Neuigkeiten...
...ja es gibt endlich was Neues: in der nächsten Woche soll der Erdaushub beginnen; es wurden uns jetzt auch Termine für Absprachen und Bemusterung in Aussicht gestellt. Hoffen wir mal, dass das Wetter weiter so trocken bleibt - zumindest in 2 Wochen, wenn die Bodenplatte trocknen muß.
eine freundliche Erinnerung
Da wir weiter auf Besprechungen warten, habe ich heute mal eine freundliche Erinnerung an den zuständigen Mitarbeiter und Projektleiter geschrieben, das Haus soll schließlich am 31.1.09 fertig sein. Wir haben noch keinen Grundriss vereinbart und "Bemusterung" steht noch immer aus. In dieser sollen alle baurelevanten Dinge festgehalten werden, wie z.B. Elektrik, Fliesengestaltung, Außenanlagengestaltung, Fensterausführung und Türen, Fußböden, Treppenart, Lage der Heizkörper (Keller und Bad)- ist noch viel zu tun! Ich muß auch noch klären wie weit unsere Eigenleistungen letztendlich von uns auch erbracht werden.
Mal sehen wann die Informationen folgen. Das ist nun eigentlich schon die zweite Mail dieser Art, ans Telefon habe ich keinen bekommen.
sonntägliche Besichtigung
Wir haben inzwischen ein Ritual eingeführt: die sonntägliche Besichtigung der Baustelle...
Heute gibt es einen neuen Sandhaufen auf unserem Baugrund, also sieht nicht nach Baubeginn aus. Daneben mal ein Bild der "Mulden" - wird zur Wasserrückführung aufs Grundstück angelegt. Hier ist Trinkwasserschutzgebiet, so bekommt man vom Bauamt u.a. die Auflage das Wasser vom Dach dem Grund wieder zuzuführen. Die Häuser mit Keller werden alle 1/2 Meter höher gebaut (wegen des HGW von 1,50 m) die beiden Nachbarhäuser haben keinen Keller - das könnte ich mir wegen der dann relativ kleinen Wohnfläche von 100 qm gar nicht vorstellen.
die Fortsetzung...Episode 2
So, nun mal weiter imText... es folgt die Fortsetzung der Episode 1.
Wo waren wir? Ach ja bei den Beratern... Also wir hatten nun 2 Finanzberater und die Bausparkasse in der Auswahl (Würo). Nun haben wir gedacht, es muß doch etwas Nützliches am Bausparen sein und eigentlich kann man sowas ja auch zum Bauen verwenden. Nach einem kurzem und einem längeren Gespräch mit den Beratern (beide meinten gleich: bei uns ist es günstiger, na logisch...) folgte der Termin bei Würo.
Dazu war ein interner Profi extra einbezogen worden, der uns nüchtern die Fakten präsentierte. Leider hatte er die menschliche Komponente nicht so drauf, gerade die Antworten zum Thema: was machen, wenn wir nicht mehr da sind aber unser Kind? machten uns stutzig. Doch im ganzen wurde uns seine Vorstellung präsentiert und das ohne wenn und aber. Es schien alles fertig, und wir müssten uns an die Gegebenheiten anpassen. Der Verkäufer hat natürlich gute Arbeit geleistet, fühlten wir uns zunächst bestens beraten und dachten, es kommt nicht besser. Und wir bekamen den bereits vorgeschriebenen Vertrag gleich mit, weitere Angebote "das brauchen Sie" auch noch. Die Lösung sollte ein neuer Bausparvertrag sein, den wir gleich nutzen könnten, den bestehenden Vertrag auslaufen lassen, einen Teil aufsplitten und für den neuen verwenden.
Hinweis: eine Schufaselbstauskunft braucht man nicht, ist aber nice to know - schlampige Banken (Deutsche Bank) vergessen nämlich mal eben Girokonten dort abzumelden... Sonst tauchen auch noch Sachen auf wie ATU Card oder Handyverträge. Wenn bereits Kreditanfragen gemacht wurden, steht dies NICHT drin. Im Prinzip interessiert den Kreditgeber die Auskunft nicht- die wird sowieso eingeholt.
noch ein Hinweis zu Kreditverkäufen: ALLE Banken machen es, man kann aber kostenlos vereinbaren, dass es nicht gemacht wird. Infos dazu gibt es auf der Internetseite von Capital. Übrigens ein gutes Thema für einen Gesprächstermin ist die Aussage "...wieso Ihre Bank macht das doch auch..." das, so die Erfahrung, bringt sattelfeste Profis arg ins Wanken.
Gut, nun wie mit den Beratern vereinbart schnell eine Mail mit den Fakten - und her mit den Alternativen. Diese kamen schnell per Mail und machten uns die Entscheidung einfacher. Komisch ist nur: alle setzen voraus, dass man sich in der Materie auskennt, ich meine damit die Frage "wieviel Kredit brauche ich und woher nehme ich das denn".
An dieser Stelle schon ein riesiges Danke an Frau Dr. Modesta Sellin für die geduldige Beratung und zahlreichen Antworten auf unsere Fragen per Mail - auch wenn es mal spät wurde. Es lohnt sich, an solche Kontakte heranzutreten wenn man kein "Bänker" ist - es tauchen ja die komischsten Fragen auf. Wir haben ein gutes Gefühl in der neu aufgebauten Zusammenarbeit und so soll es sein!
Fortsetzung folgt in Episode 3...
... mal ein paar Bilder...
Hier mal einige Bilder - wie es momentan noch aussieht an der Stelle wo mal das Haus hin soll
11.Mai 2008 - die Lücke solls sein
25.Mai 2008 die Berge wurden auf andere Grundstücke verteilt
großer Buddelkasten...
na dann wollen wir mal... Episode 1
Also nach Jahren von Überlegungen und ca. einem halben Jahr Immobiliensuche haben wir uns letztendlich für den Kauf eines Hauses entschieden. Ein "Gebrauchthaus" wurde aufgrund der nicht absehbaren Sanierungskosten nicht in Betracht gezogen. So fanden wir die letzten größeren Grundstücke in unserem Zielgebiet beim Bauträger NCC Deutschland GmbH.
Nach dem Motto "Wer will schon noch freiwillig den Wohlstand seines Vermieters, den Erhalt seiner Immobilien und dessen Angestellten finanzieren?" wurden nun Tatsachen geschaffen.
Wir haben zunächst per Mail Kontakt zum Verkäufer aufgenommen, der freundliche und viele Fragen ertragende Herr Riedel. Er ist Inhaber einer Immoblienfirma, die für NCC die Grundstücke nebst Häusern verkauft. Ein netter Verkäufer, der uns bis zur Notariellen Beurkundung begleitet hat. Fröhlich, und finanziell noch unangetastet, gingen wir an die Sache heran und haben uns mehrere Häuser in Johannisthal am Landschaftspark angesehen. Eine Reservierung für ein Haus mit bereits ausgebautem Spitzboden wurde von uns aus dem Rennen genommen- Haus zu klein ohne Keller. Also für Frau, Kind und mich mußte ein Haus mit Keller her! Wobei "mein Hobby und ich" sicher viel (den meisten) Platz brauchen. Die erste kleine Hürde wurde somit genommen, NCC beantragte die Umplanung für ein Haus ohne Keller (sogar ohne feste Zusage). Prima- alles in Butter es kann los gehen. Nun nur noch schnell die Finanzen klären. Schnell ist allerdings übertrieben: Beratertermine brauchen Zeit.
Juhu, kein Problem- haben wir doch einen Bausparvertrag... so dachten wir. Doch dem war nicht ganz so...
Fortsetzung folgt...