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Geheimnisse um Gizeh            

Die ägyptischen Pyramiden liefern Geheimnisse genug, um Bibliotheken von Büchern    damit zu füllen. Am geheimnisvollsten sind die Pyramiden von Gizeh, einem Vorort der Millionenstadt Kairo.

Der Papyrus Westcar aus dem Mittleren Reich, der eine Geschichte aus der 5. Dynastie erzählt, verknüpft bereits die Planung der Großen Pyramide mit allerlei magischen Geschichten - Geheimnisse der Pyramide vor dem Bau derselben!

Noch treffender formuliert es der Gelehrte Muhammad ben Abdallah ben Abd al Hakam (7. Jahrh.): " ... die Pyramide kann nur vor der Sintflut gebaut worden sein, wäre sie nachher gebaut worden, so wüßten die Menschen über sie Bescheid ..."
Der Höhepunkt der Pyramiden-Geheimnis-Geschichten begann vor rund 1400 Jahren, kurz nachdem die Araber Ägypten erobert hatten. Sie fanden die gigantischen Ruinen vor, aber niemand konnte ihnen Auskunft über Sinn, Zweck oder Urheber dieser Bauten geben. Denn selbst das eroberte Volk hatte keine Kenntnis mehr über seine Vorfahren. Bald schon sprossen Legenden und Gerüchte: Künstliche Berge seien es gewesen, auf deren Spitze Weise die Sintflut überlebten. Gebaut von Noah, um dort das Wort Gottes und das Wissen des Universums vor den Fluten zu schützen. Tresore seien es, gefüllt mit Schätzen und geheimen Wissen. Götterwaffen seien in ihnen verborgen, Astrologen in selbstleuchtenden Särgen und vieles mehr.

Nach Lehrmeinung der Ägyptologie gibt es nichts Rätselhaftes mehr. So habe z.B ein Tyrannischer Despot namens Cheops seine Sklaven 20 Jahre schuften lassen, um sich ein gigantisches Grabdenkmal mit nur zwei kleinen Kammern zu errichten... Auch die ägyptische Regierung unternimmt alles Erdenkliche um die erfundene Lehrmeinung zu propagieren. Die Maßnahmen sind teils so obskur, dass damit noch mehr Menschen zum Nachdenken über diese Bauwerke angeregt werden. Diejenigen, die eigentlich am meisten interessiert sein müssen, wollen überhaupt nicht, dass neue Entdeckungen gemacht oder bekannt werden, zumindest nicht außerhalb ihres elitären Zirkels. Diese "Wächter" weigern sich beharrlich, private Nachforschungen ernstzunehmen.

 In einer von Geheimniskrämerei eingehüllten fieberhaften Suche wollen in sich geschlossene Zirkel eine reiche Ernte an uralten Schätzen halten - Schätzen, bestehend aus heute längst verlorenem Wissen, das einst von fremden Kulturbringern zu den Ägyptern kam. Tatsächlich versuchen mehrere Gruppen auf unterschiedliche Weise, an das alte Wissen zu gelangen. Jede von ihnen aber scheint davon überzeugt zu sein, dass es weiterhin geheim bleiben muss, da die Zeit für seine Preisgabe noch nicht reif ist und dieses Wissen einen Machtvorteil gegenüber anderen verschafft. Wer unter den Mächtigen in unseren Tagen zum Beispiel über weit fortgeschrittene technologische Information verfügt, im Extremfall vielleicht sogar über solcher außerirdischen Herkunft, wird sie für sich behalten. Er wird darüber hinaus falsche Information über sie verbreiten und jeden durch Lächerlichmachung vernichten, der in der Öffentlichkeit über die wahren Hintergründe aussagt. Nichts anderes geschieht zurzeit auf unserem Planeten. Doch, was nützt all die Vernebelung gegenwärtiger Ereignisse, wenn Beweise aus der Vergangenheit auftauchen? Also muss auch hier alles vertuscht werden, was den Panzer aufbrechen könnte. Die paradoxen Zeichen, all die Rätsel, wie sie bei der Erforschung des alten Ägypten zwischen Sand, Steinen und Gräbern aufgetaucht sind, haben bei den Mächtigen eine geradezu schon Bange Neugierde geweckt. Geheimdienste und offizielle Behörden, Rüstungskonzerne und archäologische Forschungsinstitute, geheime Gesellschaften und alle möglichen anderen Gruppierungen scharen sich allesamt um die alten Monumente, um dort Schätze für sich zu gewinnen.

