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Gardasee
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Den Sommerurlaub 2004 haben wir in Lazise am Gardasee verbracht.
Lazise liegt am Ostufer des Gardasees und hat eine malerische Altstadt. Die Altstadt ist von einer völlig unzerstörten Stadtmauer umgeben, im Inneren gibt es jede Menge Geschäfte, Restaurants und Trattorien. Einmal in der Woche ist auch Markt, d.h. es gibt Schuhe, Leder, Porzellan und Lebensmittel zu kaufen. Am Abend ist es besonders gemütlich an der Uferpromenade,wo man bei einem Vino den Sonnenuntergang genießen kann.
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Bei fast durchgängig 31° und nur 2 Regentagen hatten wir reichlich Gelegenheit, Ausflüge Rund um den Gardasee zu machen. Nur 4 km nördlich von Lazise liegt Bardolino. Der Ort, der das gleichnamige Weinanbaugebiet berühmt machte, verfügt über eine schöne Altstadt, die im Sommer zwar oft überlaufen, aber trotzdem ein "Muss" für Besucher ist. Sehr zu empfehlen ist die Eisdiele "Cristallo" direkt am Hafen, meiner Meinung nach das beste Eis weit und breit.
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Weiter geht es in Richtung Norden am Ostufer des Gardasees, auf der "Gardesana Orientale". Über Garda erreichen wir den nächsten bemerkenswerten Ort, Torri del Belnaco. Wir machen einen kleinen Bummel durch die kopfsteingepflasterte Altstadt und genießen einen Cappuccino am sehr romantischen Hafen. Auch die Skaligerkastell ist einen Besuch wert. Von hier startet die Autofähre ans Westufer nach Maderno. Das Übersetzen dauert ca. 45 Minuten. Man spart dadurch ca. 1-1,5 Std. Fahrt um das Südufer des Sees. Im Gegensatz zu Bardolino ist es hier auch im Sommer recht ruhig, was eine wohltuende Abwechslung zu den sonst eher vollen Orten darstellt.
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Die "Gardesana Orientale" führt uns nach Malcesine. Die Stadt liegt am Fuße des "Monte Baldo", des höchsten Massivs am Gardasee( bis zu 2200 m Höhe). Von weitem sieht man schon die Skaligerburg, welche das Bild von Malcesine beherrscht. Der Besuch der Burg lohnt sich, denn von oben kann man einen herrlichen Blick über die Stadt, als auch den See genießen. Kleine Gassen und hübsche Plätze laden zum Verweilen ein. Auch hier gibt es in der Altstadt viele Geschäfte und Restaurants. Von hier kann man auch mit der Seilbahn auf den Monte Baldo fahren. Bei schönem Wetter ist fast der komplette Gardasee zu überblicken. Warme Kleidung ist auch bei 30° C am Ufer dort oben empfehlenswert. Das Ostufer endet im Norden in Riva del Garda. Die Stadt ist von Bergen umgeben und es lohnt sich einen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Hier beginnt auch die Westuferstraße, die "Gardesana Occidentale". Die Straße führt durch einige Galerien, mal auf Seehöhe und mal hoch über dem See. Es gibt viele Aussichtspunkte, wo sich ein kurzer Stop lohnt. Lohnend ist auch ein Ausflug nach Salo. Der Wochenmarkt ist der wohl schönste am See, neben den sonst üblichen Waren gibt es hier ein großes Angebot an Kleidung und Lebensmitteln. Die Auswahl an Obst, Käse, Schinken und Fisch läßt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
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Am südlichen Gardasee ist Sirmione die Hauptattraktion. Die Altstadt von Sirmione liegt auf einer Insel, die nur durch eine schmale Brücke mit dem Festland verbunden ist. Bis auf die Anwohner ist die Altstadt autofrei, was in den engen Gassen auch bitter nötig ist. Sirmione ist im Sommer meistens hoffnungslos überlaufen, ein Besuch ist allerdings Pflicht.
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Da Venedig nur ca. 100 Km vom Gardasee entfernt ist, beschlossen wir einen Tagesausflug in die Stadt der Kanäle zu machen. Nachdem wir uns einen Parkplatz in einem der vielen Parkhäuser gesichert hatten, nahmen wir ein Wassertaxi (Vaporetto) zum Markus-Platz. Dort tauchten wir in das Chaos der Kanäle und Besucher ein. Der Dogenpalast und die Basilica San Marco konnten wir nur von außen bewundern, da die Menschenschlange davor so lang war, dass man mit 2 Std. Wartezeit rechnen mußte. Zu lang für einen Tagesausflug. Also machten wir uns zu Fuß auf durch die vielen Gassen. Nach einigem Suchen fanden wir den Canal Grande und die Rialtobrücke. Dort suchten wir uns ein Café und gönnten uns einen Cappuccino für 6.- €; pro Tasse! Bei einem Venedigbesuch darf eine Gondelfahrt natürlich nicht fehlen. Trotz des sehr hohen Preises haben wir die Fahrt genossen und waren begeistert. Vom Wasser wirkt die Stadt erst richtig. Nach weiteren 2 Stunden zu Fuß waren wir erschöpft genug, um mit einem Vaporetto die Heimreise Richtung Parkhaus anzutreten. Trotz des Chaos und der z.T. völlig überzogenen Preise hat sich der Ausflug gelohnt.
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