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Usedom - eine Woche

im September 2005


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Villa

Am Strand von Heringsdorf

Vorbereitungen

Entgegen unserer Gewohnheit haben wir dieses mal für 7 Tage nur ein einziges Hotel - bei einem Veranstalter - gebucht. Das Angebot schien preislich Attraktiv zu sein, was sich später bestätigt hat.
Die Anreise hatte ich mir dann in leichter Unkenntnis der Geographie per Auto gedacht. Ein Blick auf die Straßenkarte und eine Abfrage bei einem Routenplaner im Internet ließen mich die Entscheidung jedoch in Frage stellen. Die Ostseeautobahn A20 war noch nicht fertiggestellt und so wäre bestimmt mit 7h hinter dem Steuer zu rechnen gewesen, worauf ich wenig Lust hatte. Als dann noch die Benzinpreise auf Rekordhöhen stiegen, war die Entscheidung für die Anreise per Bahn gefallen. Auch hier fällt wegen der geplanten Fahrradmitnahme eine Reisezeit von 7h an. Mit den Rädern dürfen wir keinen ICE nutzen, wodurch sich die Reisezeit wegen ungünstiger übergangszeit in Berlin Ost noch um eine 1h gegenüber der ICE-Nutzung verlänger, obwohl die Fahrzeit nach Berlin mit dem IC nur ca. 15Minuten länger dauert. Die Preisabfrage im Reisebüro schockte mich dann auch noch etwas, stellte sich aber zum Teil als Fehler des Azubis dort heraus.

 

1.Tag

Anreise (60 km)

An einem strahlenden Septembermorgen radeln wir zum Bahnhof um den IC nach Berlin Ost zu besteigen. Die Räder sind schwerer beladen als sonst für 2 Wochen, am Rahmen habe ich z.B. noch NordicWalking-Stöcke mit Kabelbindern befestigt. Auf dem Gepäckträger liegt noch ein Rucksack. In Berlin Ostbahnhof haben wir längeren Aufenthalt, den ich zu einer kleinen Erkundung der Umgegend und zum Einkauf von Verpflegung nutze. Der IC in Richtung Strahlsund hat einen IR-Steuerwagen ohne Klimatisierung und so ist es recht warm. Ich lausche der Musik von meinem neuen MP3-Player während wir ohne Halt durch scheinbar endlose Kornfelder fahren. Der Sonnenschein hält an und so beschließen wir unseren Reiseplan zu ändern. Wir hatten geplant – und bezahlt – mit diesem Zug bis Züssow und dann weiter mit der UBB nach Heringsdorf zu fahren. Ankunftszeit dort sollte 16:30 sein. Nun wollten wir den Zug in Anklam verlassen. Gesagt getan. Etwas mulmig war uns zwar, als der Zug den Bahnhof ohne uns verläst, doch jetzt war die Entscheidung endgültig. Die Querung der Gleise erfolgt hier ebenerdig gesichert durch eine Bahnschranke, ideal für Radler. Dann wieder einmal die Realität der neuen Bundesländer: Auf einer Pflasterstraße holpern wir weiter. Eine Ausschilderung Richtung Fähre verunsichert uns einmal, hatte ich doch gerade gestern erst die Webseite der kleinen Fähre gefunden und mich bereits aus dem Zug versichert telefonisch , dass sie heute noch verkehrt.

Faehre Lisa

Im winzigen Hafen von Kämp ist nichts von der Fähre von sehen, aber ein Schild verweist auf einen Handy-Nr. Also Rufe ich nochmals beim Fährmann an. Es dauert noch 30 Minuten erfahre ich. So nutzen wir die Zeit mit einer Pause mit Blick auf Reste der Karniner-Brücke. Die Eisenbahnbrücke, die einst den Hafen von Swinemünde an Bahnnetz anschloss, wurde im Krieg gesprengt, nur der Mittelteil steht noch. Die kleine Fähre führt uns dicht daran vorbei. Auf der anderen Seite kommt gerade ein Reisebus an. Wir fahren schnell weiter, denn wir haben noch ca. 30km vor uns und es ist schon 17Uhr.