  Sind bei der Erforschung der Pyramide tatsächlich alle Kammern in ihrem Inneren entdeckt worden?

 Die Pyramiden-Anlagen der alten Ägypter haben sich als weitaus großartiger und komplexer erwiesen als ihnen viele Profi-Ägyptologen noch bis vor kurzem zugestanden haben. Der Autor Peter Kolosimo vermutet, dass auch unter den Tempeln von Heluan, Sakkâra und Abydos sehr alte verborgene Räume liegen, zugänglich über Türen, die nur durch geheimnisvolle Kräfte zu öffnen sind. Peter Tompkins betont, es könne sich um spezielle Schallwellen oder eine besonders volltönende Stimme handeln. Geheimnisvolle Klänge finden wir allerorten in den alten Bauten. Sie durchziehen die Große Pyramide, heulen in den Felsreliefs der gigantischen Ramses-Statuen von Abu Simbel und waren zeitweilig an einem der berühmten Memnons-Kolosse zu vernehmen, den gewaltigen, verfallenen Wächtern der thebanischen Totenstadt. Okkulte Quellen geben Auskunft darüber, dass unter der ägyptischen Wüste ein unterirdisches Königsreich verborgen ist, das sich mit dem sagenhaften Agarthi in Tibet vergleichen ließe. Was für die oben erwähnten Monumente gilt, trifft auf die Monumente von Giseh wohl noch mehr zu. Diese verwirrenden Anlagen hüten viele Rätsel. Der Atlantis-Forscher Edgerton Sykes berief sich auf einen alten arabischen Text, der von steinernen Drehtüren spricht, die in unterirdische Gewölbe unter dem Giseh-Plateau führen. Auch im Inneren der Großen Pyramide selbst wäre noch Platz für hunderte weiterer Kammern. »Bisher noch nicht betretene prachtvolle Gänge und Kammern« könnten auch vom niedrigen Schacht aus zugänglich sein, der zur Königskammer führt. Es existieren unterirdische Verbindungen zwischen der Sphinx und der Cheops-Pyramide. 1987 fand ein interdisziplinäres Team der Waseda-Universität von Tokio mittels Strahlenmessungen überzeugende Hinweise für ein ganzes Labyrinth von Schächten und Kammern in der Cheops-Pyramide. Ein Jahr später entdeckten die beiden französischen Architekten Jean-Patrice Dormion und Gilles Goidin mit elektronischen Methoden Hohlräume in der Cheops-Pyramide. 1993 fand Rudolf Gantenbrink am Ende eines 60 Meter langen Schachtes der Cheops-Pyramide eine kleine Türe mit zwei Metallbeschlägen.

 

In den Pyramiden sind längst nicht alle Winkel bekannt!

