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Die Heilkraft der Worte

(smu)  Wie wichtig es ist, durch Aussprechen der eigenen Wirklichkeit, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und sich selbst dabei näher zu kommen, verdeutlichte der Heilpraktiker Rüdiger Volz aus Sachsenheim im Vortrag am Donnerstagabend beim Naturheilverein Vaihingen. „Die Empfindungen der Menschen entstehen meist aus den Grundgefühlen: Trauer, Wut, Freude, Angst und Scham“, so der Referent. Um schlechte Stimmungen aufzulösen, sind Gespräche ein wichtiger Weg. 

Im Gespräch ist es möglich, sich selbst wahrzunehmen und zu erkennen, woher welches Gefühl kommt. So können Gespräche positive Selbstheilungskräfte aktivieren. Einen geeigneten Gesprächspartner zu finden, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Viele haben das Glück, Freunde zu haben, die aktiv zuhören können, genügend Einfühlungsvermögen besitzen und einem Wertschätzung entgegenbringen können. Auf die Frage einer Zuhörerin: „Wie bekomme ich meinen Mann zum Reden“? hatte Herr Volz einige Vorschläge zu machen, jedoch auch keine Patentlösung zur Hand. Eine Möglichkeit sich jemandem zu öffnen, ist die Gesprächstherapie nach Rogers, auf die der Referent ausführlich einging. Kongruenz (Echtheit), unbedingte Wertschätzung und Empathie (Einfühlungsvermögen) des Therapeuten sind auch in der Gesprächstherapie grundlegende Voraussetzung, damit sich die betreffende Person erfahren und entwickeln kann. Was jeder für sich tun kann, ist das Selbstwertgefühl stärken. Die eigenen Stärken bewusst hervorheben und sich immer wieder Fragen: „woher kommt das schlechte Urteil über mich selbst“. Hilfreich dabei sind neben Gesprächen auch körperliche Übungen, Meditationen oder Tagebuchschreiben.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten die eigene Heilkraft zu aktivieren und zu unterstützen. Der Naturheilverein Vaihingen veranstaltet dazu regelmäßig Veranstaltungen für alle Altergruppen und Gesundheitsinteressierten. Der nächste Vortrag ist zum Thema „Borreliose effektiv und erfolgreich behandeln.“ Welche Möglichkeiten bietet die Pflanzenheilkunde gegenüber der üblichen Antibiotikabehandlung? Referent ist Dieter Berweiler, Gartenbau Ingenieur und Heilpraktiker aus Stuttgart. Der Vortrag findet am Donnerstag 18.06.2009, um 19.30 Uhr in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule in Vaihingen statt.

 

Das Altern hinauszögern

Vaihingen (mw) Beim Vortrag des Naturheilvereins Vaihingen von Dr. Ekkehard Hilt aus Stuttgart-Feuerbach ging es vorwiegend darum, das vorzeitige Altern hinauszuzögern und nach Möglichkeit die Gesundheit und damit die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Es gilt den Verlust an Ausdauer, Gelenkigkeit und das Schwinden der Muskeln möglichst zu verhindern.Die positiven Seiten des Älterwerdens sind nicht zu übersehen, die Lebenserfahrung, das Wissen und Können, und die Gelassenheit, um die die Älteren oft beneidet werden.  

Einer der Tipps von Dr. Hilt war, genug zu trinken. Als Faustregel gilt 30 ml Flüssigkeit je kg Körpergewicht, d.h. bei 50 kg Gewicht 1,5 l am Tag zu trinken, wobei Alkohol und Kaffee nicht mitzuzählen sind.Auch wenn das Cholesterin meist verteufelt wird, konnte Dr. Hilt erläutern wie wichtig die Funktionen dieses Stoffes im Körper sind. Die Grenzwerte wurden in den letzten Jahren immer wieder tiefer angesetzt. Die Frage, ob daran Interessenverbände beteiligt sind, bleibt unbeantwortet. Die leichte Senkung des Cholesterinspiegels im Blut über die Ernährung ist einer medikamentösen Therapie in jedem Fall vorzuziehen, da dabei mit keinerlei unerwünschten Nebenwirkungen zu rechnen ist.  Gleichzeitig ist auf gute Vitamin- und Mineralstoffversorgung zu achten.

Als Motto für jeden Älteren gilt: Dem Leben Jahre und den Jahren Leben geben.

Die nächste Veranstaltung des Naturheilvereins ist am Donnerstag, 14. Mai mit dem Thema „Heilkraft der Worte“ mit Heilpraktiker Rüdiger Volz aus Sachsenheim.

 

Kinderkrankheiten natürlich behandeln 
Am vergangenen Donnerstag hielt Herr. Dr. med. Wolfgang Scheel, Kinderarzt aus Steinheim einen Vortrag über Kinderkrankheiten und über die natürliche Behandlung der Kinderkrankheiten.

Schon beim Eintreten in die Räume der Steinbeis-Realschule wurde der Besucher von einer professionellen Bilder-Show empfangen und man konnte sich in Ruhe auf den Vortrag einstimmen, sich berühren lassen von außergewöhnlichen Fotos von Menschen und von schönen Bildern aus der Natur.

Dr. Scheel lud dazu ein, aktiv am Vortrag teilzunehmen und selbst die eigene Situation zu überdenken. Jeder Einzelne habe die Macht, die Welt zu verbessern und gute Ideen zu verbreiten.

Zuerst versuchte Dr. Scheel, den Sinn von Krankheiten darzustellen. Ein Schnupfen oder ein Ekzem seien beispielweise ein natürliches Bemühen des Körpers sich zu entlasten und zu reinigen. Leider würde diese Reinigung viel zu oft mit der chemischen Keule unterdrückt und gerade auch Fieber, das in der Lage sei, Viren und auch Krebszellen zu bekämpfen, würde zu schnell durch fiebersenkende Medikamente gestoppt und könne dadurch seine heilende Wirkung nicht entfalten.

Er verwies auf den erfolgreichen Einsatz der künstlichen Fiebererzeugung bei Krebserkrankungen in der alternativen Medizin.

Bei zu hohem Fieber würden der Wadenwickel, der Einlauf und das Fasten helfen.

Gerade auch Kinderkrankheiten könnten bei Kindern einen großen persönlichen Entwicklungsschub bewirken und eine innere Reifung herbeiführen.

Der naturheilkundlich arbeitende Arzt gab Alltagstipps, wie man sein Immunsystem unterstützen könne. Sich täglich wie die Gorillas auf die Brust zu klopfen stärke die Thymusdrüse, das Ohrläppchen zu reiben, brächte unsere Konzentration in Schwung. Als Dr. Scheel dann noch dazu aufforderte, dass jeder sich selbst einen Liebesbrief schreiben solle, brachte er alle Zuschauer zum schmunzeln. Wer sich an dem kalten Novemberabend aufgerappelt hatte, dem naturheilkundlichen Vortrag in Vaihingen zuzuhören, wurde mit interessanten Einblicken in die Naturheilkunde belohnt und bekam viele positive Impulse für das eigene Leben mit.

         Gruppenbalance für die Besucher
Kinesiologie: Vortrag beim Naturheilverein

Vaihingen (mw) - Der Vortrag des Heilpraktikers und Kinesiologie-Dozenten Günter Dobler in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule in Vaihingen, fand vor interes­siertem Publikum statt. Dobler verstand es ausgezeichnet, seine Erklärungen bei der Veranstaltung des Naturheilvereins gut verständlich rüberzubringen.

Die Kinesiologie geht zurück auf George Goodheart (1918-2008). Sie beruht auf der Beobachtung, dass sich gesundheitliche Störungen als Schwäche bestimmter Mus­kelgruppen manifestieren. Zentrales Werkzeug der Kinesiologie zur Diagnose solcher Störungen ist der sogenannte „kinesiologische Muskeltest". Für Laien beschränkt sich die Möglichkeit vor allem auf den Test am ausgestreckten Arm. Der Fachmann kann an vielen anderen Muskeln den Zu­stand einzelner Körperregionen und Orga­ne testen.

Besonders interessant waren die Ausfüh­rungen zur Funktion des Gehirns und wie wir das Verknüpfen von der rechten mit der linken Hirnhälfte nutzen, trainieren und fördern können. Besonders Bewegungen, die die Mitte des Körpers kreuzen, sind dafür geeignet.

Deshalb ist es für Säuglinge sehr wichtig, dass sie möglichst viel und lange krabbeln.

Diese Diagonalbewegungen fördern die Gehirnentwicklung. Bei größeren Kindern gibt es die Möglichkeit, mit einfachen Be­wegungsübungen die Gehirntätigkeit an­zuregen. Im Vortrag wurden diese teilweise demonstriert, auch eine Herzintegrations­übung. Das Publikum beteiligte sich mit Begeisterung. Besonders vor dem Lernen kann dies nur empfohlen werden. Die Sam­melbezeichnung dieser Übungen ist „Brain Gym". Das Phänomen, dass Dirigenten besonders alt werden und dies bei geistiger Gesundheit, lässt sich vielleicht mit der täglichen Gymnastik mit dem Dirigenten­stab und den Rechts-Links-Bewegungen der Arme und Augen, gekoppelt mit Zählen und Mitsummen der Melodien, erklären.

In Amerika gehört die angewandte Kinesiologie zum Ausbildungsplan für Krankenschwestern.

Am Ende der Veranstaltung fand noch eine Gruppenbalance statt. Keiner der Anwesenden wollte sich ausschließen. Schließlich hatten die wenigsten der Besucher Erfahrung damit.

Die nächste Veranstaltung des Natur­heilvereins ist am 20. November mit Dr. med. Wolfgang Scheel: „Kinderkrankhei­ten natürlich behandeln - nicht nur für Kinder".

 


Das Phänomen der "Gelüste"

Vortrag beim Naturheilverein: Kann Heißhunger gesund sein?:  

Kann Heißhunger tatsächlich gesund sein? Dieser Frage ging der Autor Werner Winkler in seinem Vortrag beim Naturheilverein Vaihingen nach. Unser Körper sendet klare Signale aus, an denen sich seine wahren Bedürfnisse ablesen lassen. Heißhungeranfälle sind lt. Herrn Winkler weit mehr als bloße Launen unseres Körpers, da sie uns häufig Schwachstellen in der Mineralstoff- und Vitaminversorgung signalisieren.

Eine Vorliebe für Bohnen kann zum Beispiel einen Mangel an Folsäure, Eisen, Calcium, Molybdän und Silizium bedeuten. Silizium und Molybdän haben nervenstärkende Wirkung und bringen Miesepeter zum schmunzeln. Wer sehr gerne Eier isst, benötigt das darin enthaltene Biotin, Folsäure , Vit. B12, wichtige Vitamine für das Zellwachstum.

Das Phänomen der „Gelüste“ finden wir auch in der Tierwelt. Gämsen machen sich auf den beschwerlichen und lebensgefährlichen Weg hoch in die Berge, um sich mit lebenswichtigen Mineralien zu versorgen, die es nur dort oben gibt.

Durch die intensive Nutzung der Böden fehlen im Getreide leider oft die für die Abwehr so wichtigen Mineralien wie z.B. Mangan, Zink oder Selen. Es ist deshalb schwierig allein mit Nahrungsmitteln den Bedarf an Vitaminen oder Mineralstoffen und Spurenelementen zu decken.

Oft ist auch ein Nahrungsergänzungsmittel notwendig um den täglichen Bedarf zu sichern. Hier sollte man sich aber in die Hände eines erfahrenen Arztes oder Heilpraktikers begeben, der über Bluttests oder andere Diagnose-Möglichkeiten einen Mangel feststellen kann. Ein Einnehmen von Vitaminen und Mineralstoffen auf eigene Faust ist sehr unspezifisch und kann auch eine Überdosierung von bestimmten Vitaminen bedeuten und dadurch unerwünschte Reaktionen hervorrufen. Eine Vitamin C Überdosierung kann bei empfindlichen Patienten z.B. die Bildung von Nierensteinen verursachen. Kennzeichen einer Eisen-Überdosierung sind Bauchkrämpfe und Schockzustände. Wichtig ist also eine ausgewogene Ernährung mit vollwertigen Nahrungsmitteln und evtl. eine auf den Einzelnen abgestimmte Nahrungsergänzung. Wer sich für das Thema interessiert und nicht beim Vortrag war, kann über die web Adresse www.heisshungertest.de einen kostenlosen Selbsttest machen.

Die nächste Veranstaltung des Naturheilvereins ist am Donnerstag 16.10.2008 zum Thema Kinesiologie in der FS-Realschule in Vaihingen.

