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Malta und Gozo |
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Unser Urlaubsort war Marfa, das Hotel Ramla Bay im Norden von Malta an einer kleinen Bucht gelegen. Der Ort Marfa ist ein stilles kleines Dörfchen. Besonders schön anzusehen waren die kleinen weißen Häuschen, wenn sie in der aufgehenden Morgensonne golden leuchteten. |
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Nach einem ca. 10minütigen Spaziergang durch das Örtchen Marfa gelangten wir an einen wunderschönen Sandstrand - die Armier Bay.
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Für uns ist Urlaub aber nicht nur Faulenzen und Baden, sondern wir wollen auch gern etwas von dem Land bzw. der Region erfahren. Und so haben wir eine 5-tägige Standort-Rundreise gebucht. |
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Unser erstes Ziel war der Süden von Malta. Hier besuchten wir
Qrendi. Der Ort mit
seinen schmalen, gewundenen Straßen, die Häuser mit Innenhöfen war
für uns Einstimmung auf die in Malta typischen Städte und Dörfer. Sehenswert
war die Kapelle der hl. Anna. |
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Verzaubert waren wir von Marsaxlokk
einem |
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Dann gings nach Marsascalaeinem
Ort im Süden von Malta. Marsascala hat ca. 3.000 Einwohner und zählt damit
zu den größeren Orten der Insel. |
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Eine der ältestenTempelanlagen ist in Tarxien mit den eindrucksvollen Überresten der grössten maltesischen Tempelanlage. Sie besteht aus sechs Einzeltempeln. Drei davon sind gut erhalten und teilweise rekonstruiert. |
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Die 3 Städte Senglea, Cospicua und Vittoriosa liegen gegenüber
von Valletta und werden als die "Three Cities"
bezeichnet. Sie liegen übergangslos aneinander. Die Städte ragen als Halbinseln
in den Grand Harbour, den größten Naturhafen der Welt. Von hier aus kann
man direkt die Hafenanlagen und Werften sehen. |
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Valletta ist die
Hauptstadt Maltas mit ca. 12.000 Einwohnern. Sie steht weitgehend unter Denkmalschutz
und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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Prunkvolle Gebäude (Großmeisterpalast, Law Courts, der Gerichtshof mit seiner klassizistischen Tempelfassade, die Alte Hauptwache mit Säulenhalle oder Auberge de Castile Leon e Pörtugal, nun Amtssitz des Premierministers), aber auch prachtvolle Innenhäufen geben heute noch Zeugnis der Herrschaft von Rittern und Großmächten ab. |
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Die schönste Kirche Vallettas, die St. John´s Co-Kathedrale
, stammt aus der Anfangszeit Vallettas. Am beeindruckendsten ist der Boden der Kirche,
der von prunkvollen Grabplatten bedeckt ist, unter denen die Ordensritter beigesetzt
waren. |
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Unvergleichlich sind die Festungsanlagen die als Bollwerk gegen die Osmanen dienten und tatsächlich nie erobert wurden. Im 2. Weltkrieg wurden diese vollständig zerstört und wieder originalgetreu aufgebaut |
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Sehr schöne Ausblicke boten sich uns vor allem von den Upper
Barraca Gardens auf das weite |
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Auf dem Weg nach Mdina machten wir einen Halt und besichtigten den
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Mdina, die alte Hauptstadt Maltas wird auch "die stille Stadt" genannt. Mdina liegt im Süd-Westen Maltas auf einem knapp 200 Meter hohen Hügel, was für maltesische Verhältnisse schon Hochgebirge ist. In dieser mittelalterlichen Stadt wohnen noch ca. 400 Menschen. |
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Mdina wird von hohen Mauern und einem tiefen Graben umgeben. Von der Stadtmauer aus bietet sich ein schöner Blick über die Terrassen-landschaft der Insel. |
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Schon das Eingangtor mit seinen kunstvollen Verzierungen ist eine Augenweide. Die Stadt kann man per Pferdekutsche oder auch zu Fuß erkunden. Hier gibt es mehrere Museen, Kirchen und wunderschöne Gebäude. In den engen Gassen findet man die schönsten Balkone und Hauseingänge Maltas. Und typisch für Malta sind auch hier die Innenhöfe besonders prachtvoll. |
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Nicht verpassen sollte man einen Ausflug zu den Dingli Cliffs. Die Dingli Cliffs sind eine Klippenformation an der Küste der Insel Malta im Mittelmeer. Oberhalb der Dingli Cliffs liegt außerdem eine ehemalige Radarstation der Royal Air Force. Diese kuppelförmige Anlage wird heute von der maltesischen Flugsicherung genutzt. |
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Krönender Abschluss unserer Rundreise war ein Tagesausflug zur Nachbarinsel Gozo. Frühmorgens ging es mit der Autofähre von Cirkewwa aus los. Die Überfahrt dauerte ca. 20 min. und führte vorbei an der kleinen Nachbarinsel Comino. Gozo ist die grüne Insel von Malta. Da es aber seit ca. 1 1/2 Jahr nicht geregnet hatte, war die Vegetation nun nicht mehr so üppig. Dies tat dem Flair der Insel aber keinen Abbruch. |
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Unser erste Station war eine Besichtigung der |
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Auf unserer Weiterfahrt machten wir eine Rast in Xlendi. Die Xlendi-Bay gehört mit seinem grün-blauen Wasser zu den beliebtesten Badeplätzen der Insel. An der kleinen Promenade mit seinen gemütlichen Restaurants und Bars konnten wir den herrlichen Blick auf die Xlendi Bay mit seinen bunten Fischerbooten genießen. |
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Und schon gings weiter zum Azure Window, (das blaue Fenster). Es ist ein natürlich entstandener Felsbogen im Meer. Die Felsformation ist eines der beliebtesten Fotomotive und auf fast jeder Postkarte zu finden. |
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Mit einem kleinen Fischerboot fuhren wir entlang der hohen Felswände
durch enge Spalten zur Blauen Grotte. |
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Auf dem Weg nach Victoria machten wir Halt in Dwejra Bay an der
wichtigsten Wallfahrtskirche der Malteser Ta´Pinu bei |
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Unser letztes Ziel war Victoria, die Hauptstadt Gozos. Auch hier gibt es viel Historisches und ein interessantes Stadtbild zu sehen. Die Stadt wird überragt von der mit Mauern umgebenen Zitadelle. Die Zitadelle liegt auf einem Hügel. Von der Zitadelle aus bietet sich ein weiter Blick über den Großteil der Insel. |
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Der Stadtkern besteht aus kleinen engen Straßen und Gassen - natürlich wieder mit landestypischen Balkonen, Museen und Kirchen. Unterhalb der Zitadelle liegt die Kathedrale. Ein Spaziergang von der Kirche über die Freitreppe, führt direkt zur Hauptstraße Republic Street, wo sich auf einem Markt das quirlige Leben der Besucher abspielt. |
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Wir haben Malta als eine historisch interessante Insel mit einer
Vielzahl einzigartiger Sehenswürdigkeiten und besonders freundlichen und aufgeschlossenen
Menschen erlebt. Der Urlaub auf Malta entsprach ganz und gar unseren Bedürfnissen
nach Ruhe, Badefreuden aber auch nach Wissenshunger auf die Geschichte und Kultur eines
besonders interessanten Landes. Wir haben in diesen 2 Wochen unsere Liebe zu diesem
Inselstaat entdeckt. |