Kroatienurlaub

vom 19.09. - 03.10.2004

Unseren diesjährigen Urlaub verbrachten wir in Kroatien/ Süd-Dalmatien.

Hier hat sich die Adria sanft an die höchsten Gipfel des Mittelmeeres genähert und formte damit eine einmalige Landschaft, die zu einem touristischem Paradies wurde.
Eine Küste mit einer Vielzahl von Inseln, herrliche Strände durch dichte Pinien überdeckt, weißer Feinkies am Rande eines kristalklaren Meeres. Eine harmonische Verbindung von Naturschönheiten und Jahrhunderte langer Geschichte ist in Dalmatien einmalig dargestellt. Beginnend mit der Antike, über die alte kroatische Zeit, die Romanik und das Volksbauwesen, spiegelt sich diese Geschichte überall entlang der Küste in den malerischen Orten von Dalmatien, aber auch in den Städten und in den urbanen Zentren ab. In Dalmatien findet man beruhigende Stille, aber auch lustige und laute Mittelmeernächte, wie man sie nur im Süden erleben kann.

Untergekommen waren wir im Hotel "Jasmine" an einer eigenen Bucht in der Nähe von Slano. Mit dem Hotel hatten wir besonderes Glück, denn es war von besondererFreundlichkeit und Sauberkeit geprägt. Grund hierfür war, dass jeder Mitarbeiter Miteigentümer des Hotels ist und somit auch Jeder ein besonderes Interesse an der Beliebtheit des Hotels bei den Touristen hatte.

Es gab einen Outdoor-Pool, der mit Meerwasser befüllt war. Außerdem war für Fitness und Massage, Sport und ständige Unterhaltung gesorgt, die jedoch keinesweg aufdringlich war. Fahrrad- Boot- und Tretbootverleih war inklusive. Aber auch für absolute Ruhe war aufgrund der idyllischen Lage gesorgt.
Der Strand war sauber und Liegen und Sonnenschirme waren ausreichend vorhanden.

Natürlich haben wir mit den vorhandenen Mitteln die Gegend und auch Slano per Fahrrad und Tretboot erkundet.

An einer wunderschönen, tief ins Festland hineinragenden Bucht gelegen, ist Slano ein äußerst reizvoller Küstenort mit zahlreichen Kieselstränden, üppiger Vegetation und einem angenehmen Klima.

SLANO ist eine kleine Hafenortschaft an gleichnamiger Bucht, ca. 35 km nordwestlich von Dubrovnik; mit 512 Einwohnern; kleinere Jachten können in der geschützten Banja-Bucht anlegen, größere vor der Bucht, südwestlich des Kaps Gornji.
Das Gebiet um Slano war bereits in der Vorgeschichte besiedelt (Kastellruine und Hügelgräber auf den umliegenden Anhöhen); Siedlungsspuren auch aus der Antike (römisches Castrum auf dem Gradina-Berg; altchristliche Sarkophage, heute vor der Franziskanerkirche). Die Republik Dubrovnik kaufte Slano im Jahr 1399; hier war der Sitz eines Rektors (Rektorenpalast, Ende des 19. Jh. umgebaut). Die heutige Franziskanerkirche wurde im 16. Jh. errichtet; auf dem Hauptaltar ist ein Polyptychon von Lovro DobriCeviC zu sehen. Die Pfarrkirche St. Blasius aus dem Jahr 1407 wurde im Barock umgebaut. In Banja konnte man die Verkündigungs- und die St.-Peters-Kirche aus dem 13. Jh. besichtigen.
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Ein Abstecher nach Dubrovnik ist ein unbedingtes Muss!

Der historische Ort Dubrovnik wird nicht zu Unrecht "Perle der Adria" genannt, gehörte es doch in seiner Blütezeit im Mittelalter zu den bedeutendsten wirtschaftlichen und kulturellen Zentren des Mittelmeerraumes.
Heute präsentiert sich die autofreie Altstadt von Dubrovnik dem Besucher - auch nach den Geschehnissen des Winters 1991- als einzigartiges Freilichtmuseum mit einer Fülle von Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt.
Die UNESCO nahm Dubrovnik mit seiner historisch authentischen Altstadt in die Liste für kulturelles und natürliches Welterbe auf.
Die Tradition bewahrt Dubrovnik auch in anderer Hinsicht: das bis in den Herbst hineireichende kulturelle Programm ist international und genügt höchsten künstlerischen Ansprüchen ebenso wie den vielfältigen Wünschen nach leichter Unterhaltung.
220 wolkenlose Tage im Jahresdurchschnitt laden zu langen Abenden in den schönen Gartenlokalen und Restaurants von Dubrovnik ein.

Ein Spaziergang ca. 2 km auf der Stadtmauer gab uns die Möglichkeit, einen Gesamtüberblick über diese reizvolle Stadt zu gewinnen. In einer Parallelstraße zur Magistrale konnte man etwas für sein leibliches Wohl in unzähligen guten Restaurants tun. Hier und in vielen Restaurants am Hafen und auf dem Grünen Markt, aber auch außerhalb der Altstadt gabs die tollsten Fischspezialitäten

Eine besondere Attraktion: Punkt 12.00 Uhr beim Glockenschlag kamen sämtliche Tauben der Stadt auf den Grünen Markt zusammen. Grund hierfür ist, dass seit vielen Jahren täglich um diese Zeit ein Einwohner die Tauben füttert. Ein dichter Teppich aus Federvieh breitete sich über den gepflasterten Platz aus. Das Flair erinnerte stark an Venedig.