 


Muskelentspannung bei Rückenschmerzen

Vortrag beim Naturheilverein Vaihingen
   

(smu)  Woher kommen diese Schmerzen und was für Möglichkeiten gibt es,  diese wieder los zu werden? Antworten auf diese Fragen vermittelte die Heilpraktikerin Maren Schubert aus Riet bei ihrem Vortrag beim Naturheilverein Vaihingen. Schmerzen entstehen, wenn Gelenke, Sehnen und Bänder durch Verspannung und Verkürzung der umliegenden Muskulatur fehlbelastet werden. Zu diesen Verspannungen und Verkürzungen kommt es häufig durch Bewegungsmangel und einseitige Beanspruchung, wodurch das muskuläre Gleichgewicht gestört wird. Bei psychischen Belastungen neigen viele Menschen ebenfalls dazu, die Muskeln anzuspannen und zu verkrampfen. Ein weiterer Faktor sind Stoffwechselprobleme durch falsche Ernährung, die zu einer Verschlackung, hauptsächlich des Bindegewebes führen, wodurch die Sehnen spröde werden können und die Muskulatur nicht mehr optimal arbeiten kann. Ist die muskuläre Balance erst einmal im Ungleichgewicht, hilft der Muskelaufbau allein nicht mehr weiter, da die einseitige Funktionsweise dadurch oftmals verstärkt wird. Deshalb empfiehlt Maren Schubert die reflektorische Muskelentspannung nach einer Therapieform von Liebscher und Bracht (www.liebscher-bracht.de) Die Therapieform findet Anwendung beim Schulter-Arm-Syndrom, bei Hüftgelenkschmerzen, Knieschmerzen, Achillessehnenschmerzen, Tennisellenbogen, Nackenschmerzen, Kopf-Drehschmerzen, Rückenschmerzen und anderen Beschwerden. Auch die dynamische Wirbelsäulenbehandlung nach Popp oder die Rebalancing-Massage zur Aufrichtung des Körpers zusammen mit der psychosomatischen Energetik sind Wirksame Methoden. Durch die ursächliche Behandlung und mit eigenverantwortlichem Training durch Übungen, kann sich der Patient Geschmeidigkeit bis ins hohe Alter erhalten. Weitere Informationen auch unter www.maren-schubert.de.

Der Naturheilverein Vaihingen bietet die Möglichkeit, sich selbst zu Themen der Naturheilkunde und Gesundheit kundig zu machen. Der nächste Vortrag findet am 18. September um 19.30 Uhr in der Realschule Vaihingen statt zum Thema: „Heißhunger ist gesund“ (Buchtitel), mit dem Referenten und Buchautor Werner Winkler aus Fellbach.



„Die Natur schenkt Vitalität"
Roy Kieferle beim Vortrag des Naturheilvereins Vaihingen

Vaihingen (smu) - Manchmal ist alles ganz anders. Schon beim Betreten des Foyers der Ferdinand-Steinbeis-Realschule in Vaihin­gen wurde jeder mit einem Becher Wasser begrüßt. Der aus vielen Fernsehsendungen bekannte Gourmetmeisterkoch aus Dobel, Roy Kieferle, hat darum gebeten, dass die Firma Ensinger Mineralheilquellen mit einem Stand bei seinem Vortrag beim Naturheilverein Vaihingen präsent ist, um den Gästen hautnah eine wichtige Grundvoraussetzung um fit zu sein, spüren zu lassen: sinnvolles Trinken. Ein bis zwei Liter klares, sauberes Wasser jeden Tag trinken ist schon der erste wichtige Schritt zur Gesundheit. Besonders Schüler lernen besser und motivierter, wenn sie ausreichend Wasser trinken.

Roy Kieferle möchte mit seinem Vortrag „Wie manage ich meine Ernährung um fit und vital zu sein?" seine eigenen Erfahrungen weitergeben. Mithin durch seine eige­nen Kochkünste erkrankt, hat er durch Verhaltensänderungen über die Jahre den großen Berg der Krankheit bezwingen können und seinen Weg zum Wohlbefinden gefunden. „Ich habe gelernt, nicht der großen Hammelherde hinterher zu ziehen", so Kieferle. Er stellte sich selbst die Frage, ob er all die angebotenen Produkte überhaupt benötigt. „Brauche ich die Dinge, in denen kein Funke mehr an Vitalität steckt?" So konnte er bald den Verlockun­gen der Industrie widerstehen und besann sich wieder auf die naturbelassenen Lebensmittel aus seiner Region. Weniger ist mehr, Hauptsache die Qualität stimmt.

Dabei müssen es nicht die ausgefallenen Delikatessen sein. Kräuter aus dem Garten oder der Wiese bringen hervorragende Aktivstoffe. Sie bewirken viel im Körper, bringen die Säfte wieder ins Fließen und den Körper in Schwung. „Wir müssen wieder lernen, in uns hinein zu hören und die Naturheilmittel wieder in unserer Umgebung zu holen. Hundsrose, Ackerschachtelhalm, Spitzwegerich. Die Natur bietet sich ihnen an. Sie schenkt Vitalität. Sie müssen nur zugreifen", begeisterte Roy Kieferle seine Zuhörer.

Natürlich gehe eine Umstellung auf biologische Kost nicht von heute auf morgen. Kleine Schritte führen zum Ziel. Die Botschaft von Roy Kieferle ist: „Sich darauf besinnen, was kann ich selber machen was kann ich besser machen" und danach handeln.

Der nächste Vortrag des Naturheilvereins findet am 10. Juli um 19.30 Uhr in der Realschule Vaihingen statt zum Thema: „Akute und chronische Schmerzbehandlung - Wirbelsäule und Bewegungsapparat" mit der Heilpraktikerin Maren Schubert aus Riet.  


Die Wurzel allen Übels steckt im Darm

„Kohlenhydratsnacking“ eine tickende Zeitbombe?
Vortrag beim Naturheilverein Vaihingen

  (smu)  Quicklebendig möchten wir alle sein, warum nur plagen uns alltägliche Beschwerden wie Müdigkeit, Rückenschmerzen oder Heuschnupfen? Dieser Frage ging Dipl. oec. Troph. Ralf Moll beim Vortrag des Naturheilvereins auf den Grund.  Ein geschwächtes Immunsystem ist sehr häufig der gemeinsame Ausgangspunkt unterschiedlichster Krankheitsbilder. Was aber führt zu dieser Schwächung? Etwa 80 % des Immunsystems befindet sich im Darm. Neben der Verdauung hat der Darm die wichtige Aufgabe, den Körper von Giften und Fremdstoffen zu schützen. Funktioniert diese Abwehr nicht, gelangen zu viele Fremdstoffe durch den Darm über den Blut- und Lymphweg in den Stoffwechsel. Dies führt langfristig zu einer Überlastung des Stoffwechsels und lässt Krankheiten entstehen. Die Funktionsfähigkeit kann durch eine bewusste Lebensweise mit viel Bewegung, Stressabbau und darmfreundlicher Ernährung optimiert werden. Mangelnde Bewegung führt dazu, dass unser Stoffwechsel erst gar nicht richtig in Gang kommt. Stress blockiert den Stoffwechsel und unsere Ernährung stellt oftmals nicht die benötigten Nährstoffe zur Verfügung.  „Krankmachend ist das heute gängige Kohlenhydratsnacking mit viel Süßigkeiten, Fertigprodukten und dem ständigen Zwischendurchessen“ so der Referent

Als Powertipp empfiehlt Ralf Moll täglich Milchsäurebakterien zuzuführen, z.B. mit Kanne Brottrunk, viele Vitalstoffe aufzunehmen durch den Verzehr von Gemüse und Brot sowie frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften und  täglich 1,5 – 2 l kohlensäurefreies Wasser zu trinken. Ebenso sollte bei Einnahme von Antibiotika auch immer an ein Mittel zum Darmaufbau gedacht werden. Vorbeugend und als Therapie ist es sinnvoll einmal im Jahr zu Fasten.

Damit fasten für jeden möglich wird, entwickelte Ralf Moll in seinem Fastenwanderzentrum Birkhalde in Sulz am Neckar das Typgerechte Fasten. So ist es beim Suppenfasten möglich, ohne Hunger und mit was warmen im Bauch zu entgiften und bei einer Wanderung den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Mehr dazu auch unter www.typfasten.de.

Der nächste Vortrag beim Naturheilverein bringt ebenfalls praktische Tipps für eine gesunde Ernährung im Alltag. Roy Kieferle, bekannt aus vielen Fernsehsendungen und Gourmetmeisterkoch im Wagnerstüble in Dobel ist am Donnerstag 26. Juni 2008 um 19.30 Uhr zu Gast beim Naturheilverein Vaihingen und gibt sein Wissen an alle Interessierten weiter zum Thema: „Wie manage ich meine Ernährung um fit und vital zu sein“. Die Veranstaltung findet in der Steinbeis-Realschule Vaihingen statt.

 

Fehlgesteuertes Immunsystem
Vortrag über 
Arthrose – Osteoporose - Ursache und Therapie
von Wolfgang Spiller

(smu)  Arthrose und Osteoporose plagen heute viele Menschen. Beim Vortrag des Naturheilvereins am Donnerstagabend lag dem Referenten Wolfgang Spiller daran,  ein weitverbreitetes Weltbild zum Einsturz zu bringen. Nicht alleine der Calciumstoffwechsel, sondern auch die Immunabwehr ist nach neuesten Forschungen für die Entstehung dieser Krankheiten verantwortlich. „Der größte Feind des Knochens und der Gelenke, ist das fehlgesteuerte Immunsystem“ so Spiller.  Das fehlgesteuerte Immunsystem unterscheidet nicht mehr zwischen körperfremden und körpereigenen Stoffen. So wird das Bindegewebe, die Knochenmatrix, abgebaut.  
Für die Entgleisung des Immunsystems kann es viele Ursachen geben. Häufiger als vermutet sind jedoch Viren der entscheidende Auslöser.  In manchen Fällen greifen Sie nach einer Akuterkrankung weiterhin das Immunsystem an, oft erst nach Jahren, in denen die Viren wie „Schläfer“ im Körper verweilten. Die Viren nutzen die Eiweiße Kasein und Lactalbumin gerne als Reaktionsstoffe. Diese Eiweiße kommen hauptsächlich in Kuhmilch vor, weshalb der Referent bei Erkrankungen von Kuhmilchprodukten abrät. 

Um Funktionsstörungen und Viren auf die Spur zu kommen, greift Herr Spiller in seiner Praxis gerne auf den Radionischen Bluttest zurück, ein ganzheitlicher Bluttest bei dem auch energetische Frequenzen des Blutes analysiert werden. Aufgrund der Diagnose folgt dann eine individuelle Therapie, wobei die Immuntherapie zusammen mit Vitaminen und Mineralien im Mittelpunkt stehen. Große Hoffnung setzt Herr Spiller auf den neuen Wirkstoff TGF-ß. Das TGF-ß Molekül spielt eine zentrale Rolle bei der Regeneration von Knorpel- und Knochengewebe.  „TGF-ß heißt die neue Zauberformel gegen brüchige Knochen und Osteoporose“, so der Referent.

Wer wissen möchte, wie sein Immunsystem über die Ernährung und den Darm positiv beeinflusst werden kann, bekommt beim nächsten Vortrag des Naturheilvereins wichtige Impulse. Der Vortrag mit Ralf Moll, Dipl. oec. throph. vom Fastenwanderzentrum Birkhalde aus Sulz am Neckar zum Thema: „Darmsanierung und Darmentgiftung aus ganzheitlicher Sicht“, findet am Donnerstag 29. Mai 2008 um 19.30 Uhr in der Steinbeis-Realschule Vaihingen statt.

 

Schimmelpilze und Umweltgifte aus baubiologisch - umweltmedizinischer Sicht

(mw) Im Vortrag des Naturheilvereins referierte der Baubiologe Paul Layher aus Backnang über „Schimmel- und Umweltgifte und ihre umwelt-medizinische Sicht“.

Anhand von Bildern konnte er nachweisen was sich häufig unter kleinen Schimmelrändern an der Decke oder hinter Möbeln versteckt. Zum großen Erstaunen der Zuschauer waren dies plakatgroße Schimmelflächen. Überraschend war auch die Aussage, dass der handelsübliche Kleister bei vorhandener Feuchtigkeit ein idealer Nährboden für Schimmelpilze ist. Es gibt viele verschiedene Schimmelsorten, die der Laie nicht unterscheiden kann. Aber alle brauchen für ihre Entwicklung einen Nährboden und Feuchtigkeit.

Durch neue fest schließende Fenster in unseren Wohnungen wird die Feuchtigkeit in den Räumen eingesperrt und schlägt sich an den kälteren Außenflächen nieder. Das sind einerseits die kalten Fensterscheiben, andererseits Kanten und Ecken zu Außenwänden und unbeheizten Nebenräumen, sowie Flächen hinter Möbeln und Vorhängen. Deshalb versteckt sich der Schimmel häufig dahinter.

Mit modernster, medizinischer Laboranalytik können seit wenigen Jahren exakt die gesundheits- und lebensbelastenden Stoffe beim kranken Menschen selbst festgestellt werden. So lässt sich die berühmte „Stecknadel im Heuhaufen“ finden. Im Arbeits- und Wohnumfeld belasteter und kranker Menschen werden mit Hilfe der Umweltanalytik die Stoffe herausgefunden, welche unnatürliche, lebensfeindliche bzw. giftige Eigenschaften besitzen. Durch konsequente Sanierung unter entsprechend erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen kann der Weg zur Genesung beginnen.

