01 Wirklichkeit und Sein
02 Verstehen im Regen
03 Freunde und solche, die es waren
04 Oh diese Frau
05 Wenn ich kein Akkordeon hätte
06 Falkenberg bei Nacht
07 Scheußlich
08 Wo ich einst lachte
09 Weisung
10 Bezahlung macht die Seele leicht
11 Finanzpläne
12 Wundermaschine
13 Mittelgebirge
14 Lüsterklemme
15 C-Dur
16 Waschmaschine
17 Landschaften Blühen
18 Wahrheit und Wissenschaft
19 Was macht mich das alles
20 Sponsor
21 Kassierer an der Kasse
22 Nachts im Wald
23 Stand Bye
24 Mein Ich
25 Friedliche Welt
26 Was ich dachte
27 Postmodern
28 Wenn der Tag mich quält
29 Mein Leben wie im Drehbuch
30 Erde


01 Wirklichkeit und Sein
Alles was wahrnehmbar ist
Und alles was ich jemals sah
War das, was es wirklich war?
Eine Synapse mit Kurzschluss
Ein Gedanke in der Rückkopplung
Alles was vorstellbar ist
Stellt sich jemand vor
wünschen weckt die Hände
lang vor dem Ende
Die Phantasie blüht unbegreifbar
Bunt und reichlich
Eine Resonanzkatastrophe
der Gefühle mit Soße
Heile Welt von der Stange
Hält manchmal ziemlich lange
Meine kleine Idee
kam viel zu spät
Meine kleine Idee
kam viel zu spät


02 Verstehen im Regen

vergessen bei ein paar Bier
ich sagte nein,
doch schon schwappte der wein in mein Glas rein
verstehen im Regen
ich wollte mich nie mehr so uncool bewegen
ich sehe die Welt
gespiegelt in der Pfütze
es tropft von der Mütze
oder hab ich gar geweint?
es ist doch interessant zu erfahren
wie die Welt funktioniert
darum hatte ich studiert
vor allem Thermodynamik und Physik
auch die Fouriertransformation ist gar nicht leicht
was ich jedoch nie begreife ist die Art und weise
wie Frauen still und leise
den Verstand manches Mannes vermindern
man kanns kaum verhindern und dann
fängt der Ärger an

Ach damals
als ich weinte
weil mein Freund
mir die Freundin ausspannte
war das romantisch, aber nein, es war scheiße
und ich allein
es ist spannend wie Zusammenhänge sich erschließen
Erkenntnis und Wissenschaft kann man durchaus genießen
außer Jura finde ich alles wissenswert
wenn es mir jemand gut erklärt
sogar die Geisteswissenschaft
entwickelt manchen spannenden Ansatz
den ich schätze
aber genausowenig begreifewie die Art und weise
wie ein Fläschchen Wein still und leise
den Verstand manches Mannes ruiniert
obwohl er es kapiert
kann man es kaum verhindern und dann
fängt der ärger an

denn damals, als ich vom Fahrrad fiel und dann in den Mülleimer kotzte
war das romantisch?...

Trotz größter Intelligenz, geht manches in die Hose! Sogar bei mir,
WIE KANN DAS SEIN???
Es ist ganz leicht, so ein kleines Lied zu singen
es ist ganz einfach, schön zu sein, wenn man schön ist
doch wie gelingt es bloß, aus Scheiße Geld zu machen
dass Millionen von Menschen über schlechte Witze lachen?
da sagt der Philosoph (der Sozialdarwinist), dass so ein Witz kein schlechter Witz ist
und ich verstehe, doch trotzdem bin ich gekränkt, wenn das gute in Bedeutungslosigkeit versinkt
und damals, als man mich vergass
und jemand plötzlich an meinen Platz saß
war das romantisch
ich denke nein, es war traurig und ich allein
verstehen im regen
vergessen bei ein paar Bier...

03 Freunde und solche, die es waren
Irgendwo im Fernverkehr
Irgendwann nach der Verwesungsfeier
Irgendwer nimmt es schwer

Vergessen macht leer
Verweigern macht frei
Vermögen muss man mögen

Frauen für die Welt
Das kleine Einmal eins der Verführung
Schönheit tröstet auch den Mann im Mond
Und den, der tief im Walde wohnt

Vergessen macht leer
Verweigern macht frei
Vermögen muss man mögen

Aus Mangel an Zukunft
Erscheint es wie Vernunft
So langsam möchte ich wissen, wer ich bin
Denn ich weiß schon, was ich will

Vergessen macht leer
Verweigern macht frei
Vermögen muss man mögen

04 Oh diese Frau,
die mich bewegte, war wahnsinnig kühl
als ich ihr sagte, ich muss noch etwas weiter, ich meine näher, zu dir, dichter und enger
also ich wollte nur fragen, würdest du mit dir schlafen?
meinte sie: Unter einer Bedingung
und zwei Vorbehalten
und dann aber nur
in der Kombination
von Neumond, Champagner und der richtigen Laune
also eigentlich nie!
Aber nein!
Sie ist schön, charmant und gescheit
leider ist der Wahnsinn wirklich nicht weit
ich spüre ihn schon
und sehe Visionen
hemmungsloser Sex mit ihr würde sich lohnen
Doch Sex
ob hemmungslos oder nur als Gefallen
gönne sie zwar allen,
aber mit mir sei bei ihr die Spannung vergangen
sage sie betörend wie nie
der Hüftschwung und ihr lachen
können alles vergessen machen
aber nicht für mich c f es as
sie sitzt zwar am Tisch
doch sie mag keine Getränke
sie mag keine Anekdoten
Witze sind ausdrücklich verboten
Oh diese Frau trieb mich in den Wahnsinn
in die Verzweiflung, in die Alimentation
staatlich gefördert
von Freunden bedauert
von Frauen vergessen
hab ich gelangweilt zu hause gesessen
doch dann kam sie an
wollte mich küssen
aber nicht weiter
und wieder war es schwer
dem Wahnsinn zu entkommen
ich war wie benommen
und sie, sie strahlte
wie ein Reaktor
so heiß wurde mir
und in der tat sagte sie zu uns beiden wir
wir sind unzusammenhängend
wir sind leblos, fatal und
anti-orgiastisch
kontraproduktiv
derart brutal
konnte sie sich ausdrücken
Oh, diese Frau
trieb mich in den Wahnsinn
doch zum glück war das nicht weit
nur ein kleiner schritt
und schon war ich da
und sie sagte, als ich klagte
geht doch zurück dieses kleine stück
es trieb mich hin und her,
her und hin ohne Sinn
gefangen im Regelkreis
ich dachte, ich halt es nicht mehr aus
doch ich irrte und wirr
verging zeit bis das leid
sich löste, ich döste dann weiter
und irgendwann war es doch vorbei


05 Wenn ich kein Akkordeon hätte
Stünde ich jetzt nicht an dieser Spielstätte
Doch es kam so wie es kommen sollte
Vermutlich sogar weil ich es so wollte

Meistens sang ich nur vor einer hand voll Leuten
Und ich fragte mich, was soll es bedeuten
Die Kulturelite findet meine Texte schlau
Doch ansonsten interessiert sich dafür keine Sau

mein künstlerisch poetisches Engagement
Beschäftigt mich schon Jahre lange
Immer wieder singe ich gegen den Kapitalismus
Doch die Verbrecher sind immer noch auf freien Fuß

Hat das also alles keinen sinn?
Schmeiß ich es dann lieber hin?
Die Alternativen liegen in verborgenen tiefen
der Persönlichkeit, also nicht weit

Ich weiß schon gar nicht mehr was ich noch singen soll
Manche meiner Lieder die waren zwar toll
Doch habe ich damit etwas bewirkt
Oder nur ein bisschen Harmonie zerstört

Wie bringen wir neuen Schwung
In die Weltverbesserung
Der nächste Umsturz kommt bestimmt
Fragt sich nur, wem er was bringt

Alle die sagen, das bringt doch alles nichts
Denen wird alles wirklich nichts bringen
Doch die anderen bekommen auch nichts geschenkt, Geschweige denn hinterher geworfen
Selbst organisiert und solidarisiert, sei es in Gewerkschaften, Verbänden oder NGOs
Geht es nur langsam voran, wenn überhaupt
Der Gegner ist so stark wie nie
Er bedient sich modernster Technologie
Und progressiver Meinungsbildungskampagnen
Die von den besten Werbeagenturen konzipiert und umgesetzt werden
Die Medien werden unterwandert und instrumentalisiert
Aufgekaufte Pseudogewerkschaften nicken die Wünsche der Arbeitgeber ab
Politiker schlachten ihre Omas
für einen schäbigen Arbeitsplatz im Bestattungsunternehmen
auch die Universitäten wurden in die Abhängigkeit von Geldgeber getrieben
Großkonzerne schleichen sich in Schulen, Kinos und Kirchen
um ihre Interessen als gesellschaftlichen Segen zu verklären
Konsumkritische Menschen dürfen sich in sozialen Nischen frei entfalten,
aber wenn sie sich unvorsichtig zu weit herauslehnen,
hetzt sie der Gegner durch alle Instanzen unserer lahmarschigen Gerichtsbarkeit,
Das kann Jahre und Millionen kosten. Wer kann sich das leisten?
z.B Energieversorgungsunternehmen der Fußballbund oder Automobilkonzerne;
aber ich nicht, darum halte ich jetzt lieber meine Klappe

Wenn ich nicht zum Akkordeon sänge
Zöge sich dieser Text nicht so in die Länge
Unsere Generation wird die Zukunft verpfuschen
Aber alle helfen mit es zu vertuschen
Ich weiß bescheid, es ist höchste Zeit
Für das sofortige Ende der Überheblichkeit

06 Falkenberg bei Nacht
Wohin die große Reise führt,
welcher Zug war den verkehrt
verzweifelt im Regionalexpress
ich komme dort nie wieder weg
in Falkenberg am Anfang der Nacht
Der Bahnsteig Menschenleer, den Anschlusszug vor verpasst

wer am Hauptbahnhof wohnt
und sich der Intercity lohnt
kommt schnell ans Ziel
egal wohin er auch will

doch beim öffentlichen Personen Nahverkehr
fährt man langsam und die Blicke sind leer!
Falkenberg bei Nacht
des Schicksals Laune hat mich hergebracht

Ein verschlossener Wartesaal, eine verwaiste Unterführung
Traurige Lichter am Taxistand, wo ich eine Imbissbude fand
Die Frau hinterm Tressen, die sagte mir
Wenn kein Zug mehr fährt dann bleib halt hier

Nach der dritten Currywurst
Überfiel uns eine unglaubliche Lust
Und wir taten was man tut
Wenn man sich fortzupflanzen geruht

Von Peking bis nach Istanbul
Von Kaliningrad nach Lisabon
Da war ich schon
Unterwegs auf endlosen Schienen
Doch hängen geblieben
Eines Nachts in Falkenberg

Metropolenhauptwohnsitzinhaber
Schwirren hin und her, auch zum Theater
Reise freudig und mobil
Unterwegssein ist das ziel

Dabei tun sie so als sei das richtig
Wer viel rumfährt ist wohl wichtig
Aber mein Glück und mein Lebenszweck
Der ist wo er ist, darum muss ich nicht weg

Heimatverweigerungshaltung trifft beizeiten
Auf die Verbreitung von Halbwahrheiten
In Falkenberg bei Nacht
Hab ich über alles nachgedacht
Und dachte mir
Solange ich nicht nichts Besseres weiß, bleibe ich hier!

 

07
Schön scheußlich sagte das Scheusal und kam an
bekleckerte einen dummen jungen Mann
die Waschmaschine fiel zum Fenster raus
und das Scheusal setzt sich auf die Oma drauf

doch das ist alles nur
ein kleines Verwirrspiel der Natur f g
die meint es nur gut
und beschleunigt die Dynamik
mit Orkanen und Tsunamis
schon die kleine Überschwemmung
sorgte für Beklemmung
und nun?

Sitzt der verfaulte Kadaver
neben dem Berater
Geschwüre und Gebein
fallen immer noch drauf rein
danken ihrem Arbeitgeber
und versterben wenig später
das ist doch alles in der Tat ein soziales Attentat
es wurde ganz oben geplant
und die Massenmedien winken
mit Popcorn und Bierschinken
und selbst die Schülerzeitung
verbreitet die richtige Meinung
und nun?

Der Tod träumte mal wieder von tödlichen Gefahren
die Apokalypse wünscht er sich seit vielen Jahren
doch der Skandal führt nur zu unbezahlten Überstunden
der Sommerurlaub ist im Sumpf verschwunden
das ist doch nur
eine Frage der Kultur
schiebt der heilige Geist
eine Nummer im Bordell
dann helfe ich ihm gern und schnell
doch er will mit mir nicht teilen
drum muss ich draußen bleiben
das war es dann wieder mal, mit der Körperlichkeit
ob Natur oder Kultur
der Wahrheit auf der Spur
trotz bester Vorsätze
ans Ziel kommt man nie
und es bleibt Ideologie

 

08 Wo ich einst lachte
Was mich später traurig machte
oh so sehr
wo kommt das her?
von all dem Leid auf der Welt
kenne ich kein tausendstel Prozent
wie leicht alles wäre
wenn es nur gut und böse gäbe

ich verstehe doch die Welt
und kann sie nicht ändern
Wird sich das noch zum Guten wenden?

Mein Heimatland
Vermisste ich erst nachdem es verschwand
So viele Menschen
Wollen leben und nicht kämpfen
Nie wieder Krieg!
Führt die Vernunft zum Sieg
Die Macht macht mir angst
Sie ist zum Machterhalt verdammt

Erkenntnis und Gewinn
Lüge und Geschichten
Zeit zu verzichten

Wo ich einst lachte
Was mich später traurig machte
Unverstand
nahm zu oft Überhand
Religionen und Nationen
Ermordeten Millionen
Doch die Menschen
Wollen Leben und nicht kämpfen

Gemeinsam stark
Es kommt ein neuer Tag
ohne Attentat

09
keine schöne Weisheit verlässt den Mund der wahrhaft doofen, was ich weiss, weiss ich so sehr und vergesse gar nichts mehr das Lager der Entrechteten füllt sich leider allzu schnell wo Erkenntnis reift, Beachtung streift und das gequälte Arschloch pfeift
kiloweise Mondgestein kommt montags frisch bei aldi rein es sei doch verflucht wer das Billligprodukt sucht doch der Harz 4 General verschlampte seinen Masterplan jeder muss mal sterben aber manche werden erben ja so ist das, und deshalb will ich nicht mit doch als ich das sagte, bekam ich einen Tritt
eine Weisung weist den Weg zum ziel da will heute aber keiner hin wo auch immer, kreuz und quer das Institut ganz plötzlich leer ein Gläschen auf den Niedergang abends fängt die Orgie an links der Fuß und rechts ein Schwanz doch manchem lang ein standard-tanz
im Single-Club vereinsamt sein ach, alles könnte beser sein postmodern und online kaufen gps auch beim laufen wer das nicht will, will umso mehr auto fahren und schnell ans Meer Thermodecken, Poesie passt zusammen wie noch nie ja so ist das, und deshalb will ich nicht mit doch als ich das sagte, bekam ich einen Tritt
Rote Mütze, blauer Schal hatte auch ich, irgendwann einmal die Armee der willigen auf dem Weg zum billigen Leben wie im Hundezwinger einmal rein und dann für immer das ist doch die letzte Scheiße ich verzichte gern auf diese Reise

10 Bezahlung macht die Seele leicht, ein Auto schont die Glieder, und erst der Charme und das Geschick, das Dekollete, ein tiefer Blick, das ist so schöng, dass es ein jeder, das ist so angenehm
Plötzlich ist die ZEIT DEIN FREUND, glücklich vereint, die sonne scheint, auch wenn man mich verhaften täte, die Realität rächt sich durch Sex, den hatte die falsche Frau mit dem falschen Mann. wenn ich sehe, was die hübsche Blondine mit dem Abteilungsleiter und der Arbeitslose auf dem Straßenstrich
ich habe doch nur davon geträumt. Da wird der Geist befreit, zuckerleicht. Keine Tyranei durch Fleischeslust, sondern Tantrasex im Überfluss. Plötzlich ist die ZEIT DEIN FREUND, glücklich vereint, die sonne scheint, viele PROBLEME lassen sich lösen auf, durch Reichtum, auch Reichtum ist relativ. es geht darum ein bißchen mehr zu sein, und mehr, für alle das ist schwer
Plötzlich ist die ZEIT DEIN FREUND
glücklich vereint, die Sonne scheint

11
Wir schlendern ein bisschen über internationale Finanzmärkte Wir winken mit dem Taschentuch in Richtung Lebensmisere Wir nehmen uns zeit für den Zeitgeist Und es bescheißt Der Kartengeber schon beim erklären der Regeln Wir wollen trotzdem gewinnen Es erscheint unser Advokat Und es kommt zum Eklat Wir schlendern ein bisschen durch das Was man eine eigene Meinung nannte Ein üppiges Buffet für die Claqueure Die Arbeitsmisere nimmt dem Argument die Schwere Der Pressesprecher rückt es dann ins rechte Licht Und ein nichts hat dann Gewicht Wir schlendern ein bisschen durch virtuelle Welten geschwätzig ist der Avatar und erzählte was ich selber sah Analyse der Selbstfunktionen Das System will alle holen Doch wir stehen nur auf der Aussichtsplattform Ganz konform Wir genießen den frisch geputzten Marmorglanz Mit beredtem Schweigen und rhetorische Brillanz Auf dem Parkett der High Society Da versagten wir noch nie

12
Die große Wundermaschine wundert sich, wenn ich sie bediene ich staunte auch, dann hab ich kapiert dass die Maschine gar nicht funktioniert Die Wundermaschine steht still was niemand richtig glauben will und aus Freude an ihrem Besitz hält jeder es für einen schlechten Witz Die Wundermaschine war nicht nur teuer anstatt zu veralten wird sie von tag zu tag neuer ansonsten ist sie geheim, und jeder möchte teilhabe sein Die Wundermaschine wirkt wunder weltweit alle sind für diese Wunder ständig bereit in kürze soll es erstmals geschehen doch bis jetzt hat es keiner gesehen Die große Wundermaschine verfolgt keine eigenen Ziele alle Wünsche hat man ihr einprogrammiert man hofft dass sie ihren Maschinenverstand nicht verliert denn die Bedienung durch Menschen ist streng verboten womöglich führt das bei den Bedienern zu Toten wozu man sie braucht, hab ich erfolglos gefragt, ich glaube diese Maschine hat total versagt!

