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Männlicher Krebs
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Weiblicher Krebs
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Aufbau:
Die etwa 1 - 1,5 cm großen Artemia Salina (Salinenkrebschen) gehören zu einer Klasse sehr ursprünglicher Kleinkrebse, der sog. Anostraca (Kiemenfußkrebse, Feenkrebse). Krebschen dieser Klasse haben nur ein stark gegliedertes Exoskelett aus Chitin mit verstärktem Eiweiß, keinen festen Körperschild aus diesem Material, wie z.B. Krebse ihn besitzen. Sie können sich wegen der fehlenden Panzerung nicht gegen Jäger wehren. Das zwang die im Süßwasser lebenden Vorfahren unserer Artemien zum Rückzug in Salzwassergebiete, wohin ihnen die Jäger nicht folgen konnten. Heute finden sich verschiedenen Arten in salzhaltigen Binnengewässern, u.a. auch in Europa, in China, Rußland und den nordamerikanischen Salzseen mit meist deutlich höherem Salzgehalt als das Meer.
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Schema erwachsener Krebs
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Schema Nauplie
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Die "Eier" der Krebschen aus dem Zoogeschäft stammen meist aus den USA und heißen Artemia Salina, es gibt aber noch weitere Arten. Artemia Salina hat sich wegen ihrer Kleinheit und einer sehr hohen Schlupfrate in der Aquaristik bewährt. Die kleinsten stammen aus der Bucht von San Francisco und aus Utah, die am häufigsten gehandelte Sorten aus dem Großen Salzsee in Utah.

Cysten
Die frisch geschlüpfte Salinenkrebschen heißen Nauplien. Sie sind nicht einmal 0,5 mm groß. Wie andere Krebse oder Garnelen häuten sie sich, wenn sie wachsen. Die abgeworfene Haut schwebt dann sichtbar schneeflockenähnlich im Wasser. Bis die Tierchen geschlechtsreif sind haben sie sich bis zu 16 oder 17 mal gehäutet.
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Nauplien
Der frisch geschlüpfte Nauplius erblickt die Welt mit einem Beinpaar, zwei Antennen, den Mandibeln und einem Augenfleck auf dem Kopf. Im Laufe seines jungen Lebens häutet er sich nun wie oben beschrieben zu einem 1 - 1,5 cm großen, rückenschwimmenden Feenkrebs. Der erwachsene Feenkrebs hat nun zwei Komplexaugen, in der Regel 15 Körpersegmente und elf behaarte Beinpaare. Die Unterseite wird nun dem Licht zu gewendet und mit den behaarten Beinpaaren wird die Nahrung aus dem Wasser heraus gefiltert und zur Mundöffnung transportiert.
Die Geschlechter sind relativ leicht zu erkennen. Beim Weibchen bleibt das
zweite Mandibelpaar klein, während es beim Männchen zu zwei riesigen
Antennen ausgebildet wurde. Sie dienen zum Festhalten bei der Paarung.
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