Klassische Symptombekämpfung kann ohne Erkennen biologischer Zusammenhänge und Verändern der tatsächlichen Situationen und Beseitigen der wahren Ursachen niemals zu einem dauerhaften, gesundheitlichen Erfolg führen. Hier liegt der entscheidende Vorteil modernster Umweltmedizin in Kombination mit der Baubiologie.

AD(H)S, Allergien, CFS, Fibromyalgie, MCS, Restless Leg, Sick Building und viele weitere, vor allem chronische Erkrankungen sind Beispiele ständig zunehmender Umweltbelastungen. Viele Menschen leben in Gebäuden, welche ohne Berücksichtigung baubiologischer und umweltmedizinischer Erkenntnisse erstellt wurden. Mit den genannten Maßnahmen kann diesen Menschen geholfen werden.


  Alte Medizin neu entdeckt - Schüßler-Salze
Vortrag von Peter Emmrich, Pforzheim


(mw) Die Wirkungsweise und Anwendung der Schüßler Salze war Thema des Vortrags am 21.2. bei Naturheilverein Vaihingen.

(smu)  Woher kommen diese Schmerzen und was für Möglichkeiten gibt es,  diese wieder los zu werden? Antworten auf diese Fragen vermittelte die Heilpraktikerin Maren Schubert aus Riet bei ihrem Vortrag beim Naturheilverein Vaihingen. Schmerzen entstehen, wenn Gelenke, Sehnen und Bänder durch Verspannung und Verkürzung der umliegenden Muskulatur fehlbelastet werden. Zu diesen Verspannungen und Verkürzungen kommt es häufig durch Bewegungsmangel und einseitige Beanspruchung, wodurch das muskuläre Gleichgewicht gestört wird. Bei Psychische Belastungen neigen viele Menschen ebenfalls dazu, die Muskeln anzuspannen und zu verkrampfen. Ein weiterer Faktor sind Stoffwechselprobleme durch falsche Ernährung, die zu einer Verschlackung, hauptsächlich des Bindegewebes führen, wodurch die Sehnen spröde werden können und die Muskulatur nicht mehr optimal arbeiten kann. Ist die muskuläre Balance erst einmal im Ungleichgewicht, hilft der Muskelaufbau allein nicht mehr weiter, da die einseitige Funktionsweise dadurch oftmals verstärkt wird. Deshalb empfiehlt Maren Schubert die reflektorische Muskelentspannung nach einer Therapieform von Liebscher und Bracht (www.liebscher-bracht.de) Die Therapieform findet Anwendung beim Schulter-Arm-Syndrom, bei Hüftgelenkschmerzen, Knieschmerzen, Achillessehnenschmerzen, Tennisellenbogen, Nackenschmerzen, Kopf-Drehschmerzen, Rückenschmerzen und anderen Beschwerden. Auch die dynamische Wirbelsäulenbehandlung nach Popp oder die Rebalancing-Massage zur Aufrichtung des Körpers zusammen mit der psychosomatischen Energetik sind Wirksame Methoden. Durch die ursächliche Behandlung und mit eigenverantwortlichem Training durch Übungen, kann sich der Patient Geschmeidigkeit bis ins hohe Alter erhalten. Weitere Informationen auch unter www.maren-schubert.de.

Der Naturheilverein Vaihingen bietet die Möglichkeit, sich selbst zu Themen der Naturheilkunde und Gesundheit kundig zu machen. Der nächste Vortrag findet am 18. September um 19.30 Uhr in der Realschule Vaihingen statt zum Thema: „Heißhunger ist gesund“ (Buchtitel), mit dem Referenten und Buchautor Werner Winkler aus Fellbach.

 

Der Referent war der Facharzt für Allgemeinmedizin und Homöopathie Dipl.-Biologe Peter Emmrich aus Pforzheim. Die vielen interessierten Besucher wurden nicht enttäuscht. Herr Emmrich überzeugte mit einem sehr informativen und durchaus unterhaltsamen Vortrag.  

Wenn man weiß, dass Heinrich Schüßler bereits vor 130 Jahren erfolgreich als Arzt praktizierte, staunt man über seine Erkenntnisse. Er wurde berühmt, weil er Kindern bei Diphtherie geholfen hat. Damals verlief diese Kinder-Krankheit sehr häufig tödlich.  

Das erstaunliche an dieser sanften Medizin ist, dass sie den Menschen geholfen hat, bevor es Penicillin oder eines der anderen Antibiotika gegeben hat.  

Was noch mehr erstaunt, dass die Japaner die Schüßlersalze in jüngster Zeit als Waffe gegen die multiresistenten Krankenhauskeime entdeckt haben.  

Schüßler sah den Menschen als ganzes.

Er versuchte nicht den Erreger zu bekämpfen, sondern den kranken Menschen zu stärken. Krankheit erkannte er als Mangel an Mineralien in einer Körperregion. Sein Ziel war es diesen Mangel zu beseitigen, damit sich der Körper selbst helfen kann. Der Erfolg gab ihm recht. Dies funktioniert auch heute noch ebenso.  

Da die Anzahl der Mineralien im Körper beschränkt ist, konnte sich Schüßler auf eine sehr geringe Anzahl von Medikamenten beschränken. Auch wenn er später noch einige hinzugefügt hat, so sind doch die 12 Schüßler-Salze in homöopathischer Dosierung die Grundlage dieser Medizin.  

Dabei hat er beobachtet, dass es häufig im Gesicht zu sehen ist, welches Mineral dem Körper fehlt. Ein geübtes Auge hilft schnell das richtige Salz zu finden.

Aber auch für den Laien ist es gar nicht so schwierig sich selbst zu helfen. Unzählige Literatur hat sich in den letzten Jahren damit beschäftigt Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Das Buch von Herrn Emmrich zur Antlitzdiagnose ist inzwischen in 4 Sprachen übersetzt worden.  

Die nächste Veranstaltung des Naturheilvereins ist am 6.März um 19.30 in der Realschule zum Thema: Schimmelpilze und Umweltgifte aus baubiologisch - umweltmedizinischer Sicht. Referent: Baubiologe Paul Layher, Backnang

 

 
Immunsystem ist an Allergien mit schuld

Willy Hauser, Heilpraktiker mit Naturheilklinik in Heimsheim


(smu)  Allergien scheinen sich zur Volkskrankheit Nr. 1 zu entwickeln. Wie es dazu kommt und was vorbeugend getan werden kann, war Thema am Donnerstagabend beim Vortag des Naturheilvereins mit dem Referenten Willy Hauser, Heilpraktiker mit Naturheilklinik in Heimsheim und Präsident des Deutschen Naturheilbundes (Verband der Naturheilvereine)

Als Allergien werden Krankheiten wie die Neurodermitis, das allergische Asthma und der Heuschnupfen bezeichnet.  Ist unser Immunsystem an allem Schuld? Zumindest ist es an der Entwicklung von Allergien maßgeblich beteiligt.  Die Zellen, die körperfremde Stoffe erkennen, beurteilen und unschädlich machen oder beseitigen, bilden in ihrer Gesamtheit das Immunsystem des Menschen. Die Fähigkeit, zwischen körperfremd und körpereigenen Stoffen zu unterscheiden, lernt das Immunsystem vor allem während der frühkindlichen Entwicklung in der Schwangerschaft. „Die Lebensmelodie wird schon im Mutterleib komponiert“, ist Willy Hauser überzeugt. Deshalb ist seine Zukunftsvision für die Gesundheitsvorsorge, werdende Mütter und Väter intensiver während der Zeit der Schwangerschaft zu begleiten und anzuleiten. Welche erblichen und konstitutionellen Faktoren jemand mitbringt, erkennt Willy Hauser am Besten durch die Irisdiagnose, unter anderem weil sich das Auge bereits in den ersten Embryonalwochen entwickelt. Abhängig vom Konstitutionstyp gibt es verschiedene Möglichkeiten das Immunsystem zu stärken oder eine Therapie zu beginnen. Der Referent empfiehlt in jedem Fall eine Ernährungsumstellung bei Allergien oder um diesen vorzubeugen. Seine langjährige Praxis hat im deutlich gezeigt, dass z.B. Milch-Zucker Verbindungen, Weizenweißmehl und Schweinefleisch besonders oft zu Belastungen im Organismus führen. Um die Funktionen wieder besser in Gang zu bringen ist eine individuelle Entgiftung und Darmsanierung ein weiterer Schritt in Richtung Gesundheit. Im Darm befinden sich circa 80% des Immunsystems. Eine gestörte Darmflora mit verringerter Abwehr lässt mehr Allergene in den Körper. Umweltgifte und Streß wirken sich ebenso schwächend auf den Darm und unsere Vitalität aus. Zusammenfassend hält  Willy Hauser „die innere Balance in jeder Beziehung“ für den wichtigsten Gesundheitsfaktor.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die eigene Balance und Heilkraft zu unterstützen. Der Naturheilverein Vaihingen veranstaltet hierzu regelmäßig Vorträge für alle, denen ihre Gesundheit am Herzen liegt. Nächster Termin ist am Donnerstag 21. Februar, 19.30 Uhr in der Steinbeis-Realschule zum Thema: „Mineralsalze sind lebensnotwendig – Biochemische Heilweise nach Dr. Schüssler“. Referent ist Peter Emmrich, Arzt für Naturheilverfahren mit Praxis in Pforzheim und Vorsitzender des Naturheilvereins Pforzheim e.V.

Schock-Diagnose: Krebs
Vortrag über Krebserkrankungen beim Naturheilverein


(smu) Die erschreckende Diagnose Krebs, bekommt mittlerweile fast jeder 4. Bürger im Laufe seines Lebens gestellt. Wie entsteht Krebs, wie gehe ich mit dieser Krankheit um und welche Wege können zur Heilung beitragen? Antworten auf diese Fragen gab am Donnerstagabend

Dr. med. Matthias Woernle, leitende Arzt der Klinik Öschelbronn beim Vortrag des Naturheilvereins Vaihingen.

Krebs ist nach wie vor eine geheimnisvolle Krankheit. Ein gesunder Organismus ist in der Regel fähig, Tumorzellen zu erkennen und zu zerstören. Sind die gesunden Wechselwirkungen von Körper, Geist und Seele ins Ungleichgewicht geraten, können sich veränderte Zellen bis hin zu bösartigen Tumorzellen entwickeln. Auf der körperlichen Ebene sind anerkannte Therapien wie eine Operation oder die Chemotherapie wesentliche Maßnahmen. Da das Seelische und das Geistige jedoch auch immer am Krankheitsgeschehen mit beteiligt sind, befürwortet Dr. med. Matthias Woernle Therapiemethoden der Komplementärmedizin mit einzubinden. Der Begriff Komplementär heisst soviel wie "Ergänzung", abgeleitet von "komplettieren". Die psycho-onkologische Begleitung beispielsweise, führt bei vielen Patienten zu einem besseren Befinden, steigert die Lebensqualität und kann eventuell auch die Lebenszeit verlängern.  Die richtige Bewegung und Ernährung ist nicht nur vorbeugend zu empfehlen, sondern auch in der Therapie durchaus sinnvoll. Besonders gute Erfahrungen gibt es mit der Hyperthermie (Wärmezufuhr durch Infrarotstrahlung)  und der Misteltherapie. Bestandteile der Mistel, wie die Lectine, können u.a., schemenhaft dargestellt, so an die Tumorzelle „andocken“, dass das Immunsystem wieder in die Lage versetzt wird, diese Tumorzelle als Fremdkörper zu erkennen und Freßzellen zu bilden.  Welche Therapieform die Richtige ist, ist jeweils von Patient zu Patient verschieden. Deshalb ist eine eingehende Untersuchung und Beratung sehr wichtig. Sich eine zweite Meinung einzuholen ist dabei durchaus ratsam. Informiert und motiviert, sind die Heilungsaussichten einer Therapie um ein vielfaches höher, so Dr. med. Matthias Woernle.

Im neuen Jahr setzt der Naturheilverein seine Vortragsreihe in der Steinbeis-Realschule fort.

Am Donnerstag 24. Januar um 19.30 Uhr steht das Thema „Allergien, vorbeugen und heilen – für Frühjahr und Sommer rechtzeitig vorbeugen“ auf dem Programm. Referent ist Willi Hauser, Heilpraktiker Naturheilklinik Heimsheim, Präsident des Deutschen Natruheilbundes (Verband der Naturheilvereine).  

