Aguiry war der fröhlichste Junge in seinem Stamm. Er ernährte sich nur von Früchten, und er ging jeden Tag in dem Wald um Früchte und Obst zu sammeln. Er brachte sie nach Hause und teilte sie dann alle mit seinen Freunden.Eines Tages hatte sich Aguiry einmal im Wald verlaufen, und er war ganz weit weg von seinem Dorf. Er mußte im Wald schlafen, weill er in der Nacht, im Dunkeln, den Heimweg unmöglich finden konnte.
Jurupari, der Dämon der Finsternis, ging im Wald spazieren. Er hat den Köper einer Fledermaus mit einem Eulenschnabel, und er isst auch sehr gern Früchte. Als er Aguiry schlafend neben seinem Korb voller Früchte gefunden hat, hat er ihn ohne Zögern umgebracht.
Die Indianer von Aguirys Stamm machten sich Sorgen um den kleinen Jungen, und gingen in den Wald um nach Aguiry zu suchen. Sie fanden ihn tot neben seinem leeren Korb.
Tupã, der Gott des Guten, sagte ihnen, daß sie die Augen Aguirys herausnehmen, und sie neben einem großen getrockneten Baum einpflanzen sollen. Seine Freunde sollten mit ihren Tränen den Erdboden bewässern, bis dort eine Pflanze gewachsen ist. Diese Pflanze würde die Essenz aller anderen Pflanzen in sich haben, und den, der davon isst, stärker und fröhlicher machen.
Die Pflanze, die aus Aguirys Augen gewachsen ist, hat augenförmige Samen, und wird seit dem Guaraná genannt.
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Lenda dos índios Maués - Amazonas - Amazônia Brasileira - Brasil









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