Wenn man die Bilder anklickt erscheinen sie grösser (ja ca.
200kB; 450x340 Pixel)
Hier sind die Schäden
am Vorderbau (alles vor der Windschutzscheibe):
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Die Motorhaube wurde wegen
massiver Durchrostungen im Vorderen Bereich ab Juni 2009 hergerichtet.
Als ersters wurde das obere Blech rausgeschnitten. Dabei wurden die
Durchrostungen im inneren Bereich erst richtig sichtbar. Das ganze
marode innere Blech wurde rausgetrennt und durch ein galvanisch
verzinktes 1mm Blech ersetzt. Dies wurde oben und unten mit roter
Rostschutzfarbe grundiert. Die beiden rechten Bilder zeigen die Ansicht
bei
geöffneter Motorhaube von unten. Die Unterseite erhielt zum Schluss
eine 2-Schicht Spraydosen-Lackierung in Fahrzeug-Blau.

Nach der Grundierung des inneren Bleches (rechts im linken Bild),
wurde das 1mm dicke obere Deck-Blech eingeschweisst. Dies ist das
weisse in dem linken Bild.
Die weisse "Farbe" ist die Reflexion des Blitzes. Anschliessend wurde
die Reparaturstelle mit Karosseriezinn und Spachtel grob in Form
gebracht. Bei genauem Betrachten sieht man, das auch ganz links und
rechts aussen repariert wurde. Die Reparaturstelle wurde grundiert und
dann bis zum heutigen Datum so belassen

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Gemeinsam mit der Motorhaube wurden am linken
Kotflügel im Sommer 2009 einige Durchrostungen bearbeitet. Dies
fand in eingebauten Zustand statt. Zuerst wurden die durchrosteten
Partien ausgeschnitten und durch neu eingeschweisstes galvanisch
verzinktes 1mm Blech ersetzt. Das wurde verzinnt und anschliessend
verspachtelt. Die rostähnliche Farbe im mittleren und linken Bild der
Reparaturstelle ist eine Spiegelung des gelben Schrankes neben dem
Auto. Die Reparaturstelle wurde anschliessend grundiert und
dann bis zum heutigen Datum so belassen

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Eine weitere 2009er Sommerarbeit war die Beseitung der Rostschäden in
den Scheinwerferschächten. Die
folgenden Bilder zeigen den rechten. Wie immer wurder als erstes das
marode Blech ausgeschnitten. Die Ansichten sind von oben, hinten und
vorne:

Danach wurden neue Bleche eingeschweisst, was wegen der Enge sehr
schwierig war. Diese wurden anschliessend verzinnt.

Danach folgte das gründliche Abwaschen des Flussmittels mit Wasser und
einer Hydrogencarbonat-Lösung. Den Abschluss bildete die Grundierung,
gefolgt von der Lackierung in Blau mit anschliessendem Klarlacküberzug.
Nachdem ich im Februar/März 2010 mit dem Capri fahren musste, zeigte
sich bald, das die Spraydosenlackierung nicht das wahre bei Salzwasser
ist. Die im Herbst aufgebrachte Lackierung zeigte einzelne Rostpickel.
Eine schon damals erahnbare Durchrostung im linken Schacht bestätigte
sich bei genauerer Untersuchung. Wie immer wird zuerst soweit
ausgeschnitten bis nur noch intaktes Blech zu sehen ist. Dann wird eine
Pappschablone für das vordere Blech erstellt, das in den
Scheinwerferschacht hinein reicht. Nachdem dies Blech eingeschweisst
und geputzt ist, wird es mit Zinkstaubfarbe gestrichen und eine
Schablone für das Deckblech gefertigt. Das Deckblech wird stumpf
eingeschweisst und nach dem Putzen mit Brantho Korrox grundiert.

