CINQUE TERRE
Wanderungen zwischen Genua und La Spezia

Reiseeindrücke, Fotos und Tipps für Natur- und Italien-Fans


Cinque Terre: Manarola (Foto: April 2001) Cinque Terre - Fünf malerische Orte an der italienischen Riviera di Levante, gebaut auf Felsen direkt am Meer. Viel mehr wußten wir nicht, als wir uns entschlossen, dort im Sommer 1996 drei Wochen Urlaub zu verbringen und nebenbei auch unsere wenigen Sprachkenntnisse zu verbessern. Doch was bedeutet der rätselhafte Name?

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Genua

Von Berlin geht es mit dem Zug zunächst in Richtung Heidelberg. Zum Glück hat die Reservierung der beiden Liegewagenplätze noch geklappt: In bequemer Lage rollen wir über Karlsruhe, Basel und Chiasso südwärts, bis wir am nächsten Morgen kurz vor acht das sonnige Mailand erreichen.

Für einen "Begrüßungs-Cappuccino" im Bahnhof Milano Centrale bleibt keine Zeit, denn schon in wenigen Minuten fahren wir weiter. Kurz hinter Tortona ist es zunächst vorbei mit dem schönen Blick aus dem Zugfenster: Ein Tunnel nach dem anderen folgt und wir fühlen uns fast wieder wie zuhause in der U-Bahn. Gegen zehn Uhr sind wir endlich in Genua [www.comune.genova.it].

Melonenhändler in Genua Der Hafen der Stadt reizt uns am meisten: Das Tor zum Mittelmeer! Wir lassen unser Gepäck im Bahnhof und erreichen nach kurzem Fußweg das Terminal Ponte dei mille. Aber wir sind etwas enttäuscht: Kaum Schiffe in Sicht, überall nur Autos und wartende Passagiere, viel Asphalt und wenig Atmosphäre. Auch die lärmende, entlang des Ufers mitten durch Genua verlaufende vierspurige Hochstraße Sopraelevata läßt uns schnell wieder den Weg ins ruhige Stadtinnere suchen.

Die Altstadt mit ihren engen Gassen und interessanten Häusern wirkt an diesem Sonntag wie ausgestorben. Außer einigen Bars und einem Melonenhändler haben fast alle Geschäfte geschlossen. Die Mittagshitze verbringen wir im Schatten des Palazzo Ducale [www.palazzoducale.genova.it]. Die Gegend zwischen Via Garibaldi und Piazza S. Lorenzo gefällt uns so gut, daß wir uns mehr Zeit für Genua nehmen und erst am nächsten Tag weiterfahren wollen.
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Wir fragen daher in einem zentral, aber ruhig gelegenen Hotel und haben Glück: Als der freundliche Signore den Reiseführer in unserer Hand entdeckt, in dem sein Haus empfohlen wird, bekommen wir ein besonders schönes Zimmer in der fünften Etage mit beeindruckendem Blick über den Hafen und die Stadt.

Nach dem Abendessen inmitten der Altstadt, wo wir mit einer "ausgewanderten" deutschen Kellnerin ins Gespräch kommen, lassen wir den Tag mit einem Blick vom Aussichtspunkt am Belvedere Castelletto auf das nächtliche Genua ausklingen.

Am nächsten Morgen geht es mit dem Zug dreißig Kilometer weiter ostwärts entlang der Küste. An der Strecke zwischen Genua und den Cinque-Terre-Dörfern liegt unser nächstes Ziel: Camogli und die Halbinsel von Portofino.

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Letzte Aktualisierung: 15. Juli 2009