Wir durchqueren den netten kleinen Ort Usedom, der der Insel den Namen gab, stoppen einmal um Kastanien zusammeln. Die Strecke ist schön, führt durch Wald und Feld. Außer aus ist kaum jemand unterwegs, schon gar nicht mit einem Gepäck beladenem Rad. Die Strecke ist hügelig. In einem Waldstück wird es schon recht dunkel. Das Licht am Fahrrad meiner Frau funktioniert aber nicht – wie sich später herausstellt mein Fehler. Es muss halt ohne gehen. Wir passieren den Wolgastsee und müssen uns zwischen Strasse und Waldweg entscheiden. Ohne funktionierende Beleuchtung wählen wir besser den Radweg der uns zunächst recht steil bergauf führt. Da inzwischen 18Uhr vorbei ist, versuche ich das Hotel über unsere verspätete Ankunft zu informieren, doch wir stehen in einem Funkloch. Für uns überraschend begegnen wir hier einem Mann mit einem Rollkoffer, der scheinbar gerade angekommen ist und auf dem Weg zu seinem Hotel ist. Da wir an diesem Hotel vorbei gekommen sind, können wir bestätigen dass er auf dem richtigen Weg ist. Wir verschweigen aber dass es noch ein paar Kilometer sind.

Bald erreichen wir einen Ort. Noch ein paar hundert Meter und wir stehen auf der Seepromenade. Hier gibt es viele schöne Hotels - die im Dunkeln besonders mondän wirken. Es sitzen noch viele Menschen draußen vor den Lokalen. Für Ende September ist es sehr warm. Ich weiß nicht ob wir in Ahlbeck oder Heringsdorf sind. So schieben wir die Promenade entlang und erreichen schließlich gegen 19:30 unser Hotel. Ich checke ein, die Räder finden Platz in einem überdachten Abstellplatz auf dem Hof. Wir sind geschafft und beschließen gleich im Hotel zu essen. Das Restaurant ist hübsch aber mit meinem Essen und dem Preis bin ich weniger zufrieden.

 

2.TAG

Nach Wolgast (50km)

Nach einem ausführlichen Frühstück beschließen wir die Küste entlang Richtung Norden zu fahren. Unsere Fahrkarte ist bei der UBB für 2Tage gültig, so hätten wir die Option die Rückweg per Bahn zurückzulegen und unser Ticket doch noch auszunutzen.

Durch Heringsdorf und Bansin geht es vorbei an vielen schönen alten Villen. Manchmal ist der Weg für Radfahrer und Fußgänger gemeinsam und etwas schmal, außerdem lenken die schönen Villen die Aufmerksamkeit vom Weg ab. In Bansin geht es dann vom Ufer ab und berauf.

Es folgt eine Strecke durch den Weg und mit Steigungen und Gefälle von unglaublichen 16%. Noch weiß ich nicht, dass Martin Wittram hier erst kürzlich gestürzt ist und im Krankenhaus versorgt werden musste. So steige ich trotz entsprechender Ausschilderung nicht ab, fahre aber sehr langsam, so dass mir nichts passiert. Wir passieren einen sehr langen Campingplatz. In einem kleinen Laden an der Seebrücke von Koserow erwerbe ich noch eine Flasche Wasser, dann geht es auf einem Damm weiter in Richtung Zinnowitz. Auf dem schmalen Deich ist viel Betrieb, so dass ich am Atelier von Otto Niemeyer-Holstein vorbei rausche ohne es zu bemerken.

In Zempin passieren wir ein Cafe und entschließen uns spontan zu einer Pause mit einem Stück Torte. Der Ausblick von der Terrasse ist leider weniger schön - Plattenbauten. Am Ortsrand von Zinnowitz stoßen wir auf einen Makler und ich nutze die Möglichkeit mir eine Wohnung in einer historischen Villa direkt an der Promenade anzusehen. Ich bin von der einfachen Ausstattung der Wohnung und vom hohen Preis schockiert. Die Besichtigung hat recht viel Zeit gekostet – man musste ja etwas Interesse bekunden. Weitere Stopps in Zinnowitz fallen daher flach. So sind wir bald im Seebad Trassenheide. Wo wir die Möglichkeit zu einer weiteren Pause nutzen und ich ein Eis bei einem mobilen Eisverkäufer im Strandbuggy kaufe.

Nun führt uns der Weg landeinwärts und ist nicht mehr so interessant. Die Modelbahnanlage in Mölschow lassen wir aus Zeitgründen links liegen. Erst kurz vor Wolgast kommen wir an die Strasse. Hier stauen sich die Autos auf der Rückreise Kilometerweit vor der Brücke. Wir können die eindrucksvolle Brücke gleich überqueren und fahren in den netten kleinen Hafen von Wolgast, um auf die Brückenöffnung zu warten.