Nach
dessen Trocknung kommt Dichtmasse zur Versiegelung über die
Schweissnähte. Über diese wird grundiert und anschliessend mindestens
zwei mal mit Basislack gestrichen. Dieser wird auch auf der Innneseite
der Scheinwerfer aufgetragen. Zum Abschluss wird der gesamte Radkasten
mit Basilack gestrichen und mit 2K-Klarlack gespritzt

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Der rechte Kotflügel, wurde
im
Rahmen der Schweissarbeiten am Beifahrerfussraum im Herbst 2009
bearbeitet. Hinten unten wo er am Beifahrerfussraum angeschraubt ist,
war er komplett abgerostet. Dieses Teil wurde durch ein selbst
gefertigtes verzinktes 0.8mm Blech ersetzt. Vor dem Vorderrad war eine
Durchrostung. Diese wurde ausgeschnitten und von hinten ebenfalls mit
einem verzinkten 0.8mm Blech zugeschweisst. Anschliessend wurde der
ganze Kotflügel von lockerem Unterbodenschutz und Rost befreit. Die
Roststellen wurden gut abgebürstet und danach ebenso wie die
Reparaturstellen mit Fertan behandelt. Alle Schwarzbraunen Verfärbungen
sind Stellen an denen das Fertan mit dem Rost reagiert hat.
Zuerst sieht man die Arbeiten aussen, danach das gleiche von der
Kotflügelinnenseite.

Das Fertan wurde nach zwei Tagen Einwirkzeit mit Wasser
abgewaschen. Die Falze und Schweissstellen danach mit Heissluft
getrocknet und der Kotflügel nochmals einen Tag stehen gelassen. Dann
wurden die bearbeiteten Stellen mit Brantho Korrux Nitrofest gestrichen
und über Nacht trocknen gelassen. Die Schweissstellen wurden mit
vibartionsbeständigem 2K-Spachtel vorgespachtelt. Nach der Trocknung
über Nacht wurden die groben Konturen ausgeschliffen. Danack kam über
den Spachtel wieder ein Anstrich mit Brantho Korrux Nitrofest. Nach der
Trocknung über Nacht wurde angeschliffen und Feinspachtel aufgetragen.
Der nächste Schritt war die Grundierung mit 2K-Grundierfüller. Dieser
wurde nach einem Tag Trocknung bei etwa +5°C glattgeschliffen. Danach
wurde nochmals eine Schicht Grundierfüller aufgetragen. Für eine
Schicht benötigt man etwa 150ml Lack.

Nach Durchtrocknung der Grundierung erfolgte gegen den Rat vieler die
eigentliche Lackierung bei +5°C. Dabei begannen etwa zwei Minuten nach
dem Auftragen des Metallic-Basislacks die Metallflitter nach unten zu
laufen weil der Lack nicht schnell genug trocknete. Diese "Rotznasen"
waren zum Glück nur im Lack. An der Oberfläche blieb er weitgehend
glatt. Deshalb genügte es, den Kotflügel mit einem Heizstrahler auf
15°C zu erwärmen bis der Basislack nach etwa 10 min angezogen hat.
Danach wurde auf den warmen Kotflügel nochmals Basislack aufgetragen
und etwa 30min mit dem Strahler angetrocknet. Anschliessend kamen zwei
Schichten 2K-Klarlack drauf und es wurde etwa 4 Stunden mit dem
Strahler nachgetrocknet. Nach einer Nacht bei +5°C kam der Kotflügel
dann in einen beheizten Raum zum endtrocknen.

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Der seit langem angeschlagene Kühler
gab auch im November 2009 endgültig seinen Geist auf. Das war eine gute
Möglichkeit die bereits bekannten Rostschäden innen im Vorderbau zu
beseitigen. Das erste Bild zeigt den Vorderbau mit eingebauten Kühler.
So sieht es noch gar nicht schlimm aus. Im zeiten Bild ist das
Luftleitblech ausgebaut. Jetzt sieht man was da so alles gut versteckt
ist.

Die Reparatur wird nur an einem kleinen Eck links vom Kühler gezeigt.
Tatsächlich wurden diese Arbeiten überall durchgeführt. Zuerst werden
alte Lackreste entfernt und der Rost mit einer Drahtbürste
abgeschliffen. Dabei treten die Durchrostungen schön zu Tage. Im
zweiten Schritt werden diese ausgeschnitten und mit verzinkten 0.8mm
Blechen verschweisst. Das das wegen der beengten Platzverhältnisse sehr
schwierig ist, sei nur am Rande erwähnt.