Bestes Beispiel dafür sind die Entdeckungen des deutschen Ingenieurs Rudolf Gantenbrink, der 1992 mit einem von ihm eigens konstruierten und bis ins letzte ausgefeilten Robotergefährt daran ging, das Innere der Großen Pyramide zu erforschen. Rudolf Gantenbrink war mit seinen Robotern bereits in der Ölindustrie sehr erfolgreich gewesen und wollte nun seine Begeisterung für die riesigen Pyramiden von Giseh mit der Ingenieurskunst verbinden, um einen frischen Wind in die Archäologie zu bringen. Ihn reizte die Aufgabe, alte Rätsel mit zeitgemäßen Methoden zu lösen. In der Großen Pyramide gibt es ein einzigartiges System von Schächten, die der Forscher Waynman Dixon mehr oder minder zufällig im Jahr 1872 aufspürte. Er klopfte die Wände in den beiden Hauptkammern ab - der Königs- bzw. der Königinkammer -, um etwaige Hohlräume durch Klang-Unterschiede festzustellen. Dabei fand er in jeder Kammer zwei versiegelte Schächte, die sich gegenüber lagen und quadratische Öffnungen von nur etwa 15 bis 20 Zentimetern besitzen. Wie tief diese Schächte in die Pyramide hineinführen, ließ sich nicht feststellen. Welchem Zweck sie dienen sollten und warum es ausgerechnet vier sind, ist bis heute unklar. Viele Archäologen erklärten ohnehin, die Schächte besäßen vielleicht eine religiöse Bedeutung und seien nur angedeutete Öffnungen oder unvollendete Strukturen, die sicher nicht tief ins Mauerwerk der Pyramide reichten. Augenscheinlich interessierte sich in Wirklichkeit niemand besonders für diese Schächte oder zumindest nicht für die Aufzeichnungen Dixons, denn schon er fand Hinweise auf ihre Länge. Er zündete ganz einfach vor jeder der beiden Öffnungen in der Königinkammer ein Feuerchen an und beobachtete den Rauch. Der nämlich verschwand sehr schnell im südlichen Schacht, im nördlichen aber blieb er stecken. Also musste wohl der erste von beiden viel länger sein. Für Rudolf Gantenbrink  war klar, dass vor allem der Südschacht in tiefe und bisher unerforschte Regionen des Mauerwerks führen und eine genaue Inspektion rechtfertigen würde. In langer Arbeit entwickelte der Profi ein feinmechanisches Meisterwerk in Form eines miniaturisierten Roboters aus Flugzeug-Aluminium, ein Raupenfahrzeug, das gerade groß genug war, um den Schacht langsam hochzuklettern. Das Ganze klingt sehr einfach, erforderte aber mehrere Abwandlungen des Roboters und immer wieder neue Ansätze, denn wegen zahlreicher Hindernisse auf dem Weg nach oben blieb das kleine Gefährt wiederholt stecken. Upuaut, der Roboter, sollte neue Wege öffnen, mitten in der Pyramide. Dazu stattete Gantenbrink ihn mit einem Laser-Leitsystem, geeigneter Beleuchtung und einer Video-Kamera aus. Alles, was Upuaut »sah«, erschien sofort auf einem Bildschirm in der Königinkammer. Bei der ersten großen Aktion 1992, geriet Upuaut nach knapp zehn Metern an einen hervorstehenden Stein und kam kein Stück weiter. Also musste alles wieder neu durchdacht werden. Um in der Pyramide nicht untätig zu sein, stellte Gantenbrink zusammen mit seinem Team einige Vermessungen an und fand verwundert heraus, dass zwölf von 14 Messungen, die in einem italienischen Fachbuch verzeichnet und von ihm für seine Computer-Berechnungen verwendet worden waren, überhaupt nicht stimmten! Eine Fehlerquote von 86 Prozent - soviel Schlamperei auf einem Haufen?

 

