Bad
Kötzting
Luftbild
Laumer

| Ein kleines Städtchen
im oberen Teil des Naturparks Bayerischer Wald, nahe der
tschechischen Grenze, Mittelpunkt des gleichnamigen Landkreises -
das war einmal. Seit 2005 führt die Stadt das Prädikat
"Bad" im Namen. 10 Jahre vorher erfolgte die Anerkennung
als Kneippkurort. Seit dem Jahr 2000 rollt in Bad Kötzting sogar
die Roulettkugel, wenngleich die Umsätze in der Bayerischen
Spielbank doch hinter den Erwartungen zurückblieben. |
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Die Stadt liegt am Weißen Regen, der
sich wenige Kilometer flussabwärts vor Blaibach mit dem Schwarzen
Regen zum Regen vereinigt.
Bad Kötzting ist umgeben von über
1000 Meter hohen Bayerwaldbergen. Im Hintergrund ragt das Massiv des
Kaitersberges empor.
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| Die Stadtpfarrkirche
Mariä Himmelfahrt liegt innerhalb einer einst wuchtigen Wehranlage.
Die Ringmauern sind heute noch zu bestaunen. Daneben die sehenswerte
St. Anna Kapelle wurde um 1686 erbaut.
Überregional bekannt ist der
Kötztinger Pfingstritt, eine der größten, jährlichen
Bittprozessionen zu Pferde ins 7 km entfernte Steinbühl am Fuße
des Kaitersberges.
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Weißenregen
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Auf einer Anhöhe südlich
gegenüber der Stadt liegt die Wallfahrtskirche Weissenregen. Die
barock ausgestattete Kirche ist ein Bau von 1750 - 1765.
Die Wallfahrt selbst entstand im 16
Jahrhundert. Ein Gnadenbild, vor dem Bildersturm der Calvinisten aus
Nabburg hierher gerettet, soll einige Wunder vollbracht haben. 1593
ließ der Abt des Klosters Niederalteich dann eine Kapelle
errichten. Der nach dem 30jährigen Krieg einsetzende Boom der
Marienwallfahrten erlaubte, ja erforderte schließlich den Bau der
heutigen Wallfahrtskirche. |
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