AWO-Ortsverein Dortmund-Asseln

Die AWO in Dortmund-Asseln wurde 1977 neu gegründet. Zwar kann durch Berichte älterer Mitglieder und handschriftlicher Aufzeichnungen nachgewiesen werden, dass es schon 1927 und nach dem
2. Weltkrieg eine aktive AWO-Arbeit in DO-Asseln gab. Doch ca. 1962 schlief diese Arbeit aus Desinteresse und Mangel an Mitgliedern wieder ein. 1977 fanden sich aktive Mitglieder zusammen, um auch in Asseln die AWO wieder neu entstehen zu lassen. Besonders in den Jahren seit 1989 erlebte die AWO einen rasanten Aufschwung. Die Mitgliederzahl stieg von 116 (1989) auf aktuell über 330 Personen, zusammen mit Husen/Kurl auf 390 Personen an.

Erfolgsgrundlage war 1989 zunächst die Anmietung eines ehem. Schulpavillons, der zum ersten 'AWO-Zentrum' in Asseln ausgebaut wurde. Statt wie bisher in örtlichen Gaststätten zu tagen, konnte man sich nun in einem eigenen Raum treffen, selbst einrichten, Gruppen gründen und durch Getränke- und Kuchenverkauf auch die finanzielle Basis stärken. Erste Eltern-/Kindgruppen und verschiedene Treffs entstanden. Der Zuspruch insbesondere jüngerer Mitglieder für Angebote im Kinder- und Jugendbereich führte zur Notwendigkeit, nachgefragte Dienstleistungen mit Hilfe hauptamtlich tätiger Mitarbeiter zu professionalisieren.

Die Gründung des Kinder- u. Jugendförderungswerkes (KiJu) 1992 war die Folge.

1994 konnte die ehem. Städt. Altenbegegnungsstätte in AWO-Trägerschaft übernommen werden. Dieses ehem. Wohnhaus des früheren deutschen Olympiareiters Fritz Ligges aus dem Ende des 19. Jahrhunderts - von den Ortsvereinsmitgliedern nach der AWO-Gründerin 'Marie-Juchacz-Haus' benannt - war die ideale Erweiterungsmöglichkeit für neue AWO-Aktivitäten in Asseln. Mit dem dazugehörigen Grundstück von ca. 3.500 m² boten sich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Das Gebäude mit 250 m² Nutzfläche und 6 (ehem. Wohn-) Räumen ermöglichte neue Angebote wie Kurse (Schneidern, Töpfern, Seidenmalen, Stickereien, Yoga, Autogenes Training, Qi Gong etc.) sowie Pflegeangebote (med. Fußpflege), Seminarangebote oder auch Fremdnutzungen (Abnehmkurse, Musikübungsraum im Keller) und vieles mehr.

Die beengten räumlichen Verhältnisse gestatten es aber nicht, größere Vereinsfeiern (> 45 Personen) wie Weihnachts- oder Maifeier, durchzuführen. Aus diesem Grunde wurde der Förderverein Marie-Juchacz-Haus am 12.09.1994 gegründet.

Dieser Verein soll durch seine Aktivitäten die finanzielle Basis zur Erweiterung des vorhandenen oder Neubau eines neuen Gebäudes schaffen. Zusätzlich werden über diesen Verein jene geringfügig beschäftigten Mitarbeiter eingestellt, welche die ehrenamtlich tätigen AWO-Funktionäre beim Tagesgeschäft (Hausmeister- und Bürodienste) entlasten.

Am 08.02.2003 stimmte der Ortsverein Husen/Kurl (mit zu der Zeit nur noch 42 Mitgliedern) einem Zusammenschluss mit dem Ortsverein Asseln zu. Seit dem nennt sich der neu gebildete Ortsverein AWO-Asseln/Husen/Kurl.

Am 22. September 2004 wurde der "Asselner-Tisch" eingerichtet. Seit April 2005 wird diese Dienstleistung in Kooperation mit der Dortmunder Tafel angeboten. Hier werden bedürftige Mitmenschen (fast) kostenlos mit Lebensmitteln versorgt.

Seit Februar 2008 unterstützte der Ortsverein die Aktion "Tischlein deck dich" des Unterbezirkes für bedürftige Kinder und Familien. Nach Auslaufen des Projektes in Asseln folgte der Mittagstisch, ein Menüangebot für alle Mitbürger/innen zum günstigen Preis von 3,50 Euro. Dies Angebot gibt es immer freitags seit 2009 in der Begegnungsstätte Asseln und seit 2011 auch in der Begegnungsstätte Husen. 

Die AWO in Dortmund-Asseln/Husen/Kurl ist mit rund 370 Mitgliedern größter Ortsverein im AWO-Unterbezirk Dortmund. Seit 1989 führt Norbert Roggenbach den Ortsverein Asseln und seit dem 08.02.03 den Ortsverein Asseln/Husen/Kurl. 1991 wurde er auch in den AWO-Unterbezirksvorstand - zunächst als Beisitzer, von 1997 bis 2004 dann als stellv. Vorsitzender - gewählt. Am 01.03.2008 übernahm er nach 4 Jahren Pause wieder das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden im AWO-Unterbezirk Dortmund

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