Am 22. März 1993 gelingt es Rudolf Gantenbrink, das neuerliche steinerne Hindernis zu überwinden und Upuaut noch höher klettern zu lassen. Dem Team fällt auf, dass die Wände immer glätter werden, die Qualität ihrer Bearbeitung nimmt zu! Ganz klar: Hier wartet irgendetwas auf seine Entdeckung, das für die Erbauer der Pyramide wichtig war! Um Punkt 11.05 Uhr vormittags erreicht der kleine Roboter seine Position volle 59 Meter jenseits des Schachteingangs. Die Kamera sendet das Bild einer verschlossenen Steintüre zu den erstaunten Forschern herunter. Während aller Ausgrabungen und Forschungen in Ägypten sind spezielle Beauftragte der ägyptischen Altertümer-Verwaltung dabei, die als Unterstützung für die Archäologen gedacht sind, mehr noch aber als Wächter über die Aktivitäten. Ihren Blicken darf nichts entgehen. Auch in dieser denkwürdigen Stunde sitzt ein solcher Inspektor gleich neben Gantenbrink, der sich an dessen Reaktion erinnert: »Das Gesicht des Inspektors ... ist kalkweiß geworden. Er lenkt meine Aufmerksamkeit auf zwei runde weiße Markierungen an den Kupferbeschlägen. ‚Das sind Siegel, das sind Siegel!‘, ruft er aus, sichtlich bewegt. ‚Wir müssen mit der Arbeit aufhören und unseren Vorsitzenden informieren`. Von einem Tag auf den anderen untersagte der "Hohe Rat für Archäologie" in Kairo die weitere Robotersuche nach dem Geheimnis hinter der Tür. Der Ingenieur hat mittlerweile die Nase gestrichen voll von all den Vorschlägen und Hinhaltungen, kündigte die Zusammenarbeit auf und flog nach seiner grandiosen Entdeckung verärgert nach Deutschland zurück. Da gibt es eine Türe am Ende des unteren südlichen Luftschachtes der Großen Pyramide und die Öffentlichkeit soll nicht informiert werden! Professor Stadelmann dementierte die Entdeckung sogar in ihrem wesentlichen Bestandteil. Die immerhin doch denkbare Möglichkeit, dass sich hinter der Gantenbrink-Tür vielleicht eine der lange gesuchten geheimen (Schatz-)Kammern befinden könnte, wies er strikt von sich. Vor der Presse erklärte der namhafte deutsche Ägyptologe: »Allgemein ist bekannt, dass alle Schätze der Pyramide längst geraubt sind ... Hinter dieser Türe gibt es keine Kammer!« Und einer seiner Mitarbeiter, Dr. Günther Dreyer, stimmte ein: »Alles Einbildung! Ein nettes neues Detail, aber auch nichts mehr - zumindest, bis wir weitere Untersuchungen durchgeführt haben!« Wovon sollten wir sprechen, von Überheblichkeit oder von versuchter Vertuschung? Christel Egorov, Sprecherin des DAI, erklärte zur Idee einer weiteren Kammer ebenso freiweg wie Dreyer: »Das ist völliger Quatsch!« denn der Stollen sei eben einer der Luftschächte und außerdem wisse man, dass in der Pyramide keine weiteren Kammern vorhanden seien! Ja, wer weiß denn das so genau? Von ansonsten so übervorsichtigen Forschern hört man da plötzlich so bestimmte Worte über etwas, was nun niemand wirklich wissen kann. Die zahlreichen Sondierungen der Pyramide hatten ja immerhin Hinweise auf solche Kammern geliefert. Wenn man diese Messungen in der Fachwelt aber als unzulänglich bezeichnete, dann konnte man sie auch nicht als Beweis für das Gegenteil heranziehen, sondern musste sie schlichtweg als völlig aussagelos ignorieren. Dann aber konnte auch niemand wissen, ob es noch verborgene Gewölbe in der Pyramide gibt oder aber nicht. Immerhin, Upuauts feiner Laserstrahl trat unter dem Türspalt am Boden hindurch und verschwand im Dunkel. Irgendetwas ist also unbestreitbar hinter der Tür, einen Hohlraum gibt es dort.Die Gantenbrink-Tür sollte eigentlich schon lange weiter erforscht werden. Immer wieder wurde angekündigt, alles zu unternehmen, um sie zu öffnen. Schon Anfang 1998 hatte Dr. Hawass die Öffnung für Mitte März 1998 angekündigt, dann war die Rede von Mai 1998. Doch nichts geschah. Genausowenig wurde der nächste Termin eingehalten, der 31. Dezember 1999. Die Öffentlichkeit wartet immer noch auf Ergebnisse. Rudolf Gantenbrink plant, zusammen mit National Geographic an diese Aufgabe heranzugehen. Wieviel Freiheiten wird das neue Team haben und wieviel wird man wieder von offizieller Seite aus versuchen zu unterdrücken?