13 Grüße aus dem Mittelgebirge ich war dort in der Mitte des Lebens
Später stand ich da am Mittelstreifen, flickte meine Autoreifen.
Das Auto war nur Mittel zum Zweck denn ich wollte weg und dann fuhren wir ans Mittelmeer
nach ein paar Bier hatten wir keine Kopfschmerzmittel
mehr alles so mittelmäßig sagte ich
in der Mitte meiner Gedanken hörte ich auf und die Gedanken versanken
ich sah mich um wir standen wir am Strand die F üße im Sand,
die Köpfe in Bewegung in jeder Richtung eine Regung
so weit und ohne Ende
wenn es gar endlos wäre, irgendwann kommt Leere
wohin gehen die schönen Frauen und mit wem
Ist das ein Ziel, oder eine Phantasie? Ich nehme Kopfschmerzmittel nie.
Ich muß meine Mitte wiederfinden, so überall und nirgends war ich verteilt,
wo ich saß, saß ich im stehen sah mich gehen und fuhr fort aus jenem mittelgroßen Ort
Es war erst Mittwoch aber doch, oder gerade, zerfiel die Woche schon in Tage
Jeder Tag in seine Teile
dazwischen rennt in eile ein ich von der Mitte bis zum Rand und es verschwand

14 eine Lüsterklemme trieb mich in die Enge um mich zu verfolgen half ihr der Lötkolben In der Ecke dachte ich nach zum denken gibt es immer bedarf die Logik war durch Angst getrübt doch dann merkte ich: der Lötkolben lügt! geht das schnell und fein mit dem Hammer und dem Beil? geht das sparsam und korrekt, mit dem Lötkolben perfekt die Stimme dieser Generation dfgd erklingt im Mobiltelefon wer empfängt und sendet wer Wissen vorsätzlich verschwendet digitale Höfflichkeit cd spart Daten und Zeit, das tut mir wirklich leid f g a Solo af af dc mit dem Multimeter fand ich später Strategien für und wieder cd Gedichte und Lieder Für Ende und Anfang Für Freiheit und Zwang für Wissen und Dummheit für Arbeit und Freizeit für Verlust und für Gewinn für Unsinn und Sinn

15 C-Dur was für eine Schöne ZEIT Weit und breit kein Problem konnte ich sehen Cdur, was für eine schöne Zeit dazu noch amoll da liebten wir uns toll doch nicht toll genug war es gar Betrug der liebliche Klang währte gar nicht lang Cdur, was für eine schöne zeit und der Klavierlehrer wollte es etwas schwerer ein b oder fis da bekam ich sogleich schiß wie groß ist hier die Wahl, das wird eine Qual C Dur das langweilt doch nur sagte mein bester Freund ließ mich allein mit meiner trivialen Harmonie so schön wars später nie Beim dominantseptakkord ging ich fort aus meiner Heimatstadt ich hatte sie längst noch nicht satt doch jeder sagte mir: Nur Looser bleiben hier Nach der letzen Kadenz erkannte ich die Tendenz hinein in Metropolen was wichtig ist, kann man dort holen doch für mich gab nur ein Liedchen in C-dur C Dur war eine schöne Zeit doch es tut mir leid es muß weitergehen dann werden wir sehen

16 Waschmaschinen ohne Wasch - pulver mit Intimgeschmacks - verstärker ohne Stärkungs - wirkungs los zur Meinungs - Bildung wie der Kindergärtner - ei bleibt ein Ei, bleibt ein Ein Sonntag ess ich zwei Putzen ohne Aufputsch - mittel los bei der Spar - kasse voll ist klasse - nkampf gegen Wadenkrampf Reichtum bleibt Sau - erei und ein Ei bleibt ein Ei sonntags ess ich zwei Stehimbiß ohne Klo - brille mit Bruchstelle das wird mir schon zu viel - fällig ohne Einfalt -s Pinsel ohne Maler - ei bleibt ein Ei bleibt ein Ei Sonntags ess ich zwei Der dicke Kapital -ist ist was er ist. Mus bleib mus auch im Kommunis - musen sind dekadent wer mit dem dicken Künstler pennt verrät den Klassen kampf erspart sich Wadenkrampf. Mus bleibt mus ich gehe jetzt zu Fuß mein Mercedes schwimmt im Fluß POSTMODERN lebt es sich länger spannend ist die Welt für An fänger

17
Die Landschaften blühen cmol b bunt stehen die Möbelhäuser g cmol und noch viel bunter erblüht Wochentags cmol b g cmol der Parkplatz, und voller Freude cmol b fahren die Autos der Leuteg cmol die Straßen entlang f es d jahre lang
gebaut wurde viel, vor allem für alle da ist nicht mehr nur die Einkaufshalle da ist ein Shopping-Paradies und ein Service Büro im Kellergeschoß das Kundenklo ist das nicht schön für die Welt, ist das nicht schön
Es wird freundlich gesungen das Taschentuch geschwungen Adieu, Gedanken und Passanten ich weiss nicht mehr wo ich war obwohl ich immer da blieb sah die Welt blühen die Menschen verwelken was soll man da denken? Was machen mit der Welt wenn sie uns nicht gefällt?
War mal eine Zeit ohne Neid? Vermutlich nie! Eine ohne Lügen, von wegen doch der Segen, durch Technologie ohne Mühen gabs ihn nie so ist das mit der Welt auch wenn es uns nicht gefällt Wie groß ist die Not, oder scheint es sogar als sei es das Ende, der Tod oder schlimmer Aber nimmer und niemals soll sie uns erwischen wir werden uns erfrischen dann wird diese Welt wie sie uns gefällt

18 Wahrheit und Wissenschaft sind unsere Waffen c dur b dur
Trunksucht und Bequemlichkeit rauben uns zu oft die ZEIT f g amol
Doch unerträglich sind die Geister der Vergangenheit, die gequälten Kreaturen der geistigen Leere und die Hochfinanz mit dem langen Schwanz ihrer Freunde und Clacquere, der Nachahmer und Speichellecker
gewarnt sei auch vor bildenden KÜNSTLERN, die sind doch nur der HOFSTAAT des Geldadels
Wie will ich werden wenn ich bin cdur-ddur-edur
hart ist das Leben auch für Kleingewerbetreibende
gut sortierte MEDIENVERTRETER sind Vollstrecker der allergrößten LÜGEN,
Hand in Hand mit Public Relations-Managern sorgen sie für eine falsch informierte Welt.
Doch Wahrheit und Wissenschaft sind unsere Waffe Faulheit und Beqeumlichkeit rauben uns zu oft die Zeit
MELODIE auf amol enden
Viele junge Menschen sind entsetzt von dieser Welt,
sie wollen sie ändern, doch die MEDIENMASCHINE absorbiert die Energie
und die schlausten von ihnen, werden aufgesaugt und integriert
Übrig bleiben immer die, die gar nichts wollen ihre Faulheit wird zur Ideologie!
Soll man den Staat für allen Mängel verantwortlich machen?
Das mache ich hier auch! obwohl ich nicht weiß, was ich weiß und es interessiert mich einen Scheiß
MELODIE
Was soll man nun tun, fragt man sich, und keiner sagt es. Dabei gibt es so vieles was uns nützt!
Das lernt man in der Schule Wahrheit und Wissenschaft ist unsere Waffe c dur b dur
Faulheit und Bequemlichkeit rauben uns zu oft die ZEIT

19 Was macht mich das alles was alles mit mir zu tun hat und dann betroffen Was läßt mich die Welt und alles in ihr was ruhig ist und schweigt so unberührt Refrain: werde wie der vater war mache weiter wie der Lehrer sagt vergiß nicht, was die Liebe fragt wo willst du hin? denk nicht zu viel Wiesoteil: wieso malst du denn ein bild das kann man doch auch fotografieren wieso machst du denn ein Foto das kann man doch auch so anschauen Bridge Was ist mit dem Freund der plötzlich versäumt zu sehen, mich zu treffen was tut er die ganze Zeit aber manchmal, anstatt zu ruhen hat man wichtigeres zu tun Die Wachstumsspirale ... sah der junge Blüte in die Augen du kannst uns gern vertrauen wachse weiter und beweise dass sie stimmt die ganze scheiße werde wie der Vater war mache weiter wie der Lehrer sagt vergiß nicht, was die Liebe fragt wo willst du hin? denk nicht zu viel

20
Der Sponsor fickt das tote Huhn Und der künstler sagt: das muß er tuncdah cm Alle läuft in seinem Sinne denn wo das Geld ist auch ein Wille doch die Kunst die sei authentisch am besten schön und immer frisch doch wie kann sie dann den Mensch ernähren denn der will nicht nur von Ehre leben Der Künstler ist schon groß geworden zwar ist er reich, doch nicht verdorben er künstelt fürs Establishment denn der mensch der denkt, das Geld das lenkt Doch der Künstler der lebt weiter wenns im schlecht geht schreit er muß er dann dem Sponsor dienen wird er sich ganz gut bedienen cmol dmol fdur....Emol dmol dann cmol Der Sponsor fängt das große Huhn der Künster der grillt es nun Sie sind jetzt gute Freunde und erfreuen sich an der Beute Kunst sie sei authentisch am besten schön und immer frisch doch will sie groß und herrlich werden muß sie sich hin zum Geld begeben Refrain cmol dmol fdur....Emol dmol dann cmol

21
A: a mol B: Gmol C: Dmol, gmol, cmol, fdur D: Cmol, Gmol Zwischenteil: Cmol, Gmol, Dmol Cmol, Gmol, Dmol fdur, amol, emol A
Der Kassierer an der Kasse, kassiert Geld für eine Tasse B Der Lehrer auf der Lehrerin steckt tief in ihrem Körper drin C die Nacht, die mit der Nachbarin verbracht, geht auch zu Ende und danach D übernimmt der Tag die Macht, hält menschen wach A Der Vertreter tritt zur Tür hinaus, der Architekt, der plant ein Haus B der Fahrer mit der Beifahrerin, im Fahrzeug zeugt er ihr ein Kind C der Arbeitslose kauft ein Los, legt die Hände in den Schoß, alles ist so aussichtslos D was ist denn überhaupt, wer wird noch gebraucht? Es kann doch nicht gehen, das wir nichts mehr verstehen, A der Rat der alten ist am verkalken, viele menschen so schlau, wissen doch nichts genau B und während der Sänger noch singt, wird aus dem Baby ein Kind aus dem Schüler ein Mann, der gut arbeiten kann C und die hübschen Blondinen, die so hübsch da liegen können gut verdienen, werden älter und kriegen Dimmer entsetzlich viel mehr, als ein schüchterner Herr A Der Lebensberater, er hat mir erzählt B dass ihn sein Job entseztlich quält C die Beratung im Beratungszimmer wird von mal zu mal immer schlimmer D bis der Berater versagt, sein Patient ihn verklagt wo führt das hin? hab ich mich gefragt

22
Ich habe die Nacht im Wald gesehen ich habe die Welt im Schlaf erlebt ach wie war das schön Aus den versteckten Lautsprechern dringen synthetische Vogelgeräusche, die von einem bedeutenden Künster für Vogelgezwistscher-Klanginstallationen zusammengestellt wurden Videoprojektoren werfen die Bilder großer Philosophen auf das Laub der Bäume, die sich leicht im Wind bewegen Ich habe die Nacht im Wald gesehen ich habe die Welt im Schlaf erlebt ach wie war das schön Unter der Rotbuche sitzt ein Künstler mit einem WLAN-Laptop und überprüft seine interaktive Homepage Die Antennen der MOBIL-Funknetze sind im Geäst der dünnen Kiefern kaum wahrzunehmen. Ich habe die Nacht im Wald gesehen ich habe die Welt im Schlaf erlebt es noch lang nicht zu spät der Wind, der schlief viel tiefer als ich Es kam vorbei ein Hund oder ein Wolf oder war es doch ein Pilzesammler? Auf den Knien kroch er vorbei er hatte ein GPS dabei, die synthetische Stimme sagte: JETZT LANGE GERADEAUS dann kommt das hause vom Nikolaus ich habe die Nacht im Wald erlebt und dann hat sich der Boden gedreht bis ich fiel und dann war es still

23
Alle Maschinen stehen Stand By
eine Weile lang
Die Maschinen gehen jetzt an und funktionieren dann funktionieren von spät bis früh
ersparen den Menschen viele Müh e
Doch dann stehen die Menschen Stand By dabei wären sie lieber frei
Die Menschen fragen dann
bei Arbeitgebern an darf ich machen, darf ich tun was darf ich nun doch viel zu lang bleibt es dabei
sie stehen noch stand by wer nicht mehr will, der sagt Good Bye und verschwindet dann
doch die Welt ist schon so klein holt die Menschen wieder ein
Die Menschen fragen dann
was fange ich mit mir an
gibt es für mich einen Platz auf dieser Welt oder kriegt man den für Geld?
Wer nichts hat, dem wird auch nichts gegeben und treffen kann das jeden!
Das muss auch so sein, die Kapitalverzinsung ist sonst viel zu klein
Das Leben ist keine Wunschkonzert aber von vielem bleibt man ausgesperrt
steht wartend Stand By währenddessen geht das Leben vorbei

24 Mein ich und dein du
das wir zwischen uns findet keine Ruh
doch es ist still
weil ich es will
kein ton dringt ein
es könnte alles sein
sofern ich es will

Innen drin in meinem Hirn passiert plötzlich was, was ich nicht will
und es muss raus oder nein ich verrate es nicht bewahre das Gesicht denn es ist meins

Mein Ich
das man kennt und mit meinem Namen nennt
ist es nun viel oder nur: ein Bild, ein Klischee
das tut doch niemand weh, oder doch?

So klein, könnte es sein
doch im Gewühle brodelt der Kosmos der Gefühle
so dass es raucht und Zeit verbraucht
Wenn es geschieht was niemand sieht
was wird es sein?

25 Die friedliche Welt dm ist dem bösen versperrt die Kraft der Giganten wird ehrlich geteilt am, die Liebe der Wesen und sie Schönheit der Frauen darf jeder geniessen am ganz zu schweigen vom Wetter das wird immer besser
Alles was häßlich oder schwach am dient zur definition der Eliten Ein wundervolles jetzt und hier ist der Rest das letzte was noch nicht gelingt ist die Sehnsucht und der Schmerz Trauer und Neid auch die Zeit heilt nicht jedes leid Friede kehre ein in die Geister und die Beine Bewegung auf dem Land und in der Stadt Inspiration, Innovation, Funktion Alles wird perfektioniert sogar die Scheiße läuft wie geschmiert und wenn dann einmal an einem traurigen Tag das Böse gewinnt dann muss uns gelingen, dass was neues beginnt

26 Was ich dachte, als ich tat war ein kleines Attentat was ich tat als ich dachte und mein Gegner herzlich lachte war in Relation zur Emotion der blanke Hohn das Genie schwebt in Gedanken was ihm seine Feinde danken schön ist die Kunst und traurig das leben Sex, Geld und Macht, das gefällt jedem und das Problem mit dem System, ich würds gern verstehen als ich wünschte, was nun sei wünschte ich mir, es sei Mai als war, was ich mir wünschte war es leider schon der Fünfte Monat ohne Spaß, was soll denn das? Als ich verstand, was ich sah schien mir plötzlich alles klar doch als ich sah, wie dann verschwand was ich einst so logisch fand versagte die Theorie, denn sie passte nie als ich sang und mich beschwerte was jeder Objektivität entbehrte war das mehr vage als klar aber auch ein bisschen wahr doch wenn sich ein Idiot erregt und seine Faust nach oben hebt wird mir angst und bang, ich verschwinde dann

27 Postmodern
2009
Wir laufen um die Welt
Und fahren auf den Mond
1000 Meter hoch
ist das Häuschen feiner Leute
Die Schönheit der Welt
Ging mal wieder verloren
Und wird postmodern erneut geboren
Jeden Tag zwei Fotos von mir und meinen Liebsten
Wohin mit all den Bilder und dem Gestaltungswillen
Ein Zaun bis zum Himmel bietet Platz zum malen und
dahinter kann man Ruhe bewahren
während die anderen zur Hölle fahren
Männer und ihre Weltrekorde
Ihnen öffnet sich so manche Pforte
Die zum innersten der Dame führt
Da ist sogar der stärkste Mann gerührt
Die Schönheit der Welt
Ging mal wieder verloren
Und wird postmodern erneut geboren
Wohin mit der Bedeutungslosigkeit
Für die meisten ist der weg zu weit
Mit dem Tempo das ich endlich erreicht habe
Dauert es zum Ziel nur 180 Jahre
Doch vorher bin ich längst gestorben
Dabei wäre es grandios geworden


28 Wenn der Tag mich quält
2009
Und die Nacht mich vergisst
Dann wäre es schön
Wenn wir uns mal wieder sehen
Ich dachte irgendwann
Kommst du bei mir mal an
Und willst wissen was geschah
Doch bis jetzt war niemand da
Selbst ein langweiliges Buch
Ist für viele genug
Der Fernsehapparat
beendet manchen Arbeitstag
Ich dachte irgendwann
Fängt etwas anderes an
Kurz vor dem Langeweile-Ausverkauf
Nimmt das Verhängnis seinen Lauf
Wenn die Nacht mich quält
Und der Tag mich vergisst
Dann wäre es schön
Wenn wir uns mal wieder sehen
irgendwann
Komme ich bei dir mal an
Ich würde gern wissen was bei dir geschah
Doch vermutlich ist alles so klar
So wie bei allen anderen auch
Erfolgreich, ergraut oder Bierbauch
Fragt sich nur, wie viel und wie alt
Die Kinder schon sind und ist das Häuschen bezahlt
Ziellos im Lebens-Mitte-Tief
Entzug von Sozial-Prestige
Oh Gott, ausgerechnet der Spaßbremse
fiel alles in die Hände
Doch die Klugen und die Braven
Dienen gern als Wohlstandssklaven

29 Leben wie im Drehbuch
Ende 2009

Die Lösung aller Probleme
In höchstens 90 Minuten
Genau rechtzeitig wird alles gut
Die bösen bestraft die guten so klug
Und warum?
Weil es so im Drehbuch steht…

Es passt was passen soll
Erfolgreich in Dur und Moll
Verliebt im entscheidenden Moment
Wer das nicht kennt
Der lebt vielleicht im richtigen Leben
Man muss es zugeben
Da ist so vieles launig und lahm
Das man es nicht als Drehbuch nehmen kann!

Ich gebe es zu
Dieser Tag ist wieder mal
So langweilig und auch banal
Gelangweilt zwar, würde ich das aushalten
Doch viel lieber wäre es mri das Programm umschalten

Was leider nicht geht: Mein Ich ist nur ein Programm
Das Ich ist eine ziemliche lasche
Doku-soap, das ich nicht lache
Seit so vielen Folgen ist nichts mehr passiert
Fragt sich nur, wer so was produziert.

Der Trotz versenkt das schiff
Und der Neid lässt es verbrennen

Das Schicksal ist bestimmt
Ein Autor der keine Gage nimmt
Und deshalb ist mein Handlungsstrang so öde
Der Held erfolglos und die Nebenrollen ganz blöde
Verglichen mit inszenierter Wirklichkeit
Tun mir bei meiner Show die Zuschauer leid!

