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Ich habe bei anderer Gelegenheit mal ein paar Literaturhinweise gesammelt, die ich hier auch veroeffentlichen will. Zuviel Computer ist auch ja nicht gut.

Hier einige Bücher, die man meiner Meinung nach als Rumänienfahrer unbedingt gelesen haben muss! Einiges ist leider schon antiquarisch oder vergriffen, aber bei www.zvab.de (Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher) ist immer mal wieder was zu finden. Auch die bekannten Internetversender haben ja inzwischen den Handel mit gebrauchten Büchern für sich entdeckt. Ein gutes Suchwort ist „Kriterion-Verlag Bukarest“, der ehemalige Minderheitenverlag, der bis zur Revolution eine Menge Bücher vor allem rumänischer Schriftsteller in deutscher Sprache herausgebracht hat und die teilweise auch in der DDR vertrieben wurden, so dass sie sich jetzt in den Listen der Versandantiquariate wiederfinden. Aber auch bei Straßenhändlern und in Buchhandlungen in Rumänien selbst, vor allem in Transsilvanien habe ich schon viel gefunden („Aveti ceva in limba germana?“).

p.s. Nicht aller dieser Erguesse stammen von mir, was in Anfuehrunszeichen steht, habe ich aus Klappentexten und anderen Rezesionen geklaut.


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Sprache:

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Wörterbücher:

Für den Anfang reicht das kleine Langenscheidt Universalwörterbuch (30.000 Wörter), Sprachfreaks finden dann umfangreichere Werke schneller und einfacher in Rumänien als in Deutschland.

 

Kleiner Hinweis für Leute, deren Englisch sich nur auf ein paar Jahre Schule stützt: Unbedingt auch ein Englischwörterbuch mitnehmen.

 

Jürgen Salzer: „Rumänisch Wort für Wort“ bzw. „Ungarisch Wort für Wort“; Reise Know-How Verlag, Bielefeld

Die Kauderwelsch-Sprachführer sind ein Muss, wer den nicht hat, wird an der Grenze sowieso zurückgeschickt. Das Besondere: Die Sätze werden nicht nur in korrektes deutsch übersetzt, sondern Wort für Wort, so das man sehr schnell merkt, wie die Sprache funktioniert.

 

Langenscheidts Sprachführer Rumänisch“ Langescheidt-Verlag, Berlin und München

Nicht so kultig wie der Kauderwelsch und ohne die Wort-für-Wort-Geschichte, aber inhaltlich umfangreicher, alle rumänischen Wörter und Sätze sind auch in Lautschrift wiedergegeben und er fällt nicht so schnell auseinander.

 

Jürgen Salzer: „Lehrbuch der rumänischen Sprache“ Helmut Buske Verlag Hamburg

Richtiges Lehrbuch mit Lektionen, Übungen und Tests in deutscher „Unterrichtssprache“. Empfehlenswert für Leute, die schon vor der Ausreise was lernen wollen – mit ein bisschen Selbstdisziplin geht das damit auch ohne Lehrer. Zu (meiner) Zeit das einzigste Lehrbuch, das man in Deutschland zu einem vernünftigen Preis und ohne grössere Suchaktion bekommen konnte. Wer noch Geld hat, kann sich auch noch die Kassette dazu kaufen.

 

Matilda Caragiu Marioteanu, Emilia Savin “Rumänisch für Sie, Lehrbuch”, “Rumänisch für Sie, Grammatik, Wortschatz, Schlüssel”, Max Hueber Verlag , 2004

Wurde mir von anderen Freiwilligen empohlen und scheint das aktuellste zu sein, was grade in Deutschland zu haben ist.

 

Liana Pop: „Romana cu sau fara profesor“ Editura Echinox, Cluj

In Rumänien erschienenes Lehrbuch in englischer und französischer Unterrichtssprache. Wer an der Herbstakademie teilnimmt, wird sicher damit traktiert werden und kann nebenbei auch sein Englisch bzw. Französisch aufbessern. Für meinen Geschmack etwas zu unübersichtlich und kleinkariert, aber für umgerechnet nicht mal 6 Euro gibt's unschlagbar viel Sprache fürs Geld.

 

In den Buchhandlungen der grösseren Städte in Rumänien gibt es noch 'nen ganzen Haufen weiterer Sprachkurse in englischer, französischer, spanischer oder italienischer Unterrichtssprache, die hier aufzulisten sich nicht lohnt, da es in Rumänien noch kein einheitliches Datenbanksystem zum Bestellen gibt. Man kann also nur das kaufen, was grade so im Laden herumliegt.

