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Winkels - Burgruine
Maienburg

Auf einem bewaldeten Basaltkegel steht die Ruine der 1328
von Graf Johann von Nassau mit künstlichem Wall und Graben erbauten,
rechteckigen Gipfelburg. Von 1331 bis 1600 gehörte sie (damals Eigenberg
genannt) den Herren von Mudersbach. 1632 stürzte der runde, mit drei
Halbrundvorlagen versehene Bergfried ein, dessen unterer Teil mit dem tonnengewölbten
Verlies erhalten ist. Auf der anderen Seite der mit Schießscharten
besetzten Ringmauer steht der ebenso hohe Rest des Südwestturms.
>>Grundriss<<
weitere Informationen unter
>>http://www.burgenwelt.de/maienburg/index.htm<<


Geschichte
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1328
wurde die Burg zum Schutz der "Calenberger Cent", durch den
Grafen Johann von Nassau, errichtet.
1331
gab von Graf Otto II. von Nassau, die Burg als Mannlehen an den Ritter Ludwig
von Mudersbach. Hierbei wird die Burg erstmalig urkundlich erwähnt.
Bis 1600
blieb die Burg in dem Besitz derer von Mudersbach, bis zu ihrem Erlöschen. Seit
1341 erfolgte eine Belehnung durch
Nassau-Beilstein.
Nach 1561
erfolgte die Belehnung durch Nassau-Dillenburg.
1535
hatte die Witwe des Wilhelm v. Mudersbach, Anna v. Mudersbach, die Burg als Wohnsitz.
Musste aber im gleichen Jahr die Burg verlassen, weil sie sich nicht um die Instandhaltung gekümmert
hatte.
1599
flüchtete Daniel von Mudersbach vor der Pest, nach der Niederburg in Beilstein und Burg
Hohlenfels.
1600
verstarb Daniel v. Mudersbach, als letzter seines Geschlechts und so viel die Burg als erledigtes Lehen an Nassau zurück.
1608-1612
verpfändete, der Graf Georg v. Nassau-Dillenburg, die ruinöse Burg an die v. Waldmannshausen, welche auf ihr wohnten und einige Instandsetzungen vornahmen. Ihre Erben traten die Burg an die
Graf von Nassau-Hadamar ab.
1632
stürzte der Bergfried ein. Daraufhin wurde die Burg zur Materialgewinnung
abgetragen.
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Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000 |

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