Die Lösung aller Probleme
In genau 90 Minuten
rechtzeitig wird alles gut
Die bösen bestraft die guten so klug
Und warum?
Weil es so im Drehbuch steht…

Doch hier und bei mir
Ergibt sich alles wie vorhergesehen
Weder Tragödie noch Happy End
Wer dabei zuschaut ist längst eingepennt

30 Erde
2009

Alles was sie niemals ahnten Und deshalb auch nicht planten Sollen sie ausbaden Kein wunder dass sie klagten

Was die Erde uns nicht gibt Das gibt uns keiner Gespenster, die man liebt Da irrt man leider
Die Gesetze der Natur Die helfen nicht nur

Das Fazit der Energiebilanz artet aus zum Totentanz egal was der Börsenindex zeigt, der Wasserspiegel steigt
Die Gesetze der Natur Die helfen nicht nur

Wenn die Sonne nicht mehr scheint Dann wird geweint, so bitter und kalt So entsetzlich die Gewalt
Die kriegen uns nie Von wegen
Die machen uns kalt Auch wenn wir uns beschwerden

Was die Erde uns nicht gibt Das gibt uns keiner Wer wovon wie viel verdient Wird immer kleiner Fürs einfache Glück Brauchen wir gleich zehn Milliarden Stück Das schaffen wir nie Soviel hat keiner

 

„Hallo Maria, du bist ja nackt“ sagte Jane, als sie die große, schöne Penthousewohnung betrat.

„Hallo Jane, und du hast dich total aufgedonnert, möchtest du, dass ich dich verwöhne?“

In der Tat sah Jane nicht nur sehr attraktiv aus, sondern mit ihren weißen Stöckelschühchen, dem kurzen Tennisrock und ihrer engen Bluse war sie darauf optimiert, möglichst viel Sexappeal auszustrahlen. Ihre großen Brüste drückte sie weit nach vorne und gewährte durch einige geöffnete Knöpfe einen tiefen Einblick. Beim gehen wackelte sie nicht nur mit diesen dicken und gut präsentierten Titten, sondern auch mit dem Arsch und meinte zur nackten Maria: „Du bist klein, fett und schon wieder geil, oder täusche ich mich?“ Und Maria ließ ihren Körper, der tatsächlich überall üppig abgerundet war, aber noch nicht aus der Form fiel, in den Polstersessel fallen und meinte: „So bin ich eben, aber du darfst mit mir machen, was du willst.“ Dabei rutschte sie im Sessel tiefer und tiefer, schob die Knie nach vorn, spreizte die dicken Oberschenkel immer weiter bis Janes Blick von ihrer Fotze gefangen wurde. Aber dann glitt sie von der Sesselfläche nach unten, schob dann den Oberkörper nach vorne und kniete schließlich schmachtend vor Jane. Sie nahm mit jeder Hand eine ihrer dicken Titten und hielt sie anbietend zu Jane hin: „Ich bin ich ein dickes Schweinchen, aber ich wäre gerne sehr liebe zu dir, Jane, du siehst heute wieder so gut aus.“

„Verschone mich jetzt bitte mit deinen Hängetitten, ich treffe mich gleich mit Diana.“

„Diana ist doch immer unpünktlich, bis sie ankommt, leck ich dir deinen Arsch oder die Muschi, lass mich doch. Bitte, bitte, ich mach was du willst.“

„Ich habe heute keine Lust auf dich, vergiss es, du langst mich nicht an!“ sagte Jane im vorbeigehen, und wiegte sich aufreizend in der Hüfte. Sehr erotisch schob sie sich an der knienden Marie vorbei, hob sogar kurz den Rock, so dass Maria ihren Arsch sehen konnte.

„Oh bitte, bitte, mach irgendwas, du darfst auch gemein zu mir sein, oder schlag mich!“

„Wirklich!“ antwortete Jane abfällig, aber nicht lieblos und machte den Kühlschrank auf

„Oder bespuck mich, liebe Jane!“

„Magst du Eier?“

„Wem soll ich sie lecken? Schaust du dabei zu?“

Jane nahm ein rohes Ei aus dem Kühlschrank, schlug es mit einem Messer auf, und ging damit zu Marie, die immer noch kniete und sich darum bemühte möglichst unterwürfig nach oben zu sehen. Jane packte sie am Kinn, drückte es nach oben: „Kopf hoch, mach dein Maul auf, richtig weit!“

Und dann ließ sie Dotter und Eiweiß wie beim Kuchenbacken in Maries Mund fließen.

„Du darfst das runterschlucken“, sagte Jane und Maria bemühte sich, es einigermaßen unauffällig zu tun, aber sie schmatzte und gluckste laut genug, so dass Jane sie am Ohr packte, schüttelte und sie ermahnte: „Mach bloß keine Sauerei, nicht kotzen, nicht spucken, willst du noch eins?“

„Nein, mag ich nicht!“ stotterte Maria. „Dann eben nicht, trotzdem darfst du mir jetzt den Arsch lecken, los, ich lasse dich.“ Dabei drehte sie sich um, lehnte sich mit ausgestreckten Armen an eine Stuhllehne und spreizte ihre hübschen Beine.

„Darf ich wirklich, fragte Maria?“

„Los mach schon, wenn Diana kommt ist Schluss.“

Dabei zog sie mit einer Hand den kurzen Rock nach oben, so dass man eine ihrer makellosen Arschbacken sehen konnte. Ausgesprochen verlockend. Maria schob sich auf den Knien an sie ran und streichelte sie, leckte die Arschbacke und drückte dann ihr großes Mondgesicht immer mehr in die Furche, um mit der Zunge möglichst tief in Janes süßes Loch zu gelangen. Sie schmeckte nichts, es war gut gewaschen, aber das sollte ihr auch recht sein.

 

Diana kam gemeinsam mit Martin.

Martin war ein groß gewachsener, drahtiger Schöngeist mit wirren Haaren und etwas vernachlässigtem Outfit. Seinem Äußeren entsprechend hätte man ihn nicht als Begleitung einer so gut aussehenden Frau wie Diana erwartet. Aber er kannte die beiden schon lang und versorgte sie regelässig mit den notwendigen Drogen, damit sie in dieser Hinsicht keine Abhängigkeit von unsympathischen Männern befürchten mussten.

Diana sah genauso gut aus wie Jane, aber sie war eine Blondine und trug eine schwarze Jeans mit ziemlich cooler schwarz changierender Bluse, beides gleichermaßen lässig und erregend.

Wenn sie zusammen mit Jane auf der Bildfläche erschien, wackelten die beiden mit den Ärschen und drücken die Titten raus, denn jede versuchte noch weiblicher, noch cooler und noch erotischer als die andere auszusehen. Deshalb muss Jane nach der Ankunft ihrer Freundin erstmal Maria loswerden. Dafür erschien ihr Martin gut geeignet. „Nimm sie mit rüber und fick sie, bis wir dich holen“, sagt sie mit Nachdruck zu ihm und deutete nur mit einer vagen Kopfbewegung zu Maria. Aber Martin begriff sofort, was sie wollte, packte Maria an den Haaren und zerrte sie hinter sich her ins Nebenzimmer. Während sich Jane und Diana unterhielten, drang Martins Stöhnen durch die offene Tür, manchmal auch obszöne Ausdrücke oder unverständliche Wortfetzen von Martin und das Geräusch, wie ihr mit der Hand auf den Arsch geschlagen wurde.

 

Diana brachte schlechte Nachrichten, sehr schlechte. Frau Dr. Meier, die Gattin von Herrn Dr. Meier hatte von Dianas Existenz erfahren, von ihrer Existenz als Geliebte. Und Herr Dr. Meier war harmoniebedürftig. Er war nicht übertrieben harmoniebedürftig, aber immerhin so bedürftig, dass er seiner Geliebten umgehend die Freundschaft und vor allem auch die regelmäßigen Zahlungen aufgekündigt hatte. Ein läppisches Halsband mit ein paar Brillianten schenkte er ihr zum Abschied. Wenn man das ins Pfandhaus bringen würde, langte es bestenfalls für drei Monate. Diana litt keineswegs unter einer starken emotionalen Bindung zu Herrn Dr. Meier, auch seine sexuelle Attraktivität hatte sie nie begeistern können, aber sein Job als Vorstandsvorsitzender und Großaktionär machte es ihm leicht, erhebliche Geldsummen für eine gut aussehende Frau auszugeben, die ihm auf geschickte weise sowohl die Eitelkeit als auch die Eichel kitzelte. Jane schimpfte, Dr. Meier solle doch gefälligst seine alte langweilige Frau in den Wald jagen und Diana zu sich in die Villa holen, aber darauf hatte es Diana überhaupt nicht abgesehen. „Ehefotze vom langweiligen Dr. Meier, niemals, lieber gehe ich auf den Straßenstrich“, sagte sie großspurig. Das wiederum konnte Jane gar nicht leiden: Wenn sich Diana proletarisch gebärdete. Außerdem hatte Jane im Gegensatz zu Diana keine Vorbehalte gegen eine Ehe mit einem extrem solventen Herrn. Ihr wäre sogar Vorstandsmitglied Brodstedt recht, der zwar nicht so reich wie Dr. Meier war, aber ebenfalls sorgenfrei leben konnte, eine Frau hatte, eine Villa hatte und eine Geliebte, nämlich Jane. Da aber Dr. Meier und Brodstedt alte Studienfreunde waren, und ihre Frauen dauernd miteinander Tee oder Kaffee tranken, war die Gefahr beträchtlich, dass auch Janes gut verborgene Tätigkeit als Geliebte jederzeit auffliegen könnte. Denn wenn die Frau Dr. Meier beim Kuchenessen damit angab, dass sie ihren Mann dazu gebracht hatte, die zwanzig Jahre jüngere Geliebte aufzugeben, würde vielleicht auch Frau Brodstedt Verdacht schöpfen und die Kontrollen erhöhen, wie z.B. Haarkontrolle am Jackett oder Terminkontrolle durch anrufen im Büro. War es nicht sogar denkbar, dass Dr. Meier den alten Studienfreund aus reiner Gemeinheit verpetzen würde, weil er Brodstedt nicht gönnte, was ihm inzwischen selbst verwehrt war. Diana hatte viel Phantasie, wie sich die Katastrophe ausweiten könnte. Jane widersprach ständig, appellierte daran, dass Brodsted sie doch mögen würde und vielleicht seine Frau absägt, nicht sie. Oder beide behält, aber Diana ließ das alles nicht gelten. Sie war davon überzeugt, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis auch Jane den Status als Geliebte mit monatlichen Zahlungen einbüßen würde. Unwillkürlich waren sie dabei zur Tür getreten, die zum Schlafzimmer führte und schauten Martin zu, der gerade die dicke Maria von hinten rammelte.

„Maria“, rief Diana, „wir müssen dich auf den Strich schicken, unsere Geldquellen sind am versiegen.“ „Wirklich? Lohnt sich das?“ „Wir managen dich, dann wird es was“, rief Jane und Diana fragte weiter: “Hast du eine Wohnung? Wir müssen hier raus.“ „Nur zwei Zimmer im Plattenbau. Aber ihr könnt beide bei mir im Bett schlafen.“ „Und du liegst auf der Fußmatte im Klo“, sagte Diana lachend. Martin wollte nicht mehr in ihrer Möse herumstochern, wenn alle quatschten. Lieber sollte Maria seinen Schwanz lutschen. Sie musste sich auf den Rücken legen, der Kopf baumelte über die Bettkante hinweg nach unten, er kniete sich davor und wichste seinen Schwanz in ihr Maul hinein. „Könnt ihr euch mal um ihre anderen Löcher kümmern?“ wandte sich Martin an die beiden Damen, die immer noch auf der Schwelle standen.

Jane meinte: „Ich habe vorhin schon“, und schob Diana vor, die murmelte „dann mach ich es eben“. Diana ging zum Nachttisch, nahm sich zwei dicke Dildos aus der Schublade, in jede Hand einen, dann ließ sie sich aufs Bett fallen und hantierte damit in Marias Möse und Arschloch herum. Trotz dem Schwanz im Mund gab Maria ein paar undefinierte Laute von sich, aber als Diana das hörte, meinte sie, das Schweinchen solle nicht grunzen, sondern zufrieden sein.

 

Nachdem Martin abgespritzt hatte wurde Maria beauftragt, Kaffee für alle zu kochen. Man müsse beraten und setzte sich ins großzügige Wohnzimmer auf die Sitzgarnitur. Martin im Sessel, die Ellbogen auf die Knie gestützt. Er trug eine beliebige Jeans und das Hemd war noch offen, so dass man seine nackte unbehaarte Brust sehen konnte. Die Strümpfe hatte er noch nicht wieder angezogen. Jane und Diana saßen gemeinsam auf dem Sofa, beide befleißigten sich der üblichen verführerischer Posen und Gesten, zogen sich zwischendurch Lippen oder Lidstrich nach, räkelten sich, warfen Kusshände ins Nichts oder glitten mit ihren gepflegten Händen über ihre herausgestreckten Titten.

Jane hatte vorgeschlagen, Diana solle sich einen neuen schwerreichen Lover zulegen, denn das würde sie selbst auch tun, wenn Brodstedt nicht mehr wolle. „Und wen?“ fragte Diana, Jane wisse doch, dass es unverschämtes Glück gewesen sei, die beiden Herren kennen zu lernen. „Bis wir jemand neues finden, vergeht vielleicht ein Jahr, oder mehr, wer soll bis dahin die Miete zahlen?“ „Dann gehen wir halt ins beste Bordell zum anschaffen und am Wochenende suchen wir uns in der Cafeteria am Golfplatz einen Job als Serviererin.“ Doch da hatte Martin etwas einzuwenden: Ob die beiden denn wissen würden, dass Lippmann sowohl das „Roses“ übernommen hätte, als auch den Catering-Service beim Golf- und beim Jachtclub.

Lippmann war leider der wunde Punkt im geschäftlichen Leben der beiden erotischen Damen, denn der war nicht nur beleidigt, er war schwer gekränkt, seit Diana und Jane ihn in der Öffentlichkeit als kleinen arroganten Wichtigtuer beschimpft hatten und da Lippman sowieso eine Menge im Rotlichtmilieu und auch sonst zu sagen hatte, blockierte er viele Möglichkeiten. Nach der Schließung des „Lustschlosses“, in dem auch Martin ein bisschen an der Theke geholfen hatte, war das „Roses“ der einzige Laden mit etwas Niveau in der Stadt, also soviel Niveau, wie ihn Jane und Diana für angemessen hielten. „Bei Lippman schleime ich mich nicht ein, oder willst du dich von dem ficken lassen?“ sagte Jane und Diana fügte hinzu, dass sie auf Lippman überhaupt keine Lust habe, aber die anderen Zuhälter in ihrer kleinen Provinzmetropole seien ja genauso bescheuert und alle unausstehlich. Da wolle sie mit keinem was zu tun haben. Aber: „Mit Sex verdient sich Geld am einfachsten, wenn man gut aussieht und Spaß daran hat, so wie wir. Wir müssen nur einen Weg finden, wie wir dabei unabhängig bleiben, was ganz einfach klingt, aber schwer zu realisieren ist.“

Da hatte Martin mal wieder eine seiner Wahnsinnsideen: „Wie wäre es mit einem Volkspuff? So ein soziales Ding, vielleicht sogar gefördert, als Selbsthilfegruppe, einfacher Service, kurze Verweildauer des Kunden und niedrige Preise, also auch für Studenten, Geringverdiener, öffentlicher Dienst und natürlich auch für Frauen. Raus aus der elitären Haltung, rein ins Massengeschäft. Vor allem aber auch raus aus dem Halblegalen, Absicherung durch seriöse Anwälte und mit einem Security-Mann an der Pforte.“ „Das machen wir mit Maria“, schlug Jane vor und rief dann in den Raum, Richtung Küche, wo der Kaffee bliebe. „Ich komme schon“, hörte man die Antwort, dann trat die nackte Maria an den Tisch und teilte die Kaffeetassen aus. Nach dem einschütten kniete sie sich hin und lehnte an den Sessel, auf dem Diana saß. Diana steckte ihr einen Würfelzucker in den Mund und erklärte die Idee, während sie gleichzeitig geziert und mit abgespreiztem Finger ihrer Kaffee trank. „Wir eröffnen und betreiben einen Volkspuff! Aber das ist ein dummes altmodisches Wort. Man sollte vielleicht Fuck-Easy-Station dazu sagen, oder CCC, was für Cock & Cunt-Center steht. Die banale Tätigkeit der professionalisierten, geschlechtlichen Befriedigung mit ein paar coolen Anglizismen aufwerten und dadurch neue Kundenkreise erschließen. Dann das ganze zum Franchise-Unternehmen hochpäppeln und schließlich vom Lizenzverkauf leben. Aber solange wir noch nicht genügend freiwillige Frauen gefunden haben, muss Maria alle Männer befriedigen, am besten in zehn Minuten für zehn Euro. Macht sechzig Euro in jeder Stunde, nach fünf Stunden schon Dreihundert. Es darf keine Leerlaufphasen geben, dann geht die Rechnung auf, Bettwäsche wird nur einmal die Woche gewechselt. Nicht für jeden Freier.“ „Dass genügend Männer kommen, das wird das Problem sein“, sagte Martin, vor allem wenn nur eine Frau zur Auswahl stünde. „Aber es gibt ja noch uns zwei um die Männer heiß zu machen.“ Diana erhob sich und baumelte mir ihren Titten vor Martins Nase herum, hauchte ihn an, stöhnte und legte ihm die Hand auf die Brust: „Wenn dem Mann der Schwanz schon am Anschlag steht, dann darf er sich für lumpige zehn Euro erleichtern, das sollte gehen.“ „Das geht schon“, fügte Jane hinzu, die sich wiederum von hinten um Diana schlang und ihre Titten grapschte, „aber dann haben wir auch zu arbeiten und zwar nicht wenig. Und außerdem wirst du doch selbst heiß, wenn da mal einer jünger als sechzig und älter als sechzehn ist, der noch alle Gliedmaßen dran hat.“ „Ja das stimmt, meinte Diana, „ich bemerkte gerade das dringende Problem, das ich heute noch keinen sexuellen Verkehr hatte, und ich gerade sehr ungeduldig werde.“ „Soll dich Martin aufspießen“, fragte Jane, während sie Diana die Bluse aufriss, „hoffentlich schafft der es noch, er hat schon mit Maria.“ Diana zog sich die Hose aus und wandte sich dann wieder an Martin: „Ich blas dir deinen Schwanz, bis er so steif ist, wie ich es brauche, und währenddessen soll mir Jane die Fotze lecken.“ Dabei beugte sie sich wieder hinab, ging auf die Knie und knöpfte Martin die Hose auf. Aber Jane widersprach, sie habe keinen Bock zu lecken sagte sie, und griff mit der Hand nach Dianas Arsch und dann zwischen die Beine. Als sie merkte, dass Diana schon richtig feucht war, bearbeitete sie das Loch ihrer Freundin mit mehreren Fingern. Sie steigerte sich langsam, aber kontinuierlich. Diana kam ganz schön ins schwitzen, ließ den Schwanz von Martin aber nicht aus dem Mund. Das ging eine ganze Weile und es ergaben sich einige Wechsel, so dass auch Maria noch mal Fotzen lecken durfte, Martin Jane auf dem Tisch fickte, Diana ihre hohen Absätze in Marias Arsch piekste und zu guter letzt ein geschlossener Kreis aus Oralverkehr auf dem Teppich stattfand, den Jane schließlich mit der Bemerkung abbrach, ein Schwanz sei zu wenig für drei Frauen, umgekehrt würde ihr besser gefallen: „Drei Schwänze je Frau!“ „Aber an den drei Schwänzen hängen drei Männer dran“, widersprach Diana „da ungefähr jeder zweite Macker eine auffällige Verhaltensstörung hat, wie übertriebenes Machogehabe, Selbstmitleid oder Schizophrenie ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass bei drei anwesenden Männern mindestens ein richtiges Arschloch dabei ist, der die Stimmung versaut.“ „Meine Stimmung ist gut, wenn ich die Löcher ordentlich voll habe“, meinte Jane, „deine etwa nicht?“ „Kommt drauf an, wer drinsteckt“, entgegnete Diana.

