefern, aber so denke ich nun mal und jeder sollte sich hier seine Eigene Meinung über Drachen bilden. Also nochmals die Punkte:
1. Drachenmythen existieren überall auf der Welt und sie haben sich unabhängig von einander entwickelt.
2. Drachenflügel wurden fasst überall gleich dargestellt und es sind KEINE Fledermausflügel.
3. Es gibt Zahllose Berichte, es sind vermutlich erst 10% aller Tierarten entdeckt und Urwälder bieten genug Platz für einen Drachen
4. Elefanten haben Angst vor Segelflugzeugen, welche an einen Drachen erinnern könnten, obwohl sie sonst nichts fürchten.

zeichnung Leonardo da vinci´s

 

So, das wars erstmal, ich diskutiere gern darüber weiter, einfach was ins Gästebuch schreiben oder an dakala@web.de


es wird wohl noch etwas dauern, bis ich hier einige texte schreiben kann, aber bisdahin möcht ich jedem den "einsamen schützen" ans herz legen. wenn jemand etwas ihm unerklärliches erlebt hat oder so etwas interessiert, wird er es sicher in diesem forum finden, oder dort nachfagen können. da gibts biologen, philosophen, archeologen, physiker, christen, atheisten, fast alles halt und man bekommt fast immer antwort auf solche fragen und ist danach schlauer.