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Urlaub
im Bayerischen
Wald
in Lam
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Am ersten Tag war der Himmel stark bewölkt, trotzdem machten wir uns auf zum Großen Arber. Und siehe da, ein paar Sonnenstrahlen drängelten sich durch die dichte Wolkenfront. Mit der Arbergondel fuhren wir bis zum Gipfel ca. 1445 m ü.N. Oben angekommen, hatte die Sonne leider ihren Kampf gegen die Wolken aufgegeben. Eine Wanderung auf dem Arber war auch nicht möglich, da dieser Rundweg völlig vereist und für Wanderer nicht zu empfehlen war. Skifahrer und Skater waren aber an den 3 verschiedenen Pisten überaus aktiv. Von Klein bis Groß rasten alle in Höchstgeschwindigkeit den teilweise künstlich beschneiten Hang hinunter. Dieses Treiben müssen die Skifreunde auch ausnutzen , denn für die nächsten Tage werden zweistellige Plusgrade angesagt und der Schnee ist jetzt schon pappig und rutschig. Auf der Terrasse der Bergbaude haben wir bei einem leckeren Glühwein den herrlichen Blick über das Berggelände genossen. |
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Da es noch früh am Tag war und wir echt Lust auf eine Wanderung
hatten, fuhren wir zum Großen Arbersee,
der noch völlig zugefroren war. An einem Wegweiser stand, dass der Wanderweg ca.
1 Stunde dauern sollte. Also machten wir unsere Trekking-Wanderstöcke bereit und
schon gings los. Ein Wanderweg war nicht geschoben. Wir haben uns lediglich an einem
hügeligen und verharrschten Trampelpfad durch den Wald um den See orientiert.
Der Altschnee war sehr feucht und rutschig. Da war es doch gut, dass wir an manchen
Stellen Halt an unseren Wanderstöcken fanden. An den Felswänden haben sich
vereiste Wasserfälle gebildet. Teilweise waren die gesamten Felsen in verschiedenen
Farben mit Eis bedeckt. Ein wunderschönes Bild, das uns aber dennoch nicht von
der Aufmerksamkeit des gefährlichen Wanderweges ablenken konnte. Nach ca. 1,5
Std. am Ziel angekommen fühlten wir uns doch sehr wohl und bereuten keinesfalls,
diese Wanderung unternommen zu haben. Hungrig und müde wurden wir mit leckeren
typisch bayerischen Gerichten in einer ganz besonderen Bergbaude, der Arber-Alm verwöhnt.
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Heute Morgen blinzelte die Sonne ins Zimmer - es war ein schöner
Frühlingstag - Also nichts
wie raus aus den Federn und auf zum wahrscheinblich
längsten Baumwipfelpfad
der Welt nach Neuschönau im Nationalpark Bayerischer Wald.
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Es war ja noch früh am Tag und so ging`s weiter zum Museumsdorf Bayerischer Wald. In diesem Dorf sind über 100 Gebäude von 1580 bis 1850 im Original vorhanden bzw. an diesen Ort umgesetzt. Leider konnten wir das Dorf zu dieser Jahreszeit nur von Außen erkunden. Die Gebäude selbst sind von April bis Oktober geöffnet. Naja, dann haben wir eben ein paar Schnappschüsse durch die kleinen Fenster erhascht. Ein Besuch im Sommer lohnt sich aber auf alle Fälle, denn in diesem Dörfchen, herrscht dann reges Treiben durch Führungen, Handwerkervorführungen und mit Tieren, die den Sommer über dort leben. |
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Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zur Burgruine Weissenstein, Auch hier war die Möglichkeit einer vollständigen Besichtigung aufgrund der Jahreszeit stark eingegrenzt. Toll funkelte in der Abendsonne der "Gläserne Wald" gleich neben der Burgruine. |
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Am Abend erwartete uns im Hotel ein Kinofilm. "Das Konzert" - ein Titel, der uns gar nichts sagte und da wir keine Kinogänger sind, hatten wir auch keine besonderen Erwartungen an diese Vorführung. Um so mehr waren wir überrascht, wie diese Komödie voller Humor, Gefühl, bewegender Handlung und Musik unser Gemüt erweichte. Klassische Musik ist sonst gar nicht unser Fall, aber die Handlung des Filmes in Verbindung mit der Harmonie und dem Einklang der Musik besonders beim Violinkonzert D-Dur op. 35 von Tschaikowski haben uns emotional so ergriffen, dass wir vor dem Schlafengehen in der Hotelbar noch einen Schlummertrunk zur Beruhigung zu uns nehmen mussten. |
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Unseren nächsten Urlaubstag konnten wir zu unserer Freude als Sommertag bezeichnen. Die Sonne weckte uns bereits am frühen Morgen und der Wetterbericht hat für diesen Tag eine Temperatur zwischen 18 bis 20 grd. angekündigt. Und so wollten wir diesen schönen Tag in vollen Zügen genießen. Eine kleine Wanderung vom Hotel aus durch das Himmelreich (ein Wohn- und Waldgebiet oberhalb von Lam), sollte uns so richtig in Schwung bringen und die frühen Sonnenstrahlen machten gute Laune für die heutigen Aktivitäten. |
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Danach fuhren wir nach Straubing, dem Tor zum Bayerischen Wald und niederbayerischen Herzogsstadt an der Donau. Hier hatte es uns besonders die Altstadt mit dem Stadtturm, Dreifaltigkeitssäule, Rathaus, dem ehemaligen Herzogsschloss, den zahlreichen Kirchen sowie den perfekt sanierten Bürgerhäusern angetan. Die Sonne hat nicht nur unsere Stimmung auf den Höhepunkt getrieben, sondern die Menschen in den Freiluftkaffees und Biergärten waren ausgelassen und voller Lebensfreude. Da schmeckte auch für uns eine typisch bayerische Mahlzeit noch `mal so gut :-) Die Zeit verging wie im Flug und schon ging die Sonne langsam unter, Zeit für uns den kurvenreichen und bergigen Rückweg zu unserer Unterkunft anzutreten.