Darüber konnten die beiden ewig diskutieren. Jane pflegte einerseits die romantische Wahnvorstellung, dass ein Traummann sie heiraten könnte und dadurch mit einem Schlag alle geistigen, finanziellen und körperlichen Bedürfnisse ein für allemal befriedigt wären. Da ihr aber noch kein Traummann über den Weg gelaufen war, fickte sie andererseits mit jedem, der ihr ein paar nette Komplimente machte und war dabei manchmal gar nicht wählerisch. Diana dagegen lehnte jede Romantik ab, aber dafür hatte sie ausgesprochene Standesdünkel. Sie war hübsch, sexy und gut gekleidet, und definierte daraus den Anspruche, dass sie nur mit Männern verkehren wollte, die etwas Besonderes waren. Im Zweifelsfall genügte jedoch, dass der Mann ihrer Begierde besonders süß war, oder besonders naiv, besonders blond oder ganz besonders normal. Um es kurz zu sagen: In der richtigen Laune trieben es die beiden mit jedem, aber behaupteten von der anderen jeweils, dass sie den falschen erwischt habe.

 

„Also, wohin gehen wir heute Abend? Zum essen, zum ficken oder zu beidem?“ „Jane braucht ein paar Sportler“, sagte Martin. „Martin braucht eine, die ihn anbaggert, weil sie ihn für intellektuell hält und gar nicht auf Sex scharf ist, es aber zur Not machen würde“, sagte Diana. „Und Diana braucht einen neuen Vorstandsvorsitzenden bevor die nächste Miete fällig ist“, sagte Jane.

 

Schnell einigten sie sich, dass es bestimmt keine Bar gab, in der alle drei mit Erfolg rechnen konnten. Also wollten sie sich trennen. Diana holte sich was elegantes aus dem Schrank, Jane zog halbdurchsichtiges mit Glitzersteinchen an, was nach billigen Fummel aussah, obwohl es teuer gewesen war und Martin knöpfte nur sein Hemd zu und zog die Strümpfe über die nackten Füße. Jane wollte in die Table-Dance-Bar gehen und hoffe darauf, eine kleine Männerrunde kennen zu lernen, die sie reihum rammeln würden, bis sie so richtig schlapp gefickt ins Bett fallen könnte. Diana dagegen brauchte eine Begleitung, denn wenn sie allein auftauchte, würde jeder denken, sie wolle sich einen Mann angeln, und obwohl sie nichts anderes im Sinn hatte, als sich einen Mann zu angeln, würde sie viel erfolgreicher sein, wenn man ihre Absicht nicht bemerkte.

 

Also musste Maria Diana als Anstandsdame begleiten, und sollte sich sofort in Luft auflösen, sobald die Zeit reif wäre, den Anstand zu vergessen. Mit dem Taxi fuhren sie in eine Cocktailbar, wo immer ein paar gelangweilte Männer an der Theke lehnten. Als sie ankamen war noch keiner dabei, der in Frage kam. Sie setzten sich in eine Ecke, so dass Diana weitgehend von einer Säule verdeckt war, aber Maria konnte von der Bar aus gut gesehen werden. Sie sollte die Beine etwas spreizen und dann übereinander werfen, um die Blicke anzuziehen. „Du musst ein bisschen obszön aussehen, aber eine ganz unschuldige Miene aufsetzen, den Rest mache ich“, erklärte Diana. Außerdem sollte Maria die ankommenden Gäste beobachten. Der erste, der eintraf, sah so richtig nach kleinem Wichtigtuer aus. Doch Maria meinte in ihrer Einfalt, da sei ein offensichtlich wohlhabender und gut aussehender Herr zu haben. Das war Dianas Gelegenheit ihr Puderdöschen zu schnappen und an der Bar entlang zu den Toiletten zu stolzieren. Sie ließ sich nicht anmerken, dass sie überhaupt irgendjemanden wahrnahm oder gar beachtete. Aber aus den Augenwinkeln registrierte sie sofort, dass Maria mal wieder falsch lag. Egal, dann sollte Maria selbst mit dem Typen ficken. Es kam, wie es Diana vermutet hatte: Als sie von der Toilette an den Tisch zurückkehrte, saß der flotte Rainer bereits neben Maria. Er versuchte so zu tun, als hätte er nicht bemerkt, dass Maria in Begleitung war, aber nachdem Diana erst einmal neben ihm Platz genommen hatte, beachtete er Maria kaum noch. Am flotten Rainer war alles uncool: Das Hemd, das Jackett, der Hemdkragen über dem Jackettkragen und vor allem seine veralteten dummen Witze. Trotzdem wollte der flotte Rainer mal ausprobieren, ob er eine Chance bei dieser außergewöhnlich gut aussehenden Frau hätte. Das gab er Diana gegenüber zu. Nein, er habe keine Chance, antwortete ihm Diana unverblümt. Er brauche sich auch gar keine Mühe geben, da sie einerseits einen richtig solventen Herrn suche und andererseits seine Glubschaugen und die krumme Nase nicht leiden könne. Ganz zu schweigen von dem Stil seiner Kleidung und seines Auftretens. Aber wenn er schleunigst ein paar Drinks bringe, könne er sich Hoffnung machen, mit Maria im Klo eine kurze Nummer zu schieben. „Machst du das, Maria?“ fragte Diana mit einen strengen Blick zur ihrer aufmerksam zuhörenden Begleiterin. „Soll ich?“ fragte Maria in einen Tonfall, der nahe legte, dass sie mit einer Bejahung der Frage rechnete. Da beeilte dich der flotte Rainer in Erfahrung zu bringen, was er den beiden Damen anbieten dürfe, und rannte an die Bar, um die Bestellung zu übermitteln.

 

Zur gleichen Zeit saß Jane ganz allein an der langen Theke in der Table-Dance-Bar. Es war noch zu früh, oder der falsche Abend. Die Tänzerinnen warteten in der Garderobe und schauten ab und zu in den spärlich beleuchteten Raum, um zu sehen, ob es sich schon lohnte, die Jeans auszuziehen. Jane rief den jungen hübschen Mädchen zu, sie bräuchten nicht damit rechnen, dass sie allzu früh tanzen müssen, denn „wenn Männer kommen, lasse ich mich von ihnen ficken, gleich hier vorne an der Bar.“ Während sie das nach hinten rief, kamen auch tatsächlich drei stämmige junge Männer zur Tür herein. „Was hast du gesagt?“ fragte der erste. „Das ich mich von euch dreien ficken lasse, wenn ihr gesund und gut erzogen seid, und zwar jetzt und hier.“ „Wie meinst du das?“ fragte der nächste. „So wie ich sage, aber ihr könnt erst mal bestellen.“ Als keiner der drei reagierte, wandte sie sich an die Bardame: „Gib ihnen doch am besten Flaschenbier, dann können wir endlich anfangen.“ Dabei rutschte sie vom Barhocker, kniete vor dem ersten Mann nieder und fummelte an seiner Hose herum, die auch sogleich eine stattliche Beule bekam. Während sie seinen Schwanz herausholte sagte sie: „Der mit dem kleinsten Schwanz soll mir das Arschloch ficken, und wer in die Möse will muss unten liegen. Der dritte schmeckt hoffentlich gut und ist ordentlich gewaschen. Alles klar?“ Staunend schauten die drei zu ihr runter, sagten aber nichts. „Na los, ihr könnt über mich herfallen, Hosen runter und wollt ihr mir nicht die Klamotten vom Leib reißen?“ Dann steckte sie den Schwanz in den Mund und griff mit der anderen Hand in den Schoß des nächsten Mannes. Jetzt kam Bewegung in die Drei. Einer riss an ihrer Bluse, so dass ein paar Knöpfe davonflogen, der andere schob ihren Rock hoch, die Gürtel wurden geöffnet und Hosen sanken in die Kniekehlen. Jane wiederum drückte den ersten Mann nach unten, so dass sie auf ihm reiten konnte. Aber noch verhielt sie sich ruhig, damit auch die anderen beiden ihre Plätze in den entsprechenden Löchern einnehmen konnten, was sich für den einen als sehr leicht, für den anderen als recht kompliziert erwies. Zum Glück war die Barkeeperin aufmerksam und hielt dem Herrn, der Jane von hinten Rückfront bearbeiten sollte, eine Dose Vaseline hin, aus der er sich nach kurzem Zögern bediente. Dann ging das Gerammel los und da es mit allen drei gleichzeitig gar nicht so leicht war, gab es viele Wechsel: Nachdem der am Boden liegende abgespritzt hatte, wechselte sein Freund vom Arsch in die Möse, blieb aber hinten. Derjenige, der kniend in Janes Mund wichste kam auch recht bald zum Zug und Jane konnte den erschlafften Schwanz des ersten Abspritzers mit ihrem geübten Mund wieder zu frischer Härte verhelfen. Es ergab sich schließlich, dass sie jeweils von zwei Männern bearbeitet wurde, während der dritte am Tisch saß, Bier trank und sich erholte. Es kamen noch zwei ältere Herren dazu, die zwar von der Barkeeperin aufgefordert wurden, mitzuhelfen, doch sie erklärten umständlich, dass sie unter den gegebenen Umständen zur gegebenen Zeit und auch in anbetracht verschiedener Randbedingungen ihre Hosen nicht nach unten lassen wollten, aber gerne eine Blick auf die Stangentänzerinnen werfen würden. So kamen die Tänzerinnen auch noch zum Einsatz, während sich die drei jungen Männer als ausdauernd, gesund und gut erzogen erwiesen. Störend war nur, dass sich alle drei die Knie an dem verschlissenen Teppich wund rieben und deshalb am nächsten Tag dumme Ausreden für ihre Freundinnen erfinden mussten.

 

Diana langweilte sich unterdessen mit dem angeberischen Gequatsche vom flotten Rainer und als er auch noch etwas über seine Liebe zu Büchern von Douglas Adams erzählen wollte, platzte ihr der Kragen. „Ihr geht jetzt endlich zum Ficken ins Klo und lasst mich in Ruhe.“ „Willst du nicht zusehen?“ fragte Maria. „Nein, aber wenn ich hier bleibe, kommt womöglich der nächste Idiot, der mich anbaggern will.“ Sie erhob sich, schob die beiden vor sich her. „Aber nur Damenklo“, sagte sie im Flur und Marie zog belustigt eine Schnute. Im Klo lehnte sich Diana von innen an die Tür, zündete sich eine Zigarette an. Sie wirkte betont gelangweilt. Maria baute sich vor Rainer auf, nahm seine Hand und legte sie auf ihre dicke Titten: „Soll ich mich ganz ausziehen und bepinkeln lassen?“ Ihre Frage war zunächst an Rainer, aber dann auch an Diana gerichtet. „Maria! Mach doch für den Typen nicht so einen Umstand, Rock hoch, Beine breit und Arsch nach hinten!“ Diana war ärgerlich, ging zu Maria, packte sie am Nacken, um sie nach unten zu drücken und zeigte Rainer ihren Arsch: „Die Fette Sau knallst du jetzt schnell durch, und dann kannst du ins Bett oder auch nicht, aber wir verlassen dich danach.“ Der etwas eingeschüchterte Rainer tat wie befohlen, fickte sie zügig im stehen, wusch sich die Hände am Waschbecken und verließ mit einem betont coolen „War schön, euch kennen gelernt zu haben, Ciao!“ das Klo.

 

Als die drei jungen Männer ihr zweite runde Bier ausgetrunken hatten, meinte Jane, dass es ihr jetzt erstmal reichen würde, sie mögen sie doch bitte allein lassen und ihre Hosen wieder anziehen. Sie selbst war inzwischen völlig nackt und ihre Klamotten lagen neben der Bar verstreut am Boden herum. Sie schlüpfte in ihre schwarzen hohen Schuhe und sammelte dann die Kleidungsstücke auf, hielt sie aber nur in der Hand und zog sie hinter sich her, als sie nackt quer durch das Lokal ging und sich neben der Tanzfläche in einen Sessel fallen ließ. Sie bestellte den größten, buntesten und alkoholreichsten Cocktail, den die Bar zu bieten hatte. Schlapp lag sie tief im Sessel und saugte genüsslich am Strohhalm. Es kamen noch ein paar Gäste, aber Jane beachtete sie nicht. Sie selbst wurde umso mehr beachtet.

 

„Hattest du Spaß?“ fragte Diana Maria. Maria öffnete ihre Bluse und tänzelte vor Diana herum: „Ich dachte, der Spaß geht jetzt erst richtig los. Wir zu zweit auf dem Klo….das habe ich mir schon lange gewünscht.“

„Marie, versau mir nicht den Abend, ich bin wegen reichen Männern hier und habe keine Lust auf dich, du nervst!“ Und dabei packte sie Maria an den Haaren und zog sie mit einer schnellen Bewegung nach unten, so dass sie fast fiel und dann auf den Knien halt fand. Aber Diana zog noch weiter, bist sie auf allen vieren stand und setzte sich auf ihren Rücken. Mit ihren spitzen Absätzen trat sie Maria auf die Handrücken. „Na los, winsel endlich, ich will es hören.“ „Liebe Diana, bitte quäl mich nicht, du tust mir weh. Ich will ganz lieb zu dir sein, ich mache was du willst, ich küsse deinen Arsch und lecke deine Füße und wenn du willst lass ich dich auch in ruhe und schlafe vor der Tür.“

„Welche Tür?“ fragte Diana. „Schlafzimmertür“. „Nein, Wohnungstür, verstanden?“ „Ja“, sagte Maria „ich schlafe vor der Wohnungstür, wenn ich dafür deine Möse lecken darf oder wir Sex im Treppenhaus haben. Oder wenn wir gleich in der Kabine knutschen, ich ziehe mich ganz aus.“

„Erzähl nicht solche Schweinereinen“, antwortete Diana streng, „ich brauche etwas um dir deinen Arsch auszupeitschen, hast du was hier?“ „Willst du meinen Gürtel? Er ist schön schmal und voller Verzierungen aus Metall und kleinen Steinen, also genau richtig.“ „Du sagst es, her damit und zeig mir deinen blanken Arsch. Zack zack!“

Diana stand aber nicht auf und Maria musste weiterhin als Sitzgelegenheit für sie dienen. Somit konnte sie nur eine Hand nehmen, um den Gürtel auszuziehen, den Rock zu öffnen und ihn nach unten zu schieben, bis er in der Kniekehle liegen blieb. Als sie soweit war, kam eine große stark gebaute Dame mittleren Alters aufs Klo und blieb neben Diana und Maria stehen. „Meine kleine Freundin braucht dringend eine starke Hand, die ihr eine schmerzhafte Züchtigung auf ihre zu fett geratenen Arschbacken serviert. Könnten sie bitte behilflich sein? Mit diesem Gürtel dürfte das gut gehen.“ Die Dame war sichtlich erfreut. „Darf ich sie dann danach mit in die Kabine nehmen? Für eine intime Dienstbarkeit.“ „Aber bitte, da kommen sie gerade recht.“ Dann nahm die Dame den Gürtel und versetze Maria kräftige Hiebe auf den Arsch, die saftige Striemen hinterließen. Maria jammerte und wimmerte. Die Dame reichte den Gürtel zurück an Diana, dann zog sie Maria an den Haaren hinter sich her in die Toilettenkabine. Maria jammerte immer noch, aber als die Tür hinter den beiden zuging wurde ihre Stimme leiser und kläglich. Diana nutzte die Zeit um ihr Make-up zu verbessern und ihre Haare zu ordnen. Man hörte noch einige vereinzelte Laute von Maria, die „bitte nicht“ und „muss das sein“ herausstöhnte, aber ihr Gejammer wurde immer wieder erstickt. Als Diana ihr Äußeres in Ordnung gebracht hatte, rief sie laut: „Ich gehe nach hause, du findest ja allein raus“, und klapperte auf ihren hohen Schuhen davon.