 

Im Juni 02' baute man fleißig eine Mauer um das Gizeh-Pateau, die ca. 7 Meter hoch, 4 Meter breit ist und ca. 10km² umschließt. Es heißt, dass sie dem Schutz der Pyramiden dient und vor den zerstörerischen Touristen schützen soll. Es ist aber bemerkenswert wie eilig man es mit dem Bau dieser Mauer hatte, denn ein normaler ägyptischer Arbeitstag geht von morgens um 9 bis mittags um 13uhr. An der Mauer baute man jedoch 24 Stunden am Stück. Der Bau erinnert auch nicht an ein herkömmliches Gebilde, sondern an einen Hochsicherheitstrakt, denn das Militäraufgebot ist erschreckend. Es handelt sich dabei um eine Doppel-Mauer. Das heißt, dass zwei Mauern gezogen werden und in der Mitte Hohlraum von ca. 2-3 Meter ist. Es wurde auch beobachtet, wie befremdende technische Geräte hineingebracht wurden, die ganz und gar nicht nach Vermessungsgeräten aussahen, wie man es vermuten könnte.

 

Zeigen die Pyramiden von Gizeh und andere Pyramiden den Sternenhimmel?
Dreh und Angelpunkt ist das Sternbild Orion mit seinen drei Gürtelsternen.

 

Die Komplikation rührt aus der erstmals in ' Das Geheimniss des Orion " nachgewiesenen hohen Korrelation zwischen den drei Gürtelsternen im Sternbild des Orion und der Anlage der drei Pyramiden von Gizeh. Der Grundriss zeigt, dass die Cheops-Pyramide und die Chephren - Pyramide auf einer Diagonalen liegen, die mit der Ostseite der Cheops-Pyramide einen Winkel von genau 45° bildet. Doch die dritte Pyramide - die des Mykerinos - liegt nicht mehr auf dieser Linie, sondern etwas östlich von ihr verschoben.

Das sich hieraus ergebende Muster der drei Pyramiden ahmt die Lage der drei Sterne des Oriongürtels nach, die ebenfalls nicht genau auf einer Linie liegen.

Der letzte der drei Sterne (Minetaka) liegt etwas östlich von der durch die beiden ersten Sterne (Al Nitak und Al Nilam) gebildeten 'Diagonalen'. Diese Parallelität war bisher niemandem aufgefallen! Sie lassen sich jedoch nicht bestreiten und ist für sich allein schon aussagekräftig ...."

 

Am Tag der Frühlingsdeklination schaute die Sphinx exakt auf das Sternbild des Löwen, die Pyramiden von Gizeh spiegelten den Oriongürtel wider und der Nil verlief in der gleichen Form, wie die Milchstraße am Firmament.
Die Professorin für Astronomie der Universität von Maryland,  Virginia Trimble, vermutete in den siebziger Jahren, dass die "Luftschächte" in der Cheops-Pyramide eine andere Funktion, als bisher angenommen, haben könnten. Mindestens einer dieser Schächte war direkt auf einen der wichtigsten Sterne des alten Ägypten gerichtet.Sie ging davon aus, dass sich die Position der Sterne in bezug  zur Erde in der Vergangenheit durch die Präzession der Erde wesentlich verändert haben könnte. Grund dafür ist die Veränderung der Rotationsachse der Erde. Durch Computeranalysen der Sternpositionen fand sie heraus, dass der südliche Schacht der Königskammer zur Todeszeit des Königs Khufu exakt auf die Gürtelsterne des Orion gezeigt haben muss.
Die beiden Autoren Robert Bauval und Adrian Gilbert kamen nach gründlicher Analyse der Schächte der Königinkammer und der Königskammer zu der Ansicht, dass alle vier Schächte auf bestimmte Sterne ausgerichtet waren. Bauval ist der Meinung, die Schächte dienten als Weg zu den heiligen Sternen. Den religiösen Vorstellungen und Riten der Pyramidenzeit zufolge wurde der König nach seinem Tod ein Stern, und seine Astralseele wanderte zu den südlichen Sternen im Sternbild des Orion und zum Sirius sowie zu den nördlichen Sternen der drei polaren Sternbilder Ursa Major (Grosse Bär), Ursa Minor (Kleiner Bär) und Draco (Drachen).