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Heute Abend gings in den wundervollen Wellnessbereich des Hotels. Ein Innenschwimmbecken, ein riesiges Luftsprudelbecken, ein beheiztes Außenbecken mit weitläufigem Panoramablick zu den schneebedeckten Bergen, sowie Kräuter- und Soledampfbad, Softsauna und Salzsteinsauna und zur Abkühlung ein Eisbrunnen haben uns entspannt. Wir mussten echt aufpassen, dass wir die Zeit im Asia-Ruhebereich nicht zu lange verträumen. Die Saunagänger konnten sich außerdem noch in der finnischen Blocksauna erholen. Natürlich haben wir die Intimbereiche nicht fotografiert. |
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Am Mittwoch hatten wir wieder vor, eine mittelgroße Wanderung nach Lambach zu unternehmen. Der Himmel war bewölkt und es wurden auch keine besseren Aussichten gem. Wetterdienst vorhergesagt - Das war der Vorbote für einen bevorstehenden Herbsttag. Also fuhren wir mit dem Auto zum Märchen- und Gespensterschloss. In diesem Tal unter dem Osser lag teilweise noch Schnee und zum anderen Teil war der Weg mit Schlamm überzogen, sodass wir von einer Wanderung Abstand nahmen, obwohl der Wanderschuh des Osser-Riesen Lust auf fröhliches Wandern machen sollte. Das Schloss war von außen sehr hübsch und die Prospekte versprachen viele märchenhafte und gruselige Überraschungen. Aber leider, wie sollte es zu dieser Jahreszeit anders sein, war das Schloss geschlossen. - Schade! |
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Eine kleine Stadtbesichtigung der Alstadt in Deggendorf endete mit einer erfolgreichen Shoppingtour. |
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Und der Tag insgesamt schloss mit einem Nachtwächter-Rundgang in Lam. Der Nachtwächter erzählte die uralte Geschichte der Menschen und Traditionen aus früheren Zeiten. Eine Geschichte der Lamer Hexen wurde uns am späten Abend auf dem Friedhof in schauriger Athomosphäre vorgetragen. Beendet wurde dieser nächstliche Rundgang mit einem kräftigen Glühwein und Kuchen im Hof des "Kirchenwirt" um den wärmenden Feuerkorb. |
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Am nächsten Tag sollte das Wetter morgens nieselig und ab mittags
regnerisch werden. Ein typischer Herbsttag -
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Der morgendliche Blick aus dem Fenster am Freitag traf uns unerwartet
- es war wieder Winter. Ca. 6 cm Schnee waren in der Nacht
gefallen. |
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Bereits an den vergangenen Tagen hatten wir einen Tripp in das Glasdorf - Weinfurtner in Arnbruck unternommen. Die Außenanlage wurde gerade für die Besucher der kommenden Saison hergerichtet. Jede Menge gläserne Figuren um künstliche Bäche und Seen glänzten im Tageslicht in dem parkähnlichen Gelände. Mehrere Gebäude waren mit Glaskunst für jede Gelegenheit ausgestattet. Fotografieren durfte man innerhalb der Gebäude nicht.
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Nach der Tschechienfahrt machten wir noch einen Abstecher in einer
Obst-brennerei in Eschlkam. Nach einer ausgiebigen Verkostung von Blut-, Bärwurt
und Obstbränden haben wir auch gleich unsere Mitbringsel für die Daheimgebliebenen
eingekauft.
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Nach der Winterwanderung fuhren wir nach Bodenmais zu Joska-Kristall an der Glasstraße im Bayerischen Wald. Von Tisch- und Zimmerdekos über Weihnachtswelt, Gartendekos und Wanduhren konnte man sich Anregungen vom weltweit führenden Hersteller von Siegerpokalen holen. Durch die handwerkliche Vorführung der Glasbläserkunst wurde uns die Bedeutung der ersten Herstellung von durchsichtigem Glas mittels Einsatz von Pottasche für diese Region nahe gebracht. Für viele Produkte wurde Joska-Kristall ins Guinnesbuch der Rekorde aufgenommen - wie hier z.B. mit der weltweit größten mundgeblasenen und handbemalten Weihnachtskugel. |
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Nicht nur in diesen Einrichtungen haben wir festgestellt, dass die
Handwerker ihre Produkte feil preisen und zusätzlichin diesem Zusammenhang ebenfalls
Unterhaltseinrichtungen und Versorgungseinrichtungen auf den weitläufigen Geländen
den Besuchern zur Verfügung stehen. |
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