 

Gellu Naum: „Cartea cu Apolodor“ Humanitas Educational, Bucuresti, 2003

Meine Empfehlung für die, die das Sprache lernen mit Kinderbüchern probieren wollen. Der Pinguin Apolodor bekommt Heimweh nach seinen Brüdern in Labrador und haut ab. Seine Reise führt ihn durch alle möglichen Länder und er erlebt skurrile Abenteuer. Verpackt in Reimen für Kinder von vier bis sechs, mit niedlichen Illustrationen, erzählt der Autor die Geschichte seiner Emigration, die ihn zu guter letzt doch wieder nachhause führt. Viele Rumänen kennen dieses Buch noch aus ihrer eigenen Kindheit. Es gibt auch eine CD, auf welcher Ada Milea, eine bekannte und beliebte Liedermacherin und Schauspielerin, Apolodors Abenteuer vertont hat – auch wenn man noch kein rumänisch versteht, sehr lustig zum anhören.




Deutsche in Rumänien

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Bundeszentrale für politische Bildung: „Informationen zur politischen Bildung 267 – Aussiedler“, Bonn, 2000

Das Heft beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Problemen der Integration deutschstämmiger Aussiedler aus Osteuropa in die Gesellschaft der Bundesrepublik, enthält aber auch einen sehr interessanten und prägnanten Artikel über die 850jaehrige Geschichte der Rumäniendeutschen. Sie reicht von den ersten Kolonisten, die um ca. 1250 in der Gegend von Sibiu (Hermannstadt) angesiedelt wurden bis zum Massenexodus in die Bundesrepublik nach der Rumänischen Revolution und den Identitätskampf der Gebliebenen. Für Leute, die das Thema mehr interessiert: aus den Literaturhinweisen dieses Heftes:

Konrad Guendisch: „Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen“ Studienbuchreihe des ostdeutschen Kulturrats, München, 1998

Othmar Kolar: “Rumänien und seine nationalen Minderheiten von 1918 bis heute“, Wien, 1997

Annemarie Schenk: „Deutsche in Siebenbürgen. Ihre Geschichte und Kultur“, München, 1992

 

Eginald Schlattner: „Der geköpfte Hahn“ Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 1998

Der Tag, an dem die rote Armee in Fagarasch einmarschiert bietet die Rahmenhandlung für eine lange Reihe von Kindheitserinnerungen eines damals 16jaehrigen Siebenbürger Sachsen. Geschichten über das Zusammenleben von Rumänen, Deutschen, Ungarn, Juden und Romas in einer verschlafenen Kleinstadt in Transsilvanien und die Konflikte und Katastrophen, die der unter den Deutschen um sich greifende Nationalsozialismus auslöst.

 „Eginald Schlattner, 1933 in Arad geboren, aufgewachsen in Fagarasch am Fusse der Karpaten. Studierte evangelische Theologie, Mathematik und Hydrologie. 1957 wurde er verhaftet und wegen „Nichtanzeige von Hochverrat“ verurteilt. Nach seiner Entlassung arbeitete er als Tagelöhner in ein einer Ziegelbrennerei, später als Ingenieur. 1973 nahm er sein Theologiestudium noch einmal auf und ist seit 1978 Pfarrer in Rosia (Rothberg) bei Sibiu (Hermannstadt).“

Man kann heute noch in Fagarasch viele Orte und Szenen, die man beim Lesen lieb gewonnen hat, wiederfinden und sogar die Hauptperson im Gottesdienst erleben.

 

Eginald Schlattner: „Rote Handschuhe“ Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 2001

Ein junger Student wird Ende der fünfziger Jahr von der „Securitate“ (rumänisches Äquivalent zur ostdeutschen Staatssicherheit) verhaftet, verhört, gefoltert, erniedrigt. Er kämpft, erinnert sich, gesteht, verrät sich, verrät andere, knickt ein, wird verurteilt. Eginald Schlattner setzt sich mit seiner eigenen Vergangenheit auseinander, seinen eigenen Verirrungen und Fehlern. Dieses Buch hat nicht nur unter den ausgewanderten und gebliebenen Deutschen heftige Diskussionen ausgelöst und ist somit ein wichtiger Betrag zur rumänischen Vergangenheitsbewältigung geworden.

 

Paul Schuster: „Fünf Liter Zuika“ Roman in drei Teilen, Rimbaud Verlag, Aachen, 1967/2002

Fünf Liter Zuika oder Die Verwirrungen, Schicksalsprüfungen und die allmähliche Erleuchtung des weniger wohlhabenden Thomas Schieb aus Kleinsommersberg, zu lesen als Eine Geschichte voll bemerklicher Begebenheiten aus dem Leben von unterschiedlichen Personen als da sind: Sachsen und Rumänen, Bischöfe, Volksmänner, Helden, Haderlumpen und ein Türke, wie auch als Ein Lehrbuch voll nützlicher Betrachtungen über die große Kriese, etliche Bibelsprüche, nutzlose Verstellungskünste, Krieg und Frieden u.a.m. aufgeschrieben für Grossväter, Väter und Söhne zur Erinnerung an das Vergangene und Ausrichtung für die Zukunft“

In einfacher, fast naiver Sprache geschriebener Roman über das Leben in einem kleinen siebenbürgischen Dorf im Schatten oder im Licht der Weltgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wandert man heute durch die Dörfer Transsilvaniens, kann man die noch etwas von der ausgestorbenen Kultur der Sachsen, Böhmer und Zipzer erahnen, erleben kann man sie nur noch in Büchern wie diesem.

