GFHändel Mail an Mich!

     


Download-Version
Gliederung:
  1. Jugend und Familie
  2. Hamburg, Italien
  3. London
  4. Der Messias
  5. Seine letzten Jahre
  6. Schluss
1. Jugend und Familie
  • Wurde 23. Februar 1685 in Halle geboren
  • Zweite Kind der neuen Ehe von
  • Vater, Georg Händel, der 63 Jahre alt
  • war Leibchirurg und Kammerdiener (galt als Wunderarzt)
  • Mutter, Dorothea Händel geborene Taust, 34 Jahre alt, stammte aus einer Theologen - Familie
  • zeigte großes Interesse an der Musik
  • Vater nicht ermutigte
  • Wollte das er eine Juristische Laufbahn eingeht
  • Schmuggelte ein Clavierchord auf den Dachboden (kleines Tasteninstrument mit schwachen Klang)
  • Großes Talent besessen haben (selbst bei auf dem CC zu spielen)
  • Besuch beim Herzog von Weißenfeld wunderten, woher er so gut musizieren konnte
  • Mit 8 Jahren
  • Herzog riet ihn in Musik zu Unterrichten
  • Friedrich Wilhelm Zachow unterrichtete ihn während der Zeit am Gymnasium
  • Angesehener Komponisten dieser Zeit erhielt Händel eine solide Grundausbildung in verschiedenen Kompositionstechniken
  • Tode des Vaters (1697)
  • Danach komponierte er Kirchenkantaten und Orgelstücke
  • Zur gleichen Zeit, Organist an der Dom- und der Schlosskirche in Halle
  • Gedenkheft der Leichenfeier seines Vaters ist neben den Sermonen und Gedichten der verwandten Pastoren Taust und Roth erstmals ein Trauercarmen unter Händels Namen aufgenommen
  • Trauercarmen bzw. das Gedicht schrieb er im Alter von 12 Jahren schrieb
  • >Gedicht
  • Beeindruckend oder?
2. Hamburg, Italien
  • 1704 zog H. in die Fürstenfreie Stadt Hamburg, wo viele Deutsche Komponisten traf
  • zweite Geige in der Gänsemarktoper in Hamburg und gab Privatunterricht
  • nach einem Jahr wurde H. erste Oper Almira aufgeführt
  • voller Erfolg
  • 1710 wurde formal für 6 Jahre Hofkapelmeister in Hamburg
  • 1706 war er in Italien
  • studierte eingehend die italienische Oper
  • verbuchte in den folgenden Jahren große Erfolge
  • italienische Adel schätzte den Deutschen
  • bald in Venedig seine Opern aufführen konnte
  • in Venedig freundete er sich mit Domenico Scarlatti an
  • Scarlatti: italienischer Komponist und Organist
  • Größte Cembolovirtuose aller Zeiten
3.London
  • 1710 besuchte London (musikalischen Möglichkeiten)
  • nach Ankunft fing an zu komponieren
  • ein Jahr später wurde seine Oper Rinaldo aufgeführt
  • kam gut an bei den Leuten
  • Besuch in Hannover
  • versprach bei einem Besuch beim Kurfürst Ludwig von Hannover nach nicht allzu langer wieder zu kommen
  • inzwischen hatte H. Englisch sprechen gelernt
  • musikalischen Mittel die sich ihm da boten waren sehr verlockend
  • kaum angekommen beschloss er sich hier nieder zu lassen
  • restlichen Jahre seines Leben verbrachte er in London
  • 1713 – 1716 wohnte er bei den Burlingtons (wichtige Förderer der Kunst)
  • widmete die Oper Silla
  • 1714 bei den Burlingtons Uraufgeführt wurde
  • Tode Königin Anna von England (August 1714)
  • Bestieg Georg Ludwig von Hannover den Thron (H. im stich gelassen hatte)
  • Nicht lange böse GLvH
  • Lud ein um seine Werke anzuhören
  • 1717 entwarf Wassermusik für ein Hoffest (am Anfang gehört)
  • fahrt auf der Themse
  • 41 Jahren britische Staatsbürgerschaft (Meinung)
  • im Jahre darauf schrieb Händel Zadok der Priester
  • heute bei jeder Krönungsfeier gesungen wird
  • 1737 hatte H. einen Schlaganfall erlitten und fuhr zur Kur nach Aachen
  • erholte sich schnell
  • komponierte neue Opern
  • mehr an Oratorien interessiert
  • Oratorien fand er auch wieder Zuhörer
  • 1740/41 führte er seine letzten Opern L ALLEGRO, IL PENSEROSO und ED IL MODERATO (wenig Gehör)
  • England verlassen wollte
  • Einladung in Dublin zu gastieren an
  • 1741 Vorbereitung der Tour (neues Werk (Deidamia))
  • große Begeisterung in Dublin (wieder angesehen)
  • Höhepunkt der Reise – Premiere des Messias
4. Messias

