Linktipp: Reiseberichte aus Spanien

Shop: Fahne Spanien

 

Teneriffa/ Gomera per Rad im März 2001

Für Eilige: gleich zu den Bildern

 

 

Kurze Facts:

Anreise/ Abreise: Last Minute von Frankfurt/M. mit LTur, Fahrradmitnahme

Reisedauer: zwei Wochen

Versorgung
Bäche oder Flüsse zur Wasseraufnahme gibt es nicht. In Teneriffa gibt es aber jede Menge Supermärkte. Da das Radeln bei extremer Hitze sehr schweißtreibend ist, empfehle ich dringend pro Person immer mindestens fünf bis sechs Liter Wasser am Rad unterzubringen.
In Gomera gibt es trotz der geringen Größe immer wieder Einkaufsmöglichkeiten, den Wasservorrat aufzufüllen, doch auch hier gilt: Man sollte bei jeder Wasseraufnahme immer mindestens fünf bis sechs Liter pro Person auftanken.

Daher empfehle ich dringend, Wassersäcke mitzunehmen, z.B. von Ortlieb, denn die Aufstiege sind teilweise sehr anstrengend und Verpflegungsmöglichkeiten gibt es an den Anstiegen so gut wie keine!

Unterkunft
Wildzelten
ist auf beiden Inseln relativ schwierig. Dies liegt zum einen an der Topografie (sehr steinig, bzw. sehr steil) und zum anderen, vor allem auf Teneriffa, an der zunehmenden Bebauung. Wir haben Radler kennen gelernt, die durchaus zwei Wochen am Stück wild gezeltet haben, allerdings haben sie dann sehr häufig unentspannt Stellplätze an Hängen oder in der Nähe zu Häusern oder Strassen in Kauf genommen. Kurz und gut, wir haben so gehalten, dass wir dann wild gezeltet haben, wenn uns ein nettes Plätzchen angelacht hat, aber ansonsten haben wir uns auch nicht gescheut, in Pensionen, Hotels oder auf dem einzigen Campingplatz Teneriffas abzusteigen. Hierzu sei allerdings angemerkt, dass es auf beiden Inseln keine Billigabsteigen gibt. Auch gibt es kaum Pensionen, die auf Individualtouristen ausgerichtet sind. Man findet auf beiden Inseln lediglich in den "großen" Städten Hotels und vereinzelt auch Pensionen, die nicht gerade billig sind.

Unterwegs: 
Beide Inseln sind vulkanischen Ursprungs und daraus ergibt sich auch deren Profil. Teneriffa kann man umrunden und zwischendurch einmal quer rüber über den Teide. Die Teideüberquerung ist sehr anstrengend, da man auf knapp 2500m klettern muss, aber landschaftlich DAS Teneriffa-Erlebnis. Der Anstieg geht durch wunderschöne Wälder, dann verlässt man die Waldgrenze und fährt durch öde Landschaft in den Vulkankrater hinein. Zwischendurch wird man immer wieder von Mietautos oder Reisebussen voller Pauschaltouristen überholt, die ungläubig Fahrradfahren mit vollem Gepäck anglotzen. Es eröffnen sich immer wieder fantastische Ausblicke und oben kann man sich mit ein paar Bierchen sehr gut für den Aufstieg belohnen!
Gomera bietet da schon ein anderes Bild. Diese Insel besteht zwar fast auch nur aus kräfteraubenden Anstiegen, aber die Touristenbusse sind etwas weniger, obwohl täglich mehrere Busse von Teneriffa übersetzen. Die Insel ist kompakter und hat landschaftlich weit mehr zu bieten als Teneriffa. Es gibt auf Gomera so eine Art Regenwald, d.h. man fährt häufig in Nebelwände hinein, die Luftfeuchtigkeit beträgt 100%. Über Nacht (!) rostete meine neue Kette. Außerdem gibt es eine ganze Reihe von Stränden, die mit Bussen nicht zu erreichen sind, sondern nur mit PKW oder Fahrrad, d.h. tatsächlich gibt es hier gute Möglichkeiten zum wild zelten. Was jetzt allerdings gute Strände mit Strand und Zeltmöglichkeit sind, ist wahrscheinlich Glückssache. 

Fazit
Beide Inseln sind nicht besonders groß, sodass zwei Wochen ein gutes Maß sind. Wer noch länger Zeit hat, sollte mal darüber nachdenken, nach El Hierro zu fahren. Diese Insel ist noch kleiner und noch steiler und noch einsamer als Gomera.
Überwältigend waren vor allem das gute Wetter, die Vulkanlandschaft Teneriffas, der Regenwald auf Gomera und die billigen Zigaretten.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: olischuetz@web.de

So, genug der Worte.......

......ab zur Diashow!!

Teneriffa-Impressionen

Gomera-Impressionen

 

Zur Homepage