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Das Rätsel  von Rapa Nui            

 Die Osterinsel

Die dreieckige Insel liegt im Südpazifik, etwa 3.800 Kilometer von Chile entfernt. Im Polynesischen heißt sie Rapa Nui. Sie ist vulkanischen Ursprungs, die höchste Erhebung ist der Maunga Terevaka mit stolzen 507 Meter.

Als erster Europäer entdeckte sie am 05.04.1722 (dem Ostersonntag - daher der Name) der Niederländer Jakob Roggeveen. Chile annektierte die Insel 1888.

Das Wahrzeichen der Osterinsel sind die Moai, die bis zu 270 Tonnen schwere menschenähnliche Steinstatuen. An die 1000 Figuren verschiedener Größe, die höchsten über 20 Meter hoch, fand man auf der Insel.

 

Wer hat die diese Kolosse aufgestellt? Woher kamen sie?

 

Manche Forscher vermuten, daß diese Werke von einer hochentwickelten untergegangenen Zivilisation (galaktischen Wesen?) stammen.

Andere sind fest im Glauben, daß die Inselbewohner diese Steingötter aus den Felsen schlugen und mit einer hölzernen Vorrichtung diese Kolosse Zentimeter für Zentimeter vorwärts bewegten. Aber wie soll das funktioniert haben?

Die Inselbewohner können diese Riesen nicht mit ihren primitiven Werkzeugen aus dem harten Lavagestein geschlagen und dann aus dem bis zu 8 Kilometer entfernten Steinbruch zu ihrem jetzigen Platz befördert haben. Mit damaligen Werkzeugen kann kaum eine dermaßen große Anzahl an gewaltigen Steinfiguren geschaffen und ohne Spuren zu hinterlassen an ihre Position gebracht werden.

Die Arbeit an den Steingöttern gleicht der an einem modernen Fließband, denn außer der Größe unterscheiden sich die Figuren nicht voneinander.

Bis heute sind etwa 30 dieser Figuren wieder von Archäologen aufgestellt worden.

Die anderen liegen dort, wo sie vor langer Zeit umstürzten. Noch mit dem vulkanischen Boden verbunden liegt eine 20 Meter hohe Steinfigur, diese wiegt etwa 270 Tonnen.

Warum ließ diese Kultur unfertigte Steingiganten zurück?

In Aufzeichnungen der Inkas gibt es Geschichten über weißhäutige, rothaarige, langohrige Menschen. Waren sie die Erschaffer der Kolosse?

Siedler, welche im 4. Jahrhundert auf der Insel lebten, sollen über eine hochentwickelte Technik verfügt haben. Mit dieser haben sie aus den riesigen Felsbrocken rechteckige, dreieckige und polygonale Gestalten geschnitten. Ihr König war der legendäre Hotu-Matua. Er soll die "rongo-rongo" an Bord seines Schiffes gehabt haben. Dies war eine 2 Meter lange Tafel, auf welcher auf beiden Seiten eine Schrift und merkwürdige Zeichen eingeritzt waren. Diese Tafel hätte das Geheimnis der Kolosse und der Inselbewohner aufklären können. Doch ein christlicher Priester lies sie im Jahr 1868 verbrennen. Er hielt diese Tafel für "Teufelswerk".

Hatte er solch eine Angst vor dem was die Tafel beschrieb?

 

In der Legende der Inselbewohner heißt es, daß der Priester sein "Mala" einsetzte, so daß die Figuren von selbst zu ihren heutigen Standort gingen. Was ist dieses "Mala"? Ein Zauber der die Gesetze der Schwerkraft überwindet ?

 

Neben den Figuren gibt es auf der Insel altarähnliche Plattformen, welche genau auf den Sonnenaufgang zur Sonnen- und Wintersonnenwende und während der Tagundnachtgleichen in Frühjahr und Herbst ausgerichtet waren.Auf dem Gipfel des höchsten Vulkanes, Rana Kao, erbauten sie ein Sonnenobservatorium und einen Tempel. Dieses Observatorium gleicht denen, welche es in der modernen Zeit gibt.

In das Lavagestein des Baus waren Sonnensymbole eingemeißelt.

 

 

 

Um 1100 n. Christus fand die ursprüngliche Kultur dieser Insel ein jähes Ende.

Später herrschte ein Vogelmenschkult auf der Osterinsel. Im Zentrum Orongo finden sich einige Steinhäuser mit in Stein gemeißelten Bildern, die längst vergangene Tage darstellen. Zentraler Ritus war der Wettkampf um den Titel des "Vogelmannes". Dazu befragten die Priester die Götter, um einen entsprechenden Kandidaten zu wählen. Dieser musste mit einer Schar von weiteren Jünglingen die Felshöhlen am Rano-Kao beziehen, wo sie auf die Brut der Seeschwalben warteten. Sie schwammen über das Meer auf die Brutinsel und der Vogelmann holte ein Ei aus dem Nest, mit dem er nach seiner Rückkehr gefeiert wurde. Er musste dann ein Jahr in Einsamkeit an der Südküste von Rapa-Nui bei den Steinkolossen leben, um das Ritual zu beenden.   

