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Kurze Facts:
Anreise/ Abreise: Last Minute von Frankfurt/M.
mit LTur, Fahrradmitnahme
Reisedauer: zwei Wochen
Versorgung:
Bäche oder Flüsse zur Wasseraufnahme gibt es nicht. In Teneriffa
gibt es aber jede Menge Supermärkte. Da das Radeln bei extremer Hitze
sehr schweißtreibend ist, empfehle ich dringend pro Person immer
mindestens fünf bis sechs Liter Wasser am Rad unterzubringen.
In Gomera gibt es trotz der geringen Größe immer wieder Einkaufsmöglichkeiten, den
Wasservorrat aufzufüllen, doch auch hier gilt: Man sollte bei jeder
Wasseraufnahme immer mindestens fünf bis sechs Liter pro Person
auftanken.
| Daher empfehle ich dringend, Wassersäcke
mitzunehmen, z.B. von Ortlieb, denn die Aufstiege sind teilweise
sehr anstrengend und Verpflegungsmöglichkeiten gibt es an den
Anstiegen so gut wie keine! |
Unterkunft:
Wildzelten ist auf beiden Inseln relativ schwierig. Dies liegt zum
einen an der Topografie (sehr steinig, bzw. sehr steil) und zum anderen,
vor allem auf Teneriffa, an der zunehmenden Bebauung. Wir haben Radler
kennen gelernt, die durchaus zwei Wochen am Stück wild gezeltet haben,
allerdings haben sie dann sehr häufig unentspannt Stellplätze an
Hängen oder in der Nähe zu Häusern oder Strassen in Kauf genommen.
Kurz und gut, wir haben so gehalten, dass wir dann wild gezeltet haben,
wenn uns ein nettes Plätzchen angelacht hat, aber ansonsten haben wir
uns auch nicht gescheut, in Pensionen, Hotels oder auf dem einzigen
Campingplatz Teneriffas abzusteigen. Hierzu sei allerdings angemerkt,
dass es auf beiden Inseln keine Billigabsteigen gibt. Auch gibt es kaum
Pensionen, die auf Individualtouristen ausgerichtet sind. Man findet auf
beiden Inseln lediglich in den "großen" Städten Hotels und
vereinzelt auch Pensionen, die nicht gerade billig sind.
Unterwegs:
Beide Inseln sind vulkanischen Ursprungs und daraus ergibt sich auch
deren Profil. Teneriffa kann man umrunden und zwischendurch
einmal quer rüber über den Teide. Die Teideüberquerung ist sehr
anstrengend, da man auf knapp 2500m klettern muss, aber landschaftlich
DAS Teneriffa-Erlebnis. Der Anstieg geht durch wunderschöne Wälder,
dann verlässt man die Waldgrenze und fährt durch öde Landschaft in
den Vulkankrater hinein. Zwischendurch wird man immer wieder von
Mietautos oder Reisebussen voller Pauschaltouristen überholt, die
ungläubig Fahrradfahren mit vollem Gepäck anglotzen. Es eröffnen sich
immer wieder fantastische Ausblicke und oben kann man sich mit ein paar
Bierchen sehr gut für den Aufstieg belohnen!
Gomera bietet da schon ein anderes Bild. Diese Insel besteht zwar
fast auch nur aus kräfteraubenden Anstiegen, aber die Touristenbusse
sind etwas weniger, obwohl täglich mehrere Busse von Teneriffa
übersetzen. Die Insel ist kompakter und hat landschaftlich weit mehr zu
bieten als Teneriffa. Es gibt auf Gomera so eine Art Regenwald, d.h.
man fährt häufig in Nebelwände hinein, die Luftfeuchtigkeit beträgt
100%. Über Nacht (!) rostete meine neue Kette. Außerdem gibt es eine
ganze Reihe von Stränden, die mit Bussen nicht zu erreichen sind,
sondern nur mit PKW oder Fahrrad, d.h. tatsächlich gibt es hier gute
Möglichkeiten zum wild zelten. Was jetzt allerdings gute Strände mit
Strand und Zeltmöglichkeit sind, ist wahrscheinlich Glückssache.
Fazit:
Beide Inseln sind nicht besonders groß, sodass zwei Wochen ein gutes Maß sind. Wer noch länger Zeit hat, sollte mal darüber nachdenken,
nach El Hierro zu fahren. Diese Insel ist noch kleiner und noch steiler
und noch einsamer als Gomera.
Überwältigend waren vor allem das gute Wetter, die Vulkanlandschaft
Teneriffas, der Regenwald auf Gomera und die billigen Zigaretten.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: olischuetz@web.de
So, genug der Worte.......
......ab zur Diashow!!
Teneriffa-Impressionen
Gomera-Impressionen
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