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"Träume aus Feuer und Eis" |
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Nach knapp 4 Std. Flug sind wir in Reykjavik, der Hauptstadt Islands, gelandet. Es war schon früher Abend und so hatten wir nicht viel Zeit und unternahmen lediglich einen kurzen Spaziergang um das Gebiet unseres Hotels. |
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Unsere erste Etappe führte durch den Walfjord-Tunnel zu der Kleinstadt Borgarnes und weiter durch das Landwirtschaftsgebiet am Fjord Borgarfjördur. In einem moosbewachsenen Lavafeld im Tal Nordurardalur haben wir den erloschenen Krater Gràbrók bestiegen. Es war ein Aufstieg von ca. 1 Std. und beeindruckend vom Rand in die Tiefe des Kraters und die noch darin befindliche Asche zu blicken. |
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Die Strecke führte weiter über die Hochebene Holtavördurheidi in den Norden, zunächst in die Region Húnavatnssysla und weiter nach Skagafjördur, das zu den bekanntesten Pferdezuchtgebieten Islands gehört. |
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In Skagafjördur haben wir das gut ausgestatete Heimatnuseum Glaumbaer besucht und einen Einblick in die Wohnver-hältnisse der Isländer im 19. Jh und bis weit in das 20. Jh bekommen. |
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Auf dem Weg zu unserem heutigen Tagesziel kamen wir an der Schlucht der Riesin "Cola" vorbei. Ein gewaltiges Naturbild bot sich uns, das von einem zarten Regenbogen unterstrichen wurde. Und schließlich lag vor uns eine bezaubernde Stadt, die sich mit ihrem Panorama im Fjord Eyafjordur widerspiegelte - es war Akureyri. |
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Am nächsten Morgen gings auf in das Myvatngebiet. Kaum ein anderes Gebiet Islands bietet eine solch breite Palette an Naturwundern, wie die Landschaft rund um den See Myvatn (Mückensee). Der See ist besonders für das einzigartige Vogelleben und die erstaunlich vielfältige Vegetation bekannt. |
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Auf dem Weg zum Mückensee machten wir kurz Halt beim sagenumwobenen Wasserfall Godafoss, dem "Götterwasserfall". |
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Im Myvarngebiet besichtigten wir die Pseudokrater
in Skùtustadir,
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die kochenden Schlammquellen und Solfataren im farbenprächtigen Hochtemperaturgebiet Námaskard,
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das Lava-Labyrinth in Dimmuborgir (dunkle Burgen), und die Spuren des letzten Ausbruches des Vulkans Krafla aus dem Jahre 1984. |
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Auf dem noch dampfendem Lavafeld Leirhnjùkur haben wir eine ca. einstündige und sehr abenteuerliche Wanderung unternommen. |
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Frisch und munter gings am nächsten Tag auf die Halbinsel Tjörnes. Durch das malerische Fischerstädtchen Hùsavik erreichten wir den Nationalpark Jökulsàrgljùfur. In der bizarren hufeisenförmigen Felsenschlucht Àsbyrgi, die laut Legende von Sleipnir dem Pferd des Gottes Òdinn geformt wurde, unternahmen wir wiederum einen Spaziergang. |
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Das nächste Ziel war der mächtigste Wasserfall Europas, der Dettifoss, der mit unglaublicher Kraft in den Canyon des reißenden Gletscherflusses Jökulsà Fjöllum hinabstürzt.Auch diesen Wasserfall haben wir nur über unwegsames Gelände erreicht. Aber für diesen Anblick hat es sich gelohnt. |
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Am nächsten Tag gings weiter entlang der eindrucksvollen Ostküste mit ihren tiefen Fjorden, kleinen Fischerdörfern und aus vielen Lavaschichten geformten Turmbergen, deren eigenartige Gesteinsformationen lt. Legende versteinerte Trolle sind. Den ersten längeren Stopp machten wir in den Fischerdörfern Stödvarfjördur und Djùpivogur. |
