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Stolberg
- Eine idyllische Stadt im Südharz |
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Nach etwas über einer Stunde Autofahrt sahen wir den Ortseingang von Stolberg. Eine enge Straße, gesäumt von Fachwerkhäuschen führte ca. 2 km bis zum Marktplatz. Der Parkplatz, den wir ansteuerten lag am nördlichen Ende der Stadt, so dass wir mit Tempo 30 schon einmal einen Überblick über die unsagbar vielen Gebäude aus Fachwerk im Renaissancestil bekamen. Vom Parkplatz aus marschierten wir zurück zum Südende der Stadt, von wo aus wir intensiv die Highlights an Architektur und die kilometerlangen Fachwerkstraßen und -gassen bestaunten. Mit der Sonne im Rücken thronte das Stolberger Schloss majestätisch über den sanierten und mit Blumenkästen bestückten Fachwerkhäuschen. |
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Bevor wir den Marktplatz erreichten stand im vollen Sonnenlicht
der Seigerturm, ein mittelalterlicher Rundturm aus dem 13. Jahrhundert. |
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Unser Weg führte aber erst einmal weiter durch das Städtchen,
in dem es noch viel zu erkunden gab.
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Nach der Mittagspause machten wir uns auf den Weg zum Schloss. Unterweg
haben wir uns sehr über die herbstlich bunt geschmückten Straßen und
Häuschen gefreut. |
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Das Schloss Stolberg aus dem 13. Jahrhundert steht auf einem nach
drei Seiten abfallenden Berg oberhalb der Stadt. Seit 2003 wird es mit Mitteln der
Deutschen Stiftung Denkmalschutz komplett restauriert und saniert. Seit März 2008
ist das Schloss zu Teilen wieder der Öffentlichkeit zugänglich und wird als
touristisches Zentrum und Haus des Gastes genutzt.
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Unser letztes Ziel war das Josephskreuz, welches auf dem 579 m hohen Großen Auerberg steht. Dieser Aussichtsturm ist das größte eiserne Doppelkreuz der Welt. Mit dem Auto gings zum Großen Auerberg. Vom Parkplatz aus wanderten wir ca. 2-3 km leicht bergauf durch den herbstlichen Wald. Unterweg standen in regelmäßigen Abständen Schilder mit bekannten Volksliedern und dem Aufruf "Sing mit". Eine hübsche Idee, aber auf diesem anstrengenden Hinweg war uns wirklich nicht zum Singen zu Mute. Nach über eine halben Stunde war die Freude groß, denn zwischen den Baumwipfeln leuchtete unser Ziel im hellen Sonnenschein. Um aber die versprochene schöne Aussicht genießen zu können, waren noch 196 Metallstufen zu erklimmen. Für uns kein Thema - jedoch erst nach einer verdienten Kaffeepause. Der Aufstieg war nun doch nicht so anstrengend wie gedacht und der Blick über die wunderschöne herbstliche Landschaft bis hin zum Kyffhäuser die schönste Belohnung. Der Rückweg war nun doch sehr leicht, denn es ging ja bergab. Unter diesen Bedingungen hatten wir auch Lust, singenderweise zu unserem Auto zu gelangen. Wir glaubten es kaum, wie schnell uns die Texte der empfohlenen Volklieder wieder einfielen. Für kleine Gedächtniclücken gabs ja dann doch die Texttafeln am Wegesrand :-)
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