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Die Platte von Palenque
Die Tempelstadt Palenque war wesentlicher Bestandteil der Maya-Zivilisation. Diese grossartige Zerememonialstätte liegt versteckt in einer Hügellandschaft der feuchtheissen Golfküstenebene der mexikanischen Provinz Chiapas. Erst vor 150 Jahren wurden sie wieder entdeckt. Vor einer dunkelgrünen Kulisse riesiger Urwaldbäume liegen die restaurierten Gebäude. Der Palast, Zentrum der Tempelstadt, liegt auf einer großen künstlichen Plattform, die über eine mächtige, fast 70 Meter hohe Treppe zu erreichen ist. Überragt wird der Gebäudekomplex von einem vierstöckigen Turm, der wahrscheinlich als Observatorium diente.
Diese Mayastadt wurde
gegründet als Universität, sie diente zum Lernen über die Sterne.
Übereinstimmend erzählen alte
Überlieferungen der Hopi-Indianer von der Stadt Palatkwapi,
die von den Katchinas erbaut
wurde. Auf einer mehrstöckigen Pyramide seien
sie unterichtet worden in der
Sternenkunde, den Anbau der Natur,
Im Tempel der Inschriften wurde 1949 in der
obersten Plattform einen Gang entdeckt, der nach unten führt. Der Gang war
komplett mit Steinbrocken aufgefüllt, die Mühsam innerhalb drei Jahre
abgetragen wurden. Am Ende einer langen Treppe fand man eine Grabkrypta mit
einem steinernen Sarkophag, in dem ein Priesterkönig mit kostbaren Beigaben
aus Jade beigesetzt war. Der wichtigste Bestandteil des Fundes ist das
eindruckvollste Mayarelief was bisher gefunden wurde, die "Grabplatte von
Palenque".
Die Hyroglyphen am Rand der Platte sind teilweise entziffert, und weisen einen eindeutigen Bezug zu den Planeten unseres Sonnensystems und der Milchstrasse auf. Das älteste Datum auf der Platte geht bis 3000 v.Chr. zurück.
"Da sitzt ein menschliches Wesen, mit dem Oberkörper vorgeneigt, in Rennfahrerpose vor uns; sein Fahrzeug wird heute jedes Kind als Rakete identifizieren. Das Vehikel ist vorn spitz, geht über in merkwürdig gerillte Ausbuchtungen, die Ansauglöchern gleichen, wird dann breiter und endet am Rumpf in eine züngelnde Feuerflamme. Das Wesen selbst, vornübergeneigt, bedient mit den Händen eine Reihe undefinierbarer Kontrollgeräte und setzt die Ferse des linken Fußes auf eine Art von Pedal. Seine Kleidung ist zweckentsprechend: Eine kurze, karierte Hose mit einem breiten Gurt, eine Jacke mit modernem japanischem Halsausschnitt und dicht abschließende Arm- und Beinbänder. Es würde wundern, wenn der komplizierte Hut fehlen würde! Er ist da mit Ausbuchtungen und Röhren, wieder eine antennenähnliche Kopfbedeckung. Unser so deutlich dargestellter Raumfahrer ist nicht nur durch seine Pose in Aktion - dicht vor seinem Gesicht hängt ein Gerät, das er starrend und aufmerksam beobachtet. Der Vordersitz des Astronauten ist vom hinteren Raum des Fahrzeugs, in dem man gleichmäßig angeordnete Kästen, Kreise, Punkte und Spiralen sieht, durch Verstrebungen abgetrennt." (Däniken, E.v.: Erinnerungen an die Zukunft)
Nach Däniken handelt es sich um eine Darstellung, gefertigt von Maya-Priester, die der Nachwelt eine "bildliche Darstellung" eines extraterrestrischen Besuches hinterlassen wollte. Dabei sollen die Priester nichts von Technik verstanden haben, sondern nur das wiedergegeben haben, was selbst gesehen wurde. Däniken fand Unterstützung im Lager der Raumfahrttechniker. So schrieben Dr. Wolfgang Briegleb und Professor Dr. Siegfried Ruff, beide damals tätig bei der "Deutschen Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt", Bonn: "Einer der beeindruckendsten optischen Belege für Dänikens Thesen scheint uns die Grabplatte von Palenque zu sein. Man muss sich hier wirklich Gewalt antun, um nicht mit den Augen unserer Tage eine stilisierte Gemini- oder Wostok-Kapsel zu erkennen. Die Körperhaltung der dargestellten menschlichen Gestalt ist eigentlich nur sinnvoll, wenn sie eine Beschleunigung in Richtung Brust-Rücken erhält. Dass der hypothetische Raketenpilot zudem anscheinend hemdsärmelig fliegt, ist uns eine inzwischen vertraute Vorstellung."
Noch immer stellen die geheimnisvollen Zeichen der Maya die Wissenschaftler vor ungelöste Rätsel. Hatten sie Kontakt mit Außerirdischen?
Palenque als Name ist
jung, nur wenige Jahrhunderte alt. Gewählt wurde die Bezeichnung von den
Spaniern. Sie heißt so viel wie "befestigte Häuser". Wie die Stadt im
tiefsten Urwald einst hieß, das ist ebenso unbekannt wie ihr Alter. |
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