Cirith Gorgor

Firestorm Apocalypse - Tomorrow shall know the blackest dawn

Punkte:
Cover
Tracklist:
  1. The Gates Of Hell
  2. Degeneration Of Mankind
  3. Arcane Illusion
  4. Prelude To The Final Holocaust
  5. Fields Of Eternal Glory
  6. Perishing Nights
  7. Eternal Damnation
  8. Firestorm Apocalypse - The Upcoming Of A Greater Era
Infos:
Genre: Black Metal
Release 2004
Label Ketzer Records
Line-Up
n/a

Vor mir liegt eine CD mit pechschwarzem Cover. Am unteren Bildrand erkennt man in schwarz/weiß einen Waldbrand in einem Nadelwald.
Generell ist Black Metal ja eine düster kalte Musik. Also genau das richtige für meinen Urlaub am Strand bei knapp 25° Celsius! So habe ich nun Sonne und Meer, Möwen im Wind in Realis, Hass, Blasphemie und Apokalypse auf CD.
CIRITH GORGOR, einigen vielleicht bekannt von ihren CDs bei Osmose, haben nun ihren Einstand beim deutschen Label Ketzer-Records veröffentlicht. Titel dieser Veröffentlichung: "Firestorm Apocalypse - Tomorrow shall know the blackest dawn".
Klingt episch. Und genauso sind auch die Lieder auf dem Silberscheibchen. So dauern die Lieder überwiegend zwischen sieben und elf Minuten. Ausnahmen sind zwei Stücke (um die vier Minuten lang) und das Sample "Prelude To The Final Holocaust" (1:40 Minuten).
Aber die Antichristen aus Roermond verzichten in ihrem Liedgut gänzlich auf Keyboard-Spielereien oder Orchestereinlagen!
Stattdessen werden die Melodien von zwei Gitarren erzeugt, die zum Teil zweistimmig und mit genialen, song-dienlichen Soli arbeiten. Aber all zuviel Melodie á la COF oder Siebenbürgen darf man nicht erwarten! Innerhalb der Songs wird es auch nicht langweilig, da verschiedene Passagen und Riffs ins Gesamtbild eingebaut werden, ohne dass die Nachvollziehbarkeit darunter leidet. Obwohl CIRITH GORGOR einfach nur in High-Speed alles niedermetzeln könnten, tun sie es nicht. Geniale Mosh- und Midtempo-Parts mit intelligentem Drumming bringen der CD einige Pluspunkte!
Im Midtempoknaller "Fields Of Eternal Glory" und dem Hiddentrack zeigen die Schwarzmetaller aus dem Nachbarland, dass sie auch unverzerrte Gitarren nicht scheuen. Schön gemacht!
Einzige Enttäuschung an dieser Veröffentlichung ist, dass nach dem Eröffnungssample der Sound nicht mehr ganz so druckvoll ist. Aber für einen Black Metal-Release ist es alle male hervorragend.
Und bei der Auswahl der Songtitel hätte man etwas weiter vom Klischee weggehen dürfen.
Aber was soll's? Von der Death Grind-Fraktion gibt's dennoch 5 Punkte!

www.cirithgorgor.tk

(Christian/Necro 22.07.2004)