 

Paul Schuster: „Yoko und Tadashi“ Verlag Styria, Graz Wien Köln, 1969

Ein Zirkus kommt nach Hermannstadt – groß und weltberühmt. Die Stars: Die Kinder Yoko und Tadashi, Japaner, Hochseilakrobaten. Sie treffen auf ein Clique hermanstädter Hinterhofkinder, ein buntes Gemisch aus Rumänen, Deutschen, Ungarn und Juden – und das Abenteuer beginnt. Wer sich nicht schämt, Kinderbücher zu lesen: seht zu, das ihr es euch besorgt.


 

Reisefuehrer:

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 Steve Kokker, Cathryn Kemp: “Lonely Planet Country Guide Romania & Moldova

Englischsprachiger Reisefuehrer, hab' ihn selber nicht, ist mir aber immer wieder empfohlen worden.




Geschichte, Landeskunde

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Anneli Ute Gabanyi: „Die unvollendete Revolution“, Piper Verlag München 1990

Rumänien zwischen Diktatur und Demokratie. Keine der Diktaturen in Osteuropa war totalitärer und grausamer als die des Nicolae Ceausescu, und keine wurde blutiger gestürzt. Anneli Gabanyi analysiert die Lage in Rumänien und beschäftigt sich vor allem mit der Frage: Wirkliche Revolution oder Staatsstreich“


Thomas Kunze: „Nicolae Ceausescu“ Ch. Links Verlag, Berlin 2000

Eine ausführliche Biografie die „Conducators“, spannend, aber fundiert geschrieben mit ausführlichen Quellenangaben und sehr aufschlussreich, was die jüngste Geschichte Rumäniens anbelangt - beginnend mit Kindheit und Jugend, Aufstieg in der bis 1944 bedeutungslosen Kommunistischen Partei, seine Machtübernahme in den 60ger Jahren bis hin zu nahezu beispiellosem Personenkult und Grössenwahn, und schliesslich Revolution und „Hinrichtung“ im Dezember 1989, immer mit ausführlichen Seitenblicken auf relevante weltgeschichtliche Ereignisse und Entwicklungen. Wer verstehen will, warum Rumänien heute so ist wie es ist, sollte mal dieses Buch lesen.

 

Keno Verseck: „Rumänien“ Verlag C.H.Beck,Oktober 2001

Alles, was man über Rumänien wissen muss – Geschichte, Kultur, Politik, Geografie – kompakt im Taschenformat. Reicht schon fasst zur Vorbereitung.


Liviu Rebreanu: „Der Wald der Gehenkten“ Verlag Volk und Wissen, Berlin (Ost), 1966

Ein rumänischer Offizier aus Siebenbürgen, das bis 1918 zu Ungarn gehörte, kämpft im I. Weltkrieg in der k.u.k. Armee. Als er schliesslich an die rumänische Front versetzt werden soll, gerät er in einen Gewissenskonflikt zwischen Nationalstolz und soldatischem Pflichtbewusstsein, dem er letztlich nicht gewachsen ist. Wenn man bereit ist, einige befremdliche Ansichten und Ausführungen des Autors zu ertragen, kann man viel über den uns Deutschen so fremden Nationalstolz der Rumänen lernen.

 

 

Marin Preda „Der große Wahnsinn“, Kriterion Verlag, Bukarest, 1980

Der Bauernsohn Stefan macht sich auf nach Bukarest, um sein Glück zu suchen. Die Türen öffnen sich und er wird Journalist bei der einflussreichen Tageszeitung „Ziua“. Doch dann wird das Bukarest er 40ger Jahre durch Unruhen und Bürgerkrieg erschüttert, die Legionäre der nationalistischen „Eisernen Garde“ liefern sich Straßenkämpfe mit Regierungstruppen. Das Buch schildert eine der unruhigsten Epochen der jüngeren Geschichte Rumäniens – ein Land zwischen den Fronten, innerlich zerrissen, am Rande des Abgrundes



 

 

Romane

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Mihail Sadoveanu: „Die Wolfsinsel“, Verlag Volk und Wissen, Berlin, 1958

Die erste Erzählung diese Bandes beschreibt in beeindruckenden Bildern das Leben in der Dobrudscha, jener Gegend zwischen Schwarzem Meer und Donau, die noch heute als öde und einsam gilt und doch eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen hat. Ein Jäger aus der Großstadt wird vom Wetter gezwungen, die Gastfreundschaft eines türkischen Schafzüchters in Anspruch zu nehmen. Er und sein Oberhirte vertreiben den Herren die Zeit mit alten Legenden vom Räuber Ali und vom Müller Marcu.