Pfarrer Langer als "Ersatz"
Referent steckte im Stau

Glaube und Gesundheit – wie Hoffnung heilen kann.
Lebendiger Vortrag beim Naturheilverein Vaihingen

  (smu)  „Gott sei Dank“, übernahm Herr Pfarrer Langer aus Roßwag ganz spontan die Einführung zum Vortrag des Naturheilvereins am Donnerstagabend.  Auf dem Programm  stand Wilfried Veeser, Pfarrer und Psychotherapeut  aus Kirchheim Teck mit dem Thema: „Glaube und Gesundheit – wie Hoffnung heilen kann.“ Da Herr Veeser zum angesetzten Vortragsbeginn noch im Stau stand instruierte er per Handy Herrn Pfarrer Langer, die Veranstaltung auch ohne den angekündigten Referenten zu beginnen. So entwickelte sich aus einem reinen Vortrag zuerst eine Gruppenarbeit zum Thema. In kleinen Gruppen konnten sich nun die Anwesenden austauschen zu den 3 Fragen: „Welche positiven Erfahrungen habe ich mit dem Glauben gemacht“, „Welche belastenden Erfahrungen habe ich mit dem Glauben gemacht“ und „Welche Vorstellungen und Bilder habe ich bei der Verbindung von Glauben und Gesundheit“. Das Erlebnis, nicht nur zu zuhören, sondern selbst über die eigenen Erfahrungen zu reden, hat viele Teilnehmer positiv überrascht und so wurde die Zeit bis zum eintreffen von Herrn Veeser gut überbrückt.

Der Glaube setzt starke Hoffnungspotentiale frei. Dass Hoffnung heilen kann, ist mittlerweile durch viele Studien belegt. Eindrücklich ging der Referent auf die Forschungen von Prof. Grossarth-Maticek ein, der 15 Faktoren benennt, die den Menschen gesund halten.  Wichtig dabei ist die Kombination möglichst aller Faktoren. Angefangen von bekannten Faktoren wie Ernährung und Bewegung, zeigt diese Studie, dass die „Gefühlsmäßige, spontane Gottesbeziehung“ wesentlich zur Gesundheit beiträgt. Wenn sich ein Mensch von Gott angenommen fühlt, ihm sich anvertraut; glaubt, dass den Menschen eine unsichtbare Welt umgibt und durchdringt; sich mit Gott versöhnt und sich durch diesen Glauben geborgen fühlt; dann wirkt sich dieser Glauben positiv auf die Gesundheit und den Heilungsprozess aus.  Dabei ist dieser lebendige Glaube nicht zu verwechseln mit dem gesetzlichen Glauben, der durch Angst und Last geprägt ist. Die persönliche Gottesbeziehung ist der Schlüssel zum lebendigen Glauben. Dieser Glaube gibt inneren Frieden und die Gewissheit von Gott geführt zu werden. Dadurch wird es möglich, Krankheit anzunehmen, indem man nicht alles selbst trägt, sondern an Gott weitergibt.

Bis hin zur Gewissheit „mit Gott kann ich auch sterben, da ich vom Leben weiß“, so Veeser.

Mehr zum Thema und über den Referenten erfahren Sie auch über www.bildungsinitiative.net.

Am Donnerstag 25. Oktober setzt der Naturheilverein seine Vortragsreihe in der Steinbeis-Realschule fort.  Britta Wagner, Heilpraktikerin mit Naturheilpraxis in Mühlacker gibt Praktische Tipps für den Alltag zum Thema: „Akupressur – Fit durch Fingerdruck!“   Der Naturheilverein Vaihingen bietet die Möglichkeit sich mit den vielfältigen Formen des Heilens auseinander zusetzen um für sich selbst einen verantwortungsvollen und gesunden Weg zu finden. Sie sind herzlich eingeladen.

 

    Die Metalle beim Zahnersatz

(gmw) Als ein außergewöhnlicher interessanter Vortrag entpuppte sich das trockene Thema "Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie aus naturheilkundlicher Sicht", zu dem der Naturheilverein Vaihingen eingeladen hatte.

Der Referent, Arno R. Kuhnlein aus Kronau, der zugleich öffentlich bestellter Sachverständiger ist, überraschte immer wieder durch seine Aussagen. Wer von uns kann sich schon vorstellen, dass verschiedene Metalle beim Zahnersatz die Wirkung einer 1,5 Volt-Batterie im Mund entwickeln können, oder dass das Handy am Ohr Spannung zum Zahnersatz aufbauen kann.

Dass Nickelschmuck Allergien auslösen kann, ist inzwischen bekannt, dass aber in vielen Legierungen für Zahnersatz Nickel enthalten ist, weniger. Immerhin gibt es in Deutschland rund 1000 verschiedene Legierungen für Zahnersatz.

Bei chronischen Krankheiten und unerklärlichen Schmerzen, sollte jeder von uns auch an seine wurzelbehandelten Zähne denken. Häufig entwickeln sich an diesen über längere Zeit Entzündungen, die jedoch vom Patienten nicht wahrgenommen werden, weil der Nerv abgetötet wurde. Selbst beim normalen Röntgen zeigt sich häufig kein Befund. Trotzdem sind Störungen in den verschiedensten Körperregionen möglich.Es gibt aber verschiedene Testmethoden, um vorhandene Störfelder zu finden und auch um das Zahnmaterial vor der Verwendung zu testen. Dies machen vor allem Umweltmediziner und Heilpraktiker.

Die erwähnten Methoden sind: LTT Bluttest, Elektro-Akupunktur nach Voll
Kinesiologie, Bioresonanz , RAC Test.
Kein Zahnersatz sollte ohne Verträglichkeitstest eingebaut werden.


Das Lernen optimieren
Vortrag von Günter Haffelder

VKZ vom 20.03.2007

(smu) Um die Diagnose und Therapie von Lernstörungen ging es am Donnerstagabend beim Vortrag des Naturheilvereins mit dem Psychologen und Hirnforscher Günter Haffelder aus Stuttgart.

Bei Menschen mit Lernschwäche funktioniert meistens die Kommunikation zwischen den beiden Gehirnhälften nicht richtig und somit werden Informationen, die von der einen Gehirnhälfte aufgenommen wurden, nicht an die andere weitergegeben. Neben Krankheiten und Unfällen können die Ursachen auch häufig an falschen Impulsen während der Ausreifungszeit des Gehirns liegen. So haben beispielsweise Eltern die Möglichkeit, Ursachen von Synchronisationsproblemen der Hemisphären schon im Kleinkindalter zu begrenzen, indem Kleinkindern die Möglichkeit gegeben wird viel zu krabbeln. Dadurch wird die Vernetzung der beiden Gehirnhälften gefördert. Alte, noch nicht vergessene Kinderspiele wie Hüpf- und Klatschspiele trainieren diese Fähigkeiten ebenso kinderleicht und spielerisch.

Günter Haffelder und sein Team messen Gehirnströme mit einem von ihm weiterentwickelten EEG-spectralanalytischen Messverfahren. Dabei nutzt er auch die Schwingungen im so genannten „limbischen System“ das beim emotionsbezogenen Lernen eine wichtige Rolle spielt. Das Muster der Aufzeichnungen lässt präzise Rückschlüsse auf Störungen und Blockaden zu. Im Stuttgarter Institut für Kommunikation und Gehirnforschung wird auf der Grundlage dieser individuellen Messung eine neuroaktive CD erstellt. Mit dieser ganz individuellen Musik können Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Überwindung von Beeinträchtigungen arbeiten und ihre Gehirnleistung optimieren. Eine gute Therapie zeichnet sich laut Herrn Haffelder auch durch das optimale Zusammenspiel von Bewegung, Gefühl und Intellekt aus. Informationen zum Institut, der Verfahrenstechnik, sowie Kontaktmöglichkeiten finden sich auf der Homepage www.haffelder.de und www.gehirnforschung.com.

 

 

Winkelfehlsichtigkeit lässt Bilder verschwimmen

Gutes Sehen als Basis für Erfolg beim Lernen  

Vaihingen (smu) - Wenn das Bild im Gehirn wackelt, kann eine Winkelfehlsichtigkeit die Ursache sein. Optikermeister Rolf-Jürgen Dahl referierte bei einem Vortrag des Naturheilvereins Vaihingen über gutes Sehen als Voraussetzung für Schulfreude und -erfolg.

 

Wie wichtig gutes Sehen für die Entwicklung jedes Menschen ist, wurde beim Vortrag des Naturheilvereins mit dem Referenten Rolf-Jürgen Dahl, Optikermeister aus Wiernsheim, deutlich. Den meisten ist Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit ein Begriff. Was aber ist Winkelfehlsichtigkeit? Dabei handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine angeborene Anomalie des beidäugigen Sehens. Das Bild von einem angeblickten Objekt fällt nicht in jedem Auge genau in das Sehzentrum. Es wird in einem Auge etwas daneben oder darüber abgebildet und kann nur mit äußerster Anstrengung, oft aber gar nicht, zu einem Seheindruck verschmolzen werden. Dadurch können unscharfe, unvollständige oder gar Doppelbilder entstehen. Das Gehirn versucht reflektorisch einen Bildfehler mit mehr Energieaufwand auszugleichen, die dem Organismus dann an anderer Stelle fehlt. Betroffene ermüden somit leichter und können sich allgemein nicht oder nicht lange konzentrieren.

Beim Laufen beispielsweise sind winkelfehlsichtige Kinder oft ungelenkig in ihren Bewegungen und stolpern leicht, auch Bälle können nur schlecht gefangen werden. Dem Referenten zufolge haben vor allem Kinder oft Probleme in der Schule, weil sie zum Teil das Gelesene oder Geschriebene nicht deutlich sehen können, da das Bild im Gehirn wackelt, unruhig ist oder gar verschwimmt. Hierbei kommt es dann zum Verwechseln von Buchstaben oder Zahlen, Verdoppelung oder Auslassen von Buchstaben, ganzen Wörtern sowie holpriges Lesen und Unsicherheiten beim Schreiben. Optikermeister Dahl sieht bei vielen Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche (LRS), früher Legasthenie, die wahre Ursache in einer Winkelfehlsichtigkeit, da diese Aufgrund mangelnder visueller Fähigkeiten unter anderem kein Wortbild aufbauen und speichern können und somit entsprechend falsch schreiben.

Kinder versuchen ihre visuellen Defizite auf verschiedenen Wegen auszugleichen. Das führt häufig wegen fehlenden Erfolgserlebnissen zur Verweigerung bestimmter Aktivitäten und setzt, auch durch Fehlinterpretationen des Verhaltens, oft einen Teufelskreis an sozialen und kommunikativen Problemen in Gang.

Gutes Sehen ist nicht die einzige Voraussetzung für Schulfreude und Schulerfolg. Gutes Sehen ist eine Grundvoraussetzung dafür. Deshalb ist es wichtig, bei Auffälligkeiten möglichst schon vor dem Schulalter auf Winkelfehlsichtigkeit untersuchen zu lassen, um das Sehfunktionsdefizit anhand einer Prismenbrille zu korrigieren. Es gibt immer noch verhältnismäßig wenige Augenoptiker und Augenärzte, die nach den verbindlich vorgeschriebenen Richtlinien der Internationalen Vereinigung für Binokulare Vollkorrektion arbeiten. Eine nicht korrigierte Winkelfehlsichtigkeit kann so häufig zu lebenslangen Einschränkungen führen.

 Der nächste Vortrag (15. März) behandelt Lernstörungen aus Sicht der Gehirnforschung. Referent ist Günter Haffelder

Herzerkrankungen alternativ therapieren


VKZ 29.1.2007 
(smu) „Naturheilkundliche Therapie der Herz-Kreislauferkrankungen“
war Thema am Donnerstagabend beim Naturheilverein Vaihingen mit dem Referenten Rainer Laskowski, Heilpraktiker und M.A. der Sportwissenschaft aus Karlsbad.

Nahezu jeder zweite Todesfall in Deutschland ist auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zurückzuführen. Umso wichtiger ist es, bestehende Risikofaktoren, wie z.B. Bluthochdruck oder einen zu hohen Cholesterinspiegel zu kennen und auszuschalten.

Bei auftretenden Beschwerden ist eine genaue Ursachenforschung für den Referenten unerlässlich, da die Zusammenhänge im Körper sehr komplex sind. Im Vortrag war es Herrn Laskowski wichtig, diese Zusammenhänge dem Laien verständlich nahe zu bringen.  Es nützt beispielsweise wenig, das Herz zu stärken, wenn Ablagerungen in den Gefäßen den Blutdurchfluss behindern. Ebenso sind viele Medikamente häufig nur für den akuten Fall geeignet und  beheben die Ursachen der Störungen kaum.

Jeder Einzelne kann jedoch sehr viel tun, um sein persönliches Herz-Kreislauf-Risiko zu reduzieren und damit gesund zu bleiben. Durch eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung, Entspannung, ausgewogener Ernährung und viel trinken ist schon eine Menge getan.  Zur ursachenbezogenen Therapie erläuterte der Referent Möglichkeiten aus der Pyhtotherapie, Homöopathie, Atem- und Bewegungstherapie sowie Injektionstherapie näher.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die eigene Gesundheit und Heilkraft zu unterstützen. Der Naturheilverein Vaihingen veranstaltet hierzu regelmäßig Vorträge für alle, denen ihre Gesundheit am Herzen liegt. Nächster Termin ist am Donnerstag 01. März in der Realschule Vaihingen zum Thema: „Gutes Sehen steigert die Lebensqualität –schlechtes Sehen  z.B. auch durch die  Winkelfehlsichtigkeit, fördert Leistungsabfall und Depressionen!“ Referent ist Rolf-Jürgen Dahl, Optikermeister in Wiernsheim.

