Die Grundlage der Ausbildung bilden zunächst die fünf Phasen des Mediationsgesprächs:
1. Begrüßung, Regeln, Sitzordnung
2. Schilderung des Sachverhalts durch beide Parteien und Spiegelung durch die Mediatoren
3. Schilderung der Gefühle, die sich mit der Streitsituation verbinden, und Spiegelung
4. Lösungsangebote
5. Vertrag
Die
Voraussetzung für eine erfolgreiche Gesprächsleitung durch
die Mediatoren bildet darüber hinaus ein sehr bewusster Umgang mit
Sprache. Der Sachverhalt soll aufgeklärt, beleidigende
Äußerungen aber vermieden werden. Beide Streitparteien
sollen in die Lage versetzt werden, die Erlebnisse und die Empfindungen
des anderen nachvollziehen zu könnnen.
Diese
Gesprächsführung in der Mediation baut auf den Erkenntnissen
von Marshall B. Rosenberg (Gewaltfreie Kommunikation) auf. Die
gewaltfreie Kommunikation zielt auf ein produktives
Kommunikationsverhalten, das auf Gefühle, Bedürfnisse und
Wünsche der Beteiligten achtet und eingeht