 

Auf der Straße winkte sie sich ein Taxi. Es war noch nicht spät, gerade mal kurz nach elf. Deshalb beschloss sie in die langweilige Trinkerkneipe zu gehen, in der vermutlich Martin sitzen würde. Aber als sie gerade aus dem Taxi stieg, kam Martin bereits zur Tür der Kneipe heraus und erklärte, dass er sich gerade auf den Weg in die Bar machen wollte, aus der Diana kam. Obwohl die beiden feststellten, das ihre Bewegungsrichtung genau entgegengesetzt war, wandelte sich die Erheiterung darüber schnell in Ratlosigkeit, wohin sie nun gehen sollten. Schließlich beschlossen sie gemeinsam Jane zu suchen. Die Table-Dance-Bar lag nicht weit entfernt. Während sie dorthin liefen, erzählte Martin, dass er nichts spannendes erlebt hatte, nur die hübsche kleine Franziska hätte an der Bar mit einem langhaarigen geflirtet, was Martin nicht gefiel, da er ein heimlicher Verehrer von Franziska war, aber das wusste sie nicht, vielleicht würde sie es nie erfahren. Diana warf Martin vor, dass er sich immer in spröde intellektuelle Frauen ohne erotische Ausstrahlung verlieben würde, und das mindere die Lebensqualität. „Aber es erschließt Raum für Visionen und Utopien“, entgegnete Martin. „Die Visionen pflegst du vermutlich bei der Selbstbefriedigung“, spottete Diana und Martin meinte tiefsinnig dazu: „Wenn die sexuellen Visionen mit den sozialen vereinbar werden, sind wir am Tor zum Paradies. Franziska hat ein hübsches Lächeln, und einen geilen Arsch, Körper und Geist, ich würde mich gern mal mit ihr über wichtige Weltprobleme unterhalten, das kann man mit dir und Jane leider nicht.“ „Weltprobleme interessieren mich in der Tat nur sehr am Rande, mir geht’s vor allem um Sex, aber da alle Sex wollen, kann ich damit auch die ganze Welt erreichen.“ Martin rümpfte die Nase, und grunzte nur unverständlich, angesichts dieser unbewiesenen These. Aber Diana blieb beim Thema: „Wenn wir diese Idee mit der Fuck-Easy-Station durchziehen und dafür sorgen, dass die gut aussehenden Frauen nicht immer nur mit alten langweiligen, aber reichen Arschlöchern rumvögeln, könnte das revolutionäre Ausmaße annehmen. Enteignung des Erotik-Monopols.“ „Erzähl mir nichts, du bist ja doch betrunken, und außerdem wartest du nur auf den nächsten Dr. Meier.“ „Die Revolution hat noch nicht begonnen, aber ich kann ja mal wieder mit dir schlafen, wenn wir beide nichts anderes vorhaben.“ Martin schwieg bedeutungsvoll und Diana fügte hinzu: „Also heute Nacht zum Beispiel, wenn es mit Jane in der Table-Dance-Bar nicht zu spät wird. Dann verschleudere ich mal wieder was von meinem Monopol.“ Aber es wurde sehr spät, denn als sie dort ankamen, lagen zwar ein paar Klamotten von Jane an der Bar und auch auf dem Sessel, aber sie selbst war nicht zu finden. Der Barkeeper wollte nicht mit der Sprache rausrücken, ob er sie gesehen habe, tat so, als kennte er Jane nicht, dabei waren sich sowohl Martin als auch Diana sicher, dass sie schon zu dritt an der Bar herumgesessen hatten und der Barkeeper damals genau wusste, wer zu wem gehörte. „Sie wird ja wohl nicht nackt nach hause gelaufen sein“, meinte Martin und Diana: „Aber vielleicht mitgegangen, mit wem auch immer.“ Trotzdem schlenderte sie nach hinten und nahm die Tür mit der Aufschrift „nur für Personal“, denn dahinter befand sich die Garderobe der Tänzerinnen. Die beiden, die Jane mit den drei Sportlern ficken gesehen hatten, saßen spärlich bekleidet in schäbigen Sesseln und rauchten. Diana merkte sofort, dass sie gerade aufgeregt diskutieren und in der Tat ging es um Jane.

Sie wäre nackt und geistesabwesend im Sessel an der Tanzfläche gesessen, hatte den ersten Cocktail schon hinter sich und war gerade beim zweiten, als ein angeberischer, braungebrannter Muskelprotz zu ihr trat und meinte, er hätte gehört, sie sei eine schwanzgeile Schlampe, die ihm jetzt gerne mal einen blasen würde und fummelte dabei auch schon an seiner Hose herum. Da sagt ihm Jane ungerührt, dass sie das nicht sei. „Zier dich nicht so“, meinte er, und sie: „Verpiss dich!“ Und mit der Geste, mit der man einen Drink bestellt, rief sie zum Barkeeper, er solle bitte diesen unangenehmen, hässlichen Gast rausschmeißen, er hätte sie unverschämt beleidigt Leider stand an der Bar ein zweiter Idiot, der genauso aufgeblasen war wie der Muskelprotz und vermutlich zu ihm gehörte. Dieser zweite Idiot packte den Barkeeper so fest am Oberarm, dass ihm die Lust verging, Jane zu helfen. Aber weil Jane jetzt richtig bockig wurde und den Kerl kratzte, vielleicht sogar seinen Schwanz verletzte, worüber die beiden Tänzerinnen sich nicht einig waren, da alles sehr schnell ging, bekam sie vom aufgeblasenen Idioten mehrmals Schläge ins Gesicht und schließlich nahm er sie mit nach draußen, wogegen sie sich zu wehren versuchte, aber nichts ausrichten konnte. Sein Kumpel folgte und das war das letzte, was von Jane gesehen wurde. Die Tänzerinnen waren entsetzt. Eine beschwerte sich beim Einlasser, der solche Vorfälle verhindern sollte, aber der steckte mit den aufgeblasenen Typen offensichtlich unter einer Decke. Sie sollten sich nicht um Dinge kümmern, die sie nichts angehen und weitertanzen, empfahl er gelangweilt. „Schöne Scheiße“, sagt Diana, aber dann schaute sie zu den beiden deprimierten Tänzerinnen und sagte: „Das Arschloch wird dafür büßen, und zwar richtig. Wenn Jane nüchtern gewesen wäre, hätte sie ihn gleich fertig gemacht, aber immer dieser haltlose Alkoholkonsum. Alkohol ist gut nach dem Sex, und Sex ist lebenswichtig, aber nur selbst bestimmter Sex, habt ihr das verstanden?“ Die Tänzerinnen nickten ungläubig. „Wie die Entführer hießen, wisst ihr das?“ Träge schüttelten sie die Köpfe, „aber wir müssen jetzt wieder tanzen, mit den Titten und Ärschen wackeln und gute Laune vortäuschen.“ „Dann, haltet die Augen offen, vielleicht erfahrt ihr etwas!“ Diana verließ die Garderobe und traf Martin im Eingangsbereich beim Einlasser. Diana fragte ihn, ob der was mit den Vorfällen zu tun habe und Martin nickte. „Er hat mir wertvolle Hinweise gegeben, los komm mit!“ „Sollen wir ihm nicht erst den Schwanz abschneiden?“ „Ne, nicht nötig“, meinte Martin und zog sie mit raus. „Die Entführer von Jane heißen Henry und Paul, beide bloß Türsteher und Möchtegernzuhälter. Angeblich sind sie hier losgefahren und wollten Jane in den Puff am Bahnhof bringen.“ „Da ist doch die süße Tina, die mit den Melonenbrüsten?“ „Weiß ich nicht, kann sein, kann aber auch nicht sein, ich denke es geht um Jane.“ „Wenn Tina dort ist, stehen unsere Chancen Jane schnell zu befreien schon viel besser.“

 

So machten sich Martin und Diana auf den Weg zum Puff am Bahnhof und mussten über die große Brücke. Die Brücke führte über die Gleisanlagen. Riesige Gleisanlagen. Auf denen fuhren kurze Personen- und lange Güterzüge vorbei. Leuchtende und dunkle Würmchen krochen die Gleise entlang. Martin steckte sich eine Zigarette an. Diana nahm sie ihm weg, lehnte sich ans Geländer und rauchte. „Wenn ich hier stehe, bekomme ich immer Fernweh und will weg. Raus hier, aber egal wohin ich fahre, was soll mir besseres passieren, als guten Sex zu haben. Seitdem sie nur noch Großraumabteile haben, kann man niemanden so leicht im Zug verführen, rauchen darf man auch nicht mehr. Dabei könnte es so schön sein, mit einem Kavalier im Speisewagen zu flirten. Wenn er es richtig gut macht, genieße ich es und er darf mich mitnehmen. Wenn er es schlecht macht, dann nehme ich ihn mit, vorausgesetzt er ist reich oder attraktiv. Wo würdest du hinfahren?“ Martin musste überlegen. „Wo fährst du denn hin?“

„Keine Ahnung, wo trifft man die reichsten Männer im Speisewagen?“ „Fliegen die nicht?“ „Die Strecke nach Leipzig ist schrecklich, nur arme und hässliche Leute. Willst du mir nicht an den Arsch langen?“ Martin legte seine Hand auf ihre Hintern. „Dein Arsch rechts, Janes links und ihr beide erzählt mir frivole Fantasien, daran erinnere ich mich gern.“ Erinnerung an einen der wertvollen Momenten, ein Moment, an dem man das Gefühl hat: Das ist das echte Leben, so, wie es sein soll, ein Moment, den man nicht vergessen will. „Wann war das denn überhaupt?“ „Vielleicht vor einem Jahr, am Aussichtspunkt des Tagebaus, Sonnenuntergang und vor uns nur die leere umgegrabene Landschaft. Ich hatte die Idee, man könnte so einen ehemaligen Tagebau anstatt zum Landschaftsschutzgebiet, zu einem Menschenschutzgebiet erklären, einzäunen, nur gute Menschen reinlassen, und Hostessen oder nymphomane Weiber. Die Idee gefiel euch, ihr wolltet ein Lustschloss in meinem sozialen Freizeitpark haben. Das wäre doch bestimmt schön, so im grünen mit vielen gepflegten gebildeten Männern…die durch die viele Natur und den Anarchismus besonders lustvoll und potent sind.“ „Ja, ich erinnere mich, ich hatte bei Dr. Meier am Nachmittag eine Flasche von diesem miesen Wein mitgenommen, der im Tagebau wächst. Nach Meiers schlechten Mittagssex und dem schlechten Wein kommt man auf komische Ideen. Aber jetzt…ich fühle mich so ratlos. Was machen wir nächstes Jahr?“ „Das gleiche, wie jetzt auch.“

„Wir machen seit Jahren immer das gleiche und es wird immer fahler.“ „Dein Arsch ist aber noch ziemlich knackig. Ihr seht beide immer besser aus, je älter ihr werdet.“

Ein Nahverkehrszug fuhr unter ihnen vorbei. So weit man es von der Brücke aus erkennen konnte, war er fast leer. Wer kam denn schon um Mitternacht aus Forst angefahren. „Diese Züge machen mich traurig. Das Hin-und Hergefahre zwischen zwei Provinznestern verschleißt alle Fantasien. Da fühlt man sich noch mehr gefangen, als man ohnehin schon ist. Schau dir doch die Leute an, die da aussteigen, total deprimiert. Ich will etwas unternehmen. Wir gehen jetzt da runter und du fickst mich in diesem traurigen Zug.“ „Aber wir müssen doch Jane helfen.“ „Ach die! Bestimmt hat sie schon alle Schwänze ihrer Entführer so weich geritten, dass sie nach hause darf. Und ich hatte noch gar keinen Spaß.“ „Meinst du wirklich, dass dir das Spaß machen wird?“ „Nein, ich glaube, es wird mir keinen Spaß, aber ich will jetzt leiden, los!“

„Wenn du willst, mach ich das gerne, aber ich hoffe, du wirst dadurch nicht depressiv.“ „Das bin es ich schon, also wird es besser werden. Am liebsten wäre mir, wir tun so, als kennen wir uns nicht, und du zerrst mich in den Wagen rein und machst es schnell und hart. Darfst mich auch beschimpfen. Ich bin eine doofe Ziege, die dachte, sie könnte heute Abend mal wieder einen Multimillionär aufgabeln, so schnell nach dem Abendessen, eine verwöhnte Fotze, die sich für Geld von jedem durchbumsen lässt, aber das stimmt nicht, ich lass mich auch ohne Geld gerne durchbummsen.“ So redete Diana vor sich hin, während sie auf den Bahnhof zuliefen. Martin steckte die Hände tief in die Taschen, zog sich seine Kapuze über und schien wirklich nichts mit der vor sich herschimpfenden Tussi zu tun zu haben. Dianas selbstkritische Anfälle erheiterten ihn, zumal er wusste, dass sie meist damit endeten, dass er auch mal wieder in eins ihrer begehrten Löcher durfte. Heute sollte er es sich aussuchen, welches er wollte, leider nicht den Ort des Geschehens. Sie kamen auf den Bahnsteig, wo der inzwischen leere Zug stand. Ein paar geringfügig bezahlte und schlecht gelaunte Reinigungskräfte durchkämmten die Abteile. Das war der geeignete Moment, um in den Zug rein zu kommen. Martin packte Diana am Oberarm und schubste sie in eine der offen stehenden Türen. Sie stolperte, aber er langte gleich unter ihren Rock, um sie weiter zu schieben. „Los rein mit dir, du Schlampe.“ Er stieg schnell hinterher, zerrte sie, die gar nicht mehr richtig auf die Beine kam, zu einer Sitzreihe, den Kopf auf die staubigen Polster und schob den Rock hoch. Diana mit ihrer gute Figur und der teuren Unterwäsche, gefiel Martin immer ziemlich gut, vor allem als ihre Strapse und das seidene Unterhöschen zum Vorschein kamen. Während er mit der einen Hand zwischen ihre Beine langte, zog er sich mit der anderen den Schwanz heraus und wichste ihn. „So Madam jetzt wirst du im Nahverkehrszug begattet, in die Fotze hinein. Besinne dich und zieh die Arschbacken auseinander.“ Ob sich Diana besann, weiß niemand, aber ihren kleinen knackigen Arsch packte sie mit den nach hinten gestreckten Händen. „Jetzt geht’s los, ich habe meinen Prügel in der Hand, ist deine Möse schon flutschig?“ „Mach doch, spieß mich auf!“ „Ich lass mir Zeit, gnädige Frau“, sagte er und griff kräftig zu. Das rosa Höschen hatte er nicht runter gezogen, er schob es nur zur Seite und steckte den Schwanz ganz langsam in die enge Scheide, die noch lange nicht triefte. Er blieb ganz ruhig und packte Diana an den Haaren, beschimpfte sie, zog ihren Kopf mal nach oben und drückte ihn dann wieder in die Polster. Beide hatten so ihren Spaß und schließlich knallte Martin sie sehr energisch durch, so energisch, dass sich unbemerkt ein Bahnpolizist nähern konnte. Der Bahnpolizist staunte, setzte sich dann in die gegenüberliegende Sitzgruppe und schaute ohne erkennbare Gemütsregung zu. Als Martin abgespritzt hatte und langsam zur Ruhe kam, entdeckte er den dicken Zuschauer und erschrak. „Hallo“, sagte Martin verlegten, und der Beamte antwortete: „Guten Abend, was machen sie da?“ „Ich ficke diese Tussi, sie will das, sie wollte es ausdrücklich hier im Zug. Und wenn sie möchten und ein Kondom dahaben, können sie auch mal eine schnelle Nummer schieben.“ „Ich habe kein Kondom“, sagte der Bahnbeamte, erhob sich, öffnete den Gürtel und die Hose. „Es ist verboten, sich nachts in den Zügen aufzuhalten.“ „Hier ich habe noch ein frisches Präservativ.“ Martin hielt ihm das Kondom hin und räumte seinen Platz, tätschelte Dianas Hintern und sagte: „Da kommt noch einer, Baby.“ „Habe ich schon gemerkt. Sag ihm, dass ich im die Eier abbeiße, wenn er das Kondom nicht nimmt.“ Martin und der Bahnbeamte schauten sich an. „Kapiert?“ fragte Martin und der Beamte nahm das Päckchen und fingerte daran herum. „Diese scheiß Verpackungen“, fluchte er. Martin nahm nebenan Platz, und während er sich eine Zigarette anzündete, meinte er: „Mit den Fahrkartenautomaten ist es auch nicht einfach, da finde ich das auspacken von so einem Kondom sogar noch leichter.“ Und dann wollte Martin erzählen, wie er sich neulich im Menü eines solchen Fahrkartenautomaten verirrt hatte und um ein Haar eine Familienkarte gekauft hätte, aber der Bahnbeamte fuhr ihm über den Mund, er sollte gefälligst die Klappe halten, er hätte schließlich auch Ruhe gegeben und nicht gestört. Es könne doch lieber die Dame was Nettes sagen, damit er in Schwung kommt. Offensichtlich hatte Martins Gequatsche seine Erektion in Mitleidenschaft gezogen. Diana half ihm mit ein paar vulgären Sprüchen, wie „Los machs mir, bums mich“ aus der Verlegenheit und in einer kurzen, etwas ungelenken Vorstellung kam auch der Bahnbeamte zu seinem Höhepunkt. Vermutlich teilte Diana diesen Höhepunkt nicht mit ihm, denn sie wirkte recht apathisch, und blieb einfach liegen, zog sich nur den Rock über die Arschbacken. Als der Bahnbeamte die Hose geordnet hatte, nahm Martin Diana am Oberarm und wollte sie mit einer freundlichen Bemerkung dazu auffordern, zu gehen. Doch jetzt zeigte der Beamte die dunkle Seite seiner Seele, denn er stellt sich ihnen in den Weg: „Sie gehen überhaupt nirgends hin, sie kommen mit in die Dienststelle, wegen unerlaubten Eindringen in Personenbeförderungseinrichtungen der Bahn AG.“ „Wie bitte, du hast mich doch gefickt.“ „Was sagen sie da? Was ist das für eine vulgäre Ausdrucksweise?“ Dabei griff er zu seinem Funkgerät und forderte irgendwelche, vermutlich genauso fiesen Kollegen dazu auf, zum Bahnsteig 16 zu kommen, er hätte zwei verdächtige Personen aufgegriffen. Martin und Diana beschimpften ihn, er sei ein vulgärer, gemeiner Schlappschwanz, doch der Beamte blieb hart, erst recht als sein Kollege eintraf. „Die haben hier gevögelt“, sagte er voller Abscheu, und als Diana in anfauchte, er hätte sie gefickt, da haute er ihr eine runter und erklärte seinem Kollegen voller Ernst, dass es sich um eine unverschämte Lüge handeln würde. „Ich kann es aber bezeugen“, meldete sich Martin und bekam auch einen Schlag ins Gesicht. Beide wurden fachmännisch mit einem Polizeigriff an den Armen gepackt und nach draußen geschoben. Gegen die dicken Bahnpolizisten hatten sie keine Chance und mussten sich auch noch die Verleumdung anhören, die der erste dem zweiten erzählte. „Der Hippie hat die Tussi schamlos gebummst, rücksichtslos, vielleicht sogar vergewaltigt, bestimmt genötigt.“ Zum Glück sei er dazu gestoßen und habe dieser Unverschämtheit, diesem verwerflichen Treiben ein Ende bereitet, wo kämen wir denn hin, wenn alle die guten Polster der bequemen Sitze der schönen Waggons des komfortablen Regionalexpresses der Kunden orientierten Bahn AG voll gewichst werden. „Unglaublich, unfassbar“, antwortete der andere. „Das hatten wir ja noch nie, so eine Sauerei.“

 

So eine Sauerei war auch Martin und Diana selten widerfahren. Diese Spießerintrige schlug schwer auf die Stimmung der beiden, und es war ja noch nicht abzusehen, wie sie sich entwickeln würde. Und Moralisten, die ihre verklemmten Sexfantasien im Geheimen ausleben, aber in der Öffentlichkeit so tun, als wüssten sie von nichts, hasste Diana wie die Pest. Aber was hätte man schon von Bahnbeamten erwartet? Martin und Diana wurden in ein ungemütliches Büro gestoßen, wo ein dritter Beamter schläfrig und gelangweilt herumsaß. Auch er war dickleibig und entpuppte sich als unsympathischer Erbsenzähler. „Die Schlampe bläst dir einen, wenn du willst, Willy“, sagte der erste Bahnpolizist. „Aha, und der Typ? Was ist mit dem?“ „Der hat sich draußen in den stehenden Wägen rumgetrieben und unseren Anweisungen widersetzt.“ „Dann werde ich mal seine Personalien aufnehmen, um die Dame kümmere ich mich später, ihr könnt sie in den Warteraum bringen.“ Diana wurde von den beiden raus gebracht und Martin musste in einer umständlichen Prozedur zu Protokoll geben, wie er hieß und wo er wohnte und ob er mit der Bahn gefahren sein, was der dicke Beamte umständlich in eine Formular hineinschrieb, ihn ab und zu anschnauzte und schließlich vor die Tür setzte. Was mit Diana sei, fragte Martin, aber der Beamte meinte, dass würde ihn nichts angehen, es seien noch Ermittlungen abzuschließen. „Ich will Diana mitnehmen, verdammt, ihr Kollege hat sie gefickt, und jetzt streitet er es ab, das Schwein.“ „Ich vermute, er streitet, es ab, weil er es nicht getan hat. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass hier so etwas Unerhörtes passiert.“

„Doch natürlich! Ich habe es selbst gesehen.“ „Übertreiben sie nicht?“ und dann nach kurzen Schweigen fügte er hinzu: „Aber ihre Begleiterin ist schon eine billiges Flittchen, oder?“

„Nein“, schrie Martin, doch der Dicke schubste ihn über die Schwelle, die Treppe runter und schlug die Tür zu. Martin rappelte sich auf, rüttelte an der Klinke, aber die Tür war von innen verriegelt und sein Klopfen und Schlagen nützte nichts. Kein Wunder, denn drinnen fielen die drei Bahnbeamten über Diana her und ficken sie in ihrer Brotzeitstube auf der Bildzeitung neben halbausgetrunkenen Kaffeetassen. Diana hatte keine Energie, sich gegen diese Übermacht zur wehren und verharrte in träger Duldsamkeit. Da die Herren Bahnbeamten keineswegs zu Höchstleistungen neigten und ihre Bierbäuche nicht so gerne den Kollegen zeigten, waren sie schnell fertig mit der wilden Nummer und verfielen in Ratlosigkeit, was sie nun machen sollten.

