Bürgerinitiative
NEIN ZUR OSTTANGENTE
Nord-Süd-Achse zwischen der A 46 und der A 44
Andere Städte bauen Stadtumfahrungsstraßen, Düsseldorf plant seit Jahren einen neuen vierspurigen Lastring mitten durch die Stadt.
In den Schubladen der Verwaltung liegen seit fast 30 Jahren verschiedene Pläne für eine "Osttangente", die, je nach der Zusammensetzung der politischen Gremien, diesen stückchenweise zur Entscheidung vorgelegt werden. Die Osttangente ist eine vierspurige Straße, die im Süden die A46 bzw. A59 mit der A44 bzw. A52 im Norden verbindet.
Vorgestellt wird diese Straße in den Bezirksvertretungen als Erschließungsstraße für ein Gewerbegebiet oder als Ortsumgehungsstraße Rath, Flingern oder Oberbilk.
Das ist eine gute Sache, neue Gewerbegebiete müssen erschlossen werden und Wohnstraßen vom Durchgangsverkehr entlastet werden.
Was jedoch dabei von den Meisten nicht beachtet wird ist, dass bei der Fertigstellung des letzten vierspurigen Stücks eine Straße entsteht, die eine Einladung ist für Autofahrer, die gar nicht nach Düsseldorf wollen, sondern die Stadt nur auf kürzestem Weg durchqueren wollen. Das bedeutet, dass z.B. die Bewohner der Simrock- und Lenaustraße besonders auch nachts und am Wochenende mit belastet werden.
Besonders schlimm wird es für die jungen Familien mit Kindern im Märchenland, am Flinger Richtweg, und für das Projekt Wohnen mit Kindern am Ende der Simrockstraße. Es heißt, die Stadt fördert das Wohnen junger Familien, hier aber verlärmt und verpestet sie dieses idyllische Wohngebiet.
Die Osttangente führt über mehrere Kleingärten, Schützenplätze und Sportgelände und vernichtet damit wertvolles Naherholungs- und Freizeitgelände. Auch das erzeugt zusätzlichen Verkehr.
Eine vierspurige Durchgangsstraße ist eine Einladung für die Auto-Pendler und davon hat Düsseldorf mehr als genug. Sinnvoll wäre es, die Gewerbegebiete besser an den ÖPNV anzubinden und die einzelnen Ortsumgehungen nicht direkt zu verbinden, damit Ortsunkundige mit Navigationssystem nicht automatisch hier eine Durchgangsstraße erkennen.
Der Rat der Stadt Düsseldorf hat im Februar 2003 leider wieder ein Scheibchen
Osttangente beschlossen. Die verlängerte Simrockstraße soll nun als
"Erschließungsstraße" für das Metrogebiet vier- bis
sechsspurig, mit einem Kreisverkehr mit Bypässen zum schnelleren Vorbeifahren,
gebaut werden. Dieses Gelände ist im Süden sehr schlecht an den ÖPNV
angebunden, darum soll in Zukunft eine S-Bahn von Ratingen über den Haltepunkt
Sulzbachstrasse zum Hauptbahnhof
fahren. Doch welcher Pendler wird den ÖPNV benutzen, wenn er gleichzeitig
eine 4-spurige Strasse mit Bypässen angeboten bekommt?
Düsseldorf rechnet mit einer Bezuschussung von 65% durch das Land. Die METRO wäre mit 2 Spuren zufrieden und würde diese selbst bezahlen.
Herr Erwin und Frau Böcker wollen jedoch ausdrücklich eine Verbindung der nördlichen mit den südlichen Autobahnen.
Da wir meinen, dass bei dieser Planung, mehrere Verfahrensmängel vorliegen, werden wir uns mit einer Normenkontrollklage dagegen wehren.
Wir rechnen mit Verfahrenskosten von ca. 3.000 €.
Bitte unterstützen Sie uns mit einer Barzahlung oder Überweisung auf das
Postbank Konto
Ungerer und Pohl, Konto-Nr. BLZ 360 100 43, Stichwort Osttangente
Falls wir das Geld nicht benötigen sollten, werden wir es an die mit Namen und Adresse bekannten Spender zurückgeben. Das anonym gespendete Geld würde einem von der Bürgerinitiative bestimmten gemeinnützigem Verein zugeführt werden.
Mit Fragen wenden Sie sich bitte an
Elfriede Ungerer, Brabantstr.4,
40235 Düsseldorf, Tel.: 685855, Fax 6914982
EINSPRUCH
Werner Pohl
Simrockstr.