 Die oberste Aufgabe des alten Baumeisters bestand darin, diese Elemente der Himmelsreligion in den Entwurf des Bauwerks aufzunehmen. Die Ausrichtung des nördlichen Schachts der Königskammer auf den Polarstern Draconis, führte Bauval zu der Hypothese, dass dem Pharao zwei Wege angeboten wurde: der zur Unsterblichkeit des Polarsterns und der einer Reinkarnation durch die Rückkehr zu den Sternen der Vorfahren, Orion und Sirius.
 

Bauvals weitergehende Analyse der Präzession der Erde im Verhältnis zu den  Sternen führte ihn zu der  Schlussfolgerung, das Plateau von Gizeh sei eine riesige Sternenkarte und stelle die Position der Sterne des Jahres 10.450 vor unserer Zeit dar: der in Nord-Süd- Richtung verlaufende Nil stelle die Milchstraße dar; die drei Pyramiden wurden in genau der Position zum Nil platziert, in der sich damals die drei Sterne des Orion-Gürtels zur Milchstraße befanden.
Entweder wurde der Bau der Pyramiden von Gizeh ca. 10.500 v. u. Z. begonnen, oder aber - da sich die gesamte ägyptische Mythologie auf dieses Zeitmaß bezieht

b.zw. dort seinen Anfang nimmt -, später nach zurückgerechneter Sternenkonstellation entworfen. Im jedem Fall würde es genaueste astronomische Kenntnisse voraussetzen, ganz zu schweigen von der Präzision (in mathematischer, als auch in bautechnischer Hinsicht, siehe auch:heilige Geometrie),

 mit der diese Weltwunder errichtet wurden.

 

Mathematische Astronomie oder astronomische Mathematik?

Im hohen Mittelalter (und manchmal auch heute noch) wurden Kirchen mit einem kreuzförmigen Grundriss angelegt und im Allgemeinen nach Osten ausgerichtet. Der Haupteingang lag an der Westseite, am Fuß des Kreuzes, was bedeutete, dass die Gläubigen, welche die Kirche betraten, sich in östlicher Richtung bewegten, wie Christus bei seiner Auferstehung; Kirchen sind religiöse Monumente, die den Riten der christlichen Religion dienen, Und diesen Erfordernissen mussten und müssen die Baumeister entsprechen. Dazu bedienen sie sich der Geometrie und der Mathematik, um auf symbolische Art die liturgische Funktion des Kults zum Ausdruck zu bringen. Auch die einzelnen Bauelemente der Kirche besitzen von jeher eine tiefe symbolische Bedeutung: Die Kirchenkuppel stellt das Himmelsgewölbe dar, der Altar symbolisiert den Kopf des Kreuzes Christi. Wenn also eine solche Kirche (beispielsweise die Kathedrale von Chartres) Jahrhunderte später von Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete untersucht wird, so lassen sich ihrer Anlage und Ausführung zweifellos Elemente der «heiligen» Mathematik und der beobachtenden Astronomie entnehmen. Dennoch wäre die Annahme irreführend, der Baumeister habe hauptsächlich den Zweck verfolgt, mit seinem Bauwerk Grundsätze der Mathematik oder der Astronomie zum Ausdruck zu bringen. Die zutreffende Schlussfolgerung müsste lauten, dass der Architekt sich der symbolischen Mathematik oder der beobachtenden Astronomie lediglich als eines Mittels bediente, um die liturgische Funktion des Gebäudes auszudrücken.
Dasselbe gilt für die Cheops-Pyramide. Auch hier sind die Prinzipien der heiligen Geometrie und der beobachtenden Astronomie lediglich Werkzeuge in der Hand des Architekten und sagen nichts über den Zweck und die Funktion des Monuments aus. Die Aufgabe des Forschers besteht darin, die symbolische Bedeutung eines solchen Entwurfs und seine Verbindung mit der Liturgie des Kults herauszufinden. Diesem Prinzip folgt auch die Untersuchung der vier Schächte der Großen Pyramide.

