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In Münster hat sich im Februar 2002
die Regionalgruppe Münster/Osnabrück
des Villigster Deeskalationsteams gebildet.
Wir bieten seit dem Frühjahr 2003 auch in Münster TrainerInnenausbildungen,
unter dem Dach der “Gewalt Akademie Villigst”, an.
Ausbildungsstandort ist Münster mit Anbindung an unsere
Regionalgruppe.
Nähere Infos unter www.gewaltakademie.de
oder eine E-Mail an geringhoff@yahoo.de
Regionalgruppe:
Es ist
nicht die Gewalt, die den Konflikt auslöst... Es
sind die Konflikte, die Gewalt auslösen!
Wer
Gewalt vermeiden, verhindern oder sogar deeskalieren will, muss genau wissen,
worum es sich handelt, wo Ursachen zu finden
sind, welche Wirkungen und Spuren Gewalt hinterlässt
und wie man Gewalt, auch versteckte, heimliche
Alltagsgewalt, aufdecken kann.
Gewalt muss als Gewalt erst
einmal erkannt werden, um deeskaliert werden zu können.
Viele
Experten erklären, dass Gewalttäter vor ihrer Tat
selber Gewalt erlitten haben und diese Erniedrigung
nicht verarbeiten konnten. Sie sagen: „Die Lust
auf Gewalt ist oft der hilflose Versuch, eigene
Ohnmacht und Gewalterfahrungen zu überwinden.“
Allein
von daher ist es unsere Absicht Kinder, Jugendliche
und Erwachsene durch unser Deeskalationstraining so
zu stärken, dass sie nicht auf Gewalt als
„letztes Mittel“ zurückgreifen zu brauchen und
sogar vermeiden können.
Rassismus spielt
schon deshalb eine wichtige Rolle in den
Deeskalationstrainings, da Rassismus andere Menschen
abwertet und deren Gleichwertigkeit und Würde
leugnet. Rassismus versucht Gewalt zu rechtfertigen
und konstruiert dabei abwertende Merkmale und
Eigenschaften, um Menschen scheinbar legitimiert schädigen
und verletzen zu können.
Unser Training ist
als handlungsorientiertes Seminarprogramm
konzipiert. Im
Mittelpunkt steht der Wechsel von Theoriereflexion
und praktischen Trainingssequenzen. Dabei geht es
zum einen um das Kennen lernen und Ausprobieren von
konkreten Verhaltensmöglichkeiten in Konflikt-,
Bedrohungs- und Gewaltsituationen, zum anderen um
den Aufbau von reflektierten Positionen der
Teilnehmenden zur offensiven, möglichst gewaltlosen
Auseinandersetzung in ebensolchen Situationen; Ziel
ist eine konstruktive Konfliktlösung.
Wesentliche Bausteine
sind:
·
den Wert als eigenes Individuum und der anderen
erfahren
·
eigene Stärken und die der anderen erkennen und
anerkennen
·
sich selbst und das Gegenüber wahrnehmen
·
Förderung von Toleranz und Akzeptanz
·
konstruktives Konfliktverständnis
·
Dialogbereitschaft fördern:
·
Untersuchen der Konflikttypen
·
Wünsche und Gefühle ausdrücken
·
verbale/nonverbale Kommunikation
·
gemeinsame Arbeit und Aktion erleben
·
Kooperation und Konkurrenz
· Interaktion zwischen Geschlechtern
·
Gewalt und Rassismus erkennen und beim Namen nennen
lernen
·
Die eigene Position zu Gewalt/ Rassismus und eigene
Gewaltanwendung überprüfen und klären
·
Verhaltens- und Handlungstraining in Konflikt-,
Bedrohungs- und Gewaltsituationen
·
gewaltfreie Selbstbehauptung
Methoden:
Neben
kurzen theoretischen bzw. kognitiven
Seminarsequenzen ist die Methodik sehr
handlungsorientiert, d.h. die Inhalte sollen erlebt
und dadurch erfahrbar werden. Dazu werden u. a.
spielerische Elemente, praxiserprobte Rollenspiele,
theater-, erlebnis- und abenteuerpädagogische
Methoden, Plenum- und Kleingruppenarbeit mit
anschließenden Reflexions- und Transferphasen
genutzt.
Der
Einsatz der Methoden und Bausteine richtet sich nach
dem Umfang des Seminars und den Erfahrungen und Wünschen
der Seminarteilnehmer.
Trainings zur
Deeskalation von
Gewalt und
Rassismus
Für Kinder, Jugendliche und
Erwachsenen, sowie MultiplikatorInnen (LehrerInnen,
ErzieherInnen, PädagogInnen, GruppenleiterInnen
etc.), Interessierte und Betroffene.
LehrtrainerInnen
der Regionalgruppe
Münster/Osnabrück
des Villigster
Deeskalationsteams:
(in alphabetischer
Reihenfolge), u.a.:
Josef Budde
E-Mail:
jb@ot-heim.de
Nicole
Gerlach
E-Mail:
marjo@muenster.de
Michael
Geringhoff (Betreiber dieser Webseite)
E-Mail:
geringhoff@yahoo.de
Marco Hannak
E-Mail:
marco.hannak@web.de
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