Zur Entstehung dieses Werkes:

Am 21. August 1741 findet Händel einen Brief auf seinem Schreibtisch. Es ist ein Auftrag für ein Oratorium. Er schlägt das Titelblatt auf und sah den Namen des Stücks – Der Messias. Als er die ersten Zeilen liest, kann Händel die Musik dazu in Gedanken hören. Er ist so begeistert, dass seine Müdigkeit verschwindet und er sich mit vollen Kräften dem neuen Werk widmet. Nach drei Wochen harter Arbeit ist das Werk vollendet. Völlig übermüdet aber glücklich über das vollendete Werk fällt er ins Bett und schlaft ein.

Nach 20 Stunden Schlaf hat sich der Musiker wieder erholt. Seine Diener und sein Arzt wissen nicht, was mit ihm geschehen war: Händel fühlt sich vollkommen verändert und wieder voller Energie.

Einige Monate später klopfen zwei Männer an seiner Tür. Sie bitten Händel, seinen Messias in Dublin das erste Mal zu spielen und bieten ihm dafür viel Geld. Händel lehnt ab, er wolle kein Geld, denn dieses Stück sollte nur den Kranken und Gefangenen gewidmet sein.

Händels Messias ist sein größtes und berühmtestes Stück, es war nicht nur seine Sternstunde, sondern auch eine Sternstunde für die Menschheit.

  • Recherche Zweigs schrieb H. waren Schaffensrausch von 23 Tagen
  • Großer Erfolg in Dublin
  • Kein Erfolg in London (religiöse Einwände der Protestanten)
Inhaltlich geht es um das Leben und Leiden Jesus in seiner Bedeutung für die Menschheit. Der "Messias" ist in drei Teile gegliedert: die Geburt Jesus, die Leidens-Geschichte und das ewige Leben, welches als Symbol für den unerschütterlichen christlichen Glauben und die Dankbarkeit und Demut vor Gott steht.

Der Dichter des "Messias" hieß Charles Jennens und hielt Händels Vertonung keineswegs entsprechend. Nach der umstrittenen Londoner Aufführung, für die Händel auf Jennens Wunsch zwar einige, aber anscheinend nicht genügende Änderungen vorgenommen hatte, sprachen beide wochenlang kein Wort mehr miteinander und waren verfeindet. Dennoch setzte sich Händels Komposition durch.

5. Seine letzten Jahre
  • 1742 wieder in London
  • Erfolg große Abwechslung
  • Führte er geordnetes Leben
  • Komponieren von Opern aufgegeben (trotz verlockender Angebote)
  • 1748 Jahr des Friedens in Aachen
  • Auftrag Feuerwerksmusik zu komponieren
  • 14.April 1759 starb Händel
  • Beerdigung:
  • 20. April 1759
  • 3000 Londoner Bürger
  • große Chöre gaben sich die Ehre
  • Ehre:
  • Nur englischen Persönlichkeiten zugewiesen
  • Deutsche Bürger nicht sehr beliebt
  • Belegt ein Kommentar von Jonathen Swift
  • "Ein Deutscher, und ein Genie - ein Wunder"
  • schrieb 18 Orgelkonzerte, 40 Opern, 21 weitere Oratorien
  • Zeugnisse: Seite161-163 (Benz, Ludwig van Beethoven)
Mein Grund für Wahl:
  • Genie der Musik
  • wollte den Messias näher kennen lernen
  • Beeindruckende Schaffenskraft nach dem Schlaganfall
Ende