Das Experiment

 

Der eigentliche Bau des Rennofens fand bereits während der Pfingstferien statt. Der Lehmofen musste nämlich richtig austrocknen, um bei den hohen Temperaturen, die während der Befeuerung auftreten, nicht zu platzen. 

Der fertige aus Lehm gebaute Rennofen wird mit einer Heißluftpistole durch Lüftungsdüsen mit Frischluft versorgt StD Stegmüller, der Initiator des Projektes, und Herr Mittel, der uns mit seiner Erfahrung aus eigenen Rennöfenbauten unterstützte. 
Die Beschickung mit Eisenerz und Holzkohle erfolgt durch das offene obere Ende des Rennofens. Die hohe Temperatur und das entweichende Kohlenstoffmonooxid (giftig) erfordern einen vorsichtigen Umgang mit dem Rennofen.
Zahlreiche interessierte Besucher beobachten den Verlauf des Experiments.

Hier Herr StD Rupp vom Apian-Gymnasium mit Herrn Gerber, dem Leiter des keltisch-römischen Museums Manching.

Der Versuch, die Belüftung mit einem von Herrn Mittel nachgebauten Blasebalg zu bewerkstelligen, macht den Schülern deutlich, dass dazu eine enorme Kraftanstrengung über einen langen Zeitraum nötig ist.
Mit einer Stange versucht Herr Stegmüller eine frühzeitige Verkrustung des Ofens durch Holzkohle und Eisenerz zu verhindern. Der brennende Rennofen. Blick in das Lüftungsloch.
Selten ist Wissbegierigkeit bei Jung und Alt so deutlich. Der Rennofen stand eindeutig im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch Herr Ernst (im Vordergrund), der uns den Lehm für den Rennofenbau zur Verfügung gestellt hat, beobachtet interessiert das Experiment.
Mit hohem Aufwand wird versucht, das Feuer ca. 10 Stunden in Gang zu halten. Die Stimmung konnte gar nicht besser sein...
... oder doch? Nachts bot der brennende Rennofen einen romantischen Anblick.