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Karten zur Lage des Untersuchungsgebiets
Die beiden ersten Karten sollen die geographische Verbreitung des Ostfränkischen
veranschaulichen. Die Abgrenzung der einzelnen Dialektgebiete beruht auf
wissenschaftlichen Ergebnissen, die in den Jahren 1887 bis 1968 gewonnen
wurden. Sie orientiert sich im wesentlichen an der Lautgeographie. Die
Wortgeographie weist zumeist davon stark abweichende räumliche Verbreitungsmuster
auf. Sie wird im "Wörterbuch von Bayerisch Franken" auf 30 exemplarischen
Karten dargestellt.
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| Die Karte zeigt die Verbreitung deutscher Dialekte im geschlossenen
deutschen Sprachgebiet auf dem Stand von 1939. Ostfränkisch ist neben
Alemannisch und Bairisch der dritte oberdeutsche Dialekt. Es wird
bzw. wurde gesprochen im Norden Bayerns und Baden-Württembergs, im
Süden Thüringens, im sächsischen Vogtland und in Böhmen an der mittleren
Eger (Quelle: Deutscher Wortatlas Bd. 20, 1973, umgezeichnet und leicht
verändert). |
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| Die Karte zeigt die Verbreitung der Dialekte, die im Norden des
Freistaats Bayern gesprochen werden. Neben ostfränkischen Dialekten
kommen hier in Randzonen auch das Hessische, Thüringische, Nordbairische
und Alemannische vor (Quelle: Hugo Steger, Sprachraumbildung und Landesgeschichte,
Neustadt/Aisch 1968, umgezeichnet und gemäß neueren Ergebnissen verändert).
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Im Gebiet des Ostfränkischen
Dialekts gibt es hierfür neun verschiedene
Wörter, ein „typisch fränkisches“ Wort
existiert nicht. Anders in den
Randgebieten: Puhl kann man als
rheinfränkisches bzw. hessisches Wort
bezeichnen, Adel (gesprochen: Oodl) als
typisch bairisches. Das letztere breitet sich
in jüngerer Zeit auf Kosten der
althergebrachten Wörter aus.
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weiter mit: "Jiddisches in den Mundarten
Frankens" (bitte anklicken)
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