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Anschließend ging die Fahrt weiter durch die raue, einsame Küstenlandschaft Südost-Islands bis hinauf zur Passhöhe Almannaskard mit Aussicht auf Europas zweitgrößten Gletscher, den Varnajökull. Unterwegs haben wir noch einen Spaziergang in Hvalnes entlang des schwarzen Lavastrandes unternommen. |
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Der Höhepunkt des Tages war eine abenteuerliche Fahrt mit dem Superjeep steil berauf und bergab über Steine und Lavageröll auf den Gletscher. Aber das war noch nicht alles, denn wir wurden warm und sicher eingepackt und so gings mit dem Schneescooter über die Gletscherlandschaft. Es war eine irre Erfahrung und wir hatten wieder einmal Glück mit dem Wetter - blauber Himmel und strahlender Sonnenschein- und das um Mitternacht
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Nach einer kurzen Nacht fuhren wir noch an vielen Gletscherzungen
des Gletschers Vatnajökull entlang
bis die einmalige Gletscherlagune Jökulsàrl`n
erreicht wurde. Dort trieben über tausend Jahre alte
Eisberge, die von einer Gletscherzunge abgebrochen sind. Auf der Lagune,
die mit dem Meer verbunden ist, nahmen wir an einer unvergesslichen Fahrt mit einem
Amphibienboot zwischen den mächtigen Eisbergen
teil. Beeindruckend, wie wir an den mächtigen Eisbrocken, die ja lediglich |
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Aber nicht nur wir haben das traumhaft schöne Panorama und das schöne Wetter genossen, nein auch die Seehunde räkelten sich faul im strah-lenden Sonnenschein. |
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Unser nächstes Ziel war der Nationalpark Skaftafell, über dem der höchste Gipfel Islands, der Hvannadalshnjùkur ragt. Wir wanderten hier bei etwas nieseligem Wetter 11/2 std. zum wunderschönen Wasserfall Svartifoss, der über 20 m hohe Basaltsäulen hinabstürzt. |
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Am Abend haben wir den südlichsten Ort Islands erreicht - Vik. Dort haben wir noch am gleichen Tag den Strandabschnitt Reynisfjara mit fantastischen Basaltsäulen und schwarzem Lavasand besucht. Ein zauberhaftes Panorama in der Abenddämmerung. Am nächsten morgen erlebten wir ein außergewöhnliches Schauspiel ---> |
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Dieser Tag stand entlang der Südküste zunächst im Zeichen der Wasserfälle Skògafoss und Seljalandsfoss. Das tolle Wetter brachte am Skògafoss einen herrlichen Regenbogen hervor. |
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Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten ist der Wasserfall Gullfoss, der in mehreren Stufen in den Canyon des Flusses Hvita hinabstürzt. |
Eine weitere Attraktion ist das Geysirgebiet, wo der "Alte Geysir", der Namensgeber aller Springquellen der Welt, zwar meist ruht, aber die kleinere Springquelle Strokkur regelmäßig in kurzen Abständen eine kochend heiße Fontäne in den Himmel schießt. |
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In der Talsenke im Nationalpark Thingvellir (Parlamentsplatz), die
von der Spalte Almannagjà |
Am letzten Abend wieder in Reykjavik angekommen, wollten wir uns die berühmte "Blaue Lagune", die wenige Kilometer vom Flughafen entfernt liegt, nicht entgehen lassen. Auch zu diesem Ort führte uns der Weg wieder durch ein Lavafeld. Die Lagune wird von der Erdwärme gespeist, das Wasser hat eine Temperatur von ca. 35°C. Das Baden hier war sehr angenehm und entspannend. Aber auch das Ambiente ist äußerst sehenswert.
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Jeder Tag dieses Urlaubs war ein unvergessliches Erlebnis und so
kehrten wir am nächsten Morgen mit etwas Wehmut in die Heimat zurück. |
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