Katholische  Kirchengemeinde St. Kilian, Iserlohn-Letmathe

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Letzte Änderung: 26.05.2007

 

 


Kirchenjahr


 

Auf  dieser Seite möchten wir Ihnen einige der wichtigsten christlichen Feste im Laufe des Kirchenjahres kurz vorstellen. Die angegebenen  Daten der im Jahreslauf beweglichen Feste gelten für das Jahr 2004/2005.

 

28.  November

1. Advent
Die Feier des Kirchenjahres beginnt immer mit dem 1. Adventssonntag. Die Adventszeit ist die kirchliche Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest. Sie stellt uns besonders die biblischen Texte vor Augen, in denen von der Ankunft des Messias die Rede ist.

 

 

 

25.  Dezember

 

Weihnachten
Wir feiern die Geburt Jesu Christi. Gott wird Mensch, um uns nahe zu sein und uns seine Liebe und Menschenfreundlichkeit zu bezeugen.

 

 

 

6. Januar

 

Erscheinung des Herrn - Heilige Drei Könige
Die orthodoxen Kirchen feiern an diesem Tag ihr Weihnachtsfest. In vielen katholischen Kirchengemeinden wird in diesen Tagen die Sternsingeraktion durchgeführt.

 

 

 

2. Februar

 

Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess)
40 Tage nach Weihnachten führt uns dieses Fest das biblische Ereignis vor Augen, in dem Jesus von seinen Eltern nach jüdischem Brauchtum in den Tempel gebracht wurde. Da es seit dem 5. Jahrhundert in Rom eine Lichterprozession anlässlich dieses Festes gab, hielt sich bis heute der Brauch an diesem Tag in den Kirchen die Kerzen zu segnen, die im Laufe eines Jahres in den Gottesdiensten gebraucht werden.

 

 

 

7. Februar

 

Aschermittwoch - Beginn der Fastenzeit
Wir bereiten uns in diesen Wochen auf das wichtigste christliche Fest vor: auf das Fest der Auferstehung Jesu - Ostern. Das Aschenkreuz, das heute in den Gottesdiensten auf die Stirn gezeichnet wird, erinnert uns an unsere eigene Vergänglichkeit. Die Fastenzeit lädt uns ein, innezuhalten, über unser Leben - auch mit Gott - nachzudenken, gegebenenfalls etwas in unserem Leben zu korrigieren und neu zu beginnen.

 

 

 

20.  März

 

Palmsonntag
Wir erinnern uns am Beginn der Karwoche an den Einzug Jesu in Jerusalem, als die Menschen ihn wie einen König empfingen und seinen Weg mit Palmenzweigen schmückten. Die gleiche Menge, die beim Einzug Jesu in Jerusalem Jubelrufe darbrachte, schrie nur wenige Tage später "Ans Kreuz mit ihm!".

 

 

 

24.  März

 

Gründonnerstag
Jesus ist in Jerusalem mit seinen Jüngern zusammen und feiert das Abendmahl mit ihnen. Im Zeichen der Fußwaschung zeigt er ihnen, wie sie das Gebot der Nächstenliebe konkret umsetzen sollen. Für uns katholische Christen verbindet sich mit diesem Tag die Einsetzung der Eucharistiefeier und die Einsetzung des Priestertums.

 

 

 

25.  März

 

Karfreitag
Wir denken daran, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist. In der Feier der Karfreitagsliturgie kommt der Gedanke an den Tod Jesu in den biblischen Texten, wie auch in eindrucksvollen Zeichen zum Tragen.

 

 

 

27.  März

 

Ostern - Fest der Auferstehung Jesu
50 Tage, bis zum Pfingstfest, bedenkt und feiert die Kirche das Geheimnis der Auferstehung Jesu. Gott lässt seinen Sohn nicht im Tod, Gott sagt auch uns das neue, ewige Leben bei ihm zu. Besonders die Feier der Osternacht mit seiner dichten Symbolik stellt uns die Heilsgeschichte Gottes mit uns Menschen bis zur Auferstehung Jesu vor Augen.

 

 

 

5. Mai

 

Christi Himmelfahrt
In der 50-tägigen Osterzeit werden Geschehnisse aus dem Leben Jesu in der Liturgie bedacht und entfaltet, dazu zählt auch das Hochfest der Himmelfahrt Christi, das 40 Tage nach Ostern gefeiert wird.

 

 

 

15.  Mai

 

Pfingsten
Das Pfingstfest schließt die Osterzeit ab und erinnert uns an den Heiligen Geist, der auf die Jünger herabkam, sie stärkte, so dass sie öffentlich von ihrem Glauben erzählten. Der Heilige Geist ist die Kraft, die auch bis heute die Kirche und die Gläubigen stärkt und führt.

 

 

 

26.  Mai

 

Fronleichnam
10 Tage nach Pfingsten ist dieses Fest mit der feierlichen Prozession verbunden. Die Christen legen öffentlich Zeugnis von ihrem Glauben ab und bringen zugleich gesellschaftliche und öffentliche Anliegen ins Gebet vor Gott.

 

 

 

8. Juli

 

St. Kilian
Wir feiern das Fest des heiligen Kilian und seiner Gefährten. Er ist der Patron unserer Kirchengemeinde. In unserer Kirche befinden sich die Reliquien des heiligen Kilian, die zum Patronatsfest zur Verehrung vor den Altar getragen werden.

 

 

 

30.  Juli

 

Lobetag
Am letzten Sonntag im Juli feiert unsere Gemeinde den Lobetag, der auf ein altes Gelöbnis der Menschen aus Genna zurückgeht, als dieser Ortsteil von einer Feuersbrunst heimgesucht wurde.

 

 

 

26.  September

 

Tag der ewigen Anbetung
Jede Kirchengemeinde in unserem Erzbistum Paderborn kennt solch einen Tag der Anbetung oder des ewigen Gebetes. Dadurch bricht des Kette des Gebetes im Jahresverlauf niemals ab, denn an jedem Tag des Jahres versammeln sich in irgendeiner Kirchengemeinde in unserem Erzbistum Menschen zum Gebet, um Gott zu loben und zu danken und im eucharistischen Brot zu ehren.

 

 

 

2. Oktober

 

Erntedanksonntag
Den Dank für die Gaben der Schöpfung gibt es in allen Religionen. In Deutschland findet dieser Dank für alles, was wir zum Leben brauchen, seinen Ausdruck in den Gottesdiensten am 1. Sonntag im Oktober.

 

 

 

1. November

 

Allerheiligen
Schon im 4. Jahrhundert gedachte man der heiligen Märtyrer, jener Frauen und Männer, die ihr Leben für den christlichen Glauben ließen. Heute gedenkt die Kirche an diesem Tag aller heiligen Frauen und Männer - sowohl der kirchlich anerkannten wie auch jener, "die vor Gott schon zur Vollendung gelangt sind."
Am Nachmittag wird in Deutschland in den Kirchen der Toten gedacht, oft verbunden mit einem Besuch an den Gräbern und der Segnung der Grabstätten.

 

 

 

13.  November

 

Kirchweihfest
Am 11. November 1917 erhielt unsere Kirche St. Kilian ihre kirchliche Weihe. Wir feiern dieses Ereignis immer am Sonntag nach dem 11. November, verbunden mit einer festlichen Andacht im Laufe des Nachmittags.

 

 

 

20.  November

 

Christkönigssonntag
Erst 1925 wurde dieses Hochfest in der katholischen Kirche eingeführt, das das Kirchenjahr beschließt. Wir feiern Christus als unseren eigentlichen König, der das Ziel unseres Lebens und das Ziel aller Zeiten ist.