Wolgast

Es ist interessant zu sehen wie sich die schwere blaue Brücke öffnet und einige Boote hindurch fahren. Anschließen fahren wir einmal in den Ortskern beim Rathaus, kommen an der alten Fähre vorbei, die früher Menschen und Eisenbahnwagons nach Usedom brachte und heute ein Museum ist. Neben einem riesigen Lagerhaus in Fachwerkbauweise ist die Station der UBB, wo wir einen modernen Triebzug besteigen und in der Abenddämmerung zurück nach Heringsdorf fahren. Zum Abendessen suchen wir ein Gasthaus in der Nähe des Hotels aus, hier sind die Speisen rustikaler und auch die Preise bodenständiger.

 

3.TAG

Nach Polen (? km)

Das Wetter scheint auch heute wieder schön zu werden, so wollen wir heute in die andere Richtung. Wir sehen in Ahlbeck die Hotels vom ersten Abend wieder. Schließlich führt der Weg von der Strandpromenade ab. An der Strasse gibt es einen Großparkplatz und eine Markt. Wir sind an der Grenze angekommen, die nur zu Fuß oder per Rad passiert werden darf. Eine Passkontrolle ist dabei obligatorisch. Auch die Fahrgäste der Lienenbusse müssen die Grenze zu Fuß überqueren und dann den nächsten Bus besteigen, der von der Üstra aus Hannover betrieben wird.

Hinter der Grenze warten zahlreiche Kutschen und Taxi auf Fahrgäste. Der Duft von Pferdeäpfeln liegt in der Luft. Ein Schild weist auf den Ostseeradweg hin. Wir folgen dem Radweg, verlieren diesen schließlich aus den Augen und landen in einer Baustelle. Ich suche Läden um etwas Verpflegung einzukaufen. Ich finde ein Bäckerladen, der von außen kaum als solcher erkennbar ist. Ich suche mir Plunderstücke aus und Zeige eine Euro-Münze vor, da ich Geld umgetauscht habe. Die freundliche Dame packt mir daraufhin noch ein weiteres Stück ein und nimmt den Euro. Im Nachbarladen versuche ich nun für Euro eine Flasche Wasser zu erhalten, was mir nicht gelingt. Auch in einem riesigen Supermarkt werden keine Euro akzeptiert, doch ein Schild weist auf die Akzeptanz diverser Plastikkarten hin. So zahle ich schließlich einen Rechnungsbetrag von unter einem Euro mit der EC-Karte.

Mit der kostenlose Fähre fahren wir dann auf die andere Seite des Hafens auf der Insel Wollin. Wir folgen einfach den vielen anderen Radfahrern. Vor einem Bahnübergang hat sich ein richtiger Pulk angesammelt. Wir sind schneller und überholen viele von Ihnen, verpassen dafür aber den Abzweig des Radwegs nach Misdroy. Stattdessen landen wir an einem schönen fast menschenleeren Strand in der Nähe des modernen Leuchtturms. Außer uns sehen wir auf den nächsten Kilometern nur noch ein Paar. Der ideale Platz für eine Rast! Schließlich findet noch eine Gruppe deutscher Radler an den Strand.

Auf der Insel Wollin

Plötzlich fahren vorn am Strand ein Paar mit Ihren Fahrräder entlang. Der Sand dort ist sehr fest, so kommen auch wir auf die verrückte Idee dort weiter zu fahren. Es paar Kilometer bliebt dies noch so, dann wir es schließlich immer schwerer voran zukommen. Selbst schieben ist bald nur schwer möglich, doch Umkehren möchten wir nicht. So bugsieren wir unsere Räder am Wasser entlang, die Sandkruste wird immer dicker und Misdroy kommt langsam näher. Wenige Kilometer vor Misdroy gibt es endlich einen Strandzugang. Wir schleppen die Räder eine Treppe hinauf, befreien die Räder vom gröbsten Sand und machen uns auf den Rückweg.Auch der ganzen Strecke am Strand haben wir kaum mehr als 20 Personen gesehen.

