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Der Stadtteil -Oberrieden-

Oberrieden

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Oberrieden liegt mit seinen 150 m ü.NN, im Schnittpunkt von Werra- und Riedbachtal.
Als Vorort, mit dem grössten Volumen in der Flächenausdehnung von 678 ha, war und ist er immer noch der bevölkerungsreichste Stadtteil; leider mit einer beängstigend abnehmenden Tendenz.

Aufzeichnungen nennen ein "Ryden an der Werra" auch im Jahre 1347. Der Ort war auch durch adligen Familien geprägt, welche Lehen im Ort erhielten.

850 Jahre Das Bild hier spricht für sich selbst! Es zeigt eine der Schautafeln, welche auf das Ereignis hingewiesen haben.
An der Schwelle zum Millenium konnte ein rundes Jubiläum gefeiert werden. Leider wurden nicht alle Möglichkeiten genutzt.

Aber - es ist vorbei, was mit unten stehendem Foto belegt wird.

850 Jahre ende Hier das Ende der Feierlichkeiten:
850 Jahre Oberrieden
Abschluss in Verbindung mit der jährlich traditionellen Kirmes. Das Foto zeigt den einzigen Festwagen des Umzuges, der wirklich einmal herausragend die Zahl "850" sichtbar umgesetzt hat. (Das Foto entstand nach dem Umzug, anlässlich der Vorbereitung und Beteiligung am Erntedank- und Heimatfest im Ortsteil Allendorf.)


Viadukt: Der Blick aus dem "Loh".

Viadukt Die grosse Eisenbahnbrücke über die Werra, als Viadukt Oberrieden weit bekannt, wurde noch zu Ende des letzten Krieges zerstört. Der Wiederaufbau, dieser in der beginnenden Friedenszeit so wichtigen Nord-Südverbindung, erfolgte Ende der 40-er Jahre.

Wie für alle Orte, die direkt an der Werra liegen, gilt auch hier, dass bei nebligen Wetterlagen nur die höheren Ortsrandgebiete vom Nebel etwas verschont bleiben.
Speziell Kranke mit Asthma, sollten diese Nebellagen unbedingt meiden!

Die Eisenbahnlinie, die von Norden her ein Teil des Leinetales und weiter dann das Werratal entlang nach Süden führt, hatte auch in Oberrieden, allerdings sehr abseits, einen Bahnhof entstehen lassen. Dieser ist schon vor vielen Jahren als Haltepunkt geschlossen worden.

Einige Eckpunkte der Neuzeit:

  1. Der Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke Ende der 40-er Jahre.
  2. Die Eingemeindung, (ist bei den "Alten" immer noch umstritten).
  3. Nachtfahrverbot, Ende der 70-er Jahre, (die B27 teilte Unter- und dorf).
  4. Kirche
  5. Die Oberrieder Kirche, ev., ehemals auf den Ruinen einer alten Burganlage erbaut, wurde 1986 200 Jahre alt. Die Kirche wurde in 1998/99, unter engagierter Arbeitsleistung der Einwohner, vollkommen restauriert. Im März 1999 konnte wieder der erste Gottesdienst stattfinden.
  6. Verkehrsfreigabe der B27-Ortsumgehung (Bauzeit 1988 - 1993). Mit Sicherheit eines der bedeutesten Ereignisse im letzten Jahrzehnt vor dem Jahre 2000.
  7. Bau eines Hochbehälters für Trinkwasser (mit 250 Kubikmetern Inhalt). Die Versorgung war damit endlich gesichert.
  8. Die Kanalisation des Ortes; diese wurde einfach katastrophal geplant und durchgeführt.
  9. In 1998 - 1999 der Neubau einer Werrabrücke, zwischen Oberrieden und Lindewerra. Die Verkehrsfreigabe erfolgte am 17. Juli 1999. Verbunden war dieses Ereignis mit einer länderübergreifen Berichterstattung.
  10. Im Jahre 2000 wurde Oberrieden 850 Jahre alt.
  11. A. April 2001 wurde begonnen die Ortsdurchfahrt zurück zubauen. Schon jetzt ist abzusehen, dass "Fremde" beim Durchfahren nicht mehr abgeschreckt werden und schnell wieder heraus fahren.
    Nach Fertigstellung (ja wann? Wir gehören ja zu BSA) werden Fotos zu sehen sein

StadtgasseStadtgasse: Blick von der Jahnstrasse.

