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Der Halti befindet sich ganz im Norden Finnlands direkt an der Grenze
zu Norwegen etwa 300km nördlich des Polarkreises.
- Der Berg ist einer von vielen Buckeln in der endlosen Weite der
Tundra und nur durch einen aufgeschichteten Steinhaufen von den anderen
zu unterscheiden.
-Die Schwierigkeiten der Besteigung liegen in der abgeschiedenen Lage,
in dem arktischen Klima und in der Orientierung in der Landschaft
- Der Aufstieg führt entweder in fünf Tagesmärschen
von Kilpisjärvi auf der finnischen Seite über eine markierte
Route zum Berg oder in zwei Tagen weglos von Kalfjordbotn an der norwegischen
Küste nach oben.
Skandinavien-Tour im Aug/Sept 2001, mit Jürgen
31.08.: Wir sind zu faul den ganzen langen Weg vom Fjord zu
Fuß zu gehen und versuchen deshalb mit unserem Auto wenigstens
ein Stück weit auf der Piste voranzukommen, die zu dem Kraftwerk
am Gualasjavre führt. Die Fahrt ist abenteuerlich und wir schaffen
es schließlich auch noch, uns die Ölwanne aufzureißen.
Zum Glück bemerken wir das erst später.
Um 8.30 Uhr laufen wir schließlich bei Sonnenschein los. Zuerst
geht's eben durch Sümpfe und über steinige Buckel, dann
am Fuß des Berges beginnt die endlose Geröllwüste.
In lustiger Blockkletterei geht's steil hoch und so sind wir nach
etwa 300Hm in den Wolken. Wegen zunehmender Orientierungsschwierigkeiten
entschließen wir uns sicherheitshalber über einen vorgelagerten
norwegischen Gipfel zu gehen, der lustigerweise höher ist als
unser eigentliches Ziel. Mit Karte und Kompass peilen wir uns über
das 1500m breite Gipfelplateau. Dann heben sich die Wolken und wir
können bei gelegentlicher Sicht noch die 2 Kilometer Geröll
zum Halti abhüpfen. Gegen 11.00 Uhr sind wir am Gipfel und werden
dort Zeuge einer Hochzeit (?!?). Die fanatisch-finnische Hochzeitsgesellschaft
hat sich mit dem Hubschrauber auf ihren höchsten Berg fliegen
lassen.
Nach einer halben Stunde beginnen wir den Abstieg und sind zwei Stunden
später wieder am Auto.