 

Schmerz -
naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten
Vortrag von Dr. med. Ekkehard Hilt, Stuttgart   

(smu) Um naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten bei Schmerzen, 
ging es am Donnerstagabend beim Vortrag vom Naturheilverein Vaihingen. 
Referent war Dr. med. Ekkehard Hilt, Arzt für Innere Medizin, Naturheilverfahren und Umweltmedizin, aus Stuttgart-Feuerbach.  

Schmerzen sind sehr unterschiedlich und bedürfen von daher einer individuellen Behandlung. Für den Arzt ist daher die Anamnese ausschlaggebend. Schmerzen sind in erster Linie eine Alarmglocke des Körpers. Werden Schmerzen chronisch, d.h. dauern über Monate hinweg an, haben sie ihre Warnfunktion verloren und schädigen selbst den Organismus. Deshalb ist es wichtig, Schmerzen im akuten Stadium ernst zu nehmen und richtig zu behandeln.  Neben der Schulmedizin bietet die Naturheilkunde  unterschiedliche Therapiemöglichkeiten an. Dazu gehören nach Dr. med.  Ekkehard Hilt unter anderem die Akupunktur, die Neuraltherapie, die klassische Homöopathie, Entspannungstherapien, Physikalische Therapien sowie Behandlungen mit Kräutern, Vitaminen und Mineralstoffen. 
  Für alltägliche Beschwerden wie dem Halsschmerz empfiehlt der Referent z.B. Salbei, Isländisch Moos oder Anwendungen mit Spenglersan.

Dr. med. Hilt bedauert sehr, dass viele Naturheilmittel aus der Rezeptpflicht genommen wurden und somit vom Patienten selbst gezahlt werden müssen, wodurch häufig die Naturheilkunde  für den Patienten teuer geworden ist bzw. eine Vielzahl von Mittel gar nicht mehr zu haben ist.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten die eigene Heilkraft zu aktivieren und zu unterstützen. Der Naturheilverein Vaihingen veranstaltet dazu regelmäßig Vorträge für alle Altergruppen und Gesundheitsinteressierten. Nächster Termin ist am Donnerstag 25.01.07 zum Thema: "Naturkundliche Therapie der Herzkreislauferkrankungen"! Referent ist Rainer Laskowski, Heilpraktiker, M.A. der Sportwissenschaft, Gordon Trainer, Klientenzentrierter Berater, Zilgrei- und Rhythmokinetik-Lehrer in Karlsbad.

 

Die heilende Kraft des Lichts


Vortrag von Günther Mayer, HP


  (smu) Das Bewusstsein erwecken, welchen Einfluss das Licht auf unsere Gesundheit hat, war das Anliegen von Heilpraktiker Günther Mayer am Donnerstagabend beim Vortrag beim Naturheilverein Vaihingen. Der Mangel an Lebensenergie ist die Ursache aller Krankheiten. Deshalb ist es wichtig zu ver
stehen, wie es zu einem Energiemangel kommen kann und wie wir ihn vermeiden können. Psychohygiene, Ernährung, Bewegung, Luft, Wasser, Erd-Magnetenergie, Sonnen-Lichtenergie sind dem Referenten nach, die sieben Säulen der Gesundheit. Ein Leben das sich auf diese Säulen stützt und eine Lebensweise die sich an der Ordnung und am Rhythmus der Natur orientiert, wird uns immer im Überfluss mit Lebenskraft versorgen.

Alle Lebewesen sind Energiewesen und das Licht der Sonne ist mehr als nur Helligkeit und Wärme. Das Farbspektrum des Sonnenlichts steuert sämtliche Lebensfunktionen.  Alle Lebewesen haben spezielle Empfangs-Antennen für Lichtenergie. Beim Menschen empfängt hauptsächlich das Auge die Lichtinformationen. Es reagiert auf die unterschiedlichen Helligkeitsstufen und auf die unterschiedlichen Farbschwingungen des Lichts und leitet diese Informationen einerseits an das Großhirn für die Sehfunktion und anderseits and das Zentralhirn (Zirbeldrüse, Hypophyse, Hypothalamus) zur Steuerung sämtlicher Organfunktionen, mit regulierenden Befehlen an das Hormon- und Nervensystem. Die Qualität des Lichts bestimmt somit auch die Qualität des Lebens und der Gesundheit. Deshalb empfiehlt Herr Mayer, sich so viel wie möglich im Freien aufzuhalten. Bei künstlicher Beleuchtung werden herkömmliche Leuchtmittel leider den Anforderungen einer harmonischen Steuerung der Organfunktionen nicht gerecht. Es entstehen Disharmonie, Unwohlsein, Leistungsmangel. Soll die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden also erhalten bleiben, dann muss die künstliche Lichtquelle wenigsten der Qualität des Sonnenlichts entsprechen. Die Forderung nach einer sonnenlicht ähnlichen Alternative erfüllen hochwertige Vollspektrum-Leuchtmittel in idealer Weise, sie liefern ein Farbspektrum, das zu über 97 % dem des Sonnenlichts entsprechen.  Für alle die das Thema genauer beleuchten möchten, verweist der Referent auf das Buch "Die heilende Kraft des Lichts" von Jacob Libermann erschienen im Piper-Verlag und auf sein eigenes Buch "Erwarte ein Wunder" erschienen im Paza-Verlag.

Der Naturheilverein bietet allen die Möglichkeit sich zu Informieren und wertvolle Hilfen für den Alltag zu finden. Der nächste Vortrag zum Thema: "Schmerz - naturheilkundlich behandeln", mit dem Referenten Dr. med. Ekkehard Hilt aus Stuttgart, Arzt für innere Medizin, Naturheilverfahren und Umweltmedizin, findet am Donnerstag den 07. Dezember um 19.30 Uhr in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule in Vaihingen statt.

 

Ja zur Gesundheit!

Vortrag von Roland Sternfeld

 (smu) Ja zur Gesundheit, die Sprache meines Körpers verstehen war Thema am Donnerstagabend beim Naturheilverein Vaihingen. Mit  dem bekannten Autor und Motivationstrainer Roland Sternfeld.

  Gesundheit hängt in hohem Maße von der seelischen Verfassung ab, nicht nur von äußeren Gegebenheiten. Die eigene Sichtweise ist entscheidend, so der Referent.

  Die Seele spricht immer über den Körper in Form von Gefühlen, deshalb ist es wichtig sich selbst wahrzunehmen und zu spüren. Ein erster Schritt ist es, die jetzige Lebenssituationen zu akzeptieren, was schon zu einem positives Grundgefühl führt. Selbstreflexion ist der nächste Schritt. Warum mache ich was ich tue und möchte ich es so. Wie fühle ich mich dabei. Warum lasse ich das alles mit mir geschehen. Vieles einmal in Frage stellen und überlegen ob es auch anders geht. Das Unterbewusste schickt Antworten auf diese Fragen. Das Grundrecht des freien Willens wieder in Anspruch nehmen. Sich bewusst für etwas entscheiden. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt immer nur eine persönlichkeitsbezogene Entscheidung. Gesundheit erhalten kann ich nur, wenn ich die Überzeugung habe, dass ich in Ordnung bin. Wer ja zu seinem Leben sagt, sagt automatisch ja zu seiner Gesundheit. Viele gehen auch mit sich selbst zu hart ins Gericht.

  Als Übung zur Stärkung der Selbstakzeptanz empfiehlt Herr Sternfeld täglich vor dem Spiegel zu üben, indem man die Arme hoch nimmt und dabei dreimal sagt "ich bin o.K., ich mag mich".

 Anerkennung und Lob müssen wir auch uns selbst geben, um es dann an andere weitergeben zu können. Das Positive sehen und die Mitmenschen so behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte. Im Alltag kann nur entstehen, was ich tief in mir schon spüre. Alles braucht seine Zeit, deshalb führen viele kleine bewusste Veränderungen leichter ans Ziel. Nachzulesen auch im Buch von Roland Sternfeld "Mit meinem Körper in Harmonie".

  Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand. Der Naturheilverein Vaihingen bietet Ihnen Anregungen und Informationen zu Gesundheitsthemen. Für das Seminar "Bachblüten, Blüten für die Seele" mit Irmgard Bentele können Sie sich bei Herrn Gölz, Tel: 07042/77334 gerne noch anmelden. Der nächste Vortrag zum Thema "Die Bedeutung des Lichts für unsere Gesundheit".  Das Licht mit der heilenden Kraft des Sonnenspektrums mit dem Referenten Günther Mayer, Heilpraktiker, findet am Donnerstag den 16. November um 19.30 Uhr in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule in Vaihingen statt. 

 

Verantwortung für Gesundheit nicht an Arzt abgeben

Naturheilverein Vaihingen startet neue Vortragsreihe

(smu) Mit dem reißerischen Thema  "Wie Sie Ihren Arzt davon abhalten, Sie umzubringen", begann  der Naturheilverein Vaihingen am Donnerstagabend seine Vortragsreihe. Das Thema bezog sich auf das Buch von Vernon Coleman mit dem Titel: "Wie Sie Ihren Arzt davon abhalten, Sie umzubringen, erschienen im Kopp Verlag Rottenburg".

Der Referent Herr Orth machte eindringlich deutlich, wie häufig heutzutage Ärzte nur als Tablettenverteiler der Pharmaindustrie fungieren und eine Patientengerechte Betreuung oft auf der Strecke bleibt. Problematisch wird es erst recht, wenn jemand von vielen Fachärzten, für jedes Krankheitsbild verschiedene Medikamente verordnet bekommt, ohne die Wechselwirkungen der einzelnen Medikamente in Betracht zu ziehen. Nicht selten erfolgt eine Behandlung auch nur deshalb, weil keine anderen Methoden bekannt sind oder auch als Absicherung vor Klagen.

Bei Krankheit bleibt dem Patienten deshalb nichts anderes übrig, als für sich selbst einzustehen, sich zu informieren und sich selbst für die eigene Gesundheit verantwortlich zu fühlen. "Geben Sie die Verantwortung nicht an Ihren Arzt ab", so Dr. Orth. Haben sie bei der Diagnose oder Behandlung ein schlechtes Gefühl, zeigen sie den Mut, sich eine zweite Meinung einzuholen. Studieren sie die Beipackzettel aufmerksam und nehmen sie die Nebenwirkungen ernst. Achten sie auf Symptome die erst bei der Behandlung auftauchten.

r viele Mediziner ist die Ernährung nicht relevant, dabei belegen viele Studien, dass 80 % der chronischen Krankheiten ernährungsbedingt sind. „Was ich meinem Körper zuführe, hat jeder selber in der Hand. Obst und Gemüse aus biologischem Anbau führen sie sicherlich schneller zur Gesundheit, als Tabletten, Fast Food und zu hoher Fleischkonsum. Außerdem braucht der Mensch Bewegung, um sein „Inneres Meer frisch zu halten und Giftstoffe ausscheiden zu können.  Der Stoffwechsel wird hervorragend durch die unterschiedlichen Wasseranwendungen unterstützt. Die Anregung der Selbstheilungskräfte, ist der Zentrale Schlüssel zur Gesundheit.  Deshalb ist es auch ratsam, Stressfaktoren zu erkennen und zu reduzieren.

Jeder Mensch kann eine ganze Menge für sich selbst tun. Verantwortung übernehmen und aktiv werden. Zuerst steht das Wissen und die Informationen um die Zusammenhänge. Nutzen sie Büchereien, das Internet, den Naturheilverein oder andere Quellen. Öffnen sie sich und suchen sie sich Wegbegleiter. In der Gemeinschaft lassen sich viele Ansatzpunkte leichter umsetzen. Sport, gesunde Ernährung, Entspannung, Glaube, Freude werden Sie aktiv. Kommen sie  mit dem Naturheilverein Vaihingen ins Gespräch, an den Sachsenheimer Tagen der Naturheilkunde am Samstag 07.10.06, 13.00 19.30 Uhr und Sonntag 08.10.06, 9.30 18.30 Uhr im Kulturhaus Sachsenheim oder beim nächsten Vortrag am 19. Oktober zum Thema: „Ja zur Gesundheit, die Sprache meines Körpers verstehen, nach Dr. J. Murphy. Referent ist Roland Sternfeld, Autor und Motivationstrainer aus Schwanstetten. Gesundheit liegt in unserer Natur.