 

Martin stand gleichzeitig in der Bahnhofshalle und wusste ebenfalls nicht weiter. Jane suchen, lieber auf Diana warten oder nach hause gehen? Letzteren wäre ihm inzwischen am liebsten gewesen. Daran war aber nicht zu denken, und dann bekam er auch noch eine SMS von Maria. „Ich sitze weinend auf dem Klo. Wer holt mich?“ Jetzt also auch noch Maria in Schwierigkeiten. Oder war es bloß Selbstmitleid, denn nach langen Abenden, an denen sie von allen voller Freude ausgenutzt wurde, verfiel sie manchmal plötzlich in ein klägliches Bedauern ihrer Lage. Allerdings ließ sich ihre Laune meist schnell verbessern. Deshalb griff Martin gleich zu seinem Mobiltelefon und rief sie an. Er musste erfahren, dass Maria noch immer in der Kabine des Klos in der Bar saß, allerdings völlig nackt. Das einzige was ihr die Dame zurückgelassen hatte, war das Handy, damit sie anrufen könne, wenn sie wieder zur Verfügung stehen wolle. Zwischendurch waren noch ein paar Männer rein gekommen, denen sie den Schwanz lecken musste, die ihr dann ins Gesicht abgespritzt hatten. Ungewaschen, ungekämmt und unbekleidet saß Maria da, inzwischen war die Bar geschlossen, das Klo hatte man zugesperrt und ab und zu rief jemand an, der Maria anbot, sie könne sich vom Hundefänger abholen lassen. Aber Maria wollte nicht mit dem Hundefänger mit, sie wusste, dass er sie in einen kleinen Drahtkäfig sperren würde und sie sollte zu der strengen Dame gebracht werden, bei der Diana sie zurückgelassen hatte. Aber die Machenschaften dieser Dame schmeckten Maria gar nicht, denn sie war eine wirklich arrogante Ziege mit welken Titten und im Solarium verbrannten, faltigem Hintern. Kein Vergleich zu Diana und Jane, denen sie mit Freude diente. Maria schluchzte ins Handy und Martin beschloss, dass er Maria als erstes retten musste. Er kannte den Hinterhof, in den das Klofenster der Bar blickte und wusste wie man dort hineingelangen konnte. Das stimmte ihn optimistisch, und wenn er die fette Maria erstmal durch das kleine Fenster gezogen hätte, könnte er sich mit ihrer Hilfe an die Lösung aller anderen Probleme machen. Jetzt nahm er sich ein Taxi. Der Taxifahrer war leider ein geschwätziger Idiot, der an jeder Kreuzung und bei jedem vorbeifahrendem Auto etwas zur Verkehrsführung zu erläutern hatte, aber Martin hörte gar nicht zu, da er an seine Freundinnen dachte, die er alle retten musste. Der Taxifahrer solle mit dem Taxi nicht warten, sagte er beim aussteigen, er würde sicher eine weile dauern, und das Geld fürs warten wollte Martin lieber sparen. Dann schob er sich an der Wand entlang in den Hinterhof, entdeckte das Fenster und kletterte hinein. Als er den Kopf über das Fensterbrett schob, rief er leise: „Maria, Maria. Hallo!“ „Martin? So schnell? Wie schön!“ Martin sprang in den Raum, trat die verschlossene Kabinentür ein und da saß Maria nackt vor ihm auf dem Boden, den Arm auf die Kloschüssel gelehnt. „Was kann ich für dich tun?“ fragte er, und Maria fiel auch gleich was ein: Da er so schnell gekommen sei, hätten sie ja noch en bisschen Zeit, dann könne er sie mal schnell ficken. „Du bist mein Retter, und Retter dürfen die Gerettete zur Belohnung vögeln, und die gerettete freut sich darüber, hält bereitwillig ihre Löcher hin, öffnet sie soweit sie kann, und tut alles, was dem Retter zu einer harten und lang dauernden Erektion verhilft.“ Es sei egal, dass Martin sie schon am Nachmittag beglücken durfte, jetzt hätte er es erst recht verdient, und sie auch. „Los fick mein sehnsüchtiges Fleisch, knall mich durch!“ Sie stellte sich vor die Kloschüssel, den Arsch nach oben, stützte sich mit der einen Hand auf der Klobrille, mit der anderen zog sie ihre dicke Arschbacke zur Seite, so dass ihre Löcher besser zu sehen waren, und es triefte auch schon aus der Fotze, die Martin zu bearbeiten begann, während er mit zwei fingern der anderen Hand in ihr Arschloch eindrang. „Du bist so gut zu mir“, säuselte Maria, „ich würde dir so gerne die Eier lecken, aber erst musst du meine hinteren Löcher weiter bearbeiten. Stopf sie mir und lang richtig zu!“ Dann stöhnte sie grunzend, Martin schob die Hand rein und raus, so dass der Fotzensaft tropfte. „Hau mir meinen Fettarsch“, rief Maria, und Martin fickte sie mit dem Schwanz und haute fest auf ihren tatsächlich sehr fetten Hintern, dass es knallte. Als er abgespritzt hatte, glitt die fette Maria mit dem Arsch zu Boden, aber umklammerte den stehenden Martin und schleckte mit ihrem großen, obszönen Maul seinen Schwanz, saugte daran, nahm ihn in die Hand und kümmerte sich mit ihrer Zunge auch um seine Eier, dann wieder um den Schwanz, drückte dabei ihre Brüste an seine Beine, kraulte seinen Arsch und gab dabei allerlei liebevoll schmatz- und schluchzlaute von sich. Schließlich hatte Martin genug davon, er meinte, sie sollten jetzt gehen. „Aber ich bin nackt und man hat meine Kleider mitgenommen, sie wollen morgen früh wieder hierher kommen um mich zu quälen.“ „Wie kann man dich denn quälen“, fragte Martin. Maria jammerte, dass sie hier weg wolle, aber sie könne doch nicht unbekleidet fliehen. Martin kloppte den Automaten mit dem Endloshandtuch auseinander und holte ungefähr zwanzig Meter Stoffbahn heraus. Damit begann er Maria einzuwickeln, was letztendlich nach orientalischem Badespaß aussah. Schließlich gefiel sie sich darin so gut, dass sie sich den passenden Schmuck dazu wünschte. Deshalb mussten noch ein paar Ketten für die Griffe an den Spülkästen dran glauben und zu guter letzt hängte sie sich auch eine gut erhaltene Klobürste um den Hals. Da Martin keine Chance sah, Maria, durch das kleine Klofenster zu schieben, brach er auch noch die Tür zum Flur auf und sie konnten von dort durch ein größeres Fenster ins Freie. Das machte alles schrecklich viel Lärm, irgendwo war vermutlich auch ein Bewegungsmelder mit Alarmanlage angebracht und als die beiden vom Hinterhof auf die Straße traten, traf gerade die Polizei ein. Ohne sich um Maria zu kümmern, machte Martin auf dem Absatz kehrt, sprang über mehrere Mauern und Zäune, bis er in einem Hinterhof landete, wo gerade eine große Party stattfand. Da mischte er sich unauffällig unter die Gäste und tat als gehöre er dazu. Dabei hatten die Streifenpolizisten gar nicht versucht ihm zu folgen, sie stellten Marie zur Rede, die sich, selbst als Opfer fühlend, den Polizisten gern anvertraue und bereitwillig Auskunft darüber gab, was alles passiert sei, wie es damit begonnen hätte, dass der flotte Reiner sie auf der Damentoilette vögelte, und Diana dann aber nicht weitermachen wollte, dass die reife Damen mit dem welken Hintern sie im Klo gequält, der Kleidung beraubt und eingesperrt habe, und dass Martin sie befreite und er zunächst, wie es sich für den Befreier gehöre, Geschlechtsverkehr mit ihr vollzogen habe und dass er mehrere Türen beschädigt habe. Diese Beschädigung sei aber nur eine Folge der Freiheitsberaubung, die ihr zuteil geworden wäre. Der Polizist, der den Block mit den Protokollvordrucken bereit hielt, ließ den Stift immer weiter sinken, schließlich legte er auch den Block beiseite, denn das, was er da hörte, erschien ihm nicht glaubwürdig genug, um protokolliert zu werden. Da aber der zweite Polizist mit seiner Taschenlampe um das Haus herum ging und das offene Fenster mit der aufgebrochenen Tür dahinter entdeckte, beschloss man, Maria mit auf die Wache zu nehmen. Maria bestand darauf, dass man ihr Handschellen anlegte und drohte damit, sie würde kratzen, wenn man es nicht täte.

 

Jane musste zur gleichen Zeit unliebsame Dienste im Puff am Bahnhof verrichten. Die Puffmutti, eine aufgetakelte alte Schreckschraube hatte sich in den Kopf gesetzt, dass Jane ihr die geschmacklosen Schuhe küssen musste, nackt vor ihr auf dem Boden kniend. Die unsympathischen Kerle, die Jane in der Tabledancebar sexuell genötigt und dann entführt hatten, lieferten sie im Puff ab und meinten, hier sei eine fleißige, aber leider störrische Fotze, mit der man viel Geld verdienen könne, wenn man sie ein bisschen erzieht. Die Erziehung begann mit Übungen der Respektsbezeugung für die ehrwürdige Heimleiterin. Da immer irgendein durchtrainierter Zuhälter in irgendeiner Ecke stand, wusste Jane, dass sie sich nicht wehren brauchte und küsste der alten Fotze die Füße und versicherte, dass sie sich den Gepflogenheiten des Hauses anpassen könnte. Die Puffmutti meinte, an Fickfleisch sei zurzeit kein Mangel, aber eine attraktive Putze, die den verkeimten Puff-Fußboden aufwischt sei dringend erforderlich. Man brachte Jane einen Eimer mit Putzlumpen und Gummihandschuhe und -stiefel, dazu eine alte verblichene, aber ziemlich kleine und löchrige Kittelschürze. Das sollte sie anziehen und dann auf den Knien den langen Flur wischen. Es war der Flur an dem die Zimmer der anderen Mädchen lagen und die kamen jeweils aus ihren Löchern heraus, wenn sich Jane näherte und erlaubten sich allerlei Gemeinheiten, setzten sich auf ihren Rücken und beschimpften sie, pissten vor ihr auf den Boden, spukten ihr auf den Arsch oder traten gegen den Plastikeimer, so dass das Wasser in Janes Gesicht spritzte. Als Jane endlich das Ende des Flurs erreichte, kam die Puffmutti, nahm den Eimer und schüttete das Restliche Wasser über die gequälte Putzfrau. Den ganzen Eimer mit der dreckigen Brühe auf Janes Rücken und über die Haare, was dazu führte, dass sie nach dieser Dusche Mitleid erregend und traurig auf allen vieren dastand. Doch die Puffmutti kannte keine Gnade mit hübschen Frauen, trat sie, zog ihr an den haaren und befahl, die Pfütze, die vom ausgießen des Eimers herrührte, sofort und fröhlich aufzuwischen. Jane tat das alles jammernd und stöhnend, spielte überzeugend die Unschuld. Wieso wollt ihr mich quälen, ich bin ein braves Mädchen, ich habe nie etwas Böses oder Unzüchtiges gemacht, ich bin gut erzogen, ich bin doch anständig und so weiter und so weiter. Was wollt ihr mit mir machen, sperrt mich bitte nicht in den Keller, winselte sie, als sie fertig war. Die Puffmutti kam mit einigen Vorhängeschlössern und einer verchromten Kette, die sie Jane stramm um den Hals legte und mit einen Schloss fixierte. Dann zerrte sie Jane in ein unordentliches Badezimmer und kettete das andere Ende an der Wasserleitung zum Spülkasten fest. „Hier bleibst du heute Nacht“, sagte die Puffmutti humorlos und warf ihr dann noch einen kleinen Badezimmerteppich hin, der neben der Waschmaschine gelegen hatte.

 

Martin blieb auf der Party. Um sich zu tarnen ging er erstmal an die Bar und ließ sich ein Bier geben. Die Gäste verteilten sich sowohl auf den Hinterhof, als auch auf alle Zimmer einer offensichtlich leer stehenden großen Wohnung im Erdgeschoss. Vermutlich gab es eine oder mehrere Wohngemeinschaften im Haus, die gemeinsam feierten. Die Gefahr, dass jemand Martin als nicht dazu gehörig erkennen würde, erschien Martin sehr gering und nicht sonderlich bedrohlich. Da ihm die Polizisten auf der Straße auflauern könnten, legte sich seine Nervosität nur langsam. Deshalb blieb er einfach an der Theke stehen, das hielt er zunächst mal für das sicherste. Da ständig hübsche und leicht bekleidete Mädchen vorbeikamen, die sich was zu trinken holten, wurde ihm gar nicht langweilig und schließlich sah er die hübschen Mädchen auch noch doppelt, wie sie hüfte schwingend mit hüpfenden Brüsten an ihm vorbei sprangen, volle und leere Gläser schwenkend, lachend, frisch und voller Lebensfreude. Ach, wie sie funkeln, murmelte Martin in sich hinein. Dem Funkeln junger Frauen kann man nicht widerstehen sagte er oft und meinte damit die ganze verlockende Geschlechtlichkeit mitsamt ihrer Freude und Gefahren, der Lust und dem drohenden Wahnsinn, dem Glück und dem Überdruss, all diesen Widersprüchlichkeiten, die Irritationen, die lauerten, sobald man der Verlockung erlag oder versuchte ihnen zu entkommen. Die Verwirrung, die das weibliche Wesen, körperlich oder geistig oder beides, dem Männlichen bereitete, versetzte ihn kurz in Angst und Schrecken, dass in Sehnsucht und schon schob sich eine Blondine mit bestens präsentierter Oberweite und einem glänzenden, tief dekolletierten Oberteil freudig an Martin vorbei, erst streifte sie ihn mit den tollen brüsten, und indem sie sich von ihm wegdrehte, auch noch mit ihrem Arsch. Oder konnte das überhaupt sein. Martin bemerkte durchaus, dass seine Wahrnehmung stark getrübt war, aber der Anblick der prallen Brüste der Blondine ließ ihn trotzdem nicht los. Seine Bierflasche hatte er zwar sowieso in der Hand, trotzdem dachte er noch ein bisschen darüber nach, ob er irgendwas an der Theke vergessen habe, und dann machte er sich behäbig daran, die Blondine zu verfolgen. Durch die dicht an dicht stehenden jungen Menschen hindurch kam er in den finsteren Gang. Von ihr war schon gar nichts mehr zu sehen und während er sich umschaute vergaß er kurz, wen er suchte, dann fiel es ihm wieder ein: die Jubelbrüste und stellte sich vor, wie sie über ihm gebeugt ihr Oberteil ausziehen würde, dieser Moment, wenn die Titten sichtbar werden, aber Arme und Kopf vom Stoff des Oberteils verdeckt werden. Ab hier in Zeitlupe, sagte er sich, und dann kommt über den hüpfenden Brüsten dieses strahlende Blondinengesicht zum Vorschein, natürlich mit ihrem super-lächeln und dann, als wäre das nicht genug, zieht sie ihr kleines nicht mehr notwendige Kleidungsstück weiter nach oben und die Haare fallen herunter, umspielen ihr sensationelles Gesichtsleuchten und reichen bis auf die entblößte Brust des glücklichen Helden. Und dann senkt sie sich und Brust an Brust, Lippen an den Lippen geht es los, die Körperlichkeit und alles ist nur noch funkeln und glitzern, es wird so hell, so wonnesinnig und während der Schwanz immer dicker anschwillt, schließlich die Hose geöffnet wird und das Melken des Schwanz beginnt, schließlich der Schwanz in eins dieser Löcher geschoben wird und dann in das andere Loch, während das passiert, verwandelt sich das strahlende Licht immer mehr in Kraft und die Kraft in Anstrengung und es ist nicht mehr die Kraft, die springt und fliegt, sondern es ist die Kraft eines Mannes, der sich befreien will, der sich fühlt, als sei er in einer Kiste eingesperrt ist als müsse er diesen verdammten Deckel der verdammten Kiste aufkriegen, er muss raus, und drücken, muss alle seine Kraft zusammennehmen und mit allem mit jeder Muskel und jedem Gelenk, mit dem Rücken, dem Nacken, den Armen und den Beinen und allem muss er drücken und stöhnen und drücken und stöhnen und dann reißt das Schloss und der Deckel fliegt nach oben und der erschöpfte Körper kriecht ins Freie oder bleibt einfach mit dem ausgelutschten Körper über die Seitenwand der Kiste gelehnt liegen. Das Abspritzen als Befreiung von sich selbst, Befreiung vom Ejakulationswahn, der aber nur durch den Schönheitswahn und die wahnsinnige Schönheit der Frauen entsteht. So fantasierte Martin in seinem umnebelten Gedanken über das einfachste Thema der Welt und ließ sich in einem dunklen Zimmer auf ein altes Sofa fallen. Diese Blondine ist doch niemals eine Kiste, formulierte er in Gedanken, als ein Moment der Klarheit ihn erfasste und damit die wirren Gedanken wegwischte. Als hätte er damit den Pfad der Tugend wieder erreicht, sah er sie plötzlich wieder, in der Türöffnung, die nicht zum Flur sondern zu einem ebenfalls dunklen Zimmer führte. Auch im benachbarten Zimmer stand ein Sofa mitten im Raum und die Blondine beugte sich über die Lehne, so dass Martin die Brüste auf sich zukommen sah, doch das Schauspiel war nicht für ihn, zwei junge Männer kümmerten sich um sie. Einer von hinten, einer von vorn. Sie hatten beide stattliche dicke Schwänze aus ihren aufgeknöpften Hosen geholt und gingen nicht zimperlich mit der Blondine um. Der hintere rammelte sie so, dass ihr ganzer Körper durchgeschüttelt wurde und somit ihr Blasemaul zwangsläufig über den steifen Schwanz des anderen geschoben wurde. Der vordere hielt den Schwanz mit der einen Hand, und mit der hatte er den Nacken der Frau gepackt. Leider versperrte er Martin die Sicht und deshalb erhob sich Martin und ging langsam hinüber, lehnte sich dort ans Fensterbrett. Jetzt konnte er ihr wunderbares Profil bestens erkennen, sah wie die Titten baumelten. Der hintere Ficker war auch gerade am Abspritzen, er stöhnte, bäumte sich auf und schließlich verlor sein Körper an Spannung. Schnell zog er den Schwanz aus der Möse, haute der Blondine auf den Arsch, beschimpfte sie dabei als geile Sau und machte dann die Hose zu. Los Harry, fick du sie weiter, sagte er seinem Kumpel, der ohne zu antworten ihren Kopf nach unten in die Sitzfläche des Sofas drückte und dann um das Sofa herum ging, um die Aktivität seines Freundes fortzusetzen. Da die Haare der Blondine inzwischen recht ungeordnet waren, sah man nur die wirren Strähnen, aber nichts mehr vom Gesicht. Harry war entweder sanfter, oder er hatte nicht so viel Schwung, denn der Körper lag jetzt matt über der Sofalehne, obwohl sie von hinten gerammelt wurde. Nach dem schließen des Gürtels trat der erste kräftige Ficker zu Martin und sagte ihm, er solle ihr zum Abschluss in den Arsch ficken. Ihre Fotze sei inzwischen so ausgeleiert und überschwemmt, dass sie normal großen Schwänzen kaum noch Widerstand entgegensetzen würde. Oh ja, stopft mir das Arschloch auch noch ordentlich, hörte man es dumpf aus dem Sofakissen und Martin öffnete seine Hose um sich den Schwanz zu reiben.

