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    Negative Schlagzeilen in der Presse zum Oster Cruising 2004

     

     

     

     

     

    Folgendes Bildmaterial und den original abgeschriebenen Zeitungsartikel entnahm ich der “Schweriner Volkszeitung (Hagenower Kreisblatt)” vom 13. April 2004 . Seite 9

    Weiter unten findet Ihr den Original Abdruck in schön und mit Bildern. Dazu noch einen Artikel aus dem NDR-Online Studio. Ebenfalls bezüglich dem Oster-Cruising, bzw. “illegaler Autorennen”.           Brüller... Selten so gelacht.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Polizei verhinderte mehrere illegale Autorennen

    Großeinsatz am Ostersonntag in Westmecklenburg

     

    Wittenburg. Qstersonntag. Gegen 10.30 Uhr, an der Auffahrt zum Wittenburger Autohof: Stoßstange an Stoßstange schiebt sich eine scheinbar endlose Blechkarawane in Richtung Wittenburg. Sie nähert sich von allen Seiten, ihr Ziel ist der Autohof. Manch einer wird unterwegs fotografiert, an dem Waldstück von Hagenow kommend steht blitzbereit eine Tonne, nur eine von vielen Meßstellen an diesem Tag.
    An der Auffahrt zum Autohof geht es nicht weiter. „Guten Tag, allgemeine Verkehrskontrolle, ihren Führerschein und Fahrzeugschein bitte.“ Diese nette, aber bestimmte Aufforderung hört jeder

     

     

    Fahrzeugführer. Seit morgens 8 Uhr nehmen rund 100 Frauen und Männer in Uniform jedes Fahrzeug unter die Lupe. Dabei erntet manch aufgemotztes Gefährt anerkennende Blicke. Andere ziehen wegen nicht genehmigter Um- oder auch Anbauten einen Bußgeldbescheid nach sich. Das sind mindestens 50 Euro plus Punkte in Flensburg.
    Seit einigen Jahren fährt die Polizei Großeinsätze am Ostersonntag, um illegale Autorennen zu verhindern. Mehrere jugendliche Autofahrer starten im Westmecklenburger Raum verschiedene Versuche. Sie kommen aus den Landkreisen Ludwigslust und Parchim, aus Ratzeburg, Hamburg, Winsen/Luhe und versammeln sich etwa in Wittenburg, Gallin und Schwerin. Ihre Versuche scheitern. Die Polizei schreitet überall konsequent ein. Einsatzleiter, Erster Polizeihauptkommissar Günter Bürckner, schreibt am Ende in seinen Bericht, dass im Tagesverlauf insgesamt 632 Platzverweise ausgesprochen, bei Verkehrskontrollen 118 Buß- und 190 Verwarngelder verhängt, 42 Kontrollberichte geschrieben und sechs Fahrzeugführer zwischenzeitlich in Gewahrsam genommen wurden, weil sie ausgesprochenen Platzverweisen nicht nachkamen. Dk

     

     

    Allgemeine Verkehrskontrolle: An der Auffahrt zum Wittenburger Autohof hielten Polizisten jedes Fahrzeug an. Fotos: Kreiß

    Nette Geste: Der Restaurantleiter von „Mc Donald´s, Christoph Heincke, spendierte den Beamten Kaffee und Donuts.

     

     

     

     

    Quelle: Schweriner Volkszeitung (Hagenower Kreisblatt) vom 13. April 2004 . Seite 9

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Verkehr
    Illegale Autorennen halten die Polizei in Atem

    Illegale Autorennen rufen immer wieder die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern auf den Plan. Vor allem Fahranfänger oder Jugendliche ohne Fahrerlaubnis liefern sich auf abgelegenen Straßen oder in Industriegebieten Duelle. Feste Plätze und Termine für diese verbotenen Autorennen, wie es sie noch vor wenigen Jahren im ganzen Land gegeben habe, seien aber heute nur noch selten, sagten Polizeisprecher am Donnerstag auf Anfrage.

     

     

     

     

    Alljährlich in Wittenburg

    So zieht es jedes Jahr zu Ostern jugendliche Raser nach Wittenburg, um dort die eigene "Formel-1-Saison" zu eröffnen. Der Termin ist aber der Polizei bekannt, die mit Platzverweisen und großräumigen Verkehrskontrollen diese Rennen jedes Jahr verhindern kann. Auch der Rostocker Fischereihafen und das Messegelände in Mühlengeez galten jahrelang als Adresse für Autorennen, bis die Polizei die gefährliche Raserei unterbinden konnte. Selbst in der Güstrower Innenstadt war eine Straße in der Nähe einer Diskothek für Autofahrer-Duelle quasi reserviert. Hier hat die Polizei mit versteckter Kamera und Zivilbeamten die Rennen beendet und die Jugendlichen zur Verantwortung gezogen.

     

     

    Bis zu 150 Autos beteiligt

    Die Autorennen, an denen mitunter bis zu 150 Fahrzeuge beteiligt waren, fanden in der Regel auf öffentlichen Straßen oder privatem Gelände statt. Das erfülle die Tatbestände des Hausfriedensbruchs oder der Gefährdung des öffentlichen Straßenverkehrs, sagte ein Polizeisprecher. Leider gebe es weder in Rostock noch in anderen Städten große öffentliche Trainingsplätze, auf denen die jugendlichen Autofahrer ihre PS-starken Motoren und oder die eigenen Fähigkeiten testen könnten.

     

     

     

     

     

    Quelle: NDR-Online-Magazin vom 13. April 2004

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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