Stress wahrnehmen und handeln
Peter Emmrich, Facharzt für Allgemeinmedizin

(smu)  "Stress als Gesundheitsbedrohung" 
war Thema am Donnerstagabend beim Naturheilverein Vaihingen. Der Referent Peter Emmrich, Facharzt für Allgemeinmedizin, Homöopathie, Naturheilverfahren, Chirotherapie, Sportmedizin & Akupunktur und 1. Vorsitzender des Naturheilvereins Pforzheim, überraschte so manchen Zuhörer mit seinen Ausführungen zum Thema.

  Allgemein bekannt ist, das Stress entsteht, wenn wir nach altem Evolutionsmuster am liebsten davonlaufen oder kämpfen würden, es jedoch nicht tun, da dieses Verhalten heute nicht mehr zeitgemäß ist. Der Referent zeigte nun nicht die vielfältigen Entspannungstechniken auf, mit denen wir  dem Stress begegnen können, sondern erläuterte, was geschieht wenn diese Stressenergien nicht ausgelebt werden und im Körper verbleiben und so zu einem Ungleichgewicht führen.

   Anhand der chinesischen Organuhr wurde deutlich, wie komplex die menschlichen Funktionen zusammenhängen und wie wichtig es daher ist, ganzheitlich an alle Situationen heranzugehen. Der Mensch ist demnach auch ein Energiesystem, das im Gleichgewicht optimal funktioniert.

So ist es hilfreich, Stress zu erkennen und umzulenken, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Zur Unterstützung bieten die Homöopathie, Bachblüten und die Schüssler Salze hervorragende Mittel zur Selbsthilfe, sowie viel Bewegung.

  Der Referent betonte auch, wie wichtig es ist, in Zeiten „leerer Krankenkassen sich selbst zu helfen und verantwortungsbewusst mit der eigenen Gesundheit umzugehen. Für alle, die mehr wissen möchten steht die Bücher-Zentrale des Naturheilvereins Pforzheim offen.  Zu finden in der Nordstadt, Christophallee 21 in Pforzheim.

  Auch der Naturheilverein Vaihingen setzt seine Vortragsreihe nach den Sommerferien fort und lädt jetzt schon ein. Das nächste Thema lautet: „Wie Sie ihren Arzt davon abhalten, Sie umzubringen: Die Wahrscheinlichkeit, an den Nebenwirkungen der Medikamente zu sterben, die Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, ist fünfmal höher, als bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen! Referent ist Dr. rer.nat. Gerhard Orth aus Kisslegg. Termin ist am Donnerstag 28. September um 19.30 Uhr in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule in Vaihingen. Der Naturheilverein nimmt gerne neue Mitglieder auf. Nutzen Sie die Möglichkeiten sich Gutes zu tun.
 
 

Krebs vorbeugen! 

Natuheilkundliche Behandlung und Begleitung
Willy Hauser

(smu) "Krebs vorbeugen! Naturheilkundliche Behandlung und Begleitung?" , war Thema am Donnerstagabend beim Naturheilverein Vaihingen mit dem Referenten Willy Hauser, Heilpraktiker, Naturheilpraxis und Klinik, Heimsheim; Vizepräsident des Deutschen Naturheilbundes (Verband der Naturheilvereine).

Die beste Krebstherapie ist die Krebsprävention. Deshalb ist es erforderlich die vielfältigen Faktoren, die zu einer Entartung des Zellwachstums führen besser zu verstehen. Der Referent Herr Hauser nennt die 5 Risikofaktoren an Krebst zu erkranken. Vorneweg müssen die familiären Anlagen im Auge behalten werden. Die Darmpflege spielt auch hier eine wichtige Rolle. Darmuntersuchungen nach Polypen, Blutuntersuchungen nach Tumormarkern und andere Methoden können dabei für die Früherkennung sehr hilfreich sein.  Das Fehlverhalten gegenüber der eigenen Konstitution ist ebenso ein Risikofaktor wie fehlende Harmonie. In seiner über 40jährigen Praxiserfahrung erlebte der Referent häufig, dass  am Ursprung der Krebsentstehung eine Traumatisierung, also eine Seelenverletzung steht. Dauerstress wie z.B.  Fehlernährung, Umweltgifte, Impfungen und Emotionaler Stress führen zu einer massiven Schwächung des Immunsystems, besonders im zunehmenden Alter oder bei häufigen Entzündungszuständen. Ein Risikofaktor der immer mehr jüngere Menschen betrifft ist die schleichende Stoffwechsel-Entgleisung. Hauptsächlich durch Bewegungsmangel und Fehlernährung können wichtige Stoffwechselfunktionen nicht mehr richtig ausgeführt werden und Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und einzelnen Krebsarten entstehen.

 Deshalb ist es besonders wichtig, mit der Prävention im Kindesalter zu beginnen. Ein erster Schritt zur richtigen Ernährung ist es, Industriezucker und Fertigprodukte zu meiden.

Eine Zuhörerin brachte dabei die Pflanze Stevia als geeignetes Süßungsmittel ins Gespräch (www.free-stevia.de). "Wenn Großeltern ihre Enkelkinder mit süßem verwöhnen, gehören sie bestraft". Das ist falsche Liebe, so der Referent zum Thema Ernährung.

Mit der biologischen Therapie im Erkrankungsfall hat Herr Hauser als begleitende Therapie zur klinisch-onkologischen Medizin fas immer gute Erfahrungen gemacht. Bessere Lebensqualität und längere Überlebenszeit stehen dabei immer im Mittelpunkt.

Der Naturheilverein Vaihingen bietet allen die Möglichkeit sich mit den vielfältigen Möglichkeiten gesund  zu bleiben und gesund zu werden vertraut zu machen um für sich selbst einen verantwortungsvollen und gesunden Weg zu finden.

Die Regenerationskräfte des Körpers stehen jedem bis ins hohe Alter zur Verfügung und müssen nur aktiviert werden.  Besuchen Sie den nächsten Vortrag zum Thema: „Streß als Gesundheitsbedrohung. Vermeidung Beherrschung Folgen naturheilkundlich behandeln. Referent ist Herr Peter Emmrich, Dipl. Biologe, Chemiker und Arzt mit eigener Praxis in Pforzheim.

 

Von Paracelsus zur Schwingungsmedizin
Dr. rer. nat. Gerhard Orth

(smu) "Von Paracelsus zur Gegenwart. Neueste Erkenntnisse in der Pflanzenheilkunde!" war Thema am Donnerstagabend beim Naturheilverein Vaihingen mit dem Referenten Dr. rer. nat. Gerhard Orth, Dipl. Chemiker und Privatgelehrter aus Kisslegg.  Ausgehend von den Erkenntnissen Paracelsus forscht der Referent schon viele Jahre im Bereich Pflanzenheilkunde. Ein Schwerpunkt wurde dabei die Schwingungsmedizin und Lebensenergie, die er anhand eines Biometers in Bovis-Einheiten (Schwingungseinheiten) messen kann. Demnach hat der Mensch im Durchschnitt eine Schwingungsenergie von 10.000 Bovis. Geschwächt wird diese Energie unter anderem durch Mobilfunkstrahlung.
    Bäume haben rund 45.000 Bovis wodurch die eigene Lebensenergie schon durch einen Waldspaziergang erhöht wird.  Den Forschungen Dr. rer. nat. Orth zufolge haben Heilpflanzentees im getrockneten Zustand etwa 60.000 80.000 Bovis. Die Frischpflanzen haben in der Regel 200.000 300.000 Bovis. 

Übergießt man den getrockneten Tee mit heißem Wasser, nimmt der Tee in kurzer Zeit wieder die Schwingung der Frischpflanzen an. Mit dem Tee führt sich der Mensch die hohe Energie zu. Deshalb sind Kräutertees nach Ansicht des Referenten hoch wirksame Heilmittel.  Auch bei der Ernährung spielt die Schwingungsenergie der Lebensmittel eine wichtige Rolle, weshalb einmal mehr unsere Lebensmittel als unsere Heilmittel betrachtet werden müssen.

   Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die eigene Gesundheit und Heilkraft zu unterstützen. Der Naturheilverein Vaihingen veranstaltet hierzu regelmäßig Vorträge für alle denen ihre Gesundheit am Herzen liegt. Wir laden auch Sie dazu ein, sich zu informieren. Nächster Termin ist am Donnerstag 29. Juni in der Realschule Vaihingen zum Thema: „Krebs vorbeugen, sowie naturheilkundliche Behandlung und Begleitung mit dem Referenten Willy Hauser, Heilpraktiker in Heimsheim, Naturheilpraxis und Klinik, Vizepräsident des Deutschen Naturheilbundes (Verband der Naturheilvereine).

Beckenboden als Quelle der Kraft
Irene Harberding referierte bei Naturheilverein

(smu) Blasenschwäche, Harninkontinenz das geheime Leiden, war Thema am Donnerstagabend beim Naturheilverein Vaihingen mit der Referentin Irene Haberding aus Schwäbisch Hall.  Wie so oft werden wir unseren Körperfunktionen erst bewusst, wenn sie nicht mehr ausreichend funktionieren. Meist erst Beschwerden wie Blasenschwäche, Harninkontinenz, Senkungen, Rückenprobleme und die Rückbildungsgymnastik nach einer Geburt lassen uns Bekanntschaft mit unserem Beckenboden machen. Dabei hat das Becken in Bezug auf unsere gesamte Körpervitalität eine Schlüsselposition. Es kann und sollte die kraftvolle und lebendige Mitte sein. Grundlage dafür ist eine gut funktionierende Beckenbodenmuskulatur.  Dieses muskuläre Wunderwerk kann die Wirbelsäule aufrichten und entlasten, Inkontinenz vorbeugen und bessern, die sexuelle Lust steigern und sogar das Selbstbewusstsein heben. "Leider haben wir in unserer Kultur verlernt, uns natürlich zu bewegen. Wir sitzen und stehen zu viel,  folgen einseitigen Belastungen und Bewegen uns zu wenig, was die Muskulatur schwächt.  Deshalb ist es erforderlich den Beckenboden schon frühzeitig mit in den Alltag einzubeziehen und zu integrieren", so Haberding. 

In Verbindung mit dem Rücken kann die Beckenbodenmuskulatur indirekt viele Bewegungen unterstützen und wir fühlen uns kraftvoller und beugen den verschiedenen Krankheiten vor. Da der Beckenboden sich bei Männern und Frauen sehr unterscheidet, sind auch die Trainings- und Behandlungsmethoden unterschiedlich. Beckenbodentraining kann auch durch eine Atemschulung optimiert  werden.

 Die Referentin Frau Haberding empfiehlt allen Interessierten Frauen das Buch „Beckenboden von Irene Lang-Reeves und Dr. med. Thomas Villinger, GU Verlag und für alle interessierten Männer das Buch "Harninkontinenz und Erektionsstörungen mindern und überwinden" von Ute Michaelis, Verlag Urban & Fischer.

 Der Naturheilverein Vaihingen bietet allen die Möglichkeit sich mit den vielfältigen Möglichkeiten gesund  zu bleiben und gesund zu werden vertraut zu machen um für sich selbst einen verantwortungsvollen und gesunden Weg zu finden. Die Regenerationskräfte des Körpers stehen jedem bis ins hohe Alter zur Verfügung und müssen häufig nur aktiviert werden.  Besuchen Sie den nächsten Vortrag zum Thema: "Von Paracelsus zur Gegenwart Neueste Erkenntnisse in der Pflanzenheilkunde!" Referent: Dr. rer. nat. Gerhard Orth, Dipl. Chemiker, Chemische und Pharmazeutische Beratung, Auffindung und Entstörung geophysikalischer Störfelder, Pilzforschung, Virusforschung und Biophysikalische Messungen aus Kisslegg. Termin ist am Donnerstag 18. Mai 2006 19.30 Uhr in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule in Vaihingen.

Vortrag zum Thema Blasenschwäche
Irene Harberding

Vaihingen (p) - An Donnerstag (6. April) um 19.30 Uhr ist der nächste Vortrag beim Naturheilverein in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule Vaihingen, Heilbronner Straße 31, mit dem Thema: "Blasenschwäche - Harninkontinenz - das geheime Leiden". Dabei handelt es sich um einen Vortragsabend mit Übungen für Frauen und Männer. Referentin ist Irene Harberding, Atemtherapeutin, AFA-Diplom mit Praxis in Schwäbisch Hall.

Millionen von Frauen haben eine mehr oder minder schwache Blase. Viele Männer sind nach einer Prostata-Operation und durch verschiedene neurologische Erkrankungen von Harninkontinenz betroffen. Dabei sind Becken und Beckenboden der Schlüssel, um mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen, um den eigenen Rücken zu stärken, den Kopf frei zu tragen und die eigene Persönlichkeit überzeugend auszudrücken.