 

Diana langweilte sich schon schrecklich, denn die Bahnbeamten hatten sie einfach in ihrem Pausenraum eingeschlossen und kümmerten sich nicht mehr um sie. Außer der Bildzeitung gab es keine Möglichkeiten, sich abzulenken. So saß Diana auf einem der wackligen Stühle am Tisch und dachte an die vielen Enttäuschungen, die das Leben und speziell die Deutsche Bahn AG ihr bereitet hatte. Was war ihr nicht alles durch die Lappen gegangen wie viele Liebhaber hatte sie wegen verspäteten Zugverbindungen verpasst. In ihrer Naivität hatte sie immer im Stillen gehofft, jeder verpasste Zug ist eine kleine Chance. Ein Umweg, der sich als Fügung entpuppt, aber solche eine Fügung war nie eingetreten. Eigentlich ist ein Mensch, der im Zug sitzt, der unterwegs ist, in einer optimistischen Stimmung, wegen dem Fernweh, das befriedigt wird. Doch die Bahn hat das entsetzlich runtergewirtschaftet, dachte sich Diana, man wünscht sich nichts weiter als exzessiven, schmutzigen Sex in der Zugtoilette. Oder Gemeinheiten mit verklemmten Bediensteten im Innendienst. Diana klopfte an die Tür, da sie draußen ein Geräusch vernommen hatte und in der Tat öffnete der eine der drei Bahnbeamten und ließ sich von Diana nach drinnen locken. Sie sagte, sie sei vorhin nicht richtig in Stimmung gewesen, aber jetzt hätte sie Lust noch mal von ihm allein gerammelt zu werden, er sei ja auch der potenteste der drei gewesen und ob er bitte noch mal seinen Schwanz auspacken könnte. Dabei schmiegte sie sich an ihn, lies ihren Charme spielen und griff ihm zwischen die Beine. Selbst der dümmste musste merken, dass sie nur nach einer geeigneten Gelegenheit suchte, ihn zu überwältigen und bekanntlich ist ein Mann ziemlich hilflos, wenn ihm seine Hose in den Kniekehlen hängt. Als der Bahnbeamte in der freudigen Erwartung ausgelassener Sexspiele seine Hose runterließ, verpasste Diana ihm mit dem Knie einen satten Stoß in die Eier und einen Faustschlag ins Gesicht, schmiss ihn zu Boden, stopfte ihm die Sportseite der Bildzeitung in sein stumpfes Maul und fesselte ihn mit seinem Gürtel. Er hatte den Schlüssel für die Brotzeitstube in der Tasche und so konnte sie ihn einschließen und endlich das Büro verlassen.

 

Jane saß also auf dem kleinen Badezimmerteppich und versuchte so cool wie möglich auszusehen. Es kam ein Freier, der pinkeln musste, ein Geschäftsmann, und dem schwatzte Jane sein großes weißes Männerhemd ab, das gut zu Janes verwüsteter Frisur passte. Da konnte sie schon mal ihre nasse hässliche Kittelschürze ablegen. Sie kraulte dem Geschäftmann dafür ein bisschen die Eier. Er hatte bereits eine erschöpfende Fickerei mit drei billigen Mädchen hinter sich und meinte, sein Schwanz würde jetzt nicht mehr steif werden. Nach dem Geschäftmann steckte ein besoffener den Kopf zur Tür hinein, der unverständlich vor sich hinlallte. Jane sagte, er solle verschwinden und das tat er auch. Dann tauchte tatsächlich die süße kleine Tina mit den Melonenbrüsten auf, im geöffneten rosa Bademantel. Ihre Titten wippten beim gehen. Zunächst erkannte sie Jane gar nicht, und versuchte sie zu ignorieren. Sie tat, als wäre es ganz normal, dass hübsche Frauen im Badezimmer an die Wasserleitung gekettet sind. „Hallo Tina, kannst du mir nicht mal eine Flasche Sekt besorgen?“ antwortete Jane vertraulich und da merkte Tina, um wen es sich handelte. „Oh Jane, du bist es! Ich dachte du wärest eine, die frisch aus dem Osten geliefert wurde und sowieso kein deutsch kann.“ „Nein, bin ich nicht, die haben mich einfach aufgegriffen, ich wollte mich heute Abend eigentlich amüsieren und war auch schon fast befriedigt.“ „So ein Ärger“, antwortete Tina, „ich weiß gar nicht, wo die alte Schlampe den Schlüssel hingelegt hat, aber ich kann ja mal suchen. Die Männer sind schon alle gegangen, da brauchen wir keine Angst haben.“ „Bring doch erstmal was zu trinken“, antwortete Jane, „wenn du mir Gesellschaft leistest, ist es ganz angenehm, wir können ja erstmal ein bisschen plaudern.“ Tina verschwand kurz, dann setzte sich mit einer Sektflasche und Gläsern zu Jane auf den Boden und fragte sie, ob ihr kalt sei, aber Jane fühlte sich in ihrem weißen Hemd auf dem kleinen roten Teppich ganz wohl. Aber um nach hause zu gehen, müsste man noch ein paar Klamotten besorgen, am besten was elegantes, vielleicht das teuere Kostüm von der blöden Puffmutti, denn die Puffmutti war ziemlich schlank und ihr Bordeaux farbiger Zweiteiler, wäre genau das richtige um bei Brodstedt aufzukreuzen. Damit könnte sie in der feinsten Gesellschaft einen guten Eindruck machen und darauf legte der unsichere Brodstedt wert. Ihm selbst gefielen die billigsten Weiber in polnischen Glitzerstrumpfhosen, aber in der Öffentlichkeit wollte er sich nur mit geschmackvollen Damen sehen lassen, die nach Möglichkeit den Mund halten. Jane jammerte ein bisschen über die unsicheren Verhältnisse, und die vagen Zukunftsaussichten. Tina berichtete, dass es ihr im Bordell auch keinen Spaß mehr machen würde und kein schnelles Geld mehr zu verdienen sei. Dann passierte das völlig Unerwartete: Noch ein Geschäftsmann tauchte auf, und zwar niemand anderes als Brodstedt persönlich, angetrunken, mit offener Hose. Er erschrak, als er Jane sah, beschloss aber in der folgenden Sekunde, dass er einfach so tun wollte, als kenne er diese Person nicht, als könne sie ihn auch nicht kennen. „Ich möchte gerne die Toilette alleine benutzen, und bitte sie beide, den Raum zu verlassen.“ „Brodstedt, erkennst du deine Geliebte nicht, bloß weil sie in einem Bordell an die Wasserleitung gekettet wurde?“ „Im Bordell erkenne ich niemanden, und mich kennt auch niemand, man hat mir hier Diskretion zugesichert, man möge bitte einfach so tun, als sei ich ein Unbekannter und jetzt raus hier.“ Jane schaute ihn von unten flehend an und zerrte an der Kette: „Es geht nicht, ich bin fest gekettet. Du musst mich befreien.“ „Das kann ich doch alles gar nicht glauben, dass sind doch nur kleine Mädchenspiele.“ Tina stand auf und legte dem verwirrten Brodstedt die Arme auf die Schulter: „Meine Freundin ist in einer misslichen Situation, aber du kannst ihr helfen!“ „Sei nicht so nett zu ihm“, warf Jane ein, „er kennt mich und er fickt mich. Aber nur wenn es ihm gerade passt und sein langweilige Frau nichts dagegen hat. Jetzt tut er, als hätte er mich noch nie gesehen.“ „Du bist mir wirklich sehr fremd, wenn du hier im Bad an der Kette hängst“ murmelte Brodstedt und verlor ein bisschen die Distanz, die er sich selbst auferlegt hatte. Tina schob ihn zur Tür hinaus. „Na los, geh zur Puffmutti, und sag ihr, dass die Tussi im Klo dich beim pissen stört und sie soll dir den Schlüssel geben, sag, du würdest ihn gleich wieder zurückgeben.“ „Ich werde ihn zurückgeben.“ „Ja, ja mach das, aber hol ihn erstmal.“ Brodstedt raffte sein Hose zusammen und verschwand im Flur.

 

Der Bahnhof war inzwischen fast ausgestorben. Abgesehen von armseligen Herumtreibern entdeckte Diana nur einen einsamen Geschäftsmann, genau in dem Alter, in dem man sich nachts langweilt. Diana sah ihn an und ging, ohne den Blick von ihm zu wenden, direkt auf ihn zu. Er hatte sie längst bemerk, aber er tat so, als würde er sich überhaupt nicht für sie interessieren. Diana war klar, dass er, anstatt am Bahnhof herumzustehen, lieber durchs Rotlichtviertel spaziert würde. Aber leider gab es kein Rotlichtviertel und für einen Puff langten weder seine Entschlusskraft oder seien Ortskenntnis. Deshalb half Diana ihm: Sie stellte sich ihm vor, benutzte mit vieldeutiger Betonung das Wort „Dienstleistungsgewerbe“ um die Absichten zu beschreiben, die ihm sich nun eröffneten, wies aber auch darauf hin, dass sie selbst heute schon viel zu viel schlechten Sex gehabt hätte. Dann erläutere sie ihm die Notwendigkeit, dass er umgehen ein Etablissement besuchen sollte, das würde ihn entspannen und er könne sie dabei mitnehmen, denn sie hätte zwar das gleiche Ziel, aber kein Geld mehr fürs Taxi. Da erklärte sich der Herr bereit, dieses überraschende aber trotzdem verlockende Angebot anzunehmen. Im Wagen wurde Diana gesprächig: „Du bist auf Dienstreise und hast noch keine Nutte durchgefickt, das ist aber schade. Ich bring dich zu Tina mit den Melonenbrüsten. Wenn du willst, kann ich ihr sagen, dass sie gar nichts sagt, sondern einfach schweigt. Magst du das? Verstummte, fickfreudige Frauen? Oder soll sie reden und du schweigst? Sie flirtet dich voll, lobt deinen Schwanz, dein Geficke, deinen Körperbau und verwöhnt dich dabei mit allen ihren Löchern. Sie hat weder Akzent noch Dialekt, du kannst dir problemlos vorstellen, sie sei gebildet, das ist sie nämlich auch.“ Diana schmachtete den Geschäftsmann von der Seite an und hatte auch schon ihre Hand auf seinem Bein, und er seine Hand auf ihrer Hand. Der Taxifahrer war einen kleinen Umweg gefahren, damit dem Geschäftsmann nicht auffiel, dass er genauso gut hätte laufen können. Als sie vor der großen roten Tür ankamen, warteten gerade Jane und Tina auf Brodstedts Rückkehr. Er kam tatsächlich mit dem Schlüsselbund für die Vorhängeschlösser zurück in das Badezimmer und versuchte nun, als Kavalier der alten Schule Sympathien zurück zu gewinnen. Aber nichtsdestotrotz tat er immer noch so, als hätte er Jane nie in seinem Leben gesehen. „Hier ist der Schlüssel, mit dem ich sie aus dieser unangenehmen Lage befreien kann. Ich hoffe er passt, aber das werden wir gleich sehen.“ Während er so geschwollen daherredete, fummelte er an Janes Handschellen und an den Schlössern herum. In der Tat gelang es ihm, sie zu öffnen. Jane schaute ihn dabei bewundernd an, aber in dem Moment, in dem die Bügel zurückschnappten, verfinsterte sich ihre Mine, und mit einer blitzschnellen Bewegung packte sie Brodstedts Kopf und schlug ihn voller Kraft auf ihr Knie. Von hinten schlug Tina mit einem Schrubber auf den Rücken des Herrn und schließlich verpasste Jane ihm etliche stramme Tritte in Gesicht und Magen. Als er nur noch wimmernd und zusammengekrümmt am Boden lag, legte sie ihm die Handschellen an. Janes freudiges Jubelgeschrei hatte man allerdings auch im Flur hören können. Dort öffnete gerade die Puffmutti die Tür für Diana und dem Geschäftsmann. Diana erkannte die Stimme ihrer Freundin Jane sofort und ließ sich nicht aufhalten ins Badezimmer zu gehen, gefolgt von der Puffmutti und dem Geschäftsmann. Es bot sich ihnen das beeindruckende Bild, wie Brodstadt mit blutender Nase am Boden kauerte und winselte. Jane und Diana fielen sich in die Arme, die Puffmutti jammerte und der Geschäftsmann vom Bahnhof triumphierte: „Ist das Doktor Brodstedt?“ „Kennen sie den Herren?“ „Ja, dieses feige, intrigante Schwein hat meine Firma ruiniert.“ Tina, Jane und Diana nahmen den Herren in die Arme, küssen ihn und Jane meinte, jetzt sei die passende Gelegenheit für Rache. „Sie können ihn ficken, bepissen oder ihn ihre Schweißfüsse lecken lassen, machen sie mit ihm was sie wollen. Er wird es nicht bei der Polizei melden, weil er ein verklemmter Wichser ist und nie zugibt, im Bordell gewesen zu sein.“ Der Geschäftsmann ließ sich nicht lange bitten und fing gleich an, Brodstedt zu treten und zu schlagen. Die Puffmutti kreischte, doch Diana und Jane zogen sie an den Haaren, schleuderten sie zu Boden, schubsten sie auf Brodstedt und schlossen die Tür von außen. Tina verschloss die Tür von außen. Während sie hörten, wie Brodstedt lautstark misshandelt wurde, und die Puffmutti hysterisch herumschrie, gingen sie lachend in den Salon, denn Tina wusste, dass sie sich dort frisch einkleiden könnten. Tina nahm sich ein rosa Kleidchen, Jane erwischte ein Abendkleid, bodenlang und schulterfrei voller glitzernder Pailletten und Diana zog sich ein goldenes Kostüm über. Sie fanden auch noch eine Pappschachtel mit ein paar Bündeln Geldscheinen drin, Parfüm in großen Zerstäubern und jede Menge Lippenstifte. Tina mahnte zur Eile, denn normalerweise kam am Ende des Abends einer von den üblen Zuhältern zurück, um das Geld mitzunehmen. Diana bestand aber darauf, eine möglichst stattliche Beute zu machen und Jane schimpfte in unvollständigen Sätzen über ihren Ex-Liebhaber Dr. Brodstedt. Nachdem einige Flaschen guten Whiskeys in den Damenhandtaschen verteilt waren, verließen sie den Puff gerade rechtzeitig, denn auf der Straße kam ihnen tatsächlich einer der Zuhälter im Auto entgegen, ohne sie zu bemerken. Als er im Hauseingang verschwunden war, rannten Jane, Tina und Diana los. Bloß nicht so einem Idioten in die Hände fallen! Wenn er den blutigen Brodstedt entdecken würde, war mit dem schlimmsten zu rechnen. Aber da sie soviel Bargeld erbeutet hatten, kam Diana auf die gute Idee in das große Hotel zu gehen, das nur wenige Meter vor ihnen lag. „Oh ja, frisch bezogene weiße Betten“, freute sich Jane, „und ein geputztes Badezimmer.“

 

Martin war sehr müde. Die entzückende Blondine hatte ein wunderbares Arschloch, das wie geschaffen für ihn schien. Feucht und geschmeidig als er den Schwanz hinein schob und dann immer enger und Besitz ergreifender, während er sie fickte und bebend, als eine pralle Ladung aus ihm herausspritzte. „Das war gut“, hörte man die matte Stimme aus dem Sofakissen. „Will jemand weitermachen?“ „Wir nicht“, sagte der erste Ficker, der sich gerade eine Zigarette angezündet hatte und Martin auch eine anbot. „Dann kann ich also pissen“, grunzte die Blondine, die sich immer noch nicht bewegte und schlapp über der Sofalehne lag. „Die Schlampe pisst den Teppich voll“, sagte Harry und schaute interessiert auf den Rinnsaal, der sich zwischen ihren Beinen ergoss und zu Boden floss. „Na und, wenn es dich stört, dann hol Babette, die leckt es gerne auf.“ „Ich glaube Babette hat schon gekotzt und bringts nicht mehr.“ Plötzlich erhob sich die Blondine unerwartet schnell und torkelte zwischen den Jungs hin und her: „Ihr seid doch dumme Spießer, und wer ist der hier?“ Dabei versuchte sie auf Martin zu zeigen, verlor aber das Gleichgewicht und fiel ihm um den Hals. „Der hat dir in den Arsch gefickt, ich weiß nicht wer das ist.“ „Und warum fickt er mir nicht ins Maul?“ „Das wäre ja besser, dann hältst du die Klappe.“ Sie ließ sich an Martin herunter gleiten und fingerte an seiner Hose herum, holte schließlich seinen Schwanz heraus und versuchte ihn steif zu bekommen. Martin rauchte unterdessen, dann klingelte sein Handy. Er wunderte sich über die unbekannte Festnetznummer mitten in der Nacht, und freute sich, als er Diana erkannte. Sie erklärte ihm, dass sie im Hotel in Sicherheit seien, er möge doch schnellstmöglich kommen, und wenn er gerade am flirten sei, könne er gerne noch ein Flittchen mitbringen, in ihrer Suite sei genügend Platz. Martin versuchte die Blondine anzusprechen, aber sie reagierte zunächst gar nicht, und dann schaute sie hoch und wurde gleich zickig: „Das Schwein telefoniert, während ich ihm einen blase, so ein Arschloch, Peter, willst du ihm nicht in die Fresse hauen?“ „Nein, das will ich nicht“, antwortete Peter, und fügte hinzu: „Du hast zuviel gesoffen Baby, reg dich nicht auf.“ Martin klopfte Peter dankbar auf die Schulter, klappte das Handy zusammen und ging.