Ein gebuchter Tagesausflug führte uns auf die Insel Korcula, ein Hafenstädtchen an der Nordostküste der gleichnamigen Insel. Das umliegende Küstengebiet ist mit Kiefern bewachsen. Die Insel ist für ihr sonnenreiches Wetter bekannt.

Korcula, der historische Mittelpunkt der Insel, zeichnet sich aus durch seine außerordentlich schöne Lage und seine vielzähligen Bau- und Kulturdenkmäler sowie seine reiche Tradition im Bereich von Seefahrt, Schiffbau und Steinmetzhandwerk. Geburtsort des bekannten Seefahrers Marco Polo.
Vom Pier des Hafens führt eine neubarocke Treppe in die Altstadt. Auf dem Stadtplatz erhebt sich der St.-Markus-Dom.
Weitere Sehenswürdigkeiten: Arneri-Palast mit einem schönen Renaissancehof, Renaissancepalast Gabrielis, in dem sich das Stadtmuseum befindet; Bischofspalast mit einem reichen Klosterschatz; an dem kleinen Stadtplatz steht das Rathaus, an das sich eine Kapelle anlehnt;
Aus der Altstadt von Korcula führt das Landtor. Hier betritt man die einstige Stadtmauer. Der Weg führt zur Allerheiligenkirche Am Nordende der Halbinsel steht der halbrunde Tiepolo-Turm, am Pier des Westufers der Barbarigo-Turm.

Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher zur Weinverkostung

... und einen kleinen Stop in Ston. Hier hatten wir Gelegenheit ein kleines Stück auf der zweitgrößten Stadtmauer der Welt hinaufzulaufen.

Aber ein besonderer Ausflug war ein Tagestrip nach

Serbien/Montenegro

Hier machten wir in Kotor, einem kleinen Bergdörfchen und Budva halt.

Mit dem Bus gings über die Grenze entlang an herrlichen Küsten, Buchten und auf Serpentinen über die bis ca. 1.700 m hohen Berge. Eine Abenteuerreise, wie sie im Buche steht. In einem Bergdorf konnten wir dann den berühmten luftgetrockneten Schinken und einen köstlichen Schafskäse probieren. Einen Abstecher haben wir ebenfalls in der Ehemaligen Hauptstadt Cetinje gemacht. Ein wundervolles Land, auffällig waren nur die vielen wilden Müllplätze in der Natur. Bleibt zu hoffen, dass diese Situation der Schönheit der Natur in Zukunft keinen Abbruch tut.

Erste große Station war Kotor. Kotor, die alte und geschichtsträchtige Stadt liegt im Südosten der Bucht dessen Namensgeber sie ist, am Fuße der Steilhänge des Lovcen. Die Altstadt, mit ihren engen verwinkelten Gassen, kleinen Plätzen und alten historischen Gebäuden, umgeben von der in mehreren Jahrhunderten errichteten Stadtmauer ist Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Der Bau der Stadtmauer mit einer Länge von 5 Kilometern, wurde 1420 von den Venezianern begonnen und etwa 4 Jh. später fertiggestellt. Die Mauer ist bis zu 10 Meter hoch und 20 Meter breit, umfaßt die gesamte Altstadt und reicht bis zur Festung Sveti Ivan in einer Berghöhe von 260 Metern.Von der Meerseite gelangt man durch das 1555 erbaute Haupt- oder Seetor Vrata od Mora in die Altstadt. Gegenüber dem Haupttor steht seit 1602 der Stadtturm mit seiner großen Uhr. Die größte und interessanteste Kirche ist die Kathedrale des heiligen Tifun.

Und dann gings nach Budva: Budva ist einer der beliebtesten und meistbesuchten Badeorte an der montenegrinischen Adriaküste. Dazu beigetragen hat auch das sehr milde Klima mit rund 270 Sonnentagen im Jahr und einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 25 C im Sommer. In Budva und der näheren Umgebung findet man zahlreiche Sandstrände, meist in kleinen Buchten gelegen, mit bis zu einer Länger von 2 Kilometern.

Die berühmte Altstadt von Budva ist mit einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und steht unter Denkmalschutz. Die Stadtmauer entstand Ende des 15 Jh. Sie wurde an Resten einer Mauer aus dem 9 Jh. gebaut.
Die Altstadt liegt auf einer kleinen Halbinsel mit felsigen Untergrund.
In die Altstadt gelangt man durch das Landtor und dem Seetor. Innerhalb der Stadtmauern befinden sich zwei der bedeutesten Gebäude von Budva. Die dreischiffige Kirche des Johannes des Täufers wurde im 9 Jh. erbaut und bis heute wiederholt restauriert. Der weitsichtbare Glockenturm stammt aus dem Jahre 1867.

Alles in allem war das ein sehr schöner und erlebnisreicher Urlaub. Bei überwiegend schönem Wetter (auch noch im September), klasklarem Wasser einer herrlichen Landschaft und netten Leuten konnten wir uns so richtig erholen.