In Richtung Misdroy scheint der Weg ab hier befestigt, doch in Richtung Swinemünde ist auch der Weg durch den Wald sehr sandig, besonders bei Abfahrten sind wir deshalb sehr vorsichtig. Wir passieren ein sehr altmodisch und verrottet aussehendes im Militärgelände, wo Soldaten mache halten. Dann überholt uns eine kleine Gruppe Radler, die deutlich älter als wir sind. Mutig rasen Sie mit Ihren Cityrädern durch den Sand- da kann ich nur staunen. Wieder auf der Strasse, sehen wir dass die Abzweigung Richtung Misdroy sehr unscheinbar ist und es deshalb kein Wunder ist, dass wir diese Übersehen haben - und der Weg war auch nicht viel besser. Auf der Fähre treffen wir die Radler, einen Vermieter aus Ahlbeck mit seinen Gästen wieder und am Abend treffen wir sie nochmals auf der Seebrücke in Ahlbeck. Wir haben inzwischen ein nettes Hotel (Hubertus) am Ortsrand von Ahlbeck gefunden, dass ein sehr schönes und gefragtes Restaurant (1900) mit Pommerschen Speisekarte hat. Auch im Garten speisen viele Gäste, obgleich noch einige Feuerstellen und Gasbrenner zusätzlich einheizen müssen.

4. Tag

Lieper Winkel (? km)

Heute wollen wir ins Hinterland in den Lieper Winkel. Auch hier geht der Weg zunächst etwas auf und ab am Schmollensee vorbei. Wir passieren neu und alte Häuser mit Reetdach. Als Stadtmenschen begeistert uns noch eine große Menge Schweine mit vielen Ferkeln auf einer Weide. Kurz darauf sehen wir noch riesige Pilze. Den Golfplatz lassen wir links liegen, finden dafür auch keine Speise- oder Einkaufsmöglichkeit. Mal sind wir einsam im Wald dann geht es über Wiesen. Am Dorfrand von Liepe trainiert ein Bauer sein Pferd. Im nächsten Dorf hält gerade ein Bäckerwagen. Diese Möglichkeit lassen wir uns nicht entgehen. Doch kurz darauf erreichen wir den kleinen Hafen von Rankwitz. Hier gibt es ein Restaurant, aber wir sind versorgt und speisen unseren Kuchen. Der Rückweg führt am Wasserschloß in Mellentin und am Flugplatz für Ultraleichtflugzeuge vorbei. Am Abend speisen wir heute im Zentrum von Ahlbeck.

Im Wald auf dem Weg nach Liepe

5. Tag

Fischköpp & Regen (?km)

Wir fahren wieder Richtung Norden. Vielleicht schaffen wir es ja nach Peenemünde, aber dafür sind wir irgendwie zu langsam. So speisen wir in Kölpinsee fast direkt am Meer. Wir können draußen sitzen. Weiter geht’s es nach Koserow, wir versuchen die Steigung zu umfahren und haben dafür den Autoverkehr auf der parallelen Strasse. Dieser kommt wegen einer Baustelle auch kaum schneller voran. Wir vermissen unser Auto jedenfalls nicht. Wir durchqueren ganz Koserow und gelangen an die Seebrücke.

Moenchsguter Fischkoepp

Hier ist gerade Kurkonzert Und die drei Männer kommen mir bekannt. Habe ich die nicht gestern im Fersehen gesehen? Sie sehen jedenfalls genau wie die Mönchsguter Fischköppe aus, die gestern auf N3 zu sehen waren – und sie sind es tatsä,chlich. So bleiben wir noch ein bisschen und hören Ihnen zu. Dann zieht sich das Wetter zu und wir beschließen den Rückweg anzutreten. Wir wollen dabei durchs Hinterland ans Achterwasser, jedoch beginnt es zu Regnen als wir Kölpinsee erreichen. Wir stellen um am Edekamarkt unter, doch der Regen will und will nicht aufhören. Auch ist es deutlich kühler geworden. Da die Bahnstation der UBB ganz in der Nähe ist, beschließen wir doch den Zug zu nehmen. Da wir nicht die einzigen sind, die diese Idee haben ist der Zug schon recht voll und unsere Räder passen gerade noch hinein. Die Schaffnerin ist viel zu beschäftig, um Karten zu kontrollieren. Als der Regen aufhört gehen wir noch zum Strand NordicWalking Der Abend endet dann wieder bei pommerscher Küche.

6. Tag

Swinemünde (? km)

Das Wetter ist heute nicht so toll. Es ist deutlich kühler. Da wir heute nur einen halben Tag Zeit haben, fahren wir wieder nach Swinemünde. Das Stadtzentrum gibt außer einer Einkaufspassage aber nichts her. Die Dame im Bäckerladen erkennt mich wieder und ich bekomme heute noch ein Brötchen obendrauf. Über die Swinemünder Strandpromenade kehren wir bald Richtung Ahlbeck zurück. Dann haben wir jeder einen Massage-Termin. Anschließend gehen wir noch zum NordicWalking an den Strand. Das Abendessen nehmen wir wieder im Gasthaus ein. Ich wähle ein Heringsdorfer Steuerrad (so was wie Bauernfrühstück).