UnterdorfUnterdorf: Von der B27 aus gesehen.

RiedbachtalRiedbachtal: Ortseingang von Oberrieden.
Ziemlich am Dorfeingang von Oberrieden, aus Richtung Hilgershausen, wurde durch Generationen, mit der Wasserkraft des Riedbaches, die Ober-Mühle betrieben.
Eine kleinere Mühle befand sich noch weiter zur Ortsmitte hin, wurde aber wegen Unrentabilität aufgegeben.

LudwigsteinBurg Ludwigstein: (Gehört zur alten Kreisstadt Witzenhausen)
Direkt beim Ortseingang wurde dazu das Wasser in einen Mühlgraben geleitet. Angetrieben wurde mit diesem Wasser eine Wasserturbine für das Mühlwerk. Der Mühlbetrieb, der heute nicht mehr arbeitet, soll weit über 200 Jahre alt sein und einmal zum Amt (Burg) Ludwigstein gehört haben.

Die höchste Bergkuppe in der Nachbarschaft von ca. 3 km, näher aber noch an Hilgershausen, Kammerbach oder Ahrenberg gelegen, ist der "Rosskopf" mit 457 m über NN.
Auf dem Rosskopf gibt es auch einen Aussichtsturm, inzwischen leider "ohne Aussicht", da der Turm ringsherum vom Baumbestand überragt wird.

Am alten ForsthausOberrieden-III Oberdorf: So sieht es ein Wanderer, der z. B. vom Rosskopf herunter kommt.
Und im linken Bild, wenn er weiter unten ist, die Strasse "Am alten Forsthaus".
Diese Ansicht ist aber seit dem Jahre 2000 historisch; hier entstehen weitere kleine Häuser.

Erwähnenswert und von Bedeutung, ist für Oberrieden auch das Stockmacherhandwerk; welches, bedingt durch die damalige Grenze von DDR/BRD, nun auch hier ein neues Zuhause fand.
Vor etwa 160 Jahren begann im Nachbarort Lindewerra das Gewerbe der "Stockmacher". Über Lindewerra finden Sie Infos und Bildmaterial auf einer eigenen Seite.

Nachdem Ost- und Westdeutschland eine gemeinsame Bundesrepublik wurden, hat sich manche Aktivität, nicht nur im Stockmacherhandwerk, in die Nachbarorte "Lindewerra, Wahlhausen und Asbach", beide zu Thüringen gehörig, zurück verlagert.

Ab dem 30. Mai 1999, gibt es in Oberrieden einen kleinen Schulbauernhof. Das Gelände liegt zwischen Hilgershäuser- und der Jahnstrasse, auch Hutzelberg genannt.
Zum Gesamtprojekt gehört auch eine Ökologische Hofherberge; es sind Räume der ehemaligen Schule "für praktisch bildbare" Personen, ebenfalls an der Jahnstrasse gelegen.

Die Burg Ludwigstein, in Europa und darüber hinaus, als Jugendburg bekannt, und ein Soldatenfriedhof, als Krieger-Gedächtnisstätte, tangieren die Gemarkung Oberrieden.

Als grösstem Vorort von Bad Sooden-Allendorf, gleichzeitig auch mein Wohnort, zeige ich, unter dem Oberbegriff Impressionen, einige in Bildern festgehaltene Eindrücke innerhalb eines Rundganges durch den Ort.

Lindewerra Lindewerra,
der/die besonderen Nachbarn von Oberrieden, an der Werra.