 

Maria saß auf der Polizeiwache und hoffte vergeblich, dass sich die Polizisten ebenso unsittlich an ihr vergreifen würden wie es die Bahnbeamten mit Diana getan hatten. Aber der Beamte im Großraumbüro hörte sich Maries Schilderung der abendlichen Ausschweifungen emotionslos an. Auch er notierte nur wenige Sätze. Während Marie auf ihn einredete wurde noch eine weitere Person von einer Polizeistreife in den Raum gebracht. Aus Gesprächsfetzen konnte Marie aufschnappen, dass der andere Delinquent betrunken beim Autofahren erwischt worden war und nun darauf wartete, dass ihm Blut abgenommen würde. Er gab sich als Heiner Kulinski aus. Maria schreckte auf, als sie diesen Namen hörte, schaute sich kurz um und in der tat: Es war Lippmann, das Arschloch, der kleine Scheißer, der verfluchte Zuhälter. Maria wandte sich schnell wieder dem Beamten zu, sie wollte nicht von Lippmann erkannt werden, beugte sich über den Tisch und erklärte dem protokollierenden Beamten, was los sei: „Dieser Typ heißt nicht Kulinski, das ist sein Deckname, für den er gefälschte Papiere hat, in Wirklichkeit ist es Lippmann, der bestimmt auf etlichen Fahndungslisten steht, wegen Dealerei, Schutzgelderpresserei, Frauenhandel, Schlepperei, Kupplerei, Gemeinheiten, Beleidigungen, nicht bezahlten Rechnungen, schlechtem Sex und Gewalttätigkeit. Das ist der schlechteste Mensch dieser Stadt und ein dicker Fisch, den müssen sie sich schnappen, dann werden sie befördert.“ Der Beamte schaute sie ungläubig an. „Soll ich ihnen erzählen, wie er meine gute Freundin Diana entführt hat, und die Mädchen, die am Straßenstrich stehen und gar nicht ficken wollen, die hat dieses Schwein aus der Ukraine verschleppen lassen, und ihnen alles mögliche versprochen. Mich hat er aber noch nicht…“ Maria spürte einen Blick von der Seite und drehte sich um. Es war tatsächlich Lippman, der bemerkt hatte, dass man über ihn tuschelte und für den Bruchteil einer Sekunde traf sich sein Blick mit dem von Marie. Er erkannte sie und erschrak. Bevor jemand seinen Schreck bemerkte, flog die Tür auf und sein Anwalt betrat Arm wedelnd das Büro, begrüßte laut die Beamten, stellte sich vor, aber dann dämpfte er seine Stimme, begann mit den Polizisten leise und vertraulich zu reden, während Lippmann sich erhob und zu Marie kam. Der ausgekochte Schleimscheißer hatte die Dreistigkeit sie freundlich zu begrüßen, ihr die Hand auf die Schulter zu legen und sich dann an den Beamten zu wenden, der Maries Protokoll tippen sollte. „Diese charmante Dame hat doch nicht etwa etwas Böses angestellt?“ fragte Lippmann. Der überraschte Polizist schüttelte den Kopf. „Das könnte ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, sie ist eine sehr hilfsbereite Person, nur manchmal ein bisschen durcheinander, sie… „Er beugte sich zum Polizisten, flüsterte ihm etwas ins Ohr, so dass dieser schmunzelte. Marie saß da wie versteinert, ihr fehlten die Worte. „Das ist Lippmann, der ist ein Krimineller.“ Und Lippmann haute dem lachenden Polizisten auf die Schulter: „Sagte ich es ihnen nicht? Sie mag mich nicht, dabei ist sie eigentlich ein liebenswertes Mädchen.“ Auch die sprachlosen Marie drückte er noch mal an sich, und ging dann zu seinem Anwalt und tuschelte mit ihm.

 

Als Martin das Haus verließ kam ihm ein junger Mann entgegen, der gerade lässig seine Autoschlüssel in die Jackettasche fallen ließ. „Hier ist nichts mehr los“, rief ihm Martin zu, aber er könne mit ihm ins Hotel fahren, dort warten drei Frauen, und er selbst fühle sich nicht in der Lage schon wieder für ihre sexuelle Befriedigung zu sorgen. „Willst du mich verarschen?“ fragte der angesprochene zurück, doch Martin beschwichtigte ihn, es sei ein Angebot, weil er so sympathisch aussehe und die drei Frauen so spät am Abend einen sympathischen Mann verdient hätten. Außerdem sei Martin leider zu Fuß unterwegs und man könne zunächst gemeinsam das Auto, das ja ein wunderbares Cabrio sei und dann die Frauen, die an Klasse und Erotik dem BMW in nichts nachstehen würden, nutzen. „Klingt gefährlich und unrealistisch, aber reizvoll“, sagte der junge Mann mit dem Cabrio und machte eine einladende Geste zu seinem flotten Sportwagen, der auch sogleich blinkte und mit deutlichen Klicken alle Türverriegelungen öffnete. „Ich heiße Martin, und du?“ „Dominik!“ „Das ist zwar ein scheiß Name, aber ich glaube, du wirst den Frauen gefallen.“ „Das hoffe ich auch, sagte Dominik und ließ die Reifen quietschen.

 

Marie war noch nicht aus ihrer Sprachlosigkeit erwacht, da kam Lippmann zurück zu ihrem Tisch, während sich zur gleichen Zeit der Rechtsanwalt mit großer Geste erhob und dabei triumphierend den denkwürdigen Satz: „Wie schön dass wir uns einigen konnten“ von sich gab. Heiner packte Marie am Oberarm und gab ihr zu verstehen, dass sie jetzt mit ihnen mitkommen solle, sie würden sich um sie kümmern. „Die wollen mich ficken“ rief Marie dem Beamten zu, aber Heiner fiel ihr gleich ins Wort. „Was hast du nur für ein unschönes Vokabular, liebe Marie, wie ein Teenager.“ Er und der Rechtsanwalt nahmen Marie in die Mitte und verließen die Polizei. Draußen schubsten sie Marie in einen dicken Mercedes. Lippman warf dem Anwalt die Schlüssel zu: „Du fährst zuerst, ich lass mir einen blasen und wenn ich fertig bin, tauschen wir. Marie, du hast das ja hoffentlich verstanden.“

Während sich notgedrungen Marie über den steifen Schwanz beugte und ihn zu lecken begann, fuhr die Limousine los. Marie schmatzte laut, weil sie annahm, das würde Lippmann heiß machen und tatsächlich hatte er sofort eine harte Erektion und begann laut zu schnaufen. Marie wühlte sich in seinen Schoß und dabei öffnete sich die Wicklung ihres Kleides, so dass sich ihre üppigen Kurven aus den unzähligen Metern es Handtuches herausschälten. Im Nu spritze Lippmann ab. „Das war geil, ich brauche mehr“, sagte Marie und kroch zwischen den Lehnen der Sitze nach vorne, um den Rechtanwalt ebenfalls den Schwanz zu lecken. „Meine lieben Retter ich muss euch beglücken“ sagte sie, während sich die Stoffbahn des Handtuchs immer weiter im Auto verteilte. Lippmann grunzte nur und lehnte sich erschöpft zurück, Maries dicke Beine fuchtelten vor seiner Nase durch die Luft. Der Rechtsanwalt versuchte halbherzig Marie zu bremsen, und benutzte dabei wichtige Argumente wie „Verkehrssicherheit“ „Ansteckung durch ungeschützten Geschlechtsverkehr“ doch sie drang unaufhaltsam zum Kern ihres Interesses vor.

 

Martin und Dominik fuhren über die große Brücke zum Bahnhof und unterhielten sich über schlechte Drogen. Als sie in die Kreuzung einbogen, drehte sich ihr Gespräch um bedrohliche Halluzinationen. Doch obwohl ihre Ampel auf Grün stand, näherte sich ihnen ein schwarzer Mercedes mit unverminderter Geschwindigkeit. Der Mercedes machte keine Anstalten, ihnen die Vorfahrt zu gewähren. Beiden war plötzlich klar, dass das keine Halluzination, sondern eine echte Bedrohung war. In letzter Sekunde riss Dominik das Lenkrad herum. Der Wagen schleuderte, drehte sich quietschend um die eigene Achse, aber er kam unbeschadet gegen die Fahrrichtung zum Stehen. Gleichzeitig krachte der Mercedes gegen die Verkehrsinsel. „Scheiße“, rief Dominik und Martin fragte, ob er getrunken habe. „Natürlich, wir müssen schnell weg hier. Der Idiot ist doch selbst schuld, wir hatten grün….“ Dominik legte schon den Rückwärtsgang ein, um zu wenden, da sah Martin, wie am Mercedes eine Tür geöffnet wurde und zunächst Maries Arm, umwickelt mit dem Handtuch und dann auch sie selbst zum Vorschein kam. „Bleib cool, und warte“, sagte Martin zu Dominik, sprang aus dem Wagen und rannte zu Marie, die sich gerade aus dem Wagen befreit hatte. „Da sitzt Lippmann drin, er ist bloß besoffen, nicht tot“ sagte sie zu Martin und tat, als sei es selbstverständlich, dass sie sich hier treffen würden. Martin öffnete die hintere Tür und sah, dass Lippmann tatsächlich stöhnend und verwirrt dasaß. Der Rechtsanwalt versuchte gerade seine geöffnete Hose soweit zu ordnen, dass er sich ins freie trauen konnte. Doch Martin war schnell und entschlossen, er holte sich Lippmanns Brieftasche aus dem Jackett und verpasste ihm dann noch einen kräftigen Kinnhaken, so dass er tonlos zusammensackte. Dann packte er den Rechtsanwalt am Kragen, und sagte ihm, er solle einfach alles vergessen, „wir sind alte Freunde von Lippmann, er wird uns das nicht übel nehmen.“ Mit Marie rannte er zu Dominiks Wagen und sie preschten davon. Da sich Marie inzwischen völlig aus dem Handtuch geschält hatte und nur noch eine kleines Stück Stoff vor ihre Brust hielt, verklemmte sich das Tuch in der Tür und gut zwanzig Meter wurden hinter dem Wagen hergezogen. Marie war also wieder weitgehend nackt, nur der Schmuck aus den Spülkastenzügen schmückte sie noch. Dafür war sie bestens gelaunt und küsste beide Retter auf die Wange. Dominik hatte noch einen knappen Ledermantel und Sportschuhe im Wagen, so dass Marie ihre Blöße bedecken konnte. Um eventuelle Verfolger abzuschütteln, fuhren sie durch ein paar abgelegene Wohnstraßen und über ein unbebautes Grundstück. Dabei erfreuten sie sich daran, dass in Lippmans Börse eine Unmenge großer Scheine steckte, zusammengenommen mehrere tausend Euro. Dann erreichten sie das Hotel von hinten und spazierten entspannt in die Hotellobby. Während sich Martin an der Rezeption nach Diana und Jane erkundigte, schaute sich Marie neugierig um. Da sie außer dem Ledermantel nichts zum anziehen hatte, und das unliebsame Zusammentreffen mit Lippmann nahe legte, möglichst schnell die Stadt zu verlassen, war es ratsam, sich etwas mehr Kleidung zu besorgen. Marie wusste, dass geschickter Diebstahl viel schneller ging, als mühseliges kaufen. Gerade schob ein unerfahrener Liftboy einen großen Rollwagen voller Koffer in die Lobby und verschwand sofort wieder. Im Nu hatte sich Marie eine große Reisetasche genommen und sich damit in den Aufzug begeben. Martin und Dominik kamen hinter ihr her, dann fuhren sie ins oberste Stockwerk, wo sie in der größten Suite erwartet wurden. Tina lag entspannt und nackt auf einem riesigen Bett und freute sich, als Marie sich zu ihr setzte und den Koffer auspackte. Er war voller teurer und eleganter Damenkleidung, die den anderen sehr gut passen würde, auch reizvolle Unterwäsche und entsprechende Nachtbekleidung. Vermutlich konnte Marie nur von den Schuhen profitieren, und musste aufgrund ihrer Leibesfülle auch weiterhin den Ledermantel anziehen, aber das würde sie nicht stören, wenn gut gekleidete Damen in ihrer Begleitung waren. Martin und Dominik wurden ist Bad gerufen, wo Jane und Diana gemeinsam in der schäumenden Wanne saßen und sich über die zwei kräftige Schwänze freuten. Sie begannen gleich, den Herren die Hosen aufzuknöpfen und schon nach kurzer Zeit wurde Diana von Dominik in der Badewanne durchgefickt, während Martin Jane im Stehen rammelte. In wechselnden Konstellationen und den unterschiedlichsten Stellungen trieben sie es miteinander und nutzten die Pausen um das viele erbeutete Geld zu zählen oder um die Kleidungsstücke aus Maries Koffer anzuprobieren. Da Dominik und Martin bald nicht mehr erektionsfähig waren, entglitt die Orgie immer mehr dahin, dass Marie von allen unterdrückt und gequält wurde. Aber da ihr das bestens gefiel, herrschte wunderbare Zufriedenheit, die schließlich in Erschöpfung umschlug, so dass die ersten auf den großen sauberen Betten einschliefen. Schließlich waren nur noch Diana und Marie übrig. Diana hatte sich ein Abendkleid angezogen und bemerkte, dass draußen die Sonne aufging. Sie zog den Vorhang zurück und gab Marie mit einem Wink der Hand das Kommando, sich als Sitzgelegenheit in Position zu bringen. So setzte sich Diana wieder einmal auf den nackten Rücken, der auf allen vieren stehenden Marie, rauchte eine letzte Zigarette, kraulte ihr im Haar und sah sich die Morgenröte an. „Wir müssen noch am Vormittag verschwinden, ist dir das klar?“ „Natürlich, Lippmann wird uns jagen, die Polizei verfolgen, die Zuhälter vom Bahnhofspuff wollen uns fangen und Einkommensquellen haben wir hier auch nicht mehr. Können wir zusammen gehen?“ „Wir fahren zusammen. Aber wohin?“ „Egal, aber wir müssen mit dem Zug fahren, da wir nicht gemeinsam ins Auto passen, ich will aber auf keinen Fall die Flucht mit einem Nahverkehrszug beginnen, da habe ich meinen Stolz!“. Sie drückte die Zigarette aus, stand auf und verließ das Zimmer um sich die entsprechenden Informationen zu besorgen.

 

Diana kümmerte sich darum, dass am nächsten Morgen ein wunderbares Frühstück zu ihnen aufs Zimmer gebracht wurde. Für jeden das, was erbrauchte: Aspirintabletten, Croissants, Müsli, Kaviar, Champagner und Grapefruitsaft, Eier gekocht und gebraten, Käse und Schinken, frische Früchte und das in bester Qualität. Alle hatten gut geschlafen und angenehm geträumt. Diana machte klar, dass es zur sofortigen Flucht keine Alternative gäbe, zu tief hatten sie sich in der vergangen Nacht mit dem geltenden staatlichen und nicht-staatlichen Recht überworfen. Aber dafür waren ihre Taschen voller Geld und sie selbst jung und attraktiv. Das musste genügen, um ihre banalen Träume zu realisieren. Sie nahmen den Intercityexpress nach Krakau, da ja niemand annehmen würde, dass sie ostwärts nach Polen oder sogar bis in die Ukraine oder nach Russland fliehen würden. Gegenseitig erzählten alle ausführlich von ihren süßen Träumen, die sie im Hotel und anderswo gehabt hatten, Marie von einer maßgeschneiderten Dienstmädchenkluft mit Schürze und Haarband, in der sie Diana und Jane in jeder Art zu diensten sein wollte, Tina hatte geträumt der Puffmutti den nackten Arsch zu peitschen. Martin wünschte sich Sex in der Schwerelosigkeit, am besten mit einer russischen Astronautin, die während seiner Jugend als Plakat in seinem Zimmer hing. Jane schwärmte daraufhin von Juri Gagarin, dem aber weder sie, noch jemand anderes jemals wieder sexuelle Freuden bescheren können würde, da er ja bereits tot war. Diana wünschte sich den Vorsitz im Aufsichtsrat eines Konzerns und alle Aufsichtsräte müssen ihr alle Wünsche erfüllen, auch die perversen. Dominik wollte ein neues, noch schnittigeres Auto mit einer oder zwei bildhübschen 18-jährigen, die total auf ihn abfahren. Jane überlegte, wie man den besten Mann der Welt finden könnte, der sie dann zu heiraten habe. Marie meinte, Dianas Konzern sollte Hollywood aufkaufen und die coolsten Schauspieler müssten im Fuck-Easy-Center Frauen verwöhnen und Marie darf zuschauen oder helfen. Drei Frauen vom Format Maries gleichzeitig, wünschte sich Martin, so dass sie mich vollständig umgeben und einhüllen, damit nichts von der schnöden Welt zu mir dringt. Vier mal Diana und drei mal Jane, die mit mir das gleiche machen, rief Marie. Eine Frau die mich völlig unerwartet auf der Tanzfläche bei meinem Lieblingslied verführt. Und abspritzen genau dann, wenn das geile Gitarrensolo zu Ende ist und der letzte Refrain kommt. Sex im Zug, wenn die schönsten Landschaften der Welt vor dem Fenster vorbeirauschen. Im Speisewagen jemanden kennen lernen, der witzig ist und erotisch und reich. Die Grenze überqueren und sicher sein. Alle Grenzen hinter sich lassen.

 

Sie hatten die Polen erreicht und beschlossen, mit der Realisierung ihrer Wünsche zu beginnen. Marie gab sich hinter den zugezogenen Vorhängen Martin und Dominik im Abteil hin, Tina, Jane und Diana gingen in den Speisewagen. Wie erhofft saßen dort nicht nur einige alte Damen, die ihre Enkelkinder verwöhnten, sondern auch drei alleinreisende Geschäftsmänner. Es gab also wichtiges zu tun, um den Träumen näher zu kommen.