Düsseldorf
Düsseldorf, den 18.12.02
An das
Stadtplanungsamt der Stadt Düsseldorf
Brinkmannstr. 5
40225 Düsseldorf
Betr.: Einspruch gegen den Bebauungsplan – Entwurf Nr. 5778/29 – östlich Schlüterstraße
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit diesem Schreiben erhebe ich Einspruch gegen den Bebauungsplan – Entwurf Nr. 5778/29 – östlich Schlüterstraße.
Zur Begründung führe ich folgende Argumente an:
Die Planung sah 1993 vor:
- 2-spurige Erschließung des METRO-Geländes,
- Unterbrechung der Erschließungsstraße im Bereich Hohenzollernallee,
- Tunnellösung im Bereich Flinger Richtweg um das Wohngebiet „Märchenland“ zu schonen,
- keine Anbindung an Autobahnen (altes Projekt Osttangente sah dies vor),
- innerstädtische Erschließungsstraße(n),
- Errichtung von 600 Wohnungen für 1.500-2.000 Mitbürger auf 51.000m² Baufläche (19% der Gesamtfläche),
- Schaffung von 8.500 Arbeitsplätzen auf 276.000m² Baufläche (81% der Gesamtfläche),
- Anbindung an den ÖPNV durch Straßenbahnlinien 709, 719, 713 und Buslinien 733, 737,
- der motorisierte Individualverkehr sollte niedrig gehalten werden.
Dennoch wurden die Lärmgrenzwerte für die angrenzende Wohnbebauung damals schon überschritten!
Die Bebauungsdichte galt damals bereits als zu hoch. Diese Mängel werden in von der Stadt erstellten Unterlagen ausdrücklich erwähnt.
Die Planung sieht 2002 vor:
- 4-spurige Erschließung des METRO-Geländes und Fortführung der Straße nach Nord und Süd als Lastring mit 30.000 Fahrzeugbewegungen in 16 Stunden,
- keine Unterbrechung im Hohenzollernbereich,
- statt dessen einen Kreisverkehr mit By-Pässen zur Verkehrsbeschleunigung,
- oberirdische Trassenführung durch das „Märchenland“, wodurch Abriß neuwertiger Wohnhäuser und Verlärmung und Abgasbelastung dieser ehemals völlig ruhigen Wohnsiedlung bewirkt werden,
- Durchbindung dieser neuen Nord-Süd-Achse zu den Autobahnen im Norden und Süden der Stadt durch Wohn- und Erholungsgebiete,
- Schaffung einer überörtlichen Hauptverkehrsstraße (als Ersatz für die vor 20 Jahren verhinderte „Osttangente“),
- Verzicht auf ursprünglich (1993) vorgesehene Schaffung von Wohnraum, zumindest drastische Reduzierung desselben,
- Nutzung aller Bauflächen für Gewerbeansiedlung,
- Dem motorisierten Individualverkehr und Durchgangsverkehr wird absoluter Vorrang eingeräumt.
In der Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung (APS) am 30.10.2002 wurde über die Vorlage Nr. 61/121/2002 abgestimmt. Es wurde nicht nur beschlossen, von der gemäß §3(1) BauGB durchzuführenden frühzeitigen Bürgerbeteiligung abzusehen, sondern auch die „Begründung zum Bebauungsplan-Entwurf Nr. 5778/29 – östlich Schlüterstraße“ als Anlage zur Vorlage Nr. 61/121/2002 wurde angenommen.
Dieser Begründung kann entnommen werden, daß:
- im Vorgriff auf den zu begründenden Bebauungsplan bereits 5- bis 6-geschossige Verwaltungsgebäude erreichte wurden (Seite 1),
- der Pflanzflächenanteil zum Teil stark unter den in Gewerbegebieten standardmäßig festgesetzten Quoten liegt (Seite 6),
- die mit dem 4-spurigen Ausbau der verlängerten Simrockstraße verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft nur „planungsgebietsextern“ kompensiert werden können (Seite 7),
- die erwartete Lärmbelastung stark über den Orientierungswerten der DIN 18005 liegt (Seite 22),
- die verlängerte Simrockstraße prognostizierte 30.000 Kfz innerhalb von 16 Stunden zu erwarten hat (Seite 23),
- die Thermalscannerbefliegung für das Plangebiet eine äußerst starke Aufheizung ergeben hat, deren Werte zu den höchsten in Düsseldorf zählen (Seite 24),
- eine entsprechende Entsiegelung der Böden im Plangebiet nicht vorgenommen werden kann,
- Verdichtung und Versiegelung die Höchstmaße gemäß $17 BauNVO überschreiten (Seite 26),
- die lufthygienische Situation im Vergleich zum übrigen Stadtgebiet als belastet einzustufen ist und zustufen ist (Seite 31); das erwartete höhere Verkehrsaufkommen wird das Problem zusätzlich verschärfen,
- das Plangebiet als Lastraum einzustufen ist und zum Klimatop gehört. Die lokalklimatische Situation ist stark belastet (Seite 32),
- eine zweispurige Erschließung des METRO-Geländes die Probleme deutlich gemindert hätte (Seite 32).
