Abenteuer JobTicket

Abenteuer JobTicket

Hallo,hier ein Beitrag zum Thema Jobticket: Wie jedes Jahr habe ich ein Jobticket beantragt. Das Stellen des Antrages war schon nicht so einfach. Nach der Abgabe in der Dienststelle kam dieser Antrag Postwendent zurück. Grund:es wurden ja jetzt Personalzentren gebildet,die sich darum kümmern.Dort habe ich es hinzuschicken.Auf Anfrage ob nicht Faxen auch möglich ist ,kam das kategorische NEIN.Man brauche das Orginal!! In einem Zeitalter ,wo sogar Steuererklärungen per Internet gemacht werden können,weiß man nicht,was man dazu sagen soll.:mad: Weiter also:Habe das Ganze dann halt mit der Dienstpost geschickt.Ging dann auch ziemlich schnell.Nach einer Woche hatte ich das wertvolle Papier in der Hand,dass mich berechtigt ,von Peine nach Lehrte im Zug zur Arbeit zu fahren. Aber das dicke Ende kommt ja noch!! Auf meiner nächsten Gehaltsabrechnung tauchte das Ticket wie jedes Jahr auf.Mit erschrecken mußte ich aber feststellen ,dass für den Fahrschein (Wert 477 €) steuerliche Abzüge von ingesamt 350€ als Einmalzahlung deklariert waren:confused::confused: Nach Anfrage bei der Abrechnungsstelle wurde mir erklärt,dass ab diesem Jahr ja keine Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte unter 20 km mehr abgesetzt werden können.Die Entfernung zwischen Peine und Lehrte sind 20 km, damit wird das Ticket voll versteuert.Toll!! Da ich doch nicht allzu oft mit dem Zug fahren kann,habe ich es natürlich wieder zurückgeschickt.Angeblich bekomme ich die gezahlten Steuern wieder gutgeschrieben. Jetzt fahre ich wieder mit dem Auto oder kaufe ein Regioticket 50. Hier sieht man mal wieder ein schönes Beispiel ,wie unser Arbeitgeber und der Staat für uns sorgt.Alle halten nur ihre Hände auf und wollen uns abzocken. In diesem Sinne Gruß aus Peine