Kitsch in Swinemuende

7. Tag

Kamminke & Golm (? km)

Auch heute ist es wieder grau und die Wärmeperiode scheint vorbei. Wir beschliessen den Ort Kamminke anzusteuern. Dazu wählen wir einen Weg, der in meiner Karte als Nebenroute mit witterungsabhäniger Oberfläche gekennzeichnet ist. Dieser Soll entlang des Gothensees führen. Tatsächlich verläuft er zunächst durch den Wald und dann am See und ist eher schlecht befahrbar. So gelangen wir zum Wolgastsee, wo wir einen Stop machen. Bis Garz istz uns die Strecke nun vom Anreisetag bekannt und führt mit etwas auf und ab durch den Wald und ist bis Kamminke gut befahrbar. Schon Kilometer vor dem Ort wird für den Gasthof Haffblick geworben. Zunächst müssen wir haben von den ersten hoch gelegenden Häusern hinunter zum Hafen. Dahin gelagen wir steil bergab auf einem besseren Feldweg, da die Strassen gerade neu anglegt werden. Nun möchten wir etwas Essen. Am Hafen gibt es eine Fischräucherei, aber da müssten wir draupen sitzen, wofür es zu kalt und windig ist. Der Haffblick hat „nur“ eine Großspeisekarte und ich möchte nur eine Kleinigkeit. Aber wir finden noch ein weiteres Lokal und wählen Milchreis. Anschließend begeben wir uns auf dem Golm. Zum einen befindet sich hier ein Soldatenfriedhof, zum Anderen hat man von dem 69m hohen Hügel Swinemünde und damit Polen direkt zu Füßen liegen. Der Rückweg wird auf ähnlichem Weg zurückgelegt. In Ahlbeck entdecken wir dann eine etwas altmodische Bäckerei, wo wir uns ordentlich mit Kuchen eindecken. Inzwischen ist auch wieder schönster Sonnenschein, so dass wir ein letztes Mal zum Nordic Walking an den Strand gehen.

Seebruecke Ahlbeck

Danach folgt das Abschiedsessen im Restaurant 1900, meiner besonderen Empfehlung in Heringsdorf. Für in Abend empfiehlt sich selbst in der Nebensaison eine Tischreservierung.

8. Tag

Heimreise

Kurz vor 7 Uhr sind wir schon am Strand und dürfen einen herrlichen Sonnenuntergang beobachten. Wir können uns nur schwer von der Szenerie trennen, denn wer konnte schon ahnen dass wir 5 Monate später wieder hier sind. Gegen 7:30 sind wir am diesem Samstag fast allein beim Frühstück. Unser IC führt gegen 9Uhr direkt ab Heringsdorf. Für die Räder sind die Stellplätze in einem großen Gepäckwagen reserviert, doch das Bahnpersonal bekommt das Rolltor nicht auf und meint wir sollen die Räder in Nachbarwagon abstellen. Dies ist ein IR-Wagen und nur ein Stellplatz ist nicht reserviert. Da aber nicht alle reservierten Plätze später auch genutzt werden, ergibt sich da dadurch kein Problem. Später zusteigende Radler bringen Ihre Räder durch den Gang in den Gepäckwagen. Der Zug füllt sich in Strahlsund und ab Bad Kleinen beginnt es zu Regen. In Hamburg-Harburg müssen wir aussteigen, der Zug fährt weiter nach Köln. Wir müssen den Bahnsteig wechseln, haben aber ausreichend Zeit und können Fahrstühle benutzen. Die Ankunft ist Hannover ist pünktlich und es regnet noch immer.

Urlaubsexpress


Links

Restaurant 1900 im Hotel St. Hubertus

Die Usedomer Bäderbahn ist mit modernen Zügen zwischen Ahlbeck und Stralsund unterwegs

Hier erreichen Sie die offizielle Webseite der 3 Kaiserbäder Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf

Tipps

Sie möchten keine eigenes Fahrrad mitnehmen. Kein Problem die Firma Oberländer vermietet zwischen Greifswald und Swinemünde Fahrräder. Auf Wunsch werden diese auch geliefert. Kontakt: 0800 Mietrad


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