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NEIN
zu Quecksilbersparlampen

Wir zeigen den Brüsselern
Europavertretern die ROTE Karte

Schon 2007 hat eine Kommission X beschlossen, dass Glühlampen verboten werden sollen. Ab September 2009 sind Glühlampen mit 100W und mehr, dazu alle matten Glühlampen verboten, ab September 2011 verschwinden die 60W Lampen und ab dem 1. September 2012 gibt es EU-weit keine einzige Glühlampe mehr zu kaufen. Hochvolthalogenlampen haben noch eine Schonfrist und sind dann ab Herbst 2016 verboten!
Als 2007 Greenpeace vor dem Brandenburger Tor in Berlin mit einer Straßenwalze 10.000 Glühlampen zerstören lässt nimmt die Bevölkerung kaum Notiz davon. Mit Sparlampen wäre diese Aktion nicht möglich gewesen: Das Quecksilber, das in 10.000 Kompaktleuchtstofflampen enthalten ist, reicht aus, um 50 Millionen Liter Trinkwasser zu verseuchen – abgesehen von der akuten Gesundheitsgefährdung für Aktivisten und Zuschauer. Der geneigte Leser fragt sich zu Recht: Wer kommt schon auf die Idee ein so alt eingeführtes und beliebtes Produkt wie die Glühlampe zu verbieten. Die Einfachheit und Eleganz der Glühlampe ist bis heute unübertroffen: Eine Fassung aus Blech, ein glühender Wolframdraht, ein vakuumierter oder mit Schutzgas gefüllter Glaskolben – fertig.
Mit der EG Verordnung 244/2009 wurde das Verbot der Glühlampen und damit der Zwang zur Sparlampe mit Quecksilber amtlich. Der damals zuständige Energiekommissar der EU Andris Piebalgs, lehnte eine Stellungnahme ab. Sein Nachfolger Günter Oettinger lehnt diese ebenso ab mit der Begründung: Er sei erst nach Inkrafttreten der Verordnung ins Amt gekommen. Und dem zuständigen Spitzenbeamten der EU, Andras Toth, wird es von seiner Behörde untersagt, vor die Kameras zu treten. Was hat diese EU-Kommission zu verbergen?

Tatsache ist, dass Kompaktleuchtstofflampen Quecksilber enthalten. Das weiß sogar die EU. Dass Quecksilber ein starkes Nervengift ist, ist auch in EU-Kreisen bekannt. Denn nicht umsonst wurden Quecksilberthermometer verboten und im Herbst 2008 werden daher in Deutschland und Österreich Quecksilberthermometer gratis umgetauscht.
Am Fall des vierjährigen Max aus Linden in Oberbayern zeigt wie extrem giftig das Quecksilber in Sparlampen sein kann. Nachdem Max das gasförmige Quecksilber einer im Betrieb zerbrochenen Sparlampe eine Nacht lang eingeatmet hat, verliert er nach und nach alle Haare, selbst Wimpern und Augenbrauen, er folgen Zitterschübe und Depressionen.
Gary Zörner vom LAFU-Institut, das sich seit langem mit Umweltgiften beschäftigt, bringt es auf den Punkt: „Jedes kleinste bisschen Quecksilber macht ein kleines bisschen dümmer“ – weil es sich im Gehirn anlagert und Nervenzellen zerstört, auch wenn kein Grenzwert überschritten wird!“
VITO, das belgische Institut, das im Auftrag der EU die Kompaktleuchtstoff- lampen evaluiert hat, hat den Quecksilbergehalt (max. 5 mg) an einer Stichprobe von 5 (fünf) Lampen überprüft. Für Dr. Georg Steinhauser, Strahlenphysiker der TU Wien, ist eine solche Stichprobengröße lachhaft und schlichtweg unseriös. Er kritisiert gleichzeitig die offizielle Messmethode der EU an, die nur das am Glaskolben anhaftende Quecksilber misst, aber nicht das gasförmige, das beim Zerlegen der Lampe entweicht: „ Das ist so, wie wenn ich bei einem geplatzten Ballon den Heliumgehalt anhand der Anhaftungen an der Hülle bestimmen wollte!“ Wenn Europa erst einmal flächendeckend mit Kompaktleuchtstofflampen beleuchtet ist, werden täglich mindestens 1 Million dieser kleinen Giftcontainer entsorgt werden müssen. Mit je 5 mg multipliziert, sind das jährlich 146 Tonnen Quecksilber, die sich flächendeckend in Europa verteilen. Gute Nacht Europa – ein Kontinent radiert sich aus! Wir sagen: Stoppt diesen Irrsinn aus Brüssel!

Bei  http://www.youtube.com/watch?v=qIQCHzo8qGI&feature=related

   www.youtube.de  finden Sie verschiedene aufschlussreiche Infos zum Thema Sparlampen.