Mexico City und Baden in Puerto Vallarta
17.11.1995 bis 30.11.1995
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Nach einem unendlich langen Flug über Canada, mit Zwischenstop in Puerto Vallarta nach Mexico City kamen wir völlig zerschlagen am Beginn unseres Traumurlaubszieles an. Aber wir sollten für die Strapazen schnell entschädigt werden. 5 Tage wollten wir so viel wie möglich in einer der größten Städte der Welt sehen und erleben, die sich als eine überwältigende Mischung vielfältiger multikultureller Einflüsse präsentierte. Wir erlebten warmherzige, freundliche Menschen mit ihrer Liebe zu alten Bräuchen und zum Feiern. |
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Wir hatten Glück, denn während unserer Aufenthaltes in Mexico City wurde im Zentrum der Stadt, auf dem Zocalo (Plaza de la Constitucion) der Nationalfeiertag begangen. Überall war Musik zu hören und Artisten und Tänzer zeigten in ihren bunten Kostümen traditionell ihr Können. |
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An diesem Platz lagen in der vorspanischer Zeit die wichtigsten Tempel der aztekischen Stadt. Hier verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart - aztekische Tempel, spanische Kolonialbauten und moderne Glasfassaden. Der Zócalo ist der älteste Platz der Stadt und einer der größten Plätze der Welt. |
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Beim Schlendern durch die engen Straßen der Altstadt, begegneten wir auf Schritt und Tritt der Vergangenheit. Der Zocalo, der Hauptplatz, mit der Kathedrale, dem Regierungspalast und den Verwaltungsgebäuden und seinen Kolonnaden , die alten Paläste, Kirchen und ehemaligen Klöster, in denen heute zum Teil Museen, Schulen und Teile der Universität untergebracht sind, wurden mit Steinen der ursprünglichen Azteken-Stadt Tenochtitlan gebaut. |
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Ca. 25 km südlich von Mexico City befindet sich Xochimilco.
Der südliche Stadtteil Xochimilco mit seinen schwimmenden
Gärten läßt die ursprüngliche Schönheit der Stadt
der Azteken vor der Eroberung mit seinen unzähligen Kanälen erahnen. |
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Aber auch der Besuch alter Ruinen, der National-Universität oder des Aztekenstadion war sehr beeindruckend. |
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Besichtigung von Teotihuacán. Als erstes besuchten wir die Sonnenpyramide, auf die Peter natürlich auch kletterte. Der Auf- stieg war sehr beschwerlich, zumal die Luft sehr dünn war. Die gegenüber liegende Mondpyramide haben wir uns dann doch lieber von unten angesehen. Auch eine Besichtung des Palast Jaguar hatte sich gelohnt. |
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10 Tage Badeurlaub hatten wir dann in Puerto Vallarta. Ein endlos türkiesfarbenes Meer, ein tolles Hotel mit ausgezeichnetem Service - besonders an der Bar - und fantastischen Sonnenuntergängen sollte uns diese Zeit versüßen. |
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Aber natürlich haben wir uns nicht nur im Hotel aufgehalten. Auch ein abendlicher Besuch in einem einheimischen Lokal mit mexikanischen Speisen, Getränken und typischer Musik hat sich trotz All inclusive gelohnt. |
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Auch der Besuch eines typischen Rodeo am Sonntag inmitten der Einheimischen eines kleinen Dorfes war ein tolles Erlebnis |
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Viel gesehen und erlebt haben wir während eines Ausflugs in den Urwald. Mit dem Bus und dann mit kleinen Booten wurden wir Urlauber an Land gebracht. Von dort aus gings wiederum mit Kanus auf dichtbewachsenen Kanalen weit in die Wildnis hinein. Unbekannte Tiere und natürlich auch die Geräusche ließen diese Fahrt etwas unheimlich erscheinen. |
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Unterwegs haben wir die Kulisse für die Dreharbeiten des Filmes "Die Nacht des Leguans" mit Elizabeht Taylor und Richard Burton , der in den 60er Jahren hier gedreht wurde, gesehen. |
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Dann gings weiter entweder per Fuß oder zu Pferd an einen Wasserfall, wo wir auf einer Insel (die wir nur durch Überqaueren einer Brücke aus 2 Palmenstämmen erreichen konnten) unsere Verpflegung zu uns nahmen. Wir überquerten kleine Bäche und besuchten einen Badetympel, zu dem zur Fütterungszeit regelmäßig Krokodile kamen. Unheimlich aber auch sehr beeindruckend. |
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Genau so toll war ein weiterer Ausflug per Schiff an einen menschenleeren Strand, wo wir für einen Tag ausgesetzt wurden. Herrliche Panoramen boten uns entlang der Küste, gesäumt mit üppigen Palmenwäldern und historischen Ruinen. Ein kleiner Spaziergang über eine Hängebrücke zu hübschen Schilfhütten oder das Picknick am Strand und ein Bad im glasklaren Wasser ließen den Tag vergehen, wie im Flug. |
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Nicht zuletzt ist auch ein Ausflug ins Inland zu erwähnen, bei dem wir wiederrum die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Einwohner spüren konnten. |
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Dieser Urlaub war noch schöner, als wir uns erhofft hatten.