 

Ein Bauauftrag auf der Grundfläche der religiösen Zielsetzung

Wir wissen aus den Pyramidentexten, dass die Sterne des Nordens ebenso wie die des Südens eine wesentliche Rolle gespielt haben und unmittelbaren Bezug zum Sternenschicksal hatten. Nach den bisherigen Untersuchungen ging es dabei um folgende Sternbilder, worauf auch die Schächte in den Pyramiden zeigen:
a) Der nördliche meridionale Bezirk: die Sterne von Ursa Major, den Kopf von Ursa Minor,(die himmlische Dechsel des Horus, die auch die «Dechsel des UPUAUT» genannt wird) und Draco. Während der Pyramidenzeit (um 2500 v. Chr.) war der hellste Stern im Sternbild des Drachen, Alpha Draconis, zugleich der Polarstern.   b) Der südliche meridionale Bezirk: die Sternbilder Orion und Canis Major oder Großer Hund (zu dem auch der Sirius gehörte), mythologisch gesprochen also  Osiris und Isis. Hierzu zählte außerdem das Sternbild des Taurus (Stier) samt den Hyaden, das ebenfalls von kultischer Bedeutung war.

In den sog.“Osiris-Riten“ ging es um die Rückkehr zum himmlischen Reich Gottes, zum Sternbild des Orion. Kamen von dort das Wissen und die Fertigkeiten zum Bau der Pyramiden?

. Die Architektur der Pyramiden weißt baumaßnamliche Exaktheiten im Millimeterbereich auf, die heute nachzubauen nicht möglich sind.

 In der Mykerinospyramide fand man menschliche Überreste, jedoch in den beiden anderen(Chephren und Cheops) nicht.            

Der Granit, der in der Großen Pyramide und in anderen ägyptischen Megalithen verwendet wurde, kam normalerweise aus dem entfernten Assuan. Jeder einzelne dieser Blöcke – z.B. diejenigen, die in der Deckenkonstruktion der Königskammer benutzt wurden – erreicht ein Gewicht von bis zu 50 t. Doch die ägyptischen Obelisken wiegen sogar bis zu mehreren 100 t!...Wenn es eine oder auch mehrere Zivilisationen auf dieser Erde vor unserer gegeben hat, welche mit völlig anderen Mitteln "gearbeitet" haben, mit Mitteln welche uns heute unmöglich erscheinen, weil sie nicht (noch nicht) in das vorherrschende Weltbild passen...dann gäbe es auch Erklärungen für den Bau der Pyramiden die unser derzeitig populäres Weltbild noch übersteigen….
Aus  angesammelten Wissen können wir erfahren, dass die Pyramiden viel älter sind als bisher angenommen, dass sie niemals als Grabkammern gedient haben, sondern Einweihungsstätten sind und sämtliche Transportfragen auf eine uns heute unbegreifliche Weise gelöst wurden. So wird überliefert, dass die rissigen Steine mit Licht – einer Abwandlung des heutigen Lasers- zerschnitten wurden und die tonnenschweren Blöcke mittels Levitation durch Ton angehoben wurden, ein Prozess, der die Schwerkraft neutralisiert. Man wusste, dass gezielt eingesetzte Töne eine enorme Macht besaßen, die Mauern zum Einstürzen und Sterbende mit neuer Lebensenergie wiederbeleben konnten. Auch die NASA arbeitet heute an diesen Techniken, es gibt sogar einige Forschungsaufträge und Veröffentlichungen…

Die Pyramiden waren dazumal reine Mysterienstätten, die äußerlich die Grundregeln der Geometrie, Mathematik und Astronomie veranschaulichten.