 

Im Jahre 1722 entdeckte der holländische Admiral Jakob Roggeveen nach einer vierwöchigen Reise mit seinen drei Segelschiffen eine kleine vulkanische Insel im Pazifik, die er Osterinsel nannte. Durch das Fernrohr bestaunte er und seine Mannschaft Hunderte riesiger Steinfiguren mit großen Augen und roten Hüten. 
Aufgrund eines Sturms konnten sie erst im Morgengrauen des dritten Tages an Land gehen. Die Insulaner empfingen sie zuerst kniend mit wie zum Gebet gefalteten Händen, doch später bemerkte Roggeven, dass einige von ihnen mit Mißtrauen reagierten. Leider endete der erste Tag mit einem blutigen Gemetzel. bei dem etliche Eingeborene ihr Leben liessen. Dieser Vorfall warf einen dunklen Schatten auf künftige Begegnungen. 

 

 


Mit Erstaunen stellte Roggeveen fest, dass die Inselbevölkerung in zwei Gruppen gespalten war. Die Hanau Eepe, die Langohren, welche recht hellhäutig waren und ihre Ohrläppchen durch hölzerne Pflöcke verlängerten und die Hanau Momoko, die Kurzohren, welche von Natur aus eine dunklere Hautfarbe aufwiesen und kurze Ohrläppchen hatten. Nach Schätzung von R. betrug die Population ca. 5000 Einwohner. Als zwei Jahre später Captain James Cook dort vor Anker ging, war die Bevölkerung auf etwa 700 Menschen zurückgegangen und die einst so freundlichen Einwohner hatten sich mit primitiven Waffen gerüstet. Viele der Felder lagen brach und es herrschte Nahrungsmangel. Das merkwürdigste war, dass die Insulaner offensichtlich nicht mehr ihre Steinkolosse verehrten. Die Statuen waren sogar zum Teil von den Kurzohren als Rache auf einen Angriff der Langohren während eines Bürgerkrieges umgestürzt worden. Die Insel lässt sich übrigens in zwei Regionen einteilen: Der Bildhauerberg "Rano-Raruku" und das Kult-Zentrum "Orongo", die sich am südwestlichen Fuße des Vulkans Rano-Kao befindet.


1877 war die Bevölkerung aus nur noch 111 halb verhungerten Menschen bestehend. Durch die Sklaverei und eingeschleppte Krankheiten sind die letzten in das Geheimniss der Osterriesen eingeweihten Hanau gestorben.


1956 betratt der Norweger Thor Heyerdahl im Rahmen einer wissenschaftlichen Expedition die Osterinsel und erblickte ein anderes Bild als Roggeveen; viele der Statuen waren umgestürzt, halb vergraben und manche unvollendet. 
Heyerdahl war seit frühester Kindheit davon überzeugt, dass die meisten Menschen sich zu sehr auf die anderen Meinungen und Eindrücke anderer verlassen. 
Und so er fragte sich, wie es die Insulaner geschafft haben über 600 dieser Figuren aus dem harten Vulkangestein zu hämmern und rund um die Insel aufzurichten. In den Steinbrüchen fand Heyerdahl Hunderte Faustkeile und ließ eine Gruppe Insulaner an einer halbfertigen Statue arbeiten. Als Erfolg konnte er blutige Hände und abgenutzte Keile vorweisen. Als nächstes ließ er die Insulaner eine kleinere Statue mittels untergelegter Holzbalken in 18 Tagen zur Küste ziehen und aufrichten. Auf die Frage hin, wie die Statuen alle an ihren Standort gelangt seinen, meinten die Insulaner, sie wären durch eine übernatürliche Kraft und ohne Hilfsmittel oder Menschenkraft bewegt worden. Die ca. 600 Statuen sind 3,6 m bis 11,3 m hoch und wiegen bis zu 50 Tonnen. Es steht fest, dass sie aus dem vulkanischen Gestein aus den Steinbrüchen im Innern der Insel geschlagen sind und obwohl dort viele abgenutzte Keulen vorgefunden worden sind, scheint es doch anhand Heyerdahl's Experiment zweifelhaft, dass sie mit herkömmlichen Mitteln hergestellt wurden. 
Als logische Erklärung für die vielen im Steinbruch vorgefundenen Keile bietet sich an, dass die Steinfiguren schon sehr lange auf der Insel stehen, und die Insulaner irgendwann mal das gleiche versucht haben,  wie Heyerdahl, sprich die halbfertigen Figuren zu den fertigen an der Küste zu schaffen. Sie gaben schließlich genauso auf wie Heyerdahl und ließen die Faustkeile im Steinbruch liegen. 

 

Auffälig ist, dass die Figuren rund um die Insel aufgestellt sind.

Waren es Wesen aus dem All oder eine uns unbekannte  Technik, die im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit geriet ?

 

Welchen Zweck sollen sie erfüllen?

Wen  sollen  sie  darstellen?

Wer hat Sie aufgestellt ?

 
 
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