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Kärntener Silvester-/Neujahrsimpressionen vom 28.12.2006 bis 02.01.2007 Den Jahreswechsel 2006 zu 2007 wollten wir in Kärnten, dem südlichsten Bundesland Österreichs, verbringen. Den besonderen Kärntener Reiz der Berge- und Seenlandschaft wollten wir im weißen Winterkleid erleben. Mit dem Schnee ist nun nichts geworden, aber insgesamt bot diese Reise viel mehr Sehenswertes, Abenteuer und Romantik als wir erwartet hatten. Untergebracht waren wir in einem hübschen Hotel in Reifnitz an einer der landschaftlich schönsten Stellen und direkt am Wörthersees. Von hier aus haben wir auch alle weiteren Unternehmungen gestartet. |
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Unser erster Ausflug ging nach Klagenfurt,
der landeshauptstadt von Kärnten. Wahrzeichen der Stadt ist der Lindwurm. |
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Eine ebenso wichtige Attraktion ist das Wörtherseemandl, eine Brunnenfigur, die das Wasser Tag und Nacht fließen läßt. Der Sage nach war ja das kleine Männlein so wütend über die lärmende, sündige Stadt, dass es sein Fässchen öffnete und mit einem endlosen Wasserstrahl die Stadt überflutete. Daraus soll der Wörthersee entstanden sein. |
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Klagenfurt ist eine der schönsten Altstädte Österreichs
(dreimal ausgezeichnet mit dem Europa Nostra-Diplom). Über 50 Arkadenhöfe
wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Erstaunlich war, dass hier
der Weihnachtsmarkt noch geöffnet hatte. Für uns natürlich von besonderem
Interesse. |
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Aber auch der Dom mit seinem prächtigen Inneren war sehenswert. |
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Ist man schon einmal am Wörthersee , gehört natürlich auch einen Abstecher nach Velden zum Schloss am Wörthersee dazu. Entlang der Uferpromenade kamen wir zum Schloss. Das Schloss war für die Fernsehserie "Ein Schloss am Wörthersee" mit Roy Black namensgebend. Weiter wurde in Velden 1948 der Film Der Herr Kanzleirat mit Hans Moser gedreht. Erwähnenswert ist noch das Spielcasino.
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Und weiter gings nach Maria Wörth. In diesem kleinen Ort befindet sich eines der bekanntesten und wohl meist fotografierten Ensembles des Wörthersees, die Pfarrkiche HI. Primus und Felician. Sie bilden die kirchliche und kulturelle Keimzelle der Region. Der malerische Ort lag einst auf einer Insel im See. Verlandung machte im 18. Jahrhundert Maria Wörth zu einer Halbinsel. |
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Am Abend unternahmen wir dann eine romantische und abenteuerliche Fackelwanderung von unserem Hotel aus durch den Wald und kamen wiederum in Maria Wörth an. Am offenem Feuer gabs einen leckeren Glühwein und Stollen als nette Überraschung. |
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Am nächsten Morgen fuhren wir durch das Mölltal in eines der schönsten Gebirgsdörfer Österreichs. Inmitten der abwechslungsreichen Gebirgswelt steil an einem Hang liegt der Ort Heiligenblut. Ein bezauberndes Fotomotiv war die gotische Pfarrkiche mit einem Turm so spitz und dünn wie ein Pfeil vor dem schneebedeckten Gipgel des "Großglockner". Über dem Ort leuchtete ein strahlend blauer Himmel. |
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Mit der Seilbahn fuhren wir auf den Schareck bis zu 2604 m Höhe.
Hier war nun doch noch Schnee zu sehen und die Wintersportler hatten ihren Spaß.
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Weiter führte die Route auf den 1.209 m hohen Iselsberg mit einem tollen Blick auf die ausladenden Lienzer Dolomiten. Bei einem Abstecher in das Städtchen Lienz konnten wir einen Bummel durch die bezaubernde Altstadt unternehmen.
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Am Silvestermorgen gings nach Slowenien. Nach einer aufregenden Fahrt über den Loiblpass erreichten wir Bled, einen der schönsten Orte in den Juischen Alpen. Beherrscht wird die Stadt von der berühmten Burg, in der ein Museum eingerichtet ist und von der aus sich uns ein überwältigender Blick über den See in die Alpen bot.
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Mit einem Ruderkahn setzten wir auf die Insel mitten im See über und konnten dort die Kirche besichtigen. "Einmal die Kirchglocke läuten, dann hat man einen Wunsch frei" - natürlich haben wir dieses Angebot angenommen. Der Wunsch wird allerdings nicht verraten :-) |
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Jahreswechsel |
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Ein ausgezeichnetes Buffet, Musik und Tanz, viel Spaß, Stimmung
und gute laune und ein Feuerwerk rund um den Wörthersee - so klang das Jahr 2006
aus und das begann das neue und hoffentlich ein genau so gutes Jahr 2007. |
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Und auch die erste Unternehmung im neuen Jahr war wieder ganz nach unserem Geschmack. Mit dem Bus fuhren wir zum 1.645 m hohen Katschberg. Mit der Pferdekutsche gings durch den teilweise verschneiten Wald hinauf zur urigen Pritzhütte. |
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Bei einem kräftigen Jagertee und stimmungsvoller handgemachter Musik kam nochmal so richtige gute Laune auf, bevor wir dann wieder zu unserem Ausgangsort aufbrachen. |
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