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Das Bermuda-Dreieck dürfte jedem bekannt sein. Aber nicht jeder weiß was schon im Bermuda-Dreieck passiert ist: Schiffe und Flugzeuge sind verschwunden oder aus dem Nichts aufgetaucht, in der Zeit verschoben oder für immer verschollen geblieben. In jener Gegend haben Ereignisse stattgefunden, für die es keine oder kaum eine plausible wissenschaftliche Erklärung gibt. Was ist dran am Mythos Bermuda-Dreieck? Laut Duden ist das Bermuda-Dreieck ein "Teil des Atlantiks in dem sich auf bisher nicht befriedigend erklärte Weise Schiffs- und Flugzeugunglücke häufen" und auch in die Alltagssprache hat der Begriff Eingang gefunden: verschwindet eine Sache im Bermuda-Dreieck, dann kann man sich die weitere Suche danach getrost sparen.
Als Bermuda-Dreieck oder "Devil's Triangle" (Teufelsdreieck) wird das Meeresgebiet zwischen den Bahamas, Bermuda und der US-Amerikanischen Ostküste bezeichnet, in dem die schon erwähnten Schiffe und Flugzeuge auf mysteriöse Weise verschwunden sein sollen. Schon Christoph Columbus, der als erster namentlich bekannter Seefahrer dieses Gebiet durchfuhr, berichtet von geheimnisvollen Geschehnissen und seit den fünfziger Jahren wuchs die Legende um das auch als "Kerker der Verschollenen" bezeichnete Gebiet insbesondere im Zusammenhang mit den häufigen UFO-Berichterstattungen weiter an. Als Indiz für das Phänomen Bermuda-Dreieck wird eine Liste spurlos verschwundener Schiffe und Flugzeuge genannt, wobei die Größe des betrachteten Areals nicht immer der "klassischen" Definition des Bermuda-Dreiecks entspricht - einige fügen auch die Azoren und die Westindischen Inseln hinzu und vergrößern so dieses Gebiet von 500.000 Quadratkilometern auf die etwa dreifache Größe. Die Geschichten aus dem Bermuda-Dreieck ähneln sich auffallend: Entweder Schiffe oder Flugzeuge verschwinden bei besten Wetterbedingungen, ruhiger See und trotz erfahrener Piloten bzw. Mannschaft spurlos oder ein verlassenes, aber ansonsten völlig intaktes Schiff wird treibend im Meer gefunden während die an Bord befindlichen Personen verschollen bleiben. Bei einigen Fällen spielen häufig auch unklare und merkwürdige Funksprüche eine Rolle. Als potentielle Ursachen dieser Geschehnisse werden unter anderem Entführungen durch Außerirdische oder von dem versunkenen Kontinent Atlantis ausgehende, gefährliche "Kraftfelder" genannt. Das berühmteste Beispiel ist die Geschichte von "Flug 19", dessen Crew in Steven Spielbergs erfolgreichen Kino-Film "Die Unheimliche Begegnung der dritten Art" aus dem Jahr 1977 von einem UFO zur Erde zurückgebracht wird.
Es existieren zahlreiche historisch bekannte Fälle, in denen Personen schlagartig von der Bildfläche verschwunden sind.
Ein interessanter Fall ereignete sich im Oktober 1593
als einige Leute einen neuen Wachposten in der Stadt Mexico City ansprachen,
der eine völlig andere Uniform trug. Er erklärte ihnen, er tue nur seine
Pflicht: Seine Vorgesetzten auf den Philippinen hätten ihm befohlen, den
Palast des Gouverneurs von Manila Wache zu halten. Er habe zwar auch schon
gemerkt, dass er sich nicht in Manila befinde, aber er bewache eben den
Palast. Das Problem: Manila liegt gut 12000 Meilen von Mexico City entfernt.
Ferner sei der Gouverneur von Manila in der Nacht zuvor umgebracht worden.
Man hielt ihn für einen Spinner und sperrte ihn schließlich ein. Zwei Monate
später traf die Nachricht in Mexico City ein. Der Gouverneur von Manila ist
einem Attentat zum Opfer gefallen, genau in der Nacht, in der der Soldat
aufgetaucht war. In Manila suchte man ihn bereits, weil er spurlos
verschwunden war. |
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