Danach wird alles mit Brunox Epoxy als Rostumwandler und Grundierung
eingesprüht. Nach Trocknung wird darauf direkt mit blauem und
anschliessend mit Klarlack lackiert. Die beiden folgenden Bilder zeigen
die Ansicht zu Beginn und nach dem Lackieren. Gut zu sehen ist auf den
rechten Bild, das auch die Batteriehalterung (oben im Bild) bearbeitet
wurde.

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Der Halterung des rechten Scheinwerfers
wurde
vom
losen
Lack befreit, der Rost abgebürstet und dann zwei mal
mit Fertan Rostumwandler behandelt. Danach mit altem POR15 gestrichen.
Weil es schon viskos war, wurde eine kleine Portion mit etwas mit
Nitroverdünnung verdünnt. So richtig vertragen haben die sich nicht,
das POR15 deckte auch nicht. Nach Trocknung am nächsten Tag wurde
wieder eine kleine Portion entnommen und diesmal mit 2K-Lack-Verdünner
verdünnt. Irgendwie ist das auch nicht der ideale, hinterlässt aber bei
der Verarbeitung einen bessern Eindruck als die Nitroverdünnung. Der
Lack deckte jedenfalls auch diesmal nicht. Allerdings trocknete es in
beiden Fällen binnen 24 Stunden zu einer glänzenden harten Lackschicht.
Zum Abschluss kam noch eine Schicht des alten POR15 unverdünnt drauf,
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Der linke Federbeinaufnahme zeigte im März 2010 drei kleinere
Durchrostungen. Sie sind hier schlecht zu sehen, da alles mit Fertan
eingepinselt wurde.

Zuerst wird alles marodes Blech rausgetrennt. Man sieht jetzt die
darunter liegende eigentliche Federbeinaufnahme. Diese wurde mit einer
Drahtbürste entrostet und anschliessend mit Zinkstaubfarbe gestrichen.
Wegen der komplizierten Form wurde eine Pappschablone angefertigt. Nach
dieser wurde das 1mm-Blech ausgeschnitten. Dies wurde angepunktet,
danach stumpf verschweisst und nach dem Putzen mit Brantho Korrux
grundiert.

Nach dem durchtrocknen wurden die Schweissnähte mit
Dichtmasse versiegelt. Darüber nochmals eine Schicht Grundierung. Über
diese werden zwei
Schichten Basislack gestrichen. Danach wird die ganze rechte mit
Basislack gestrichen und zum Abschluss wird 2K-Klarlack darüber
gesprüht.

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Im Motorraum am rechten Federbein war im März 2010 ein Rostpickel, der
nach einigem Stochern mit dem Schraubenzieher zum Loch wurde. Wie
üblich grosszügig ausschneiden, darunter liegendes Blech der
Federbeinaufnahme mit Zinkstaubfarbe streichen, ein Reparaturblech
stumpf einschweissen, putzen und mit Brantho Korrux nitrofest
grundieren.
Nach dessen Trocknung kommt Dichtmasse zur Versiegelung über
die Schweissnähte. Darüber nochmals eine Schicht Grundierung. Über
diese werden zwei Schichten Basislack gestrichen. Danach wird die ganze
rechte mit Basislack gestrichen und zum Abschluss wird 2K-Klarlack
darüber gesprüht.

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Eine eher unscheinbare Durchrostung das motorseitigen Blechs an der
hinteren Befestigung der Stossstange wurde zum riesigen Loch. Das
ausgeschnittene Teil zeigt wie kaputt es wirklich war. Im Endeffekt
musste ein grosses Stück doppelwandiges Blech ausgeschnitten werden.
Danach wurde zuerst ein neues 1mm-Blech von der Motorseite
eingeschweisst. Dies wurde mit Zinkstaubfarbe gestrichen und dann vom
Radkasten her mit einem zweiten 1mm-Blech verschweisst.

Ohne das es Bilder gibt, wurde innen und aussen grundiert. Nach
Trocknung kam darüber eine Dichtmasse. Eigentlich ist sie unnötig, da
es nichts zum abdichten gibt. Sie dient nur dazu die Reparaturstelle
ein wenig zu kaschieren. Über die Dichtmasse wurde nochmals grundiert,
bevor mindestens zwei Schichten Basislack gestrichen wurden. Zum
Abschluss wurde 2K-Klarlack darüber gesprüht.

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