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Der sechste von insgesamt 21 Pastoralbesuchen führte Erzbischof Hans-Josef Becker am 10. Februar 2004 in
die Dekanate Menden und Iserlohn. Etwa
100 haupt- und ehrenamtliche Vertreter aus den Gemeinden und Pastoralverbünden suchten in der Gemeinde St. Kilian in Letmathe das Gespräch mit dem Erzbischof, der von Generalvikar Manfred Grothe, Domvikar Dr. Michael Menke-Peitzmeyer sowie Prälat Winfried Schwingenheuer und Karl-Josef Tielke als Vertreter der Hauptabteilung Pastorale Dienste begleitet wurde.
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Ein auf die Zukunft gerichteter Dialog sei das Ziel seiner Pastoralbesuche,
erläuterte Erzbischof Becker. Er werde dabei „keine Regierungserklärung“ abgeben, sondern wolle die Wünsche und Anregungen aus den Dekanaten aufnehmen und die Ideen der Leitung des Erzbistums in Form einer Richtungsanzeige vorstellen. Angesichts einer schwindenden Bedeutung des christlichen Glaubens in der Gesellschaft sei das Ziel eine Verlebendigung des Glaubens. „Wir müssen die Mitte unserer christlichen Berufung wieder neu entdecken.“ Viele getaufte junge Menschen würden heute glaubenslos aufwachsen. Daher gelte es, die Eingangssakramente Taufe, Firmung und Eucharistie neu in den Blick zu nehmen und wert zu schätzen.
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Notwendig sei ein Prozess der Tauferneuerung in den Gemeinden. Dazu gehöre es auch, einzelne
Erwachsene zur Taufe zu führen. „Im Durchschnitt gibt es etwa jeden Tag eine Erwachsenentaufe im Bistum“, berichtete Erzbischof Becker. Er sprach sich dafür aus, das
Laienengagement in den Gemeinden
zu stärken. Es müsse aber eine klare Bestimmung der Aufgaben von Laien und Priestern geben. Generalvikar Manfred Grothe erläuterte, mit der Einstellung von zahlreichen neuen Gemeindereferentinnen und -referenten habe das Bistum ein deutliches Zeichen im Bereich Pastoral gesetzt. Auch in Zeiten in denen aufgrund sinkender Einnahmen gespart werden müsse, seien Gemeindereferenten unverzichtbar.
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