Ich

1961 mein erster Schrei durch den Raum schallt.

Heute bin ich noch lange nicht alt.

Im Herzen jung geblieben,

auch für meine Lieben.

Als Kind war ich anders eben,

der Missbrauch bestimmte mein Leben.

Ich galt als Verhaltens gestört,

doch niemand hat meinen Schrei gehört.

Ich fing an, mich selbst zu hassen und zu strafen,

für das, was Andere mit mir taten.

Ich wusste keinen anderen Ausweg als Kind.

SVV heißt die Krankheit, die mein Leben bestimmt.

Auch als Erwachsene musste ich schlimmes erleben,

was prägte mein Leben.

Doch lernte ich, zu verarbeiten das Gescheh´n,

damit umzugeh´n,

Ich hatte Freunde, die keine waren.

Meine heutigen Freunde, dass sind die Wahren.

Sie sehen mich lachen und weinen.

Ich weiß, dass sie es gut mit mir meinen.

 2 Kinder habe ich an der Zahl.

Für sie da sein, ist eine gute Wahl.

Ich liebe sie aus tiefstem Herzen,

auch wenn sie mir manchmal bereiten Herzschmerzen.

Eine Frau habe ich, die mich über alles liebt.

Ich liebe sie ebenso und bin froh, dass es sie gibt.

Heute bin ich glücklich und lebe mein Leben

mit allen Höhen und Tiefen eben.

© by Petra

 

Mit meiner Frau Tina, meinen Kindern Martina und Alexandra lebe ich in Niedersachsen. Sie sind für mich das Wichtigste auf der Welt und ich liebe sie über alles.

 In unserem Haushalt leben noch Gibsy und Sina, unsere Katzen.

 

Meine Hobbys:

Aquarelle malen, reiten, Old Style Westerntanz, Old Style Kleidung (Südstaaten 1860 - 1890) lesen und mein PC.

 

Was ich mag:

Menschen, die ehrlich sind und zu ihrer Meinung stehen, auch wenn das nicht immer bequem ist.

Menschen, mit denen ich diskutieren kann.

Meine Freunde, die mich so akzeptieren, wie ich bin. Die immer hinter mir stehen und für mich da sind, wenn ich sie brauche.  

Ich liebe das Meer, den Sonnenuntergang im Meer,

Essen bei Kerzenschein mit romantischer Musik.

Am Meer entlang zu reiten ist für mich einfach nur schön.

Bin sehr Natur verbunden und mag es, wenn der Wind mir um die Nase weht.

Auch den Sonnenschein mag ich sehr.

 

Was ich nicht mag:

Menschen, die nicht ehrlich zu mir sind. Ich hasse es, wenn ich angelogen werde.

Menschen, die keine eigene Meinung haben und sich mit dem Wind drehen.

Menschen, die Tiere quälen, oder ihren Frust an wehrlose Tiere auslassen, die Tiere einfach aussetzen.

Ich mag es nicht, angeschrien zu werden.

Ich verabscheue Gewalt in jeder Form.

 

Mein Missbrauch

Ich berichte hier ganz bewußt nicht von meinem Missbrauch. Weil ich mit meiner Website Betroffenen helfen möchte und sie mit meinen Erlebnissen nicht triggern möchte.

Angefangen hat der Missbrauch in frühester Kindheit. Genau kann ich mich nicht erinnern, wann es anfing. Erste Erinnerungen habe ich mit 2 Jahren. Durch meine Innenpersonen. Da der Missbrauch schon in frühester Kindheit begann, hat sich meine Seele gespalten und es haben sich verschiedene Persönlichkeiten gebildet. - Meine Innenpersonen, oder wie ich sie nenne meine Seelen. Sie haben die Aufgaben übernommen, die ich nicht ertragen hätte, an denen ich zerbrochen wäre. durch meine Seelen habe ich überlebt. Sie gehören zu mir. Der Fachausdruck ist Dissoziative Identitätsstörung (DIS) oder auch bekannt unter Multiple Persönlichkeitsstörung.

 

Es folgten Jahre Therapie.

Heute schneide ich mich nicht mehr.

Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, Betroffenen zu helfen, sie zu unterstützen. Mir hilft es, das erlebte Trauma zu verarbeiten. Besonders wichtig sind mir dabei die Kinder und Jugendlichen. Gerade weil ich weiß, wie sie sich fühlen. So entstand meine Homepage.  

Das Schweigen brechen, mit dem Thema Missbrauch und Vergewaltigung an die Öffentlichkeit gehen und so möglichst viele Menschen erreichen, ist mir sehr wichtig. Aus diesen Gründen betreue ich mit meiner Frau zusammen meine 2. Homepage  Trotz allem - Ja zum Leben . Ich habe gelernt, mit meiner Vergangenheit und den Taten zu leben. Klar habe ich immer wieder mal einen Flash Back. Aber damit komme ich klar. Ich weiß, dass es nur Erinnerungen sind.

Meine Therapie habe ich erfolgreich beendet. Die Vergangenheit wird immer ein Teil von mir sein. Aber heute habe ich sie mit Hilfe meiner Therapeutin verarbeitet. Ich lebe nicht mehr in der Vergangenheit, sondern im hier und jetzt. Anfangs war das eine ganz neue Erfahrung für mich. Heute finde ich es einfach schön, das Leben zu spüren. Ich genieße mein Leben mit allen Höhen und Tiefen. Weil ich weiß: Egal was kommt, ich schaffe das. Denn ich lasse mich nicht mehr zum Opfer machen!

Und ich gehe meinen Weg nicht alleine. Da sind ganz liebe Menschen, die mich auf meinen Weg begleiten:

Meine Frau -  Die mich so oft auffängt und mir den Weg zeigt, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Sie liebt mich so, wie ich bin, läßt mich so sein, wie ich bin und gibt mir unendlich viel Kraft mit ihrer Liebe.

Meine Kinder - Die mir so viel Kraft geben durch ihre Art, wie sie sind und ihre Liebe.

Meine Freunde -  Die für mich da sind, wann immer ich sie brauche, die mich halten und stützen, wenn ich falle. Danke, dass es euch gibt und wir Freunde sind!

 

Hier ist ein Text, der mir sehr geholfen hat, wenn mich mal wieder meine Selbstvorwürfe plagten. Ich hoffe, dass es euch genauso hilft, wie er mir geholfen hat.

  

Egal, was passierte,

egal, wie ich mich in meiner Kindheit verhalten habe,

ich trug keine Schuld daran!

Es waren Erwachsene,

die die Unwissenheit und die Hilflosigkeit eines kleinen Kindes

für ihre Zwecke ausnutzen.

Erwachsene, die sich an den Körper und an die Seele eines Kindes vergriffen.

Ich bin unschuldig!