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Silvester/Neujahr |
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Nach einer außerordentlich ruhigen und erholsamen Nacht ging's am ersten Morgen mit der Schwebeseilbahn in eine Höhe von ca. 2.500 m hinauf zum Panoramarestaurant auf den Säntis. Nach einem kräftigen Frühstück marschierten wir zur Wetterstation am alten Gipfel, der mit viel Eis und Schnee bedeckt war. Ein tolles Panorama bot sich uns, als ein paar Sonnenstrahlen durch die dicken Schneewolken hervorschauten und den Schnee zum Glitzern brachten. Tief beeindruckt von der Größe und Weite der verschneiten Berglandschaft ging es gegen Mittag per Schwebebahn wieder hinunter zur Schwägalp. |
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Per Bus ging's dann nach Stein zu einer Schaukäserei. Hier wurden wir in die Geheimnisse der Herstellung des Schweizer Käses eingeweiht. Interessant für uns war, dass der hochwertigste und schmackhafteste Käse aus dem Appenzeller Land (der Appenzeller Extra) nicht exportiert wird. Da wir aber die Möglichkeit hatten, diese Spezialität hier zu erwerben, ließen auch wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen. |
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Nach der Rückkehr zum Hotel unternahmen wir dann noch eine
Fackelwanderung entlang
des Laternliweges. Der Weg führte uns zu einer kleinen Finnhütte, vor der
wir mit einem Kessel Glühwein begrüßt wurden. Das kam gerade recht,
da wir wegen des Dauerregens völlig durchnässt waren. Der Regen war auch
der Grund, dass wir den längeren Rundweg bis zum Hotel nicht weitergingen, sondern
den kürzeren Hinweg zurück zum Hotel einschlugen. |
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In der Nacht war auf der Schwägalp jede Menge Schnee gefallen.
Für uns ein tolles Bild, die Alp im durchgehenden weißen Kleid zu sehen. |
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Es gibt 3 Arten von Silvesterchläus in Gruppen von sechs Männern
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Im Zentrum von Urnäsch hatten sich schon viele Leute versammelt. Für uns ein Zeichen, dass hier bald die Chläuse ihrer Tradition nachgehen und wir dies hautnah miterleben dürfen. Egal welche der 3 Gruppen dem Chlausen vor den Häusern ihrer Tradition nachgingen, alle brachten den Bewohnern gute Wünsche für das neue Jahr oder wollten das Böse vertreiben. Es war eine tolle Stimmung und ein Heidenspektakel.
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Danach machten wir noch einen Abstecher nach Appenzell. Der Dorfkern besteht aus aufwändig bemalten Holzhäuern mit geschwungenen Giebeln und Steinbauten aus dem 16. Jahrhundert, wie das Rathaus, das Schloss und die Pfarrkirche. Außerdem gab es hier sehr viele hübsche Cafés mit einem riesigen Angebot von leckeren süßen Sünden.
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Zur Silvesterparty
im Berghotel war ein festliches Silvesterbankett vorbereitet. Eröffnet wurde die
Silvesterfeier mit einem Aperitif. In außerordentlich fröhlicher Runde,
Live-Musik, einem tollen Essen und Trinken ging das Jahr 2009 stimmungsvoll zu Ende.
Als Schmankerl gab es noch eine kleine Überraschung. Eine Gruppe "Die Schöne"
aus Urnäsch bot noch einmal ihren Silvesterbrauch dar. Sie vertrieben damit das
alte Jahr und alle bösen Geister und machten Platz für alle guten Wünsche
im neuen Jahr. Eine für uns neue aber besonders liebevolle Geste. |
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Prosit Neujahr 2010 |
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Danach ging es mit dem Bus nach St. Gallen. Es war Feiertag, die Straßen waren leer und die Geschäfte geschlossen. In dieser Situation wirkt jede noch so schöne Stadt etwas trist und leblos. Auch der Niesel tat sein Übriges. Trotzdem haben wir den Reiz der Altstadt mit seinen Kunstvollen Erkern oder den beeindruckenden Klosterplatz und die wunderschöne Kathedrale bewundern und genießen können.
Nach dem letzten Abendessen in der Schweiz haben wir, wie an jedem
Abend, noch einmal die Erlebnisse des Tages in gemütlicher Runde bei einem Gläschen
Bier und Schnaps Revue passieren lassen. Etwas skeptisch blickten wir der morgigen
Heimreise entgegen, weil seit Stunden und die ganze Nacht hindurch Schneechaos herrschte.
Aber außer ein paar Stau`s auf der Autobahn ging alles gut - und so können
wir sagen |