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Hier sind die Schäden
und ihre Reparatur im Bereich des Fahrer-Fussraumes.
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Bei der TÜV-Vorbereitung im März 2010 stand auch die Inspektion des
Unterbodens an. Dabei sah das Bodenblech unter dem Fahrerfussraum sehr
zweifelhaft aus. Das
entfernen des Teppichbodens lies schon schlimmes erahnen, aber es kam
noch schlimmer. Der Boden war bis zum Kardantunnel faul, ebenso wie
Spitze der A-Säule. Auch die Seitenwand wies Durchrostungen auf. Später
wurde noch eine Durchrostung des Längsträgers entdeckt, die vom
Fahrerfussraum ausging. Ursache hatte vermutlich alles in einer
unentdeckten Durchrostung neben dem Sicherungskasten über dem Fussraum.

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Die Reparatur im Fussraum geht wie üblich von statten. Zuerst wird das
schadhafte Blech grosszügig ausgeschnitten. Die Fotos täuschen ein
wenig, denn der verbleibende sichtbare Rost ist nur oberflächlich.
Dieser wird später mit Fertan eingepinselt. Im ersten Schritt wird die
neue A-Spitze und das neue Aussenblech des Schwellers eingeschweisst.
Danach kommt das Schweller-Innenblech.
Zum Schluss werden die
Bodenbleche eingeschweisst und grundiert. Die in der Mitte noch
sichtbaren Löcher werden später noch zugeschweisst.
Nachdem alles zugeschweisst und grundiert ist, werden die Schweissnähte
versiegelt und anschliessend darüber nochmals grundiert. Zum Abschluss
werden mindestens zwei Schichten blauer Basislack gestrichen, bervor
die Reparaturstelle abschliessend mit 2K-Klarlack gespritzt wird.

Von aussen betrachtet sieht das alles so aus: Das ausgeschnittene Blech
und danach die neue A-Spitze. Das dritte Bild zeigt die fertig
geschweisste und grundierte Reparaturstelle. Die Schweissnähte wurden
danach abgedichtet und über der Dichtmasse nochmals grundiert. Zum
Abschluss wurden darüber mindestens zwei Schichten Blauer und über
diese 2 Schichten silberner Basislack gestrichen. Versiegelt wurden
diese mit 2K Klarlack

Und das ganze von unten betrachtet. Zuerst die neu eingeschweisste
A-Spitze und Schweller-Aussenseite. Danach kommt das
Schweller-Innenblech. Das dritte Bild zeigt die fertig geschweisste und
grundierte Reparaturstelle. Danach wird ein neuer Querträger
eingeschweisst und die Schweissnähte werden abgedichtet. Diese werden
anschliessend nochmals grundiert, bevor sie mit dem Fahrzeugblau als
Basislack mindestens 2x überstrichen werden. Zum Abschluss kommt
2K-Klarlack darüber

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Auch beim durchgerosteten Längsträger wurde auch zuerst das schadhafte
Blech grosszügig ausgeschnitten und der Unterbodenschutz um die
Schnittstelle entfernt. Danach wird mit Zinkstaubfarbe gestrichen und
mit 0.8mm V4A zugeschweisst. Die Schweisspunkte werden mit Brantho
Korrux nitrofest grundiert.
Nach der Durchtrockung wurde mit Dichtmasse
versiegelt. Diese wurde anschliessend nochmals mit Grundierung
überstrichen, bevor mindestens zwei Schichten Basislack aufgetragen
wurden

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Das gleiche wiederholt sich an der Seitenwand/A-Säule. Zuerst wird das
schadhafte Blech grosszügig ausgeschnitten und danach durch neues
ersetzt. Dies wird grundiert und einen Tag später mit Dichtmasse
versiegelt. Diese wird danach wieder mit Grundierung überstrichen bevor
zwei Schichten Fahrzeuglack und danach 2K-Klarlack darüber kommen

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Die Durchrostung neben dem Sicherungskasten war sehr unauffällig. Im
ersten Foto ist sie bereits freigelegt. Beim ausschneiden des
schadhaften Bleches konnte man sehen das sie genau in der Stehwand
zwischen dem Radkasten und dem Fussraum war. Das von oben sichtbare war
vermutlich nur der Gipfel des Eisberges. Die Reparatur erfolgt mit
0.8mm V4A. Zuerst wird das senkrechte Stehblech neu eingeschweisst,
danach das Stehblech vom Radkasten aus nach oben zugeschweisst.
Anschliessend werden die Schweisspunkte mit Zinkstaubfarbe bestrichen,
da der Bereich durch ein Deckblech verschlossen wird. Nach dem
verschliessen werden die Schweissnähte geputzt. Dies sieht auf dem Foto
unschön aus, allerdings kommt man auch kaum mit der Flex bei. Ein
Resultat davon ist die halb durchgeschnittene Bremsleitung

Nach dem Verschweissen wird die Reparaturstelle grundiert und einen Tag
später mit Dichtmasse versiegelt. Darauf kommt wieder eine Schicht
Grundierung. Nach zwei Tagen Trocknungsdauer wird diese mindesten
zwei mal mit Basislack gestrichen. Zum Abschluss wird die ganze
Radkasten-Oberseite mit Basislack gestrichen und mit 2K-Acryllack
überspritzt. Das letzte Bild zeigt die lackierte Reparaturstelle im
Radkasten.

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