Die Region umfasst das Gebiet im äußersten Süden Brandenburgs mit den Städten Mühlberg, Falkenberg, Uebigau-Wahrenbrück und dem Amt Schlieben. Die Gesamtfläche der Region beträgt 515 km², die Einwohnerdichte 54 EW/km². Seit 1991 ist ein stetiger Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Die Region hat mit hohen Arbeitslosenzahlen und mit geringen Perspektiven für Jugendliche zu kämpfen. Vision der Region ist es, den Raum als Siedlungsraum zu erhalten, indem der Wirtschafts- und Naturraum sowie der Erholungs- und Kulturraum entwickelt und gestaltet wird.
Die Mitglieder des "Wald- und Heidelandes" haben ein gemeinsames Regionales Entwicklungskonzept (REK) entwickelt. Die aufgestellten Projekte setzen den Schwerpunkt auf Erzeugung und Vermarktung landwirtschaftlicher und traditioneller Qualitätserzeugnisse aus Natur, Garten und Landwirtschaft. Ziel ist eine zunehmende Vernetzung der Akteure.
Ausgehend von den natürlichen Voraussetzungen, den kulturhistorischen, wirtschafts- und infrastrukturellen Entwicklungen und dem in der Region vorhandenen Know-hows werden regionale Wertschöpfungsketten zur Herstellung, Veredlung und Vermarktung von regionaltypischen ländlichen Produkten und Dienstleistungen entwickelt.
Die Bemühungen der Akteure der Region konzentrieren sich auf folgende Entwicklungsstrategien:
Ziel der LAG ist es, durch die Umsetzung der LEADER+ Projekte auf langfristiger Basis neue Arbeitsplätze zu schaffen und bestehende zu sichern sowie zusätzliche Einkommensquellen zu entwickeln. Damit soll die Bindung an die Region gestärkt und dem Abwanderungsprozess entgegengewirkt werden. Zusätzlich soll die Existenz kleinerer mittelständischer Betriebe gesichert und ihre Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.