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In
der Pfingstwoche machten sich 29 Gemeindemitglieder aus St. Kilian in Letmathe und aus der Peter-und-Paul Gemeinde in Lage auf den Weg und folgten den Spuren des Apostels Paulus durch Kleinasien. Die Fahrt startete im Süden der Türkei in Antalya, dem antiken Attaleia, das der Apostel Paulus bei seinen Missionsreisen besucht hat. An den antiken Orten Side, Aspendos und Perge traf die Reisegruppe unter der Leitung von Pfarrer Manfred Wacker ebenfalls auf frühchristliche Zeugnisse und auf Spuren des Völkerapostels Paulus. Die entsprechenden biblischen Texte aus der Apostelgeschichte wurden in den Eucharistiefeiern und in den Morgenimpulsen gelesen und vertieft. An diesen Orten erschloss sich den Teilnehmer zugleich die alte griechisch-hellenistische und römische Geschichte. Während den Busfahrten durch das Landesinnere hörte die Gruppe viel über die Geschichte des türkischen Volkes, über das Alltags-leben der Menschen auf dem Lande und über die islamische Religion, die die Türkei prägt. Ein Höhepunkt der Reise war auch der Besuch der frühchristlichen Konzilsorte Ephesus, Niceäa und Konstantinopel - dem heutigen Istanbul. Sehr schön war der Aufenthalt auf den weltberühmten Kalksinterterrassen in Pamukkale. In Bursa wurde für die Reisegruppe das alte osmanische Reich der Sultane, Kalifen und Wesire lebendig, welches von 1299 bis 1922 das Land bestimmte und erst unter Attatürk, dem ersten türkischen Ministerpräsidenten, sein Ende fand.
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Die letzten zwei Tage erlebte die Gruppe die 14 Millionen Metropole Istanbul, sowohl von der
geschichtlichen Seite her (Konstantin der Große, Hagia Sophia, Blaue Moschee, Topkapi-Palast, unterirdische Zisternenanlage) wie auch vom heutigen Leben in den Basaren
und in den Wohnvierteln. Abgerundet wurde diese Woche durch den Besuch
der griechisch-orthodoxen Patriarchatskirche und des islamischen Wallfahrtsortes Eyüp-Sultan. Am Ende stand vor dem Heimflug noch eine wunderschöne Bootsfahrt auf dem Bosporus im Wechsel zwischen der asiatischen und der europäischen Seite. Für die Reiseteilnehmer waren es beeindruckende Tage mit vielen neuen Eindrücken, und sie verließen die Türkei mit ein wenig Wehmut im Herzen.
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