Die gravierenden Veränderungen des Bebauungsplanes 2002 im Vergleich zu 1993 und insbesondere seine zahlreichen negativen Folgewirkungen für das Plangebiet und die von Wohnbebauung und Freizeitanlagen geprägte Nachbarschaft, lassen das Absehen von der frühzeitigen Bürgerbeteiligung als klaren Verfahrensmangel erscheinen. Daher erhebe ich EINSPRUCH gegen die Verweigerung der Bürgerbeteiligung.
Die neue Kommunalverfassung sieht stärkere Bürgerrechte vor. Hier werden diese mit Füßen getreten!
Die Steigerung der Lärmbeeinträchtigung und die zu erwartende Vervielfachung der Abgasemissionen sind nicht zu akzeptieren.
Das von den verkehrsreichen Achsen „Grafenberger Allee“, „Vautierstraße“ und „Simrockstraße“ umschlossene Viertel ist bereits heute hochbelastet. Viele Wohnungen stehen leer oder zum Verkauf. Die aus dem Bebauungsplan-Entwurf Nr. 5778/29 resultierende Verkehrsmehrbelastung kann nicht hingenommen werden.
Aus diesem Grunde erhebe ich EINSPRUCH gegen den Bebauungsplan-Entwurf Nr. 5778/29
Sollte der vorgenannte Bebauungsplan verwirklicht werden, ist das Thema WOHN- und LEBENQUALITÄT für die Anlieger der SIMROCK-, LENAU- und anderer Straßen erledigt – die gibt es dann nicht mehr!
Darüber hinaus wird die einmalige Chance vertan citynahes Wohnen im Plangebiet und Trassenverlauf zu ermöglichen. Die Zahl der Pendler, unter deren An- und Abreise Düsseldorf jeden Tag leidet, hätte verringert werden können.
Ich hoffe, daß die Planungsverantwortlichen unsere Stadt, wenn auch im letzten Moment, sich für eine modernes bürgerfreundliches Konzept umentscheiden – Schutz und Ereweiterung citynahen Wohnens!
Mit freundlichen Grüßen
gez. W. Pohl
EINSPRUCH
Bürgerinitiative NEIN ZUR OSTTANGENTE
Initiative Altenbergstraße, Simrockstraße, Geibelstraße,.........
Elfriede Ungerer
Düsseldorf,
den 16.12.02
Brabantstr.
Tel. 68 58 55
Düsseldorf
An das
Stadtplanungsamt der
Stadt Düsseldorf
Brinckmannstraße 5
40255 Düsseldorf
Betrifft: Einspruch gegen den Bebauungsplan-Entwurf Nr.5778/29 –östlich Schlüterstr.-
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Auftrag der Bürgerinitiative Nein zur Osttangente erhebe ich aus folgenden Gründen Einspruch gegen den Bebauungsplan Nr.5778/29.
1. Das Absehen von einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung sehen wir als Verfahrensmangel an. Die letzte Bürgerbeteiligung fand 1993 satt. Die Unterrichtung und Erörterung erfolgte damals auf wesentlich veränderter Grundlage .
2. Die Planung einer 4 spurigen Durchgangsstraße mit dem offensichtlichen Ziel, die Autobahnen im Norden und Süden zu verbinden, halten wir für einen gravierenden Fehler: Wir fürchten, daß dadurch Durchgangsverkehr in die Stadt gezogen wird.
3. Wegen der Folgewirkung der Festsetzung im Bebauungsplan, das heißt, die Aufnahme neuer Verkehrsströme in der vorhandenen Simrockstraße, die in einem reinen Wohngebiet liegt, muß besonders in der Nacht mit erheblicher Steigerung der Lärmbeeinträchtigung gerechnet werden.
4. Diese Verlärmung hat negative Auswirkungen auf die soziale Zusammensetzung dieses Stadtteils. Noch besteht hier eine gesunde Durchmischung von Sozialmietern und Aussiedlern auf der Westseite der Simrockstraße und Eigentümern der Häuser und Wohnungen auf der Ostseite. Schon jetzt wirkt sich die Planung auf den Verkauf und die Vermietung der Immobilien auf der Simrockstraße, aber auch auf die angrenzenden Straßen wie Böcklin- und Geibelstraße, wertmindernd aus.
5. Viele Familien wären nicht in das Projekt „Wohnen mit Kindern“ gezogen, wenn sie gewußt hätten, daß die Simrockstraße wie ein Lastring befahren werden soll.
6. Auch der Kindergarten in diesem Projekt fürchtet um seine Attraktivität, wenn der Verkehr und damit Lärm, Abgase und Unfallgefahr zunehmen.