Innerlich jedoch waren sie ein majestätisches Heiligtum, in welchem die mystischen Zeremonien gefeiert wurden. Der Porphyr-Sarkophag war das Taufbecken, dem der Neophyt, wiedergeboren als Adept, entstieg. Die große Pyramide stellt ein kosmisch-historisches Monument dar, das die Aufzeichnungen über die Perioden der Menschheit enthält, die Veränderungen, die sich im spirituellen Bewusstsein auf der Erde ereigneten. Durch den Bau und die Anordnung der Passagen und Gänge vom Fundament bis zur Spitze, sowohl durch Wendungen nach Himmelsrichtungen, aufwärts oder abwärts oder durch Farben, sind die geistigen Zyklen der Menschheit architektonisch verewigt bis zur Gegenwart (die als das Zeitalter des Kreuzes nachgewiesen ist). Der Tempel allein barg das höhere magische Wissen, das die Quintessenz aller Naturwissenschaft darstellt. Diese grundlegenden Lehren, die das Verhältnis zwischen Geist und Seele symbolisch vermitteln, wurden im alten Ägypten durch eine geheime Priesterkaste weitergegeben. Für viele Generationen war die Pyramide der Initiationstempel für die größten Lehrer der Welt.

Steckbrief der Grossen Pyramide

 Auf einer Grundfläche von 5,3 Hektar türmen sich 2,5 Millionen Tonnen Steinblöcke in 201 Gesteinslagen mit einem Gesamtgewicht von 6 Millionen Tonnen. Es wurden mehr Steine verbaut, als jemals in England für den Bau aller Kirchen und Dome zusammen genommen.
Die ursprüngliche fast fugenlose Verkleidung bestand aus hellem, poliertem Tura-Kalksandstein, der die Eigenschaft besaß, Sonnenlicht in hohem Maße zu reflektieren.
Der Abstand der großen Pyramide vom Erdmittelpunkt ist genau so groß wie ihr Abstand zum Nordpol.Sie liegt exakt im Zentrum der Festlandmasse der Erde.
Der Flächeninhalt jeder Seite entspricht dem Quadrat ihrer Höhe.
Multipliziert man die Diagonalen ihrer Grundfläche mit 2 (25826,52 Zoll), so erhält man die Anzahl der Jahre, die der Präzession der Äquinoktien entspricht.Die Höhe der Seitenflächen betrug 184,30 Meter, das entspricht einer zehntel Minute des Breitengrades, auf dem sie steht.Die Kantenlänge betrug 230,35 Meter. Das entspricht einer achtel Minute des gleichen Breitengrades.Sie steht in einer vollkommenen Nord / Südausrichtung. Eine minimale Abweichung lässt sich durch die Kontinentalverschiebung erklären.Ihr Böschungswinkel ist mit 51 Grad 51 Minuten ein sogenannter Pi-Winkel, denn bei diesem Winkel verhält sich die doppelte Höhe zu ihrem Umfang wie der Durchmesser eines Kreises zu seinem Umfang.Die Stützsteine über dem ursprünglichen Eingang stehen im Pi-Winkel zueinander.Die Länge der Königskammer verhält sich zum entsprechenden Umkreis wie 1: Pi.Addiert man Länge und Höhe der Königskammer und teilt die Summe durch ihre Breite, erhält man die Zahl Pi. Addiert man Länge und Breite des Sarkophags und teilt diese Summe durch die Höhe, erhält man die Zahl Pi.

Cheops nach „Schulwissenschaft“

 

 

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