Zur Startseite

Ausrüstung

Auch wenn das Streben nach neuster Technik häufig verführerisch ist, so sollte es nicht darüber hinweg täuschen, dass der Anteil der Technik oft nur zu einem geringen Teil zum Gelingen von guten Fotos beiträgt.
Einem Drei-Sterne-Koch unterstellt man letztendlich auch nicht, dass ihm nur ein gutes Essen gelungen ist, weil er besonders hochwertige Töpfe im Einsatz hatte. Zugegebenerweise hinkt der Vergleich schon ein wenig, da man in der anspruchsvollen Naturfotografie (insbesondere bei der Tierfotografie) um ein bestimmtes Maß an Technik nicht herum kommt. Insbesondere bei den größeren Teleobjektiven zeigt sich schnell, wenn zu stark gespart wird.
Allerdings wird die Wirkung von langen Teleobjektiven, die ich selber auch einsetzte, von Außenstehenden häufig völlig überschätzt. Um mal ein Beispiel zu nennen, benötig man für eine formatfüllende Aufnahme eines kleinen Singvogels mit einem 600mm Objektiv in etwa einen Abstand von 5-6m. Die meisten wildlebenden Vögel haben eine viel größere Fluchtdistanz und so geht vieles nicht ohne den Einsatz einer Tarnung. Als Tarnung dienen Ansitzhütten oder Tarnzelte, aber auch das Auto kann einem eine gute Tarnung bieten.

Da die verwendete Marke eine untergeordnete Rolle spielt beschränke ich mich bei meiner Aufzählung auf die wesentlichen Eckdaten. Ab einer Brennweite von 300mm verwende ich nur noch Festbrennweiten die ich gegebenenfalls mit Konvertern verlängere.
Zur Technik finden Sie aber auch bei jedem Bild in der Galerie genauere Angaben.

  •   DSLR (APS-C)
  •   Brennweiten von 12-600mm
  •   verschiedene Konverter
  •   verschiedene Makroobjektive
  •   Makro Einstellschlitten
  •   Winkelsucher
  •   verschiedene Dreibein Stative (Carbon)
  •   Einbeinstativ (Carbon)
  •   Zwei-Wege-Neiger
  •   Kugelkopf
  •   unterschiedliche Rucksäcke und Taschen
  •   verschiedene Tarnzelte und Tarnschals
  •   Utensilien wie Aufheller, Filter, etc.

Ein Blitzgerät fehlt in der Aufzählung, da ich kein Blitzlicht in der Naturfotografie verwenden möchte.
Mir gefällt das Arbeiten mit dem künstlichen Licht nicht so sehr und ich verwende, insbesondere für die Makrofotografie, bei Bedarf stattdessen lieber verschiedene Aufheller.

Mein wichtigstes Zubehör sind die Stative. Viele der gezeigten Aufnahmen entstanden zu Zeiten wo wenig Licht vorhanden war, also in der Regel am frühen Morgen oder am späten Abend unter Hilfenahme eines meiner Stative. Das Stativ hat für mich aber nicht nur den Sinn eine verwacklungsfrei Aufnahme zu erstellen, oder die Arme bei den schweren Teleobjektiven zu entlasten, sondern helfen mir auch dabei den Bildaufbau viel bewusster zu gestalten.