7. Die Stadt sucht händeringend nach Bauland für junge Familien mit Kindern. Das Märchenland ist noch ein Paradies für Kinder. Die Leute die hier erst vor kurzem gebaut haben, haben von der Verwaltung, selbst auf Nachfrage, nichts von einer vierspurigen Straße erfahren. Sie haben sich z. T. hoch verschuldet um ihren Traum vom eigenen Haus in Düsseld0rf zu verwirklichen. Nun fühlen sie sich getäuscht und fürchten um ihre Lebensqualität und den Wert ihrer Immobilie.
8. Die Altenbergstraße ist zur Zeit belastet
a) durch den Lärm von der Metro (Lautsprecher und Autos)
b) durch Lärm und Erschütterungen durch Güterzüge
c) durch den Sportlärm auf dem mit Kunstrasen und Flutlicht ausgestatteten Sportplatz entlang der Altenbergstraße, der seit der zweite Rasenplatz an die Graf-Recke-Stiftung verkauft worden ist, viel öfter und bis in die Nacht hinein genutzt wird
d) durch die Besucher des Tanzsportsportzentrums und der Schießsporthalle, die nicht nur aus Düsseldorf sondern auch von anderen Städten hierherkommen, manchmal erst um Mitternacht zurückfahren und sich an Tempo 30 nicht halten. Diese Beeinträchtigung könnte wie bei der Baugenehmigung versprochen durch eine nur zweispurige Zufahrtstraße auf Metro-Seite schon längst behoben sein. Falls eine Lärmschutzwand gebaut werden sollte, so wird diese nicht die vermehrten Abgase zurückhalten können.
9. Die Sportvereine an der Lenau- und an der verlängerten Simrockstraße fühlen sich von der Stadt unter Druck gesetzt, weil sie um ihre Pachtverlängerung bangen. Sie fürchten den Mitgliederschwund, denn wer wird sein Kind in einen Sportverein geben, dessen Gelände mit Abgasen und Lärm belastet ist. Viele Tennis- und Hockeyspieler wohnen in der näheren Umgebung und sind froh darüber, ihren Sportplatz zu Fuß oder mit dem Rad erreichen zu können. Die neue Straße wird eine Einladung sein mit dem Auto schnell zu Sportplätzen zu fahren, auf denen man noch richtig durchatmen kann.
10. Ähnlich ist die Situation der Kleingärtner. Immer häufiger wird in Düsseldorf Kleingartengelände vernichtet, in dem es wie hier einer Straße geopfert wird, durch die Nähe der Straße uninteressant oder bebaut wird. Viele dieser Menschen haben ganz bewußt einen Garten gepachtet, den man zu Fuß erreichen kann. Es trägt zur Verkehrsreduzierung bei, wenn man seine Freizeit vor der Tür verbringen kann.
11. Außerdem soll die geplante Straße über die Schützenplätze am Rather Broich und am Flinger Richtweg gehen. Auch das zeugt von einer rücksichtslosen und kurzsichtigen Vorgehensweise, denn auch hier wird urbanes Leben zerstört.
12. Nicht zuletzt sollte auch die Naturzerstörung erwähnt werden. 130 Bäume werden alleine auf dem kleine Stück „verlängerte Simrockstraße“ gefällt. Die Straße führt aber auch über grünes Sportgelände und Kleingärten. Es klingt wie ein schlechter Witz, wenn in der Ratsvorlage beschrieben wird, daß man nicht genügend ortsnahe Ersatzgrünflächen findet, und deshalb Hubbelrath mit zusätzlichem Grün beglücken will. Davon wird unser Klima nicht besser. Aus dem Klimagutachten von 1996 geht hervor, daß auf Metro-Gelände entsiegelt werden sollte. Das Gegenteil wird hier gemacht. Im Rahmenplan von 1993 wurden 600 Wohnungen und 275.000 m2 für Gewerbe ausgewiesen. Seitdem ist keine einzige Wohnung gebaut worden, dagegen wurden Gewerbe- und Büroflächen übermäßig erweitert. Die Menschen die hier Arbeiten sollen, werden hier keine Wohnung finden. Deshalb ist es dringend nötig das Gebiet vom Süden her mit einem leistungsstarken ÖPNV zu erschließen und nicht erst eine einladende Straße zu bauen, da kaum ein Autofahrer auf den ÖPNV umsteigen wird, wenn er schnell von Haustür zu Bürotür fahren kann. Das derzeitige Planungskonzept führt zu einer Zersiedelung der Grünflächen um Düsseldorf und zu einer Zerstörung der Wohnqualität in Düsseldorf.
Die Bürgerinitiative wird das nicht hinnehmen und eine Normenkontrollklage anstreben.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Elfriede Ungerer