Urlaub auf der Insel Ischia
21.09.2002 bis 05.10.2002

Nach einer Überfahrt mit dem Schnellboot von Neapel kamen wir um Mitternacht am Stand von Carta Romana an.
Da das Wetter nicht für einen Bade- und Sonnenurlaub geeignet war, hatten wir umdisponiert und einen Bildungs- und Erlebnisurlaub über die Insel und deren Sehenwürdigkeiten organisiert.

Ischia teilt sich in sechs Gemeinden: Ischia, Casamicciola Terme, Lacco Ameno, Forio, Serrara Fontana und Barano und hat eine gemeinsame Bevölkerung von etwa 50.000 Einwohnern.
Ischia stellt die wichtigste Ortschaft dar und besteht aus dem Porto- (Hafen) und dem Ponte- (Brücke) Gebiet, wo das Aragona Schloss das alte, charakterische Fischerdorf beherrscht.

Zentrum für uns, wegen seiner Ortsnähe sowie der Verkehrsverbindung zu allen Ortschaften der Insel war Porto mit seinem schönen und turbulenten Hafen. Auch in den abendlichen Stunden konnte man das Flair bei einem Gläschen ... genießen.

Bei Regenwetter fand am Sonntag, dem 22.09.2002 der alljährliche Marathonlauf statt.  

Viele Sehenswürdigkeiten hatte Porto zu bieten: einen besonders schönen Stadtpark, Kathedralen, das berühmte Cafe Calise und die vielen Restaurants und Einkaufsstraßen.

Ponte mit Castello Aragonese

Das eindrucksvolle Denkmal von
Ischia befindet sich auf einem
Fels vulkanischen Ursprungs, der
mit der Insel durch eine Brücke
verbunden ist. Für die Besichtigung aller hier sehr gut erhaltenen bzw. restaurierten Gebäude sowie einer vielfältigen Fauna hatten wir fast einen ganzen Tag zugebracht.

Casamicciola ist der Badeort Ischias mit den meisten Thermalquellen in idyllischer Hügellandschaft. Eine Erholung der Sinne in diesem doch etwas lauten Ort war die verkehrsberuhigte Zone  mit der Plazza Marina,
ihren Grünanlagen und Cafes

Oberhalb des Ortes liegt das Zentrum des Themalbetriebes mit den Thermalanlagen. Außerdem der neu instandgesetzte Plazza Bagni und das Museum Civico

Ein Besuch der Grotte, in der der Schlamm der Thermalquellen für Fangoanwendungen"geerntet" wird durfte natürlich auch nicht fehlen.

Lacco Ameno
Romatisch sitzt man in einem der netten Cafes, schaut dem touristischen Treiben zu und auf das Wahrzeichen des Hafens, den "Fungo" oder die Fischer im Hafen bei ihrer Arbeit.

Im Nordwesten liegen schöne luxeriöse Hotel und gepflegte Parkanlagen. Hier beginnt man zu begreifen, weshalb viele meinen, dies sei zwar der kleinste, aber bei weitem der feinste Ort auf ganz Ischia.

Forio
Die schönste Spitze auf der Westseite Ischias ist das von Klippen umgebene Felsplateau, auf dem sich das schlohweiß gekälkte Seefahrerkirchlein Santa Maria del Soccorso erhebt. Vom Hafen aus kann man schon den Wehrturm von Foria erblicken. Kirchen und Plätze sind wie auf der gesamten Insel eindrucksvoll und laden zum Verweilen ein. Natürlich waren auch wir im berühmten Cafe La Maria-Bar eingekehrt. vor welchem der mit Moos bewachsene Brunnen stand.

Sant Angelo
Ganz besonders romantisch fanden wir den Ort Sant Angelo. Hier ist eine wahre Ruheoase ohne Motorengeräusch. Ein Muss war ein Spaziergang durch den Ort an den Maronti Strand.

Capri
Ein Highlight dieses Urlaubs war der Ausflug nach Capri. Ganz anders, als Ischia, ist die Insel von Steilküste umgeben. Nach einer Fährüberfahrt gings vom Hafen mit der Seilbahn nach Capri, mit dem Bus abenteuerlich handbreit am Abgrund der Klippen vorbei nach Anacapri. Dort besuchten wir die Ville St. Michele und wagten einen Bummel durch die berühmten Einkaufsstraßen mit Markenartikeln. Mit dem Sessellift haben wir den höchsten Berg von Capri erreicht, von dem aus wir einen atemberaubenden Ausblick in alle Richtungen der Insel hatten.  

Gewagt und gelohnt: Ein anstrengendes Unterfangen war der Aufstieg auf den höchsten Berg der Insel Ischia, den "Epomeo"  

Weitere Unternehmungen:

Erfrischend war der Trank nach einem anstrengenden Aufstieg zu den Nitrodi-Quellen.

Natürlich haben wir auch den Platz in  Buonopane besucht, auf dem die Männer der Insel einmal im Jahr den Männertanz "Ndrezzare" aufführen.

Und natürlich haben auch wir dasi größte der Thermal-Bäder "Poseidon" am Citara-Strand besucht. Mit seinen 55.000 m2 ist er der prachtvollste und aufwändigste Thermalgarten Ischias: Zwischen einer Vielzahl von tropischen Vegetationen liegen 17 Thermalbecken, drei Hallenbäder, moderne Anlagen zur Kur- und Wellnessbehandlung, auch gehört der südliche Teil des Citara-Strandes dazu - natürlich alles perfekt gepflegt.