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Flugzeuge der Vergangenheit

Konnten unsere Vorfahren vor Jahrtausenden fliegen? Einige rätselhafte Funde der Vergangenheit scheinen dieses nahe zu legen. So beispielsweise Flugzeugmodelle, die noch heute flugfähig sind.

In vielen Teilen der Erde, vornehmlich in der peruanischen Ebene von Nazca, finden sich seltsame Bodenzeichnungen, die fast ausnahmslos nur aus großen Höhen in ihrer Gesamtheit bestaunt werden können. Gerade in Nazca, Peru, jener ausgedörrten Ebene, die Erich von Däniken als eines seiner besten Indizien für die "Astronautengötter" präsentiert, finden sich neben Tierdarstellungen von teilweise mehreren hundert Metern Größe auch "Pisten"; Linien, die Pisten ähneln.


  


Diese rätselhaften und sehr heftig diskutierten "Pisten" erwecken auf der Luft tatsächlich den Eindruck, es handele sich bei Nazca um einen Flughafen vorzeitlicher Flugtechnologien. Die Pisten beginnen plötzlich in der Ebene, laufen zum Teil zusammen, überschneiden sich und weisen teilweise eine Art "Einflugmarkierung", eine trapezförmige Darstellung auf, die unwiderlegbar an flugtechnische Markierungen erinnert. Dass es sich hierbei jedoch um einen antiken Flughafen handelt, behauptet niemand.

Doch die These, einst hätten Menschen oder "Götter" Flugwagen gehabt, ist uns nicht nur durch Mythen in allen Teilen der Erde überliefert, sondern auch durch Modelle. In Ägypten und Südamerika sind Funde gemacht worden, die uns heute an Flugzeugmodelle erinnern - und auch solche gewesen sein könnten.

Das Museum der Staatsbank von Bogotá, Kolumbien, hat unter seinen nicht zu zählenden Exponaten einige ganz erstaunliche Funde aus der Frühzeit verborgen: Kleine Goldflieger, die auf den Bildern zu sehen sind. Diese ganz erstaunlichen Darstellungen aus Kolumbiens Vergangenheit sind von den Archäologen als Vögel, Insekten, Fische oder eine mythische Kombination derselben interpretiert worden. Die nicht zu übersehenden Stellungen der "Flügel", der "Heckflosse" und anderer Hinweise auf Flugzeuge, fielen wahrscheinlich erst dem US-Historiker I.T. Sanderson auf, der nach nur etwas genauerem Hinsehen feststellen musste, dass kein Vogel, kein Fisch oder sonst ein Wasser- und/oder Lufttier jene Merkmale aufweisen kann, die eben diese prähistorischen Flieger zeigen. Aufgrund der Tatsache, dass die "Flugzeugmodelle" aus dem Staatsbank von Bogotß, aus purem Gold gefertigt waren, können die Modelle auch nicht "minderwertigen" Zwecken gedient haben - Gold - das Metall der "Götter".

J.A. Ullrich, ein Kampfflieger der Weltkriege, der nach seinen Einsätzen im aerodynamischen Lehrbereich tätig war, wurde von Sanderson das bekannteste Modell zur Ansicht vorgelegt. Er wusste nichts von der allgemeinen Interpretation der seltsamen Geräte, erkannte aber eindeutig Parallelen zu Flugzeugen - nicht aber zu Fischen. Das kleine Goldmodellflugzeug aus Kolumbien wurde selbst im Windkanal getestet. Diesen Auftrag übernahm Dr. Arthur Poyslee vom Aeronauticel Institute of New York, USA, der nach mehrfachen Versuchen im Windkanal zu dem Ergebnis kam, dass das sonderbare Gerät flugfähig ist. Auch J.A. Ullrich bemerkte einst:

"Die Bauart ist nur für bestimmte Flugarten wertvoll - für extreme Flughöhe. Dieser Flügeltyp ist für die Atmosphäre bis zu 15.000 oder 18.000 Meter geeignet. Die Pfeilform der Tragflächen dient dazu, Schwingungen zu verhindern, wenn die Schallmauer durchbrochen wird. Es würde imstande sein, sich unter Wasser fortzubewegen, ohne dass die Schwingen abreißen. Um ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit durch ein solches Medium zu bewegen, müsste es in dieser Art konstruiert sein."


In der Tat: Erstaunliche Modelle der Vergangenheit.

Nach einigen Jahren der Ruhe um diese sonderbaren Entdeckungen nahmen sich die Deutschen Ancient Astronaut Society-Mitglieder Peter Belting sowie Dr. Algund Eenboom des Bogotá-Reliktes an. Sie wollten nach dem einst sehr positiv verlaufenen Windkanaltests nun praktisch nachweisen, dass die Form diese Funde tatsächlich flugfähig sind, was ihnen in hervorragender Weise auch gelang. Auch im Überseemuseum in Bremen liegen solche Objekte aus purem Gold. Ebenso liegt eines in Berlin. Auch diese wurden von Dr. Eenboom und Belting untersucht und es wurde ihnen sogar erlaubt, exakte Kopien anzufertigen.