Die Zweite Erzählung spielt in den Bergen der Westlichen Karpaten. „Nechifor Lipans Weib“ macht sich mit ihrem Sohn auf, ihren Mann zu suchen, der von einer Reise zu seinen in den Tälern weidenden Schafherden nicht zurückgekehrt ist. Ein für eine Frau ihrer Zeit unerhörtes Unterfangen...

 

Mircea Cartarescu „Nostalgia“ Verlag Volk und Welt, Berlin 1997

Alles ist wahr, alles ist nur geträumt – ins Bukarest der dunklen geheimnisvollen Villen, der verräucherten Keller, der verwahrlosten Neubauviertel lädt uns Mircea Cartarescus kunstvolle Prosa zum traumwandeln ein. Wir begegnen dort einem Spielsüchtigen, der wieder und wieder das Schicksal mit russischem Roulett herausfordert – schliesslich mit sechs Kugeln im Revolver. Die beiden ebenso verklemmten wie narzistischen Gymnasiasten Andrei und Gina verwandeln sich irgendwann in jeweils den anderen. Ihre ersten gemeinsame Liebesnacht haben sie ausgerechnet ins Naturkundemuseum verlegt. Ein geheimnisvoller Knabe, Mendebilus genannt, wird Anführer einer Kindegang und entwickelt wundervolle Einsichten: `Es gibt vier Arten von Menschen: Die Ungeborenen, die Lebenden, die Gestorbenen und jene, die weder geboren noch am Leben noch gestorben sind – das sind die Sterne.’“

Ein total abgefahrenes Buch und besonders für Bukarester zu empfehlen. Die Bilder, die Cartarescu von Bukarest zeichnet sind so treffend und lassen einen die Stadt liebgewinnen.

 

Herta Müller: „Reisende auf einem Bein“ Rowohlt Taschenbuch, 1995

Ein junge rumänische Frau stellt einen Ausreiseantrag, bekommt ihren Pass und emigriert nach Westberlin. Soweit die Story. Diese Buch hat keine wirklich Handlung, kein Gut und Böse, keine Heldentaten - sondern nur merkwürdig vertraute Bilder, Begebenheiten und Gefühlszustände. Es handelt vom fremd sein, von Heimweh, vom Suchen, Verlieren und Finden. Kein Buch zum Verstehen, sondern zum Erfühlen, aber sicher nichts für die erste Zeit nach der Ausreise und nach der Rückkehr.

 

Herta Müller: „Der Fuchs war damals schon Jäger“ Rowohlt, Reinbek , 1992

Das Ungeheurere, Unbeschreibliche von Angst und Unterdeckung ist nur in Bildern zu fassen. Was kein Wissen über Diktaturen sagen kann, sondern nur ihre Erfahrung, das vermag diese Prosa“

Herta Müller wurde 1953 in Nitzkydorf in Rumänien geboren, Deutsch ist ihre Muttersprache. 1973 bis 1976 studierte sie in Temeschwar. Seit 1987 lebt sie in Deutschland, zuerst in Westberlin, dann in Hamburg.“


Richard Wagner “Miss Bucharest” Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin, 2001

...Wenige Jahre nach der rumänischen Revolution nutzen die Schattenmänner und Leichengräber des Kommunismus ihre neue Reisefreiheit. Sie kommen nach Berlin und bringen den Tod...”

Richard Wagner, geboren 1952 im rumänischen Banat, arbeitete als Deutschlehrer und Journalist. Er veröffentlichte Lyrik und Prosa in deutscher Sprache. Nach Arbeits- und Publikationsverbot verließ er Rumänien 1987 und lebt heute in Berlin...”


Aglaja Veteranyi “Warum das Kind in der Polenta kocht” dtv, München, 2001

'Das Glück hatte ich mir anders vorgestellt.' Voller Illusionen ist die kleine rumänische Artistenfamilie den Verheißungen des Westens gefolgt, ein großes Haus sollte gekauft, die Tochter ein Filmstar werden, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Eindrücklich und ohne jede Sentimentalität erzählt das kleine Mädchen seine Geschichte.
Eine Geschichte, in der Fremdsein, Unbehaustsein und die ständige Angst um die Mutter, die allabendlich über der Manege hängt, allgegenwärtig sind. Die Geschichte eines Kindes, das in zwei Welten aufwächst und verzweifelt seinen Platz im Leben sucht.”



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