Ein erschlaffter Beckenboden jedoch bringt Frauen und auch Männer viele Probleme. Das körperliche und seelische Wohlbefinden unsere Selbstsicherheit und auch partnerschaftliche Beziehungen können beeinträchtigt werden. Inkontinenz, Senkungen, Hämorrhoiden, Rücken- und Verdauungsprobleme sind deutliche Symptome. Oft ist ärztliche Hilfe angesagt. Dennoch ist es wichtig, selbst die Blase und den ganzen Beckenboden zu stärken und ein Bewusstsein für den Beckenboden zu ent­wickeln. Vor allem vorbeugend können wir durch regelmäßiges Beckenbodentraining mit kleinen, leicht anwendbaren Übungen. So können wir im Alltag viel für uns selbst tun. Dabei spielt der Atem eine besondere Rolle. Beckenboden- und Kontinenztraining bringt vielen Betroffenen wirkliche Hilfe. Im Vortrag zeigt die Atemtherapeu­tin Irene Harberding aus Schwäbisch Hall die körperlichen Zusammenhänge auf und führt über erste kleine Übungen zum Beckenboden hin. Am Seminartag am Sams­tag (22. April) werden männerspezifische Übungen von 10 bis 13 Uhr und frauenspezifische Übungen von 14 bis 17 Uhr besonders bei Stress-Inkontinenz vermittelt.

Zeckenbisse und die Wege der Behandlung
Rudolf Müller

(smu)Zeckenbisse und ihre Behandlung war Thema am Donnerstagabend beim Naturheilverein Vaihingen. Leider konnte der angekündigte Referent Dr. med. Ingo Woitzel, Arzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Umweltmedizin in Pforzheim nicht wie geplant seinen Vortrag über Photonen als Alternative zur Behandlung von Antibiose durch Zeckenbiss halten, da er krankheitsbedingt ausfiel. Dafür sprang kurzfristig Herr Rudolf Müller aus Remchingen ein, um seine eigenen Erfahrungen mit  Zeckenbissen und ihrer Behandlung vorzustellen. Der Naturheilverein bittet nochmals alle Besucher um Entschuldigung, die sich auf Herrn Dr. Woitzel vorbereitet hatten und ist bemüht, diesen Vortrag zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

Selbst von Boreliose betroffen erlebte Herr Müller, wie schwierig es ist, dieser Infektion zu begegnen. Die üblichen Behandlungen mit Antibiotika führen häufig nicht zu einem befriedigenden Gesundheitszustand. 

Auf der Suche nach möglichen Alternativen entdeckte er die Behandlung mit der Kardendistel wie dies schon von Dr. Wolf-Dieter Storl beschrieben wurde und hatte damit vollen Erfolg bis hin zur völligen Genesung. Unterstützt hat Herr Müller seine Behandlung mit Himalaja-Salzlösung, Olivenöl gemischt mit 103 Kräuteröl und Moorpackungen.

Um die Gesundheit zu erhalten empfiehlt Herr Müller den Regeln der Heiligen Hildegard von Bingen zu folgen, nach dem Grundsatz von Hildegard von Bingen:  „Eure Lebensmittel werden eure Heilmittel sein.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten die eigene Heilkraft zu aktivieren und zu unterstützen. Der Naturheilverein Vaihingen veranstaltet dazu regelmäßig Vorträge für alle Altergruppen und Gesundheitsinteressierten. Wir laden auch Sie dazu ein, sich zu informieren. Nächster Termin ist am Donnerstag 16.03.06 zum Thema „Verbesserung des Hormonhaushalts bei Frauen und Männern ohne Chemie zur Ausgeglichenheit und Gesundheit Referentin ist Gertrud Lehner-Laiß, Gesundheits- und Lebensberatung, Ingersheim. Der Vortrag findet wie immer in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule in Vaihingen um 19.30 Uhr statt.

Familienstellen
Die innere Ordnung wieder herstellen. Die Liebe wieder fließen lassen
Ute Söll und Erika Dobler 

(smu)  Welche Möglichkeiten bietet eine Familienaufstellung um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, war Thema am Donnerstagabend beim Naturheilverein Vaihingen.

  Brennende Fragen wie "wer bin ich überhaupt, „wo ist mein Platz, „ich habe das Gefühl nicht ich selbst zu sein, „ich fühle mich machtlos"  sind häufig zentrale Themen die einen zu einer Familienaufstellung führen.

  Die Referentinnen Ute Söll und Erika Dobler erläuterten, wie beim Familenstellen der innere Ist-Zustand nach außen in Form von einem Bild gebracht wird. Wir alle sind ein Teil eines Systems, ob es die Familie, eine Organisation oder das soziale Umfeld ist. Um dazuzugehören sind wir bereit, oft auch unbewusst, schweres Schicksal auf uns zu nehmen. Kinder fühlen sich mit früheren Familienmitgliedern verbunden und übernehmen ähnliche Gefühle und Schicksale wie sie. Derjenige, der aufstellt, wählt Stellvertreter für seine Familie aus und stellt diese nach seinem inneren Bild im Raum auf. Daraus lassen sich schon die ersten Beziehungsmuster der einzelnen Personen zueinander erkennen. Ausschlaggebend ist jedoch, dass wir alle mit einer übergeordneten Seele ( Morphogenetisches Feld ) verbunden sind, die Zugang zu den Gedanken, Gefühlen und Emotionen von Anderen erlaubt. Menschen können, ohne verbal zu kommunizieren, wahrnehmen was ein Anderer denkt oder fühlt z.B. beim Partner oder bei ZwilliGenau so sind auch Familienmitglieder in einem System verbunden und wer in einer Familienaufstellung an dessen Platz steht, hat Zugang zu diesem System.

Der Leiter erkundigt sich bei den Stellvertretern nach ihrem Empfinden, probiert verschiedene lösende Sätze und Plätze aus und schaut auf ihre Wirkung. Diese lösenden Sätze und Plätze beziehen sich auf die Ordnung im System, das Benennen von Fakten und die wertfreie Achtung aller (auch verstorbener) Familienmitglieder. Dadurch entstehen neue Blickwinkel. Ausgegrenztes wird wieder integriert und die Energie kann vom Herzen wieder frei fließen. So ist es möglich das eigene Schicksal anzunehmen und sich an seinem Platz wieder wohl zu fühlen.

Der Naturheilverein Vaihingen bietet die Möglichkeit sich mit den vielfältigen Formen des Heilens auseinander zu setzen um für sich selbst einen verantwortungsvollen und gesunden Weg zu finden.

Wie wirkt Homöopathie?
Selma Grönbeck

Nach Avogadro,  einem italienischen Physiker,  ist in einem homöopathischen Mittel ab der Verdünnung C 12, 12 mal 1:99, bzw. ab der D 23, 23 mal 1:9, nichts mehr drin. Die Avogadrozahl, auch Lohschmidtzahl genannt, wurde bestimmt, indem man einen Duftstoff mit einer Fahne in einem Zimmer verwedelte, den Duftstoff so lange verdünnte, bis er nicht mehr gerochen werden konnte, woraus man schloss, dass er jetzt nicht mehr da ist. Während die allgemeine Wissenschaft noch Moleküle zählt, ist sich Selma Grönbeck sicher, dass die Wirkungskraft homöopathischer  Arzneien anhand hoch verdünnter Geruchsstoffe erfolgt. Nichts anderes als der Geruch eines Stoffes wird bei der Herstelllung eines homöopathischen Stoffes, der Verreibung, auf die Trägersubstanz übertragen. Schon heute ist bekannt, dass man mit Laserstrahlen, auf Riechrezeptoren gerichtet, Gerüche von z.B. Vanille hervorrufen kann, obwohl weit und breit keine Vanille da ist. Selbst die Firma Sony arbeitet gerade an ihrem Patent des gefühlsechten Kinos, bei dem mit Ultraschallwellen über die Riechrezeptoren Gerüche und damit Gefühle passend zum Film erzeugt werden sollen. Das zeigt, dass für die Empfindung eines Geruches nicht unbedingt ein Molekül benötigt wird, sondern Wellen ausreichen.  Bei der Herstellung homöopathischer Arzneimittel ziehe der spezifische Geruch eines Stoffes eine spezifische Rotationsbewegung der Trägersubstanzmoleküle nach sich, so Selma Grönbeck.

Die praktizierende Homöopathin entdeckte durch kuriose Begebenheiten, dass auch schon ihr Ururgroßvater, der schwäbische Naturforscher Prof. Dr. med. Gustav Jaeger, vor über 100 Jahren  an diesem Thema arbeitete und veröffentlichte seine Schriften von 1891 erneut im Buch Warum küssen sich die Menschen?. Diese Frage öffnet tatsächlich den Blick auf eine verborgene Welt, in der hohe Verdünnungen und Potenzierungen von Stoffen große Wirkungen zeigen.  Jaeger bewies nicht nur, dass die Homöopathie anhand der hoch verdünnten Geruchsstoffe funktioniert, sondern entdeckte vor mehr als hundert Jahren, dass selbst die Spermien sich am Geruch der Eizellen orientieren, was die heutige Wissenschaft erst vor zwei Jahren neu entdeckte.

Jeder Stoff hat in der Verdünnung die gegensätzliche Wirkung als die Konzentration. So wirke selbst Kaffee am Anfang erregend, um nach einiger Zeit ins Gegenteil zu kippen und dann müde machend wirke. Das homöopathische Arzneimittel Coffea wird deshalb u.a. bei Schlaflosigkeit eingesetzt. Jegliches  Suchtverhalten würde nach diesem Prinzip ablaufen, egal ob Haschisch, Alkohol oder Sonstiges. Nach der Sattheit (Konzentration) folgt der Hunger (Verdünnung). Die hohe Verdünnung homöopathischer Arzneien tritt mit der hohen Konzentration eines krankmachenden Stoffes in Verbindung und verwandelt ihn so durch Konzentrationssenkung in einen nichtschädlichen, vielleicht sogar der Gesundheit nützlichen Stoff. Die Rolle der Individualduftstoffe und unseres Geruchssinnes bekommen bei dieser Wirkungsweise auch einen ganz neuen Stellenwert.

Krankheit ist Gestank postulierte schon Großvater Jaeger. So verwundert nicht mehr, dass Dr. David Morgan aus Birmingham, unlängst feststellte, dass Bakterien einen Geruch haben, eine elektronische Nase baute, um damit zu 100 % an der Ausatemluft  den spezifischen Staphylokokkenstamm identifizieren zu können. Eine elektronische Nase wurde im letzten Jahr auch an der Uni Rom zur Frühdiagnostik von Lungenkrebs gebaut. Am Anfang jeder Krankheit steht aber das Krankheitsgefühl. Diesem wird in der Homöopathie besondere Beachtung geschenkt. Nicht nur Giftstoffe und Bakterien erzeugen jedoch bestimmte Duftstoffe, sondern auch jeder Gedanke, welches jeder Hund bestätigen könnte, der  z.B. Angst riechen kann. Selma Grönbeck rät zum Schlafen bei offenem Fenster, sowie zu getrennten Schlafzimmern bei Partnern, welche sich nicht riechen können. Auch der Umgang mit Parfums sollte mit Bedacht gewählt werden. Von der Verwendung von Deos, welche den Schweiß unterdrücken rät die Homöopathin dringend ab.

Die Homöopathie sieht den Menschen in seiner Gesamtheit, und ihre Arzneien regen die Selbstheilungskräfte an. Stress, Angst, Trauer und psychische Verstimmungen werden so besser bewältigt, begleitend auftretende Krankheiten geheilt. Am Beispiel des Homöopathischen Mittels Sepia erläuterte Selma Grönbeck das Anwendungsgebiet im praktischen Gebrauch und las dazu aus ihrem Buch Mit Homöopathie die Seele heilen vor. Interessierte finden weitere Informationen und Leseproben beider Bücher unter www.forum-empore.de.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die eigene Gesundheit und Heilkraft zu unterstützen. Der Naturheilverein Vaihingen veranstaltet hierzu regelmäßig Vorträge für alle Altergruppen und Gesundheitsinteressierten. Nächster Termin ist am Donnerstag 26.01.06 in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule in Vaihingen.  Das Thema erfahren Sie über die Tagespresse.


Mehr Aufmerksamkeit für den Darm
Ist Ihnen Ihr Auto mehr wert, als Ihre Gesundheit?

Vortrag von Gerald Bauer beim Naturheilverein

 (smu) - Die Gesundheit geht vom Darm aus, , lautete Thema des Januar-Vortrags beim Naturheilverein Vaihingen. „Viele von uns pflegen ihr Auto besser, als sich selbst. Zu dieser Erkenntnis gelangt Referent und Heilpraktiker Gerald Bauer, der eine Naturheilpraxis in München hat, durch vielfältige Erfahrungen. Er betrachtet Krankheit als letzte Warnung des Körpers, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. „Besonders der Darm, benötigt unsere Aufmerksamkeit, da dort 80 % des Immunsystems lokalisiert sind und im Bauch sozusagen die Zentrale unsere Gefühlswelt sitzt. Deshalb ist es sehr wichtig, genau darauf zu achten was wir alles aufnehmen, sowohl mit der Nahrung, als auch emotional. Zuviel negative Informationen schaden uns genauso wie Umweltgifte im Essen.

Aussagen von Bauer: Der Weg zur Gesundheit beginnt mit Veränderungen der täglichen Gewohnheiten. Langsames Essen, gründlich kauen, keine Mahlzeit nach 18.00 Uhr, sind nur einige Grundregeln, die jeder beachten kann. Säure bildende Nahrungsmittel wie Zucker und Weißmehl sollte man weglassen. Die Übersäuerung des Körpers ist für viele Krankheiten, wie Gelenksbeschwerden und Pilze ausschlaggebend. Gifte in jeder Form reduzieren. Dazu zählt alles, was unser Körper nicht benötigt, wie Zusatzstoffe, Pestizide, zuviel Eiweiß, isolierte Kohlenhydrate, um nur einige

zu nennen. Kann der Körper die Gifte nicht ausscheiden, kommt es zu Schlackenablagerungen, die von unreiner Haut, Cellulitis über Grauen Star viele Krankheitsbilder entstehen lassen. Nach der Einnahme von Antibiotika ist es wichtig, die zerstörte Darmflora mit speziellen Präparaten, Joghurt oder Kefir wieder aufzubauen.

Bauer empfiehlt das Fasten als gute Möglichkeit, seinen Körper wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. Als kleine Darmkur kann auch einfach drei Wochen gänzlich auf Kuhmilchprodukte, Weizen und Zitrusfrüchte verzichtet werden. In der Broschüre „Vollendete Heilkraft der Natur Einführung in die Spagyrik - das Heilsystem nach Dr. Zimpel (zu beziehen beim Naturheilverein) stellt Gerald Bauer verschiedene spagyrische Essenzen zur Unterstützung der Gesundheit vor. 

Guten Morgen, Wie haben Sie geschlafen?
Albert Tremmel und Petra Vischer

hatten Sie einen erholsamen und angenehmen Schlaf? Herzlichen Glückwunsch.

Viele Menschen leiden jedoch unter Schlafstörungen. Welche vielfältigen Ursachen diese haben können und wie diesem Leid begegnet werden kann, war Thema am Donnerstagabend beim Naturheilverein Vaihingen.

Heilpraktiker Albert Tremmel erläuterte wie wichtig die eigene Innere Ordnung für einen gesunden Schlaf ist. Worüber mache ich mir schlechte Gedanken, welchem Lebensrhythmus folge ich. Was bringt mich aus meiner eigenen Mitte. „Wie gehe ich mit meiner Angst vor den Terroranschlägen um war dazu eine gezielte Frage aus dem Publikum.

 Heilpraktikerin Petra Vischer rundete den Vortrag ab, indem Sie praktische Tipps vermittelte. Sich von Ballast befreien angefangen mit den Dingen die uns im Schlafzimmer umgeben. Die tägliche Reizüberflutung eindämmen und sich wieder selber Zeit schenken. Zur Unterstützung stellte Frau Vischer neben einer Meditation auch einige Mittel aus der klassischen Homöopathie vor.

Es gibt vielfältige Möglichkeiten die eigene Heilkraft zu aktivieren und zu unterstützen. Der Naturheilverein Vaihingen veranstaltet dazu regelmäßig Vorträge für alle Altergruppen und Gesundheitsinteressierten. Wir laden auch Sie dazu ein, sich zu informieren. Nächster Termin ist am Donnerstag 29.09.05 zum Thema „Alternativmedizinische Hilfe bei Wirbelsäulen und Gelenkbeschwerden? mit Herrn Rainer Laskowski in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule in Vaihingen. (SMU)

  

Dem Körper Lebensenergie geben

Hilfe für die Wirbelsäule
Rainer Laskowski 
Vortrag des Naturheilvereins am Donnerstag

Vaihingen (p) - Am Donnerstag (29. September) findet der nächste Vortrag beim Naturheilverein um 19.30 Uhr in der Ferdinand-Steinbeis-Realschule Vaihingen (hinter der Stadthalle, Anfahrt geändert über Friedrichstraße, Grund- und Hauptschule) statt mit dem Thema: „Alternativmedizinische Hilfe bei Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden?".

Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat sind scheinbar das unausweichliche Los des Menschen unserer Informationsgesellschaft. Aufgrund vielfältiger Ursachen werden die Patienten immer jünger, die schon zum Teil schwerwiegende Schäden an Wirbelsäule oder Gelenken aufweisen. Neben den immunologischen Störun­gen, die den entzündlichen rheumatischen Erkrankungen zugrunde liegen, entwickeln sich diese Schäden aufgrund des allgemeinen Bewegungsmangels (also der funktionellen Unterforderung) und funktionellen Überbelastung des Bewegungssystems. Durch dauerhaft einseitige Belastungen (Monolateralismus) und weiteren Mechanismen entstehen neuromuskuläre Dysbalancen.

Die sich verstärkenden asymmetrischen Fehlbelastungen von Wirbelsäule und Ge­lenke verursachen über Jahre eine vorzeiti­ge Abnutzung und die Entstehung von entzündlichen Reizerscheinungen. An der Wirbelsäule kommt es zu schmerzhaften, segmentalen Blockierungen und Bewe­gungsstörungen mit vorzeitigen Band­scheibenbeschädigungen und Beckenfehl­stellungen. An den peripheren Gelenken führen unvermeidliche Dauerreizungen zu den typischen Beschwerdebildern, wie zum Beispiel das Schulter-Arm-Syndrom, die Knie- und Hüftgelenkarthrose. Im Vortrag wird von Rainer Laskowski dieser Prozess der Entstehung dieser neuromuskulären Dysbalancen und ihre Bedeutung für Störungen an der Wirbelsäule und den peripheren Gelenken näher erläutert. Die Zuhörer erfahren daraufhin etwas über bewegungstherapeutische Maßnah­men, die ihre Entstehung verhindern und bestehende Dysbalancen beseitigen kön­nen. Darüber hinaus werden auf die genannten Ursachen und Störungen abge­stimmte Behandlungsverfahren vorgestellt und zum Teil praktisch demonstriert. Vor allem für die Beseitigung von akuten Stö­rungen eignen sich die Chiropraktik und die manuelle Therapie in Kombination mit der Pharmaka-Akupunktur, welche nach­folgend ergänzt wird durch gezielte Ausgleichsübungen seitens des Patienten.

Eine weitere wichtige Ursache liegt in verschiedenen Stoffwechselstörungen, die vor allem Schäden in der Bindegewebestruktur nach sich ziehen. Die Nährstoff­versorgung der Körperzellen, die enzymatischen Stoffwechselvorgänge in den Zellen und der Abtransport der anfallenden Stoffwechselabfallprodukte sind dauerhaft gestört, was über Jahre zu entzündlichen Gelenkveränderungen und rheumatischen Erkrankungen führen kann. Schuld daran ist unter anderem eine Mangelernährung bzw. Fehlernährung sowie eine  erhöhte Belastung mit Fremd- und Schadstoffen aus der Umwelt. Der Vortrag informiert deshalb auch über eine gezielte und notwendige Stoffwechselbeeinflussung mittels Ernährungsumstellung, medikamentöser Behandlung und dem Einsatz von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten.

Hildegard-Medizin
Albert Tremmel (Heilpraktiker) und Petra Vischer (Heilpraktikerin)
 Mittwoch, 26. Januar 2005
Vaihingen (p) - Am Donnerstag 27. Januar findet der nächste Vortrag beim Naturheil­verein um 19.30 Uhr in der Steinbeis-Realschule Vaihingen, Heilbronner Straße 31 statt mit dem Thema: „Die Medizin der Hildegard von Bingen - Ihre Heilmittel!" Referenten sind Albert Tremmel (Heilpraktiker) und Petra Vischer (Heilpraktikerin), beide mit Naturheil­praxis in Pforzheim.

800 Jahre lang blieben die medizinischen Aufzeichnungen der Äbtissin Hildegard von Bingen völlig unbeachtet. Der in Konstanz lebende Arzt Dr. med. Gottfried Hertzka hatte die Folianten zufällig wieder entdeckt und erforschte und erprobte die etwa 2000 Heilmittel, Ratschläge und An­wendungen in seiner Praxis. Dabei stellten sich spektakuläre Heilerfolge ein. Darauf schrieb er das Buch: „So heilt Gott." Durch diese Veröffentlichung wurde zum ersten Mal ein größerer Kreis mit den Heilmitteln und Heilmethoden der Benediktineräbtissin bekannt.

Sie schrieb z.B. über den Dinkel: „Er ist das beste Getreide, er ist warm und kräftig. Er bereitet dem der ihn isst, rechtes Fleisch und rechts Blut. Er macht frohen Sinn und Freud in der Seele des Menschen." Neben dem Dinkel kennt die Heilige viele Nah­rungsmittel, Gewürze und Heilmittel, die ein bedrücktes Menschenherz wieder fröhlich machen und selbst schwerste Depressi­onen ausheilen können. Als weiteres Bei­spiel wird die Bärwurzkur zur Darmsanierung und Reinigung des ganzen Körpers von ihr als „wertvolles Gold unter den Heilmitteln" genannt. Neben vielen großartigen Erkenntnissen erfahren wir von Hildegard auch wichtiges über unser Erdendasein. Sie berichtet darüber, dass die Naturgewalten sich entsprechend dem Ver­halten der Menschen auf Erden zeigen. Nach ihren Vorstellungen sollen wir uns mitten in den Geburtswehen eines neuen Zeitalters befinden. Sie erwartet eine Ära des Friedens und der Harmonie zwischen den Menschen und dem Naturreich.

  Programm des Vaihinger Naturheilvereins 

Alles für die Gesundheit

Am 29. Januar 2004 beginnt die Vortragsreihe in der Realschule

VAIHINGEN (oh). Der Naturheilverein Vaihingen hat in dieser Woche sein Programm von Januar bis Juli 2004 vorgelegt. Die Veranstaltungen beginnen am 29. Januar mit einem Vortrag von Dr. med. Karl-Heinz Friese aus Weil der Stadt, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Naturheilbundes, mit dem Thema »Tinitus - naturheilkundlich und homöopathisch behandeln«.

   Das Ohrensausen plagt viele Menschen oft bis an den Rand der Verzweiflung. Er geht auch auf Fragen zur Behandlung von anderen HNO-Krankheiten ein. Der Vortrag im Februar musste wegen der Schulferien auf den 4. März gelegt werden. Es spricht Günter Dobler, Heilpraktiker und Vorsitzender des Naturheilvereins Ulm, aus Dornstadt über das Thema »Krebserkrankung vorbeugen und behandeln mit ganzheitlicher, naturheilkundlicher Therapie?«

   Das Thema für den März befasst sich wieder einmal mit der Frage »Arthrose - Osteoporose usw. vorbeugen, heilen oder den gegebenen Zustand verbessern?« Der Referent ist Wolfgang Spiller, Heilpraktiker und Ernährungstherapeut, Gründer der Schwarzwaldklinik in Villingen-Schwenningen.

   Im April ist ein Fachvortrag besonderer Art angesagt: Peter Ritt aus Kleinglattbach, Mitglied des Berufsverbandes Deutscher Präventologen, widmet sich schon jahrelang den Fragen der Gesundheitsvorsorge und hat sich dann auf das Thema Wasser spezialisiert. Der Mensch besteht zum großen Teil aus Wasser. Sein Lebensmittel  Nummer eins ist deshalb Wasser.

Seine Beschaffenheit ist stark gefährdet. Unter dem Thema »Gesund und fit durch energetisiertes Wasser« will er einen Ausweg zeigen.

   Dipl. oec. throp. Ralf Moll vom Fastenzentrum Birkhalde in Sulz am Neckar vertritt im Mai das Thema »Grenzenlose Energie durch Säure-Basen-Regulation!« Die Übersäuerung des menschlichen Körpers ist der Ausgangspunkt für viele Krankheiten wie Krebs, Rheuma usw.

Ein technisches Thema, das unsere Gesundheit in immer größerem Ausmaß beeinträchtigt, ist »Gesundheitsrisiko Elektrosmog, Erdstrahlen, Wasseradern in Haus, Wohnung und Grundstück!« Der Dipl.-Gesundheitsberater (IPG) im Institut für Baubiologische Gesundheitsberatung in Münster, Thomas Rauscher, wird dies im Juni behandeln.

 Ein oft schmerzliches Thema wird im Juli geboten: »Zahnherde, tote Zähne und die mögliche Ausweitung auf andere Organe?« Der Fachmann hierzu wird Dr. med. dent. K. Heinrich Hofmann, Zahnarzt in Bietigheim-Bissingen, sein.

   Das ganze Jahr wird den Naturheilverein wieder die »Spagyrik« begleiten. Ein uraltes Naturheilverfahren aus der Alchemie des Paracelsus, das bis heute fortentwickelt wurde. Im Zeitalter der Gesundheitsreform bieten sich die spagyrisch aus Heilkräutern hergestellten Essenzen als preiswerte und wirksame Arzneimittel an.