Die beiden Vordenker fertigten Modell nach Vorlage der alten südamerikanische Relikte aus Kolumbien und Costa Rica an, bauten einen Motor und eine Steuerung via Fernbedienung ein und testeten ihre Rekonstruktion bei verschiedenen Gelegenheiten. Das erstaunte Publikum wurde in ihren Erwartungen bestätigt: Die Gerätschaften konnten fliegen und hatten dabei sogar ausgezeichnete Flugeigenschaften. Ein Beweis für frühe Flugzeuge unserer Ahnen? Nein. Aber ein beeindruckendes Indiz. Alle bisher angefertigten Objekte erwiesen sich als flugtauglich.

Doch weit von Amerika und seinen phantastischen Kulturen entfernt, im schönen Lande Ägypten, wurden recht ähnliche Funde gemacht. Auch diese ähneln einem Flugzeug bis ins Detail. Diese ägyptischen Holzmodelle sind nicht minder erstaunlich - und wurden Anfangs ebenfalls als "kultische" Reliquien eines Art "Vogelkultes" angesehen.

Im Mai 1898 wurden in Saqqara in Ägypten von den Archäologen zwei dieser rätselhaften "Flugzeugmodelle" - man hielt sie für Darstellungen den in Ägypten allgegenwärtigen Horusfalken - ans Licht gebracht. Nach einer kurzen Untersuchung durch die Archäologen gab man ihnen die Fundnummer 6347 und ließ sie im Archiv des Museums von Kairo verschwinden.

Über 70 Jahre vergingen. Doch 1969 begutachtete der Archäologe Professor Kahlil Messiha die Funde erneut, die im Archiv zwischen anderen "Horusfalken" verwahrt wurden. Das bekannteste Modell (siehe Bild rechts) ist lediglich 39,12 Gramm leicht, 14 Zentimeter lang, 18 Zentimeter breit und hat eine Mininase von 3,1 Zentimetern. Doch nicht zu leugnen ist die Ähnlichkeit mit einem Flugzeug, vielleicht einem Segelflieger. Die Heckflosse ist senkrecht, die Flügel sind gerade und der Rumpf ist aerodynamisch geformt - eben wie ein Fluggerät, aber wie kein Vogel der Erde. Datiert wurde es auf rund 200 vor Christus. Auch die Modelle aus Südamerika haben senkrechte Heckflossen, was mit keinem Vogel oder Fisch übereinstimmen kann. Bei den Funden in Südamerika jedoch sind die Delataflügel unterhab des Rumpfes angebracht.


 

Das Interesse an diesen ägyptischen "Vögeln“ war geweckt. Am schon am 23. Dezember 1971 bildete der damalige Kultusminister Mohamed Gamal El-Din Moukhtar eine Gruppe, die diese seltenen Funde genauer untersuchen sollte. Mitarbeiter dieses Komitees aus Luftfahrtkennern und Archäologen waren unter anderem Dr. Henry Raid, der einstige Direktor des Altertumsmuseums, der Vorsitzende des ägyptischen Flugverbandes Kamal Naguib oder auch Dr. Abdul Quader Selim vom ägyptischen Museum für Altertumsforschung.



Nachdem insgesamt vierzehn solcher "Vögel" von dem Komitee dingfest gemacht wurden, entschloss man sich am 12. Januar 1972 eine Ausstellung anzusetzen, bei der diese der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten.

Trotz der erstaunlichen Flugzeugähnlichkeiten konnten die Archäologen in Ägypten mit dieser These nichts anfangen. Was also die Relikte einst darstellen sollten, ist weiterhin umstritten. Einst tatsächlich lebende Vögel waren es nicht, denn in der vorliegenden Form konnten sie nicht fliegen.

Dr. Eenboom und Belting bauten jedoch auch dieses ägyptische Modell nach und bewiesen so erneut die erstklassigen Eigenschaften des Objektes in der Luft. Auch der Fund aus Saqqara war flugfähig. Bei einer genauen Betrachtung des Holzmodells zeigte sich sogar, dass es einstmals Heckflügel besessen haben muss, die am ´"Leitwerk" angebracht waren.

Wieder ein Sprung nach Amerika: In einem Grab der Azteken, einem Vol aus Mittelamerika, wurde ein sonderbarer Fund gemacht. Das Objekt ähnelt ebenfalls stark einem Flugzeug mit sämtlichen aerodynamischen Einzelheiten. Doch von diesem ominösen Objekt existiert nun das Bild und diese wagen Informationen. Hier sollte man vorerst vorsichtig sein.

 

 

 

 
 
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