Bad Kötzting                    Luftbild  Laumer 

Kötzting 2010

Ein kleines Städtchen im oberen Teil des Naturparks Bayerischer Wald, nahe der tschechischen Grenze, Mittelpunkt des gleichnamigen Landkreises - das war einmal. Seit 2005 führt die Stadt das Prädikat "Bad" im Namen. 10 Jahre vorher erfolgte die Anerkennung als Kneippkurort. Seit dem Jahr 2000 rollt in Bad Kötzting sogar die Roulettkugel, wenngleich die Umsätze in der Bayerischen Spielbank doch hinter den Erwartungen zurückblieben.

Die Stadt liegt am Weißen Regen, der sich wenige Kilometer flussabwärts vor Blaibach mit dem Schwarzen Regen zum Regen vereinigt.

Bad Kötzting ist umgeben von über 1000 Meter hohen Bayerwaldbergen. Im Hintergrund ragt das Massiv des Kaitersberges empor.

Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt liegt innerhalb einer einst wuchtigen Wehranlage. Die Ringmauern sind heute noch zu bestaunen. Daneben die sehenswerte St. Anna Kapelle wurde  um 1686 erbaut. 

Überregional bekannt ist der Kötztinger Pfingstritt, eine der größten, jährlichen  Bittprozessionen zu Pferde ins 7 km entfernte Steinbühl am Fuße des Kaitersberges.

 

Weißenregen

Auf einer Anhöhe südlich gegenüber der Stadt liegt die Wallfahrtskirche Weissenregen. Die barock ausgestattete Kirche ist ein Bau von 1750 - 1765. 

Die Wallfahrt selbst entstand im 16 Jahrhundert. Ein Gnadenbild, vor dem Bildersturm der Calvinisten aus Nabburg hierher gerettet, soll einige Wunder vollbracht haben. 1593 ließ der Abt des Klosters Niederalteich dann eine Kapelle errichten. Der nach dem 30jährigen Krieg einsetzende Boom der Marienwallfahrten erlaubte, ja erforderte schließlich den Bau der heutigen Wallfahrtskirche.