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Unser Familienname - Schönstätter - weist hin auf unseren Ursprung: Wir gehören zur großen Schönstattfamilie, sind als
Säkularinstitut Teil des Schönstattwerkes. Unser Eigenname - Marienschwestern - steht für die innere Zugehörigkeit zur Gottesmutter. Er
spiegelt unsere Individualität im Schönstattwerk als einer internationalen geistlichen Bewegung. Zusammen mit Jugendlichen, Frauen, Männern, Familien, Brüdern, Patres und
Weltpriestern setzen wir uns ein für die Erneuerung der Gesellschaft aus den Urkräften des Christentums. Nach dem Motto "Die Liebe Christi drängt uns" leben wir im
Geist der Armut, des Gehorsams und der Jungfräulichkeit. Wir möchten wie Maria sein und wie sie in allem die Liebe zur Mitte unseres Lebens werden lassen.
Unsere Schwesterngemeinschaft wurde am 1. Oktober 1926 als eines der ersten Säkularinstitute von Pater
Josef Kentenich (geb. 1895 in Gymnich, gest. 1968 auf Berg Schönstatt/Vallendar in der Nähe von Koblenz) gegründet. Schwester M. Emilie Engel, die ganz in
der Nähe in Husten im Sauerland geboren wurde, gehört zur Gründergeneration unserer Gemeinschaft. Ihr Seligsprechungsprozess konnte 1999 eröffnet werden. Bereits in diesem
Jahr war es möglich, die Akten zur weiteren Bearbeitung nach Rom zu geben. Unsere Schwestern arbeiten in über 25 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Für den
norddeutschen Raum befindet sich das Provinzhaus in Borken, von wo aus auch die Delegatur in Indien getragen wird.
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In Letmathe sind wir seit Oktober 1986. Nach dem Weggang der Franziskanerinnen holte uns Pfr. G. Komesker
in die Gemeinde. Die ersten vier Schwestern übernahmen vor allem Dienste im Marienhospital. Nach 16 Jahren sind wir nun zu acht Schwestern hier und sind haupt- und
ehrenamtlich in verschiedenen Aufgabengebieten tätig: im Pfarrbüro, im Altenheim St. Kilian, im Pfarrgemeinderat, im Krankenhaus, in der Seniorenpflege, im Hospiz und da, wo wir um Hilfe gebeten werden. Als einzelne und in Gemeinschaft unterstützen wir die Pfarrgemeinde und die Anliegen von Kirche und Welt durch unser fürbittendes Gebet.
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In der Gemeinde haben wir in der Vorbereitung auf das Jahr 2000 das Projekt Pilgerheiligtum
vorgestellt und durchgeführt. Dabei wandert ein kleines Gnadenbild der Gottesmutter von Schönstatt Tag für Tag von Familie zu Familie.
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In einen Kreis von ca. 7-15 Familien besucht Maria mit ihrem Kind Christus für ca. 2-3 Tage
die Familien oder Einzelpersonen. Sie will zu den Menschen kommen und Heimsuchung halten, uns Jesus nahe bringen.
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Es soll wieder eine christliche Atmosphäre entstehen, indem wir einen Augenblick
innehalten, uns von ihr und ihrem Sohn anschauen lassen und ihnen unsere Sorgen, Nöte, frohen Erfahrungen und Bitten bringen. Durch den monatlichen Besuch
wird immer wieder ein neuer Anstoß gegeben, das Gebet und das Leben aus dem Glauben neu anzuregen. Bei diesem Projekt wurden 17 Kreise in unserer
Gemeinde und 5 Kreise in Nachbarpfarreien mit insgesamt ca. 200 Familien und Einzelpersonen erfasst. Einige Kreise bestehen bis heute noch.
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