Wandern im Rogengebiet (Mittelschweden)
| Im Juli 2002 waren wir wieder in Schweden.
Die Anreise erfolgte mal wieder per Scan-Rail. Diese war nicht nur die
günstigste Variante, sondern hatte auch noch den netten Nebeneffekt,
dass wir bei Hin- und Rückfahrt jeweils drei bis vier Stunden
Aufenthalt in Stockholm hatten. Dabei hatten wir einen sehr lustigen
Aufenthalt im Irish Pub am Hauptbahnhof während der Anreise und den
Aufenthalt bei der Rückreise nutzten wir zu einem gemütlichen
Spaziergang durch diese wunderschöne Stadt.
Wir waren ca. 10 Tage unterwegs, wobei das Wetter in der ersten Woche ziemlich schlecht war: Jeden Tag Regen, sogar Hagel, mehrere starke Gewitter, so dass wir einige Tage im gemütlich im Zelt verbrachten und unsere gestecktes Ziel, Flötningen, nicht mehr erreichten. So wanderten wir von Tännäs zum Hävlingen (TIPP!!!), verbrachten dort noch einige Tage zum Erholen und Kanufahren, machten dann einen Abstecher über Norwegen (Sylen) und beendeten unsere Wanderung im touristischen Grövelsjön. Während der ganzen Wanderung auf diesem Kungsledenabschnitt kamen uns bis zum Hävlingen KEINE anderen Wanderer entgegen! Der Wirt der Storrädtjärnstugorna erzählte uns, dass er im Jahr vielleicht 500 Übernachtungen zählt, die Hälfte davon Deutsche. Obwohl es sich um einen Abschnitt des bekanntesten Wanderweges Skandinaviens handelt, ist man hier wirklich noch alleine unterwegs. Im Vergleich zum nördlichen Kungsleden ist die Wanderung abwechslungsreicher. Es gibt viel Vegetation, aber auch weites kahles Fjäll. Es gibt relativ viele Anstiege und schwierige Passagen. Der Weg ist aber gut markiert und am Weg gibt es zahlreiche Windschutze für die vielen Paddler in diesem Gebiet, an denen man